124 Die Laufbahnen in der Armee.
Ober-Ingenieure, Ingenieure, Chemiker, Revisionsbeamte,
Obermeister, Meister u. s. w.
Die Beamten sind teils lebenslänglich. teils auf Kündigung
angestellt.
Die höheren Verwaltungsbeamten ergänzen sich meist aus Per-
sonen mit der Befähigung zum höheren Verwaltungsdienst, aus ver-
abschiedeten Offizieren und früheren Intendanturbeamten, die mittleren
Verwaltungsbeamten und die Registraturbeamten sowie dıe Kanzlei-
und Unterbeamten aus versorgungsberechtigten lilitärpersonen.
Als Ingenieure. Chemiker. Baubeamte. Obermeister, Oberbüchsen-
macher u. s. w.. werden entsprechend vorgebildete Personen an-
gestellt.
Za Trigonometern und Topographen werden meistens ehe-
malige Oberfeuerwerker. sowie auch geprüfte Landmesser ernannt.
Ein Teil der Beamten ist verpflichtet, bei verschiedenen dienst-
lichen Anlässen in der für sie vorgeschriebenen Uniform zu er-
scheinen. im übrigen verrichten die Beamten ihren Dienst in Zivil-
kleidung.
Die Zivilbesmten der Militär-Verwaltung haben, auch wenn
sie in Uniform erscheinen, keinen Anspruch, von Unteroffizieren
und Mannschaften militärisch gegrüsst zu werden, andererseits sind
sie selbst im allgemeinen auch nicht verpflichtet, ausser ihren
direkten Vorgesetzten, die Personen des Soldatenstandes oder
Militärbeamte zu grüssen.
19. Einkommensverhältnisse.
Das Diensteinkommen der Üffiziere, Beamten, sowie des Zeug-
Unterpersonals und der Wallmeister besteht in
a) Gehalt,
b, Servis und Wohnungsgeldzuschuss (einzelne Klassen bekommen
nur Servis, andere nur Wohnungsgeldzuschuss),
ce) Zulagen bei besonderen Dienststellungen, Kommandos u. 8. w.
Dasjenige der Unteroffiziere (ausschl. der obengenannten Klassen)
und Mannschaften in
&) Töhnung,
b) Brot oder Brotgeld,
c) dem Beköstigungsgelde,
d) Bekleidung und Wohnung mit Heizung, Beleuchtung u. #. w.
(in besonderen Fällen Entschädigung hierfür in Geld),