Gnocco
verehrte, die gnidische (knidische) Göttin, vgl.: Die
Nymphen zu Gnid [Reim: schiedl. w. 3, 130. —
2) eine Pfl., Nadelzeidel. — GCnöc-co (it.), m.,
—6; cchi lki!: Kloß; Art Mehlspeise. platen 7, 67.
— ESnöm (gr.), m., e)s, -en; —en, —e:
Erdgeist, Kobold (s. Elementargeist). Kreiligrath
SW. 6, 288; Elnen verhutzelten G-en. Sutzkom
Z. 3, 171; 162; Mauhison 116; 205; Der Anblick
des häßlichen G-en. w. 1, 120; 257; Geizig
wie ein G. 11, 172 2c.; Der Kammer-G. der schönen
Colisichette. 15, 187; Zwerge u. Erd-Gen, vom Volke
Schrättli genannt. Verlepsch 32 2c.; G-en= artig (s.
das Folg.). -e, f.; —n: Sinn-, Denk-, Lehrspruch:
G-#en-artig (s. Gnem); -Dichter; -Dichtung
2e. enhaft, a.: wie ein Gnom, gnomenartig:
Das g—e, wahrhaft verkruppelte Aussehen so vieler
Fobrikkinder. Diertelj. 21, 5 1c. -ide, f.; —n: weiblicher
Gnom. w. 1, 257; 12, 228. Eih, f.; 0:
gnomische Poesie. Kosenkranz Voes. Gsch. 161. -iher,
m., —6; uv.: Gnomendichter. Ros Jus. 2, 130;
Schlegel GN. 199 2c. -in, f.; —nen: Gnomide.
Tisch, a.: Denksprüche enthaltend, darauf bezüglich
2c.: Gc Elegie. Nolenkranz Poes. Gsch. 160.
Solög, m., -en, -S; -en: Gnomiker, Gnomensamm-=ler
2c.: G-ie, f. Herrig 27, 194; Uosenkronz Poes.
Ösch. 161 1c.; isch, a. 353 2c. Jon, m., — —S,
zöne (Kinrow 658; Mädler 590) [824, 3, -is]: eine
auf dem Horizont senkrechte Säule, durch deren
Schatten die Alten die Höhe der Sonne maßen;
Zeiger der Sonnenuhr u. diese selbst. weiss Kost. 1,
1219; Filar-G., sosern ein herabhangender Faden
die Mittagslinie bez. ꝛe. önik, f.; Sen: Lehre
u. Lehrbuch v. den Sonnenuhren. önisch, a.
zur Gnomonik gehörig: In den meisten 9—-en Schriften.
mädler 589. — Snö-se (gr.), f.; —#: Erkenntnis,
s. Gnosis. -seolög, m., -en, —; en: Erkenntnislehrer,
Metaphysiker (s. d.). Dazu: Glie,
f.; g—isch. -sis, f. 18 24, 3, uv.]): Erkenntnis,
bes.: die tiefre Einsicht in Religionswahrheiten,
deren in den ersten Jahrh. des Christenthums die
„Gnostiker“ als Eingeweihete sich rühmten, beruhend
auf der platonischen, nam. neuplatonischen
Philosophie. ticismus, m., uv.; 0: Lehre der
Gnostiker. tiner, m., —s; uv.: s. Gnosis.
„slisch, a.: zum Gnostieismus gehörig. - Kologis,
f.; 0: Gnosticismus 2c. thi: erkenne: G. seautön
ldich selbst), — Inschrift des delphischen (s. d.)
Tempels. w. 29, 163; Er ward in einer einz'gen
Nacht] zum J#W# coz#e in Chloens Arm gebracht.
3, 55; Sch. 692a 2c. — GCnü, n., —6 ; —6: Art
südafrik. Antilope, G.-Thier.
Go (engl.): gehn; geh! 2c., s. shopping rc.:
Go ahead! lähédd, geh — od. immer — vorwärts!]
Das ist unsre lder Nord-Amerikaner] Nationalderise.
Westermann 3, 572b te., dazu: Der srrichwörtlich
gewordene GOo-aheadfsm lder Amerikanerl. Mag.
d. Ausld. 36, 68a, die Marime, ungebeugt immer
vorwärts, immer drauf los zu gehen.
Sobar (ar.), n., —; —: „Staubschrist“ für
Zahlen, wobei für die Nullen Punkte dienen: Man
schreibt im G. 3. statt 30; 4. statt 400, 6. statt
Soelette 447
6000. Humboldt Kosm. 2, 456. — Sobee: s. Haisan.
— EGobel-et (frz. —), m., —#; —#: Becher, nam.
auch als Geräth der Taschenspieler: Joueur (shuör]
de 8—8, Taschenspieler, Eskamoteur 2c. -ette, f.;
—s: kleines Fahrzeug mit Masten. — Sobelin
(frz. —eng), m., —s; —#: Name einer berühmten
Teppichweber-Familie u. danach: eine berühmte
Texpichfabrik in Paris u. die daraus hervorgehnden
Teppiche, s. IAoht Par. 2, 22 ff.; Uodenberg
Par. B. 280 c.; Gs, Gs-Tapeten od. Niererländer
Tapeten. Das Gewebe derseiben ist leinwandartig; die
mit großer Kunst ausgeführten bild". Darstellungen
(Landschaften, Porträts, historische Scenen rc.), welche
alle Frciheit der Zeichnung, allen Farbenreichthum u. fast
allen Effekt v. Gemälden darbieten, entsteben durch die
Farbenabwechselungen im Einschlage, welcher so dicht
angeschlagen ist, daß er die . Kette gänzlich verdeckt.
AKarmarsch M. 2, 755 2c. (vgl. Arazzo: Spalernoi);
In Petit-point od. G.-Stich. Uat## 21, 195. —
Gobe-Mlouches (frz. gobmusch), m., uv.; uv.;:
Fliegenschnäpper, als Name v. Vögeln (Auscicapa,
s. Oken 7, 71), Eidechsen (6, 613), Pflanzen ((.
Dionäa 2) 2c.; auch v. Personen, die leichtgläubig
Alles aufschnappen, maulofsfen od. maulassend dastehn
2c. — Gobern-aciön (span.), f.; -es: Regierung,
— auch n.: Regierungsgebäude: In dem
G. (Ministerium des Innern) angekommen. Uat.3. 21,
478 2c. Jador, m., —s; —es: Gouverneur. AMels
Erlebt. 2, 107. — Gch)õbi (mongol.), f.: Bunge
sagt v. dem Wort G., es sei ein Homonbm v. Sahara
ls. d.] u. der Mongole bezeichne mit diesem Worte den
Ggstz v. Changai, worunter eine Gegend rerstanden
werde, die reich sei an fließendem Wasser u. Walrbckleidung.
Humboldl Bergh. 2, 27; 29 ꝛe. — Göbler,
m., —6; uv.: in Nordamerika, der wilde Truthahn.
Hausbl. (66) 4, 61.
Sod (engl. gödr), m., uv.; —s: Gott: G.damn
(s. d.), häufiger Fluch u. Schwur im Munde gewöhnlicher
Engländer, daher: Die Coddäms, man berient
sich empörenderweise nun einmal bier lin Paris] noch bäufig
dleses Namens für die Engländer. IKohl Par. 2, 30 rc.;
G. save Hdew’'] the sdhẽ] king od. queen lkfwinzj,
Gott erhalte den König (vod. die Königin), Anfang
der engl. Nationalhymne r.; Die G—s, Götter,
— scherzh. auch: das Publikum auf der Galerie
(s. d. 2) oder dem sog. „Olymp“ (s. d.) 2c. —
Gode Kawoolo: (in Ceilon) Fischer zw. Felsen,
s. Karawe. — Sodet (frz. —), m. , —6; —:
Napf; Gießloch. Heyse (s. Jet). — Sodivrau
(frz. -wö), m., n., —#; —: (Kochk.) Wurstpastete.
— Sodmiché (frz. ischs), m., n., —#s; —#s#: Werkzeug
aus Gummi für onanierende Frauenzimmer.
— Sodr-on (frz. —öng), m. (n.), —; —: eiförmige
Verzierung an Silbergeschirr, Bauwerken
ꝛe. onnkeren, tr.: mit Godrons versehn. —
Södscho, k.; —6: (in Abessinien) Hütte v. Baumzweigen
u. Hochgras. Garienl. 1 5, 69 82 1c.
Soel (hebr.), m., —#; —: G., G. hadäm,
Bluträcher (s. 4. Mos. 35, 12 ff.). — Göelak, n.,
—8 ; —§#: ein Pfeffergewicht auf Sumatra = 1½
Pfund. — Goelette (frz.), f.; —. —n: Ein