tion.
Nummer 50
und Kriegsinvaliden bat bis jeht schon über
7300 Mark zu vetzeichne
Afrauenchiensec, l 2. Das Eis, welches
die nach dem Oslfurm der letzten Woche eingetretene
Windstille uns gebracht hatte, wurde am 23.
Februar durch einen kräftigen Südwest, wöährend
ein Flieger über dem See seine Kreise zog zum
großen Teil wieder zertrümmert und abge rieben.
Bad Uibling, 26. 2. Besitzwechsel. Die
Villa Nr. 35511 in der Willingerstraße, Eigen- .
tumchHemIPktoaktcksFobaunPöUmgekm
Holzlttchcn,halbetk Meggermeister Frank in
München erworben.
Bas Mibling, 26. 2. Magistratssitzung
vom 5. Februar. Auf das von der
Gemeinde abgefandte Glückipunschtele K#amm anlahlich
der goldenen Hochzeit des Königs und der
Königin ist eine LHankadresse mit Bildnis der
Majestäten eingelausen. Zwees seitlicher Erweilerung
des Ftiedhofes wird ein anzrenzendes
Erun#täi de; derrn Polthalters Knabl angelauft.
Das Bürgerrecht w. d nachlehendden
Feldzugsteilnehmern unentzelt lich rerliehen:
Dem Magistralzassiikenten Nit. Kö-A
Kriegogese nen Karl Schröbinger, dem
r# lh. ¾ und dem Maurermeister
rruer gegen Gebühr: dem Krämer
Martin Sig. Lien 20 Mk., dem Geschäftsführer
der Ortsiranlen ilasse Hans Nigal gegen 50 Mk.,
dem Walserwart W Lidl gegen 50 Mk. und
dem Marttselteiͤt Josej Eberle gegen 85 Mt.
Die Rechnung des Schlachthausbaufonds pro
1913. 16 u. die Rechnu: ig der Forktdildungeschullasse
pro 1016 wird genehmigt. Zur Bürgerheimstistung
wurden von dem Ehrenbürger Hrn.
Marltobersekrelir Wagner in Straubing 300
Mark gettiftel, vovon dankbarst Kenntnis genommen
wird. Als St# Iifiungsverwalter wurde
Magistratsrat Nöler ausgeftell!.
Fcilnbach, W. 2. Brandeines Transsormators.
Vei dem hestigen Sturmwind
in der Nacht zum 23. Februar entstand in der
zur Ortschaft Wichs füh zenden elektrischen Hochspannleitung
brahrscheinlich durch Zu'ammenschlagen
zweier Drähte Kurychinz wodurch der
am nördlichen Oltsrand be uefindlich: Transformator
und die nächststelenden Masten durch Feuer
zerstört wurden.
Finsterwall, 24. 2. Schadenseuer.
Samstag früh? Uhr brach im Miweese der
Bauerswitwe Tlöger, zum Stögmayr. Feuer
aus, mesches in lurzer Zeit das ganze Anwesen
in in Aehe ua egte.
erhalnuchrichien.
Rosenheim, 27. Februar.
eförderung. Unteros's zier Sim. Mayer
aus Wesierndozbei Pang wurde zum Sergeanten
lefördert.
Mit dem Krönig-Ludwig Kreuz kind
Usgezeichnet vorden: Situmbeck Gertrand, Fabhwuesigeinn,
Nggauer Joserxh, Möbelsabrikant
"6 1 Grad E Lasnermei
ster und Gemeide# Silmachiigt er; Dunkel Vikltor,
ODlrelior des Städt. Eleltrizilätsmerkes;
Bernti dar Jr##rh, Staotpfarrprediger; Jäger
Anton, früber Sladtlavlan hier, nun Srititnal
in Jangberg: M. Richildis Böl m. arme Schulschwester,
Lellaiit der Kir bderhorts. Ferner er:
bielten anlärlih der Durchsehrung der U- VBoot.
Srende dab'et die gleiche Anerlennung: Jeis
Berta, Amtzzerich sdireltorsgatein; Purucer
Emma. Kaufimne gattin; Wäschenfelder Karl,
Prokurist.
Gestollen wurde ein Handleiterwägerl,
mittlerer Gräte, und zwei braune, wollene
Merrdedeen als der Slallung des Galhauses
Dusch
*
!* ipenoreinsse lion Rosenheim.
Vor einer zahreich besuchten Versammlung im
Flötzingerbrän auch Damen waren ercchienen
suprach gessern das Ebrenmitglied der Sek-Herr
Bezrlsarzt Dr. Mayr, über „Siiftskellerudien“".
Mit seinen prächtig aufhebauten
und schön stülfierten Ausführungen führte der
Redner in die zahlreichen Klotert iste Ober= u.
Niederösterreichz, somie Tirols, 2eigte deren
Berkwürdiglein und Kunnschäge und führrte
im Geiste binab in die liebtichen Jdille verschwiegener
Rellereien, deren Weine er in begeisterten
Worten zu preisen verstand. Es waren
dußerst anregerde und gennßreich: Schilderun.
gen, die am Schinß durch eine Anzahl guter
Lichtbilder ergintt wurden. Unier dem Beifall
der Anwesenden sprach der Vorsitzende seinen
Dank aus und knüpfte den Wunsch daran, der
sehr geschätzte Redner woille die Sektion Rosenheim
bald wieder mit solch prächtigen Ausführungen
ersteuen.
ie Jugen dabteilung des K. F.-B.
hält am Donnestag, den 28. Februar, abends
balb 8 Uhr, ihre Versammlung mit Vortrag im
Vereinslokal ab. Als Reserent wurde Herr Konrektor
Wismayer gewonnen, der uns schon im
Vorjahre durch zwei literarisch hochinteressante
Vorträge erfreute. Sicher ist auch diesmal der
Besuch recht schnend. Mögen darum die Mitglieder
der Jugendabteilung recht zahlreich kommen.
Besonders herzliche Einladung ergeht hiemit
an die Damen des K. F.-B.
Die Freivilligen Automobil-Kolonnen
des Migemeinen Deutschen Automobil-Klub
(F. A. K.) nehmen wieder Neuanmeldun.
gen von Herrfahrern mit eigesem Kraftwagen
und Fufreiscein 3b sdwie von Berufs-Kraft.
Dagenfahrern entgegen. Betreffs Militäroer-————
Ayelzer
bältnis gellen dieselben Vorschriflen wie für
Mitglieder der Freimilligen Krankenpflege. Es
lönnen sich also auch Hilsediemspflichtige sielben-Näheres
durch die Gesch sstestel der F. A.
München, Neuturmstr. 5.
Zum Kammerer . Kapitels Ro—
senheim wurde HH. Pfarrer Joseph Almer
von Psassenhofen erwählt und als solcher ober-Tirllich
beslätigt.
Schlachtviehenteignung. Mit Rücksicht
auf die unbedingte No:Jwendigke I, das zur
Belieserung des Feldheeres erforderliche
Schlachtoieh aufzubringen, hat die Bayerische
Fleischversorgungsstelle beantragt, bis auf wei
leres alle durch Beschluß des Mblieferungsausschusses
als enbehrlich bezeichneten Schlachtvielhucke
zu enteigucu: bie nicht freiwillig.
an die Vayerische Fleischversorgungefslelle abgegeben
werden.
Der Kampfgenossen und Veteranenverein
Rosenheim hielt. wie bereitc
mitgeteil|, am ber gangenen Sonntag imn Hotel
t,Knig Otto“ seine 25. orden'l. Generalversammkung
ab. Nach üblicher Begrüßung der
erschienen Ehrcrmünlieder und Kanteraden durch
den 1. Vorstand. Herrn Karl Nußrainer, wurde
ein begeiitertes Hoch auf den allverehrten
Protettor des Gampfgenossen und Veteranenvereins,
König Ludwi! 3., Zu seinem 60 jährigen
Ebeiubilänm ausgebrachl. Redner sprach seinen
besonderen Dank aus allen denen. swelche ich
auch im verflossenen Jahre der Vereine zur
Verfügung gest ellt hatten. Besonder- wunde die
hochherz'ige Gabe des 2. Vorsitzenden, Herrn
Perr, dankend anerkannt, welcher an mehrere bedürftige
Kriegerfamilien zu Weihnachten 23 Ster
Holz verteilen ließ. Dem Jahresbericht iit Folgendes
zu entnehmen:
1917 sanden tatt: 1 Hauptversammkung, 2
Monaterersammlungen und 4 Ausschußsitzungen.
Ausgetreten bzw. versogen sind 83. gestorben
11 und im Kampfe fürs Vaterland Daben 13
tapsere Kameraden den Heldentod erli#ten. An
Gollesdiensten bzw. Beerdigunden in der Verein
leit Kriegsbeginn 278 mal ausgerüdt. Der Mitgliederstand
ab 1. Jannar 1913 im 65 Ehrenmitglieder.
1001 allive und 64 padive, zusammen
1100 Mitgliet der. Mit dieser Milgliederzahl
sieht der Verein unter den mililäriichen Vereinigungen
in Bayern, die dem K. B. Kriegerbund
angeschlossen snd, an J. Stelle. 543 Kameraden
sind Feldzugesoldaten, ron diesen stehen wieder
derzeit unler Waffen. An Auszeichnungen
* Kriegsbeginn sind zu ver:eichnen: 3 goldene
und 2 silberne i edaillen, 13
Milit. Verd.-Orden 4. Kl.. 117 Milit.-Verd.
Kreui I., 2. u. 3. Kl. mit Krone . Schwerler,
7 Eiserne Kr Peuze 1. Klasse, 130 Siserne
Kreuze 2. Klasse, 5 österreich. filb. biw. kronz
** n cduthcn Mit dem König-Ludwias=Krenz
sind 27 Mitgl. bedacht worden. Kafssaitand:
(Gesa: gleinnal#men 2302,40 Mk., Auegaben
1900.64 Mk., Atiaren 392, 76 Mtk. HJur
Weihnachtesrende sind 028 Ml., zu sonnigen Unterulitzungen
213 Ml. veranegabt worden, seit
Friegebegim di: nanhafte Summe von 3020
Mart. Die Sterbe!a'sa schließt ab mit Einnahmen
3104,40 Pr., Musgaben 3001,45 Mk., Aktiore#t
12,.05 Mk. Das Reinvermögen. wolches
um grösen Teil in Ariege Sganleihe angelegt ist
heträgt 12 702.95 Mk. Die Mitgliederzahl dieser
Kasse ist 427.
Die Vornande. und Ausschußergänzungswahl
wurde durch Zuruf vergenommen. Gewählt wurden:
1. Vorst. Hr. Nußrainer, als 2. Vorst. Hr.
Perr sowie die Herren Bausch, Knarr,
Loferer, Obermayer und Walz. Anschließend an
den geschäftlichen Teil fand, der ernsten Zeit
entslrechend, eine schlichte Feier statt, galt es
doch 10 verdiente Mitglieder mit der 25-jährigen
Mitgliedschaftsurkunde zu ehren. Herr Ehrenvorstand
Heinritzi überreichte i in vorangegangener
patriotischer Ansprache den Herren Jubilaren
das künftlerisch ausgesülrte Gedenkblat!. Es waren
folgende Herren: Nuh rainer. Ratebote
und 1. Vorstand, n- Gohner, Korbmacher.
Josef Ehrendeck, Färbermeister, Gabr. Huber,
Küser, Leonhard Karl, pens. Portier, Math.
Koypenhofer, Pfründner, Jos. Meyerl, Heizer,
Jos. Ring, K. Oberlokomotioführer, Jos. Seidl,
K. Oberlokomotioführer und Anton Marey,
Möbeltransporteur. Möge allen, nach dem
Wunsche des Redners, ein goldenes Vereinsjubiläum
beschieden sein. Ehrenmitglied, Herr PribLatier
Simon Haas, sprach dem Verein seinen
herzlichen Dank für die ihm erwiesene Ehrung
guahuw seines 80. Geburtstages aus. Vorstand
K. Nuktrainer dankte in beredten Worten
im Namen aller für die erwiesene Ehrung und
sprach die Hoffnung aus, daß die nächste Generalversammlung
im Zeichen des Friedens stehen
möge.
Unsere verehrlichen“ Ceser, welche den
„Rosenheimer Anzeiger“ täglich
an unserem Seitungsschalter abholen,
bitten wir Höfl. Savon Kenntnis zu neh
men, daß wir infolge der immer emp
findlicher wersenden Hapierkna W
Beit genstigt sind, künftig die Aush
ölgung des latte- ohne vorzetgung
der Bestellkarte ausnahms.
los abzulehnen.
Wir chten daher an unsere Schalterabonnenten
die Bitte, die Bestellkarte
bei Abholung der FSeltung jeweils un-Lufgefordert
porzmieigen.
— —
# v
MTB. SG * I sauste-sause« sen
27. 2. 1 Drahtb.
Westlicher e ç
An der VD#er wurden einige Belgier gesangen.
An der flandrischen Front, beiderseils der
Scarpe, in der Champagne und auf dem ölstlichen
Maasufer lebie die Artiliere.ätigkeit am
Abend auf.
Vielsach lam es zu heftigen Lustlämpsen.
Ein einheitlicher Angriff englischer Flieger
gegen unsfere Vallone zuischen OCise und
NAisne scheilerte. Wir schossen geitern 15 feindliche
Flugzuge unb drei Fetjelballone ab.
Hauptmann Nitter von Tuticheck ecrang seinen
24. Lustsieg. Gefreiter Kafiner brach'e bei einem
Fing zwei Fesselballone zum Absturz.
Cestlicher Kriegsschauplatz.
Heeresgruppe Eichhorn.
Nördlich von Dorpat nahmen wir zweirus.
sische Regimenter bei ihrem Nückmarsch gefangen.
Heeresgruppe Linsingen.
In der Ukraine wurde ein feindliches Bataillon,
das sich bei Korostysthewo (30 Kilometer
östlich von Shitomir) unserem Vormarsch in den
Weg stellte, unter Verlusten zerstreut. Südlich
von Shitomir drangen unsere Truppen bis Berditschew
ror. In Kremenez (südtich von Dubno)
nalmen wir den Stab eines russischen Generakommandos,
einen Divisionsstab und 200 Mann
gefangen.
Mazedonische Front.
Englische Abteilungen, die über den Butkowa-Fluß
gegen die bulgarischen Stellungen vordrangen,
wurden im Gegenstoß zurückgeworfen.
Ludendorff.
19000 Tonnen versenkt.
s§s Berlin, 27. 2. (UAmtlich.) Auf dem
nördlichen Kriegsschauplatze vernichteten unsere
Aboote neunzehntausend Bruttoregisier-Tonnen
seindl. Handelsschiffsraumes.
Der Chef des Admiralstabs der Marine.
Die Friedensbedingungen.
* Berlin, 27. 2. Das gestern von Unter
sigalesekratär von dem Bussche im Reichstag
mitgeleilte Ult/imatum selt, mi: der „Bervli
net Lolata iger, · sagt, kktvassai:de75m15clz;
dkkoekcu««ac::u»..Ioch1uOps-·
häue haven kömnen. Wir sehen zu umerer lelhaften
Ereude, daß das Wort von dem Frei- .
brief, den wir umeren Feinden nicht einräumen!
I
l
lomcnwennncalatt.-utdcslsirtequmith
Eroberunge= und Vernichtungsp! äne willen be
liebig in die Länge ziehen zu können, mehr war
als ein bloßer Nezerchwall. An den Grundiggen
unserer Friedensvorsch#äge für den Osten
Uaben wir festgehalten, aber Vorf schriften über
die Art und Weise, wie dieser Wille erkundet
werden soll, lassen wir uns nicht machen.
klirrende Ton, den dieses Ullimatum anschlägt,
ist gar nicht mit zuveritehen und er wird auch
in Rußland und darütder hinaus wohl verstan.
den werden. .
sa5»ockln.ckaq«bu1tt«fäsrcclIllnfckcI
Methode hat sich im ** genwärtigen Augenblick
als sehr wirlfam erwiesen. Trobki und Joiffe
sind bereits nach Breit-Litowsk unterwegs. SZie
werden dort alles unkerzeichnen, auch den Artilel
1, wonach Rußland und Deutschland fortan
in Frieden und Freundschaft zu leden gedenken.
Sich zu große Hoffnungen auf freundschaftliche
Gesinnung zu machen, wäre wohl verfehlt.
Man bringt uns auf einem Ruhekissen Jume.
len, die gewiß sehr kostbar sind ein Rubekis-*
ist es für Deutschland nicht.
Die Friedensverhandlungen
! Rumänien.
s§ Wien, 27. 2. Ueber die Frirdaiaperbue“ «
lungcnnutanamcnvetlautetdaßdtMit--telmächte,
besonders Oesterreich: Ungarn, auf
der freien Donau bis zum Schwarzen
Meer bestehen werden. Rumänien duldete, als
es noch neutral war, daß Serbien die Donau
mit Minen verseuchte, obwohl dies den Bestimmungen
des Berliner Vertrages widersprach.
Gegenwärtig bilret Rumänien das einzige Hindernis
für den ukrainischen Getreide-Transport.
Freih. Aurel v. Anziul, Reichsratsabgeordneter
und Führer der österreichisch-ungarischen Rumänen,
bezeichnete in einer Unterredung die Auffassung,
das neue rumänische Kabinett sei ententefreundlich,
als unrichtig, da Averescu der
gemäßigteren Richtung angehöore und der Außenminister
Mischu ein enischiedener Freund
Oesterreichs sei. Carp, Marghiloman u. Stera.
die belannten Freunde der Mittelmächte, werden
bei den Verhandlungen eine große Rolle
spielen.
entstehen, doß Rumänien noch ein Teil der Butowina
Und zwei siegenbürglsche Konitale. verlangt;
noch wichtiger sei, was die Monarchie von
Rumänien verlange, nämlich die Linie von Predeal
bis Carprina.
Der deutsche Vormarsch im Oken.
* Kopenhagen, 27. 2. Die „Times“
meldet aus Petersburg: Die russischen Sas
ten seyen dem deutschen Vormarsch leinen oder
nur a#rrinhen. Wivertand entgegen. Die volme
scheinen mit den Deutschen zu-Ten
r Die Stadt Minsl wurde
l
l
Der
I
»
auf gegen Me'rre.
Große Schwierigkeiten dürsten dadurch
1
Donnerstag, 28. Feblune 1913
von polnischen Soldatken im Einverständnis mit
den Deutschen beseyt. Die Deutschen entwaff
neien 40 00,, Russen, machten sie aber nicht zu
Kriegsgefangen ln, sondern ließen sie lausen, sobald
sied ie Wassen cberler hatten.
Kinnland.
5 -todbolm, 27. 2. (Drahtb.) Der Führer
der Roten Garde in Finntand ist nach Peters.
hurg zuruqnelelrt. um über die Lage in Finnland
Bericht zu erüatten. Seine Acukerungen
eigen, daß Fiunland für Rußland als
cendgültig verlorengilt, da vo#: fremde
Eiemente der Weißen Garde großhe:n Beistano
leisten und die Finnkänder U udier ung bei den
Schweden finden.
Elemenee us Frontreisee.
* Vern. 27. 2. (Drahtb.) Clemencenn erklär.
te uber seine Frontreise, seine Einorecke seien
ausgczeichnet. Die Stimmung der belg’schen Armee
sei vorzüglich. Sie sei entschlossen, bis
zum Tode (7) das noch freie belgeehe Gel iet
zu verteidigen. Hierauf sKtattete Cleinen
auch der rortugiesischen und englijchen Front
einen Besuch ab. Er sag:e darüber, unfere #
liierten erwarten mit Ungeduld den furchtbaren
Vor'cß des Feindes. der nich lange mehr auf
sich warten lassen wird.
Vorzeitiger Schluß der itallenischen
Kammertagung.
* Zürich. 27. 2. Drab#b.) Das Giornate#
Italia meldet. der oorzeitige Schluß der ito lien
schen Kammerdiskussion unter Verzicht auf eit
Budget- Dekatte sei durch die ernften Nr
nijie der italienischen Negierung über die in
lernationale polilische Lage rerurfacht
worden.
Abberufung des englischen Marine
Attacheés in Washington.
s Bern. 2). 2. r rahtb.) # Der englische Morine-Attach
Walbing'on i't nach Eng'and
Szurüdberusen weroen. Die Abberu##ung
w##rd auf persênliche Di fererzen mit dem neue:
englischen —p#ztaidoflschafier Lord Rearoinze zu
rückgeführt.
Kleine Tagecschreonik.
Venedig wurde am 22. Februar abends drei
mal von österr. Fliegern angegriffen; im ganzemwurden
27 Vomben abgeworfen. Zwei Kaffee
äuser in der Nähe des Campo Goldono seien
zerstört. drei Perlonen gelözet und neun verwundet
worden. Di Flieger wandten sich bie r
Uo i..-I«Ko"ileiici.i
scsizii1«ciI-iciusirvc.is.i.ic«. inslicsss
ockwuii"c«.’«.i.i..""so-iieir.i:irdeCa7!clfranco
getroffen.
—
Die Bolscheu##i
erfüllt.
4 är#esten Pezfem
Justut und Tauritchen Par n
Ja i.»1ii«(-i.L-ci« noen à- i
EEIIIIIE eroten: ai
Vlätter sind unier drüch
Volkskommssjar Sti# ieligraz i#t aus
iew, die marimaliftisch: Rada###erde der
[Frieden mit der Rada der ut —iilii
chen V Belitere: ’e re **“
Aus dem Gerichsfaal-—
Vodenloser Leichtsinn und seine
Folgen. Die 00 jahrile Bauerttochter Amnag
Mitterer von Aigleham. einzige Toch'cr eines
wollhabenden Bauern in 5 Dievoldeberg ließ sich.
obwohl sie hereits ron cinem ebenfalls b: guterlen
Vauerssohn in der dortigen Gegend ein Hei
ratsversprechen hatic. trotzdem mit einem dert
Guie ihres im Felde ilchenden Vaters zugetcilten
rufsischen Kriegsgefungenen in Beziehungen ein.
die bald ihre Folgen zeigten. Am 9. November
1917. während sie in Oberhößlwang bei einer
Beerdigung weilte, frellten sich die Vordoten der
Geburt ein. Sie degab sich in ein nahe gelegenes
Holun schenkie dort einem Mädchen das Leben.
Bob cs vom Boden auf, heckte ihm das Taschen:
tuch in den Mund. daß es erktickte, wickel. es
in einen Rock und machte sich auf den über eine
-tunde entfern: gele zenen Hei mweq. Auf dem
Wege dorthin grub sie die Leiche in einem einzeln
dastehenden Stadel einen Meter tief in das Heu
wo es wider ihr Erwarten nach wenigen“ Tagen
gefunden wurde. Zu Hause, wo sie ihre Schwangerschaft
stets geschicht zu verdergen verstand.
angekommen, kleidete sie sich um, begab sich
losort an ihre Arbeit und schaffte auch in den
nächsten Tagen, als od gar nichts vorgesallen
wäre. Als die Leiche gefunden wurde und der
Berdacht sich gegen sie richtele, leugnete sie und
war jehr entrüstet, daß man ihr so etwas nur
zumute. Erst als sie nach 11 Tagen sich einer
ärztlichen Untersuchung unterziehen mußtce, legte
sie ein umfassendes Geständnis ab. In der Verhandlung
wiederh##te jie dasselbe und gab als
Grund die grenzenlose Furcht vor ihrem überaus
strengen Valer an. Derselbe habe ihr oftmals
gedroht, sie samt dem Kinde aus dem Hause zu
jagen, wenn so etwas vorkomme und ihr Vater
I sei ganz der Charalter, seine Drohung auszuführen.
Diese Behauplung wurde auch von verschiedenen
Zeugen bestätlgt. Die Angeklagte wurde
vom oberbayer. Schwurgericht freigesprochen.
Wekterbericht für Donmerstag den 28. Februar.
Veränderliche Bewölkung, zeirweile Strichregen.
ch ßes