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3. Impfung der Thiere und Pustelentwickelung.
Der Impfstoff.
Laufende Nr.
Anstalt
mit
Menschen Thier.
tomphe" lymphe
Impfthiere wurden geimpft
Menichen
und Thierlumyhe
Gesammtzahl
der
geimpften
Thiere
Bemerkungen
—
r–
2
S.
Königsbergi. Pr.
Berlin
Siettin
Oppeln
—
.
Halle a.
Hannover
Kassel
Köln
63 22
16
cinschl.
10 Ver.
suchslbiere
72
85
79
104
149
Die Men
dem Jah
i891. Di ymph
Seit mehr als zwei Jahren impft
stalt die Kälber nicht mehr mit:
lymphe. Sowar der im Berichts
wendete Stoff seit Anfang der In
1889 unnnterbrochen von Kalb 3u #
gepflanzt. Außer der neben angegebenen Anzahl
von für Zwecke der Menschenimpfung
geimpften Kälbern fanden noch 5 Thierimpfungen
behufs Ableitung eines Variola-Lymphestammesstatt.
(Näheres s. Abschnitt 7.)
Die Thierlymphe wurde in einer Reihe bis
zur 40., in einer zweiten bis zur 19. Generation
mit gleich gutem Erfolge fortgezüchtet
Von dem sparlichen Ertrage eines mit Kälberlymphe
aus dem Haag geimpften Kalbes
soll ein Stamm gezüchtet werden. as
Alter der Lymphe war 7 Stunden bis über
2 Monate.
Der Stoff für die ersten 4 Impfungen war
aus der Berliner Anstalt bezogen.
Beide Arten von Eue waren mit Glycerin
präparirt; die Menschenlymphe, von den
Anstaltsärzten bei den öffentlichen Kinderimpfungen
gewonnen, war ganz frisch bio
12 Monate alt, die Thierlymphe war zum
heil Retrovaccine und Retrovaccine 1. Generation
eigener Züchtung, zum Theil Karlsruher
und eigene animale Vaccine.
im Animpfen der ersten Rälber diente einem
Variolastamme aus Hamburg entsprungene,
eit mehreren Jahren auf thlerischem Wege
sorlgepflangte Thierlymphe aus der Staatoimpfanstall
in Bremen. Diese wurde in
10 Generationen, der von dem mil Menschenlymphe
geimpften Kalbe gewonnene Impf.
stoff thierisch bis zur 16. Generation forl.
gepflanzt.
Meist wurde im Nebenraume den Kindern
entnommene, zur Hälfte mit Glycerin gemischte
Lymphe direkt verimpft und einße
Mal bis zu 3 Monat alte Menschenlymphe
verwendet. Die Thierlymphe war 2 bis 8
Tage alt.
Es wurde entsprechend der ministeriellen Aufsorderung
versucht, den Impfstoff von Kalb
zu Kalb rein weiler zu züchten. Dies geschah
zuerst mit Berliner Lomphe 21. Gene.
ration bis zur 26. mit dem Ergebniß. daß
die Erträge immer geringfügiger ausfielen,
weshalb die allen Stämme durch Einführung
neuer aus Berlin und Halle aufsgefrisch!
wurden. Hin und wieder wurde auch eine
geringe Menge Menschenlymphe überimpft.
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schenlymphe stammte 11 Mal aus
hre 1890, 52 Mal aus dem Jahre
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