Num̃mer 22
Frelfäg, 28. Jaiilär 1516
Russische Vorwürfe gegen Italien.
Stockholm, 26. Jan. „Nowoje Wremja“
schiebt die Schuld an Montenegros Kopitulation
auf Italien. Der Lovcen hätte noch sehr lange
gehalten werden kömen, wenn Italien mit
schwerem Geschütz und Munition rechtzeiti
vorgesorgt hätte. Außer dem moralischen Feh
schlag für NRußland bedeute die montenegrinische
Niederlage eine sehr ernste Bedrohung der Serlen
in Albanien. „Wir dachten niemals“, so
schließt das Blatt, „daß Skutari ohne Kampf
in Feindeshand geraten würde.
Venizelos unter Anklage.
Sofia, 26. Jan. Aus Athen wird dem
Blatte „Utro“ gemeldet: Die Staatsanwalt--schaft
erhob auf Anordnung der Regierung
Anllage gegen Venizelos. Wenn Venzzelos der
Vorladung nicht folgt, wird seine Verhaftung
angeordnet werden. (3.)
* U n « ·
Viktltlellstsslllrles
Der türkische Bericht.
Konstantinopel, 26. Jan. An der
Iralfront unternahm der Feind nach seinen
ungeheuren Verlusten bei Felahie keinen neuen
Angrifsorersuch. Bei Kute.el. Amara zeitweise
auasehzender Artilleriekampf. In der Nacht zum
18. Januar überfielen wir überraschend mit Ersolg
ein seindliches Lager westlich von Korna
und töteten zahlreiche Soldaten und eine Menge
Vieh. An dieser Front herrschte ausnahnisweise
Schneefall, dent jtarle Kälte folgte. An der
Kaulasusfront nichts von Bedeutung, außer
unwesentlichen Scharmützeln am rechten Flügel
nördlich des Murad-Flusses. An den übrigen
Fronten keine Veränderung.
Ein russischer Bericht von der
Kaulasusfront.
Haag, 26. Jan. Der Korrespondent des
„l (ebronieis“ meldet aus Petersburg:
Di#- Russen befinden sich augenblicklich, wie bei
Kriegsbeginn, vor Erzerum. Die türkische Armee
hat eine schmere Niederlage erlilten, gerade als
sie bei Melasgert das russische Zentrum angreisen
wollte. Stait dessen wurden die Türken
selbst in die Flucht geschlagen, so dahb sie
eiligst über das Gebirge flüchten mußten, wobei
sie eine Anzahl Waffen und Ausrüstungsstücke
zurückließen. Die Russen, die heftig versolgten,
besetzten Hassan Kaleh, 20 Kilometer
östlich von Erzerum. Sie nähern sich jetzt Deveboyum,
das lsehr befestigt ist und die Annäherung
an Erzerum von der Nordostseite zulasse.
Noch weiter nordöstlich, beim Tortumsee, sind
die Türken ebenfalls in die Flucht geschlagen
orden und haben sich nach Erzerum zurückzogen.
(Z.).. Die russische Berichterstattung
hat noch immer das größte Mißtrauen herausgefordert.
. 14
Adens gefährdete Lage.
Köln, 26. Jan. Der „Köln. Voll#ig..
aus Kairo zugehende Meldungen vom 30.
zember besagen, daß letzttägig dort wiederum
sehr beunruhigende Nachrichten aus Aden eingetrossen
seien, nach denen sich die Engländer
dort in hartbedrängter, arg gefährdeter Lage
befinden, was durch englische Offiziere bestätigt
ward. In Suez wurde eiligst eine Brigade
aus australischen und indischen Truppen zusammengestellt
und nach Aden verladen. Aus
sehr zuverlässigen Aussagen verwundeter englischer
Offiziere geht hervor, daß Aden von
der Landseite her von zahlreichen starken und
gut ausgerüsteten Araberstämmen sowie geringen
türlischen regulären Streitkräften belagert
würde. Die 20 000 Mann zählende Besalzung
verteidigt sich verzweifelt, nur die wirk-1½
venan #uhlitt, vurd 1u dcl Süurct
mans Oueiles genügend Wasser und Futier
sinden wurden. Was aber würde geschehen.
wenn wir den östlichen Weg einschlügen und
sänden alle. Quellen so trocken wie den Sand
der Wüste?“
„Aber Sie selbst haben, „ boch den Weg
schon' gemacht — nicht wahr?
.Ein einziges Mal. — ich noch sehr jung
war. Aber wir waren nur wenige Araber und
dazu kam eine lange Reihbe Kamele die fast
nichts zu tragen. hatten als Waslerschläuche.“
„Und.S Sie haben kein Wasser in den Quellen
hesunden?"“
„Beim Grab! meines Vaters, das weiß ich
nicht' mehr. Es ist schon so lange her.“
Holmsktelten stand auf und recke und dehnte
sich. Lächelnd dachte er daran, was Alfieri an
der Ouelle des Suleiman wohl ausgrub, wenn
die Legion des Aelius Gallus die Route eingeschlagen
haitte, die ihm von dem Scheik .
schrieben worden wor. Aielleicht auch war
nur ein toller Traum, eine Asgebent blne:
erregten Phantasie.
cheil lah mit dem Ausdruck unver-=bohlener
Prwunderung zu ihm auf.
llah k0s, für ein Mosn sind Sie!“
lagte er. 5. Wahr — ich mochte es keinem
Wn chen, mit Zynen in den Kampf zu gderate
Peinz lächelte. -
„Die Zeiten, da Körperkralt und Oeschidlichkeit
im Gesrecht den Ausschlag gaben, sind
leider vorüber.“ sagte er. „Man tritt sich nicht
mehr mit Lanze und Schwert gegenüber. Und
seder Schwächling ist mir auf dem Schlachtseld
überlegen, wenn er nur besler zu zlelen weist
Unser Bild veranschaulicht oben abbnische
Truppen, unten links: zwmei albanische aenden
führer, Anhänger Essad Paschas; rechte:
Inm Einmarsch in Albanien.
bekannte Albanerführer Jsa Boletinac, welcher
hit siene Sohn bei den jüngsten Unrub#en
efallen ist
same Unterstützung der vielen englischen Kriegsschifse
kewirkte, daß Aden sich heute noch in
den Händen der Engländer befinde. di Engländer
werden auch in der Stadt seltst bedrängt.
Zahlreich erfolgten Anschlage auf hahe#
englische Militärpersonen, ein Muniliunslager
explodierte, was großen militärischen Schaden
sowie den Tod vieler englischer Soldalen zur
Folge hatte. Die Araber und Türlen säuberten
unter erfolgreichen Kämpfen die game südarabische
Küste und die Kuste des Yemen vollständig
von den Engländern. Ein vermundeter
englischer Major erklärte, daß zu Kriegsbeginn
die Engländer über 251011/0 Quadrailiometer
in Südarabien und im wemen besetzt bielten
und daß dieses riesige Schutzgebiet unmehr
bis auf Aden verloren gegangen ist. A#c arabischen
Scheiks mit ihren Anhängern sind ohne
Auesnahme zu den Türlken übergegange. Mit
den englischerseits gelieferten Wassen #mpfen
die früheren englandfreundlichen Släme gegen
die Engländer sehr erfolgreich. Meit über
15000 Engländer und Inder sind tot. 20 000
Vermundete wurden nach Aegypten oder ihrer
Heimat geschafft. Der Major schloß, der eng.
lische Traum eines großen Araber-Schutzzebietes
habe ein bitteres Ende genommen.
Folitische Ruvdschau,
Aus China.
Der „Köln. Ztg.gufolge meldet die „Nowoje
Wremja“ aus Peking: Die Leier der
Verschwörung gegen Buanschilai waren der seit
20 Jahren bei ihm bedienstete Sekrelär und der
Oberkammerdiener, sou#ie ein Verwandie )uanschikais.
Eine große Anzahl Hinrichtungen sieht
Levor. In Kanton warfen Rer olutions##e Bomben
gegen die elektrische Kraftstation, un in der
allgemeinen Verwirrung die Macht an sich zu
reißen. Der Anschlag mißlang. Die ausländischen
Missionäre verließen Sutschau. Nehrere
Zusammenstöße erfolgten zwischen den Regierungstruppen
und den Revolutidnären, die mit
einem Erfolg für die letzteren endeten. die Telegraphenverbindung
zwischen Peking und der
—. ein Lot Blei wirde
Krast den d ebeint
„Wir Kerben, wie Gðou es will,“ war die
fromme 51 it des Arabers. „Aber ich habe
an mehr als einem Kampse keilgenom men, wo
ein Franke von Ihrer Großze sich einen amen
hätte machen konnen. Doch ich werde al —
und die Giaurs setzten G#renzgsteinc in der Wüste.
Die freien Stämme slterben aus, wir weden getrennt
und zerstreut. Bald wird es nitl einen
echten Araber mehr geben — der Eluch Allahs
tresse die Ungläubigen iund br lündhaftesGold:“
Holmstetten lachte, und der Zornge Ausdruck
schwand wieder aus den dunklen Zügen
Abdur Kadere,
„ ch geschehen mag,.“ rief Heinz.
„wir beide dürfen nicht darüber streiten. Wir
haben noch so viel vor uns, daß nir gut
daran tun, uns die Köpfe kühl zu halten. Wer
kann sagen, was schon dieser Tag uns bringt?
s kann noch manches geschehen, ehe wir
wieder zu unserer Karawane stoßen, Stzeik.“
Abdur Kader senkte beschaämt den Kopf.
Es müster wohl die Hitze daran schuld sein,
brummte er, daß seine Junge so törichte Worte
hätte laut werden lasset
Und wirkli mon konnte diese Entschuldigung
gelten lassen. Es war uneilräglich
beiße ermüdend schleppten sich die glibenden
Stunden bin. mmer mehr näherte sich die
Sonne den westlichen Hügeln, und nochimmer
sah und hörte man nichts von Hussain.
Holmstetten dachte wohl an des Versprechen,
das er Enka gegeben — die Gesahr
u vermelden, solange er es vermochte. Aber
ein Verlangen, 7 gewisse Nachrithten zu
erhalten, wuchs beständig: und es var sast
mir tlroß all mieiner
estän
unerträglich, hier in der GOfammtens der Wüste.
Provinz Setschuan murde von den Revolutionären
umerkrochen, welchen es anscheinend gelang,
sich mit den Revolutionären von Buennan
zu vereinigen. Die Prorinzbehörden verlangen
andauernd von der Pekinger Regierung
Verstärkung.
Berschledene Nachrichten.
Budapest, 26. Jan. In verschiedenen
Stadien Siebenbürgens murden Erdstöße ver-
spürl, so in Schachburg, Kronstadt. Szilagy=Siomloyo,
Nagyenyed, Sächsisch Negen und
Fogaras. In Schaeßburg, wo das Erdbeben
um 8 Uhr verspürt wurde, stürzten Schornsteine
um. Die Mauern sind an vielen Stellen
gesprungen. Die Bevölkerung flüchtete ins
Freie. Verunglückt ist niemand.
Amüerdam, 26. Jan. Im Ueberschwemmungogeriet
sieht man überall Bauernhöfe
mitien im Wasser slehen, eine ganze Menge
sogar bis ans Dach. Dieses traurige Bild
wurde noch schlimmer, je weiter die Fahrt ging.
Der heflige Wind hat die Wasserfläche zu
einem ungestümen Meer aufgepeitscht. In Brock
im Wateriand find große Mengen Holz ges##
den Damm getrieben, das von eingestürzten
Känjern herruhrie, die dem schueren Wellenschlag
keinen Widerstand bieten konnten.
Bayerische Nachrichken.
Candshut, 26. Jan. Die 46 jährige Frau
eines Stabsvererinärs, die mit einem Wacht-
meister ein sträfliches Verhältnis unterhielt,
hat ch vergistet. Der Ehemann sieht im
Felde
P#ransch Gers#
Vad Aibling, 26. Jan. Frau Privatiere
Fink wurde heule srüh tot im Bette aufgefunden.
Sie stand im 77. Lebensjahre.
Prien, 26. Jan. Der 17 jährige Baderlehrling
Ferdinand Berger von Prien wurde
getrennt von den Menschen, in stumpler Ruhe
darauf warten zu milssen, bis ein anderer
handelte. Nach dosnenunte baten a
den Rückmarsch antreten wollen; jenzt m
junf Uhr, und er wußte noch nicht mehe abgesiern
um die gleiche Zeit.
Endlich konnte er die Untänigkeit nicht
langer ertragen. Er war Abw#ur Kader
hililich, die Kamele zu satteln, und sie geebe,
auf s war ihre Absicht, den nördlichen
i rücken zu erklettern. Wenn es Hussain
ge!ungen war, der italienischen Wachsamkeit
zu entkommen, so mußten sie seine Annäherung
auf der Staße von dort aus bemerken.
34. Kapitel.
Behutsam, um sich rechtzeitig gegen unliebsame
Uleberraschungen sichern zu können,
ruckten die beiden Reiter vor. Als 6h die Höhe
erreicht hatten, saben sie, daß eine ausgedehnte
Hochflüche, nach der Seeseite von einem steilen
Hügel begrenzt, jeden weiteren Ausblick unmöglich
machte. Aber Abdur Kader meinte.
wenn sie den Hügel bestiegen, müßten sie die
ganze Gegend aus Meilen hinaus überschauen
konnen.
Sie letzten also ihre Kamele wieder in
Trab und ritien bergan, bis der Weg so steil
wurde, daß die Tiere nicht mehr festen Fuß
sassen, konnten und zu straucheln anfingen.
Sie stiegen also ab, banden die Kamele an
schwere Steinblöcke und letzten ihren, jeßt ziemlich
becchwerliche Wanderung zu Fuß fort.
Die Voraussage des Scheiks erwies sich ols
richtig. Denn von der Höhe aus blickten sie
über ein enges Tal binaus in eine weite, flache
Niederung, wo einige Gruppen von Dattelnalmen
und dichte alunpfe von Sadal.
heute wegen Brandstiftung von der Strafkammer
zu Traunstein zu 4 Jahren Gefängnis
verurteilt. 3 Monate Untersuchungshaft
wurden ihm angerechnet.
Trostberg, 26. Jan. Ein Liebesgabenräuber
ist hier abgefaßt worden. Der Dieb
wurde als der die Post zur Bahn fahrende
Knecht Johann Schmidhuber von Asten ermittelt,
der sich siets fleizig beim Verbringen
der Postsäcke in den Postwagen betätigte. Dem
Gauner ist seit Monaten eine Menge von Lie:
besgabenpakete zum Opfer gefallen. Die leeren
Schachteln warf er in den Kanal.
Wasserburg, 26. Jan. Trauer ist in die
Familie der Frau Therese Pallauf eingekehrt.
Ihr Sohn, Apotheker Ferdinand Pallauf in
Riedenburg, iit nach langem Leiden im 39.
Lebensjahre Stiüsshen. Die Leiche wird nach
Altötting uberführt.
Vad Rcichenhall, 26. Jan. Am 1. Februar
1916 wird die Auswechslung der Eisenkonstruttion
der Saalachbrücke zwischen Piding
und Bad Reichenhall vorgenommen. Aus diesem
Grunde wird der Eisenbahnbetrieb an die
sem Tage und. menn notig, auch noch am 2.
Februar 1916 zwischen Pibing und Bad Reichenhall
unterbrochen. Die Personenwagen# verkehren
auf der einen Seite nur zwischen Salz
lurg und Piding und auf der anderen Seite
zmischen Berchtesgaden und Bad Reichenhall.
Der Personen-, Gepäck-, Erpreßgut, und Post
rerkehr zuischen Piding und Bad Reichenhall
mird durch Postmotorfahrzeuge aufrecht erhalten,
welche in der Weise verkehren, daß sie
stets den Anschluß an dem ankommenden Personenzug
auf der einen Seite an den unmittelbar
anschließenden Personenzug auf der anderen
Seite vermitteln. Zur Benühung der Motorbostfahrzeuge
berechtigen die gelöôsten Eisenlahnfahrkarten.
Die Beförderung von Gütern
oder Wagenladungen unterbleibt für die Dauer
des Brückenumbaues. Der Abgang der Postmotorfahrzeuge
erfolgt sofort nach Ankunft der
Zuge vor dem Betriebhauptgebäude der Station
Bad Reichenhall bzw. Piding. Eine Genähr
für die Anschlüsse in Freilassing und
Solzburg wird nicht übernommen.
FKr###en-—.
Rosenheim, 26. Januar.
Auf dem Felde der Ehre gefallen:
#
Georg Schäffler, Maiergütler in Weng bei
Amerang, Landwehrmann im 1. Landwehr-Ini.
Rgt.; Peter Ippenberger, Sohn von
Frau Eva Jnpenberger in Mühldorf, Gefr.
bei einer Minenwerfer-Kompanie der 3. Inf.=Div.,
Inhaber des Eisernen Kreuzes.
Auszeichnungen im Felde. Der Gerichtsassifent
Hermann Bachhuber aus Rosenheim,
der als Gefreiter im 18. Res.= Juf.-Rgt.
ireht, ist mit dem Militärwerdienstkreuz 3. Kl.
mit der Krone undmit Schwertern ausgezeichnet
worden. Der seinerzeit als Unteroffizier eingerückte
Vizefeldrebe! der Landwehr Josef
Müblberger, im 1. Ref.-Fuß- Arl.-Rat., langjähriger
Verreter der Kunstmühle Rosenheim,
wurde vor kurzent mit der silbernen Tapfer.
leitsmedaille auegezeichnet; mit dem Eisernen
Kreuz 2. Klasse und dem Militärverdienstkreuz
2. Klasse mit Schmertern wurde er bereits im
Dezemtber 1913 ausgezeichnet. Dem Ritrmeister
Oelar v. Bippen der Reserve des 1. Schwere-Reiter
Regiments, wurde das Lubeckische Han.
seatenkreuz und dem Leutnant Alois Grasen
v. Arco--Zinneberg der Reserve der Kavallerie
das herzoglich braunschweigische Kriegsverdienstkreuz
verliehen. Der Militär-Saniläts-Orden
2. Klasse wurde dem Stabarzt Dr. Hans Wanner
der Reserve (Wasserburg) für die ausgegebuschen
das Dasein einer Oaie anzelgten.
Unichwer ließen sich die regelmüßigen Linien
frisch ausgehobener Graden erkennen, aber der
Ort war vollftandig verlasien. Weder Zelt
noch Mann. weder Kamel noch Pierd waren
an dei Steue nnd#rbeben, wo dem Spiegelbild
der ’ Morgana zufalge noch unlangst
ein so legrs Leben geberricht baben mußte.
olmitetten war durch diese überraschende
Eure ckung jo veftur z1. dan er wortlos unvermandt
auf da? verlaisene Lazer starrte.
A#de Kader aber, dessen sallenschorfe Augen
geubter waren als die seinen. die Zeichen der
Wusie zu lesen. deutete auf eine leichte Sraubd.
wolkle, die weit gegen Norden bim anscheinend
unbeweglich in der klaren Luft h
„Die Jlaliener sind fort, seing., sagte er.
„Mielleicht baben auch sie eine Oase mit fünf
Hugeln geiucht. lnd man konnte immerhin
sagen. dahß sie sie hier nefunden haben. Denn
der Hügel, aus dem wir stehen. ilt der fünfte
in einem Umkrelis von ungefähr zwei Kilomeiern,
wenn man die Quelle als Mittelpunkt
anninmt Allahs Wege und wunderbar“ Kann
daß die Jlanken aus Itallen gesunden
was der Hak#ime Eiiendi vergebens gesucht
hat?“
Ein schneidender Schmerz der Ennauschung
ging Durch Holmsenens Bruf!. Ohne auf die
letzte Frage des Arabers einzugehen, wollte er
ihm eden saren, daß es am besten sein würde,
zu den Kamelen zurückzutebren, als der Scheik
mit ungestumer Vewegung ihn am Arm ergriff
und von dem Ste.n herunter sog, auf dem der
junge Deulsche hoch aus’gerichtet geitanden hatte,
um besier Ausschau halten zu können
** — — —.
i 4½