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47,28%), in den Reg.-Bezirken Hannover (um 35,58%), Bromberg (um 28,61%⅝), Posen
(um 27,50%), Osnabrück (um 18 40%) und Stettin (um 16,91%). Zugenommen hat
die Verwendung der Menschenlymphe in 9 Staaten rc., aber nur in engen Grenzen.
Verhältnißmäßig zahlreiche Wiederimpfungen lüber 20%) wurden noch mit
Menschenlymphe ausgeführt in Schaumburg-Lippe (62,88⅝%), im Reg.-Bez. Breslau
(29,58%) und in Sachsen-Meiningen (23,29%); die wenigsten derartigen Impfungen
(von 0,, bis O,01%) kamen in den Reg.-Bezirken Königsberg, Frankfurt, Stettin,
Magdeburg, Merseburg, Aurich, Wiesbaden, Sigmaringen, Oberpfalz, Unterfranken,
Schwaben und Leipzig, im Jagst= und Donaukreise, in Braunschweig, Sachsen-Altenburg,
Reuß j. L., Bremen, Hamburg und in den Bezirken Unter= und Ober-Elsaß vor.
Menschenlymphe wurde überhaupt nicht mehr gebraucht in den Reg.-Bezirken Gumbinnen,
Danzig, Mariemwerder, Potsdam, Köslin, Erfurt, Hildesheim und Mittelfranken,
im K önigreich Sachsen mit Ausnahme des Reg.-Bez. Leipzig, im Neckar= und Schwarzwaldkreise,
in Baden, Hessen, Mecklenburg-Schwerin und- Strelitz, in den Fürstenthümern
Lübeck und Birkenfeld, in Anhalt, Schwarzburg-S shausen und Rudolstadt, in
Waldeck, Neuß ä. L. und Lübeck, im Ganzen in 30 Landestheilen 2c. gegen 19 im Vorjahre.
Aus Berlin, woselbst 12,12% der Wiederimpfungen mit nicht näher bezeichneter
Lymphe ausgeführt wurden, fehlen die Mittheilungen über die Anwendung von Menschenlymphe.
Von den Wiederimpflingen wurden geimpft:
im Berichtsjahre (im Vorjahre)
von Arm zu Arm . ....177 (3620)
mit Glycerin- Menschenlyinphe .. 9390 (25 804)
mit anders aufbewahrter Menschenlymphe 2196 (9 780).
Hiernach war bei Wiederimpfungen mit Menschenlymphe das Impfen von Arm zu
Arm am meisten in Gebrauch.
Die Thierlymphe hat im Ganzen bei 97,13% sämmtlicher Wiederimpfungen Anwendung
gefunden, im Vorjahre bei 93/11%.
Berlin hat eine Zunahme um 0,62% nachgewiesen. Im lebrigen ist diesbezüglich
auf die den Gebrauch von Menschenlymphe betreffenden Ausführungen Bezug zu nehmen,
da im Allgemeinen Veränderungen in der Verwendung der einen Art der Lymphe entgegengesetzte
Veränderungen hinsichtlich der anderen Lymphe veranlassen. Die durch
Impfungen mit nicht näher bezeichneter Lymphe bedingten Abweichungen sind nur unbedeutend
und kommen daher nicht wesentlich in Betracht.
Von den mit Thierlymphe vollzogenen Wiederimpfungen wurden ausgeführt:
im Berichtsjahre (im Vorjahre)
unmittelbar vom Thirers 5389 (2245).
mit Glycerin-Thierlymphe . . 10036753 (993 263)
mit anders aufbewahrter Thierlymphe 79252 (191 3800.
Somit haben sich die unmittelbar vom Thiere und die mit Glycerin-Thierlymphe
ausgeführten Impfungen um 3144 bezw. 43 190 vermehrt, diejenigen mit anders aufbewahrter
Thierlymphe um 12 128 vermindert.
Auch bei den Wiederimpfungen sind während des Berichtsjahres im Allgemeinen
noch bessere Erfolge als früher erzielt worden. In der nachstehenden Tabelle sind diejenigen
Staaten bezw. Landestheile verzeichnet, in welchen mehr als 99% und weniger
als 75% der Wiederimpfungen mit Thierlymphe ausgeführt worden sind, ferner die in
diesen Gebieten ergielten Erfolge, sowie die Unterschiede im Vergleich zum Vorjahre.