Aumniner 131
her in Mo#vsburg angemeldet; er diente von
1844 bis 1847 und machte die Feldzüge 1866
und 1870-71 mit.
Unsere Kulkurbanämter
entsolten eine Fololareice und segensvolle Täligte:#.
Von 1903 bis 1912 sind im ganzen
12954 Kncn 16 , epee unter Leitung der
Kulturbauämter durchgeführt worden. Die kultin#erte
Fläche beträgt 60 461 Heltar. Die Kulturlosten
betragen rund 13700 000 Mk., denen
eine Werterhöhung in der Höhe von rund
42000 000 Mk. gegenübersteht. Es ist demnach
hier ein Mehrwert von rund 28.000 00.)
Mark geschaffen worden.
Jm Jahre 1912 flanden noch in Ausfühtung
345 Unternellmungen mit einer Fläckhe
ron 15700 Heltar. Der Ausjührung harrten
noch 909 Unternehmungen mit einer Fläche von
1 ha Hektar, während ganz ader tei#weise
biel er noch unberücksichtigl gebliebene Kulturantrüge
in der Zahl von 1684 mie einet Flache
ren 78700 Heltar vorhanden waren.
Im Jahre 1913 erfuhr die Taligkeit der Kulturbauämter
eine weitere Steigerung; es sind
2274 Kulturunterelhmungen mit zusammen-5691
Heltar Aufwant# en 3083 848 Mark ausgefulrt
worden. Di# durch die Kultur erzielle
Werlethöhng der beteiligten Grundstücke hat
ni bt weniger als 11 165 577 Ml. betragen, ein
Ergebnis. das, verglichen mit den Ausgaben
geradem hervorragend genannt werden muß.
Die Kullurbauämter erhöbhen durch ihre Arleit
den Wert der Vodene, sie mehren seine Er
zeuguisse und leben so die ganze Vollswirtschaft.
ine besondere die Steuerkraft der Landwir!
##aft. Sie haben dafür in beiten Kammern
der Landtages reichliche Anerlennung gesunden.
Banerische Nachrichten.
Augsburg, 2. Juli. 25 Konk rs, meistens
lieinerer Geschäfte, wurden im 1. Haltbiahre
1914 angemeldet. Ferner lamen in die sem
Jaü#e bereits 40 Anwesen zur Zwangeversiegerung.
während im ganen Jahre 1913 nur
37 zu verzeichnen waren.
Vom Bezirks-Feuerwehriag
in Endorf.
« Endorf, 2. Juli.
Gelegentlich des Be irkese.#rw#tages wurde
der Troden-Feuerlöscher-Industric „Münchener
Nind!“ von der Be- irksleitung Veranlassung gegeben,
den Apparat, welcher in München hergestein
wird, also ein bayerisches Fabrikat ist, prallich
vorzuführen. Glänzend waren die durchgeführten
Erperimente; zur Löschung der eininen
Obielte wurden jeweils nur einige Se-3
nden benöltigt. Der Apparat bewies durch
diese Probe, daß er immer, d. . bei allen nur
Urennkaren Stoffsen in Anwendung Pebracht
werden lann, bei Benzin, Petrolcum, Oel. dürres
Holz. Ein ganz besonderer Vorteil des
Ayparates ist, daß er jederzeit gebrauchsferlig
da er einem Verderben nicht ausgesetzt ir.
Alch der Preis ist erwähnenswert; koslet doch
ein Apparat nur 15 Mari, wobei noch nach
Vrandfällen die Nachfüllung gratis geliesert
mird. Näherer kann durch die Direktion in
München, Klen:estraße 13, erfallren werden.
Bowerisches Oberland.
Naubling, 2. Juli. Ein gemeiner Bubenstreich
wurde in der Nacht zum 2. Juli in einem
Boderbaus verübt, indem der Rohling die
Wandbäume vernichtete, sowic an dem Hause
selbst ganz gemeine Beschädigungen verübte. Hafssentlich
wird es der Gendarmerie gelingen, den
Täier ausfindig zu machen. Der Eigentümer
dablt 20 Marlk Belohnung.
Grassau, 2. Juli. In der Generalversammlung
des Darlelenslassenrereins wurde der Beschiun
gesaßt, die Mitgliedschaft bei der Zenramenossenschaft
Regensburg zu kündigen und
bei der Jentraldarlehenslasse München als Mitblied
beimtreten. Im Bezirke Traunstein beslehen
zurieit 37 Datlehenskassenvereine. wovon
35 Vereine dem Bayerischen Landesverband und
der Zentraldarlehenslasse München angeschlossen
sind, während nur 2 Vereine dem Regensburger
Nerisionsverband und der Zentralgenossenschaft
Regensburg angehören.
Grenzlande.
Kufstein, 1. Juli. Die städtische Postautelime
Kufslein--Walchsee- Kössen mit eventueller
Fortsetzung über Reit im Winkel nach Traunnstein
wurde am 1. Juli offiziell in Betrieb genommen.
Die tags zuvor veranstaltele behördliche
Probefahrt nahm einen befriedigenden Verlauf.
Bei den hierauf in Rössen gepflogenen Ver-Dandlungen
erllärten sich die an der Strece
Bruckhäusl-Filpen beteiligten Gemeinden nach
langwierigen Erörterungen im Prinzip mit der
Eröffnung des Postautoverkehrs unter mehreren
Bedingungen einverstanden, mit Ausnahme der
Gemeinde Niederndorfer-Berg, die die Genehmigung
strikte versagte. Mit Rücksicht auf die
vollowirtschaftliche Bedeutung dieser Autolinie
erteilte der anwesende Sitatthaltereivertreter
– – — — — — — . — . —
—
— — uum#— ———
der Gemeinde Kusstein unter den üblichen Bedingungen
die Konzession zum Betrieb. Vom
1. Juli bie 13. September verkehren hin und
zurück 6, vom 14. September bis 2. November
vier Fahrten. Der Fahrpreis Kufstein-Walchsee
beträgt 1,80 Kronen, nach Kössen (26,8 Klm.)
2,70 Kronen. Die Postverbindung Kufstein-Kössen
des Hoteliers Suppenmoser (Oberhauser)
bleibt vorerst bestehen.
Cokalnachrichlen.
Einfshrigenverechtionan und Kehrerbildungsanlalten.
Anläßlich der Einsührung des 6. Bildungsjahres
EEIIIIIIIX fũtr
die Lehrerbildungeanstalten, welch letztere eine
Teiflung der Schlußprüfung in zwei Abschnitte
enordnen, wurde seitens des Königl. Staatsministeriumo
es IJnnern für Kirchen= und
Schulangelegen# eiten beantragt, den bayerischen
ffentlichen Lebrerbilon ugsanstalten die Berechtigung
zu erteilen. den Schülern, die nach dem
Resuche der 5. Klasse einer Vollanflalt oder der
2. Klasse einer Schullehrerseminars den ersten
Abschnitt der Seminarschlußprüfung bestanden
haben, das Zeugnis über die wissenschaftliche
Besähigung für den einj. freiw. Dienst zu erreilen.
Der Neeschelanfter (Reichsamt des Innern)
hat diesem Antrage in Uebereinstimmung
mit dem Gutachten der Reichsschullommission
aichlt stallgegeben, weil erst die gesamte Aus
dildung für den Lehrerberus die Gewähr einer
in sich abgeschlossenen Bildung gebe und
die hayer. Lelrerbildungsanstalten in einem fr
lieren Zeitpunlte die Vedingungen, die zur Er
langung de?s Einjälrigen Berechtigungescheines
in bezug auf den Lehrplan sonst an militärberechtigte
Schulen gestellt werden ins ssondere
die gründliche Unterweisung in mindestens zwei
Fremdsprachen nicht erfüllten. Deshalb ist
auch den breuß. Lehrerbildungsanstalten. die
Pleichsalls einen sechsjährigen Lehrgang, jedoch
mit nur einer obligatorischen Fremdsprache halen,
die Berechtigung der Erteilung des Einfährigenscheines
nicht zugestanden. Es ist dem-Lack
den Schülern der bayer. Lehrerbildungsanstalten
das Zeugnis über die wissenschaftliche
Befähigung für den Einlährig- Freiwilligendienst
ünftig erst nach Bestehen des zmeilen Abschnit-*
der Schlußprüfung, das ist mit dem Reifelgnisse
zum Ulebertritt in die Schulpraris,
u ie seither, zu erteilen.
Rosenheim, 3. Juli.
Eisenbahndienst. Versetzt wird in etatsmäßiger
Weise auf sein Ansuchen der Sitationsteister
Christian Althammer von Blieskastl
nach Oberandorf, serner werden in etatsmäßiger
Weise berufen der Lotomotivheizer Joh. Lanzendorjer
von Ingolstadt nach Rosenheim und
der Stredenwärter Jos. Lapök von Bm. Kufstein
zur Bm. Starnberg.
Rentamtstag in Prien. Der nächste
Amtstag des K. Rentamtes Rosenheim findet in
Prien am Samstag, den 11. Juli statt. Er
wird im Nathausec daselbst abgehalten.
Lehrerkonferenze u. Die vierte Sondertoypferenz
wird am Samstag, den 11. Juli abgehalten.
Der praltische Teil beginnt um 10
Uhr. Die erste Lehrprobe bringt die Behandluug
des Lesestücles „Das Wörtchen Nur“, die zweile
Lelrprobe behandel „Lichtbilder im Dienste des
Unterrichts.“ Lellionsgebet ist Herr Bezirisoberlehrer
Hartinger. Als ? Vortrag ist das The-L
vorgesehen: „Wie weckt man in den Sonnlags
und Fortbildungsschulen Interesse und
Verständnis für die Hagelversicherung?“ Die
Konferen für den Bezirt Rosenheim 1 beginnt
um 9 Uhr in der Knabenschule, für den Bezirk
Rraenheim 2 um halb 10 Uhr in der Mädchensckule
an der Stollstraße.
Eine Solomo-täi führerden chrift
i soeben erschienen. Sie trägt den Titel.
Leben des bayerischen Lotomotivführers 1½
Dauer und Juhalt“ und will die „Beweise für
die Berechligung der von den Lolomotioführern
gestellten Forderungen“ erbringen. Die verschiedenen
Kapitel der vom bayer. Lokomotivführernerein
herausgegebenen Denkschrift haben le-„enswerte
Ausführungen zum Inhalt. Ueber die
Forderungen und Wünsche sagt die Deulschrift:
. Um eine Besserung zu erzielen und um einigermaßen
auf die gleichen Bezüge wie seine außerloverischen
Kollegen zu kommen, ijt die Ueberführung
der Oberlolomotivführer in Gehaltsllasse
17, der Lolkomotivführer in Gehaltsliosse
20, der Führerheizer in Gehaltsklasse 24
unbedingt notwendig.“ Die Densschrift schließt:
„Wir geben uns der festen Hoffnung hin, daß
d# berufenen Stellen, Regierung und Landtag,
sich diesen Beweisen nicht verschließen werden,
dab auch der bayer. Lokomotioführer wieder
mfrieden und dienstfreudig seinen schweren Beruf
ausũben lann“.
Zum Fahrkartenschwindel. Nach einer
Meldung sollte die Tiegeldruckpresse, mit
der die falschen Fahrkarten hergestellt wurden,
in München entdeckt worden sein. Die Presse
habe einen Anschaffungswert von 1600 Mk. Dagegen
wird von der Münchner Polizeidirektion
mitgeteilt, daß die Tiegeldruckpresse nicht gesunden
werden konnte. Der Buchdruckergehilfe
zentgegen. Die
Samsta#, 4. Juli 1914
Alle Postboten
und VWostanstalten nehmen noch immer Bestellungen
aus den
„Rosenheimer Anzeiger“
bereits erschienenen Nummern
werden kostenkos nachgeliefert.
—...... — — —
Heinrich Schmid hatte nach seiner Festnahme
angegeben, daß er eine kleine Druckerei mit
einer älteren Tiegeldruckpresse besessen und sie
rernichtet habe.
Den Tod im Wasser gesucht. Anscheinend
ertränkt hat sich J. Bichl von Kleinpinzenau.
UEs wurden nämlich am 1. ds. am linken Mangsolluser
zwisch en Kufsteinerstraße und Eisenbahnbrücke
ein Paar Schnürschuhe, ein weißer Strohhut,
eine Taschenuhr mit silberner Kette und
ein Gebetbuch ausgefunden. Auch lag ein Zeltel
vor, wonach sich Bichl aus Schwermut ertränten
werde.
Aiehmarltsperre in Müslldorf. Da
in Erharting, Kraiburg und - die Manlund
Klauenseuche herrscht, wurde die Abhaltung
des auf den 7. Juli 1914 in Mühldorf treffenen
Viehmarltes untersagt.
Sonnensinsternio am 21. August.
Nachdem die letzte in Mitteleuropa wahrnehm:
lare Sonnenfinsternis am 17. Aprit 1912 statt.
Lesunden hat, folgt die nächste in unserem Erdtrich
sichlbare Sonnenfinsternis am 21. August
1914. Sie wird nicht, wie ihre Vorgängerin, eine
l#e Finsternis sein, sondern nur eine zu zwei
Dritteln, also etwa von dem Grade der Sonnenfinsternisse
vom 30. August 1905 und vom
28. Mai 1900.
In poliszeilichem Gewalrsam. Ein
Schenklellner von Nosenheim wurde wegen Arweilsschene
sestgenommen. Eine Kellnerin von
Grassan wuree wegen Unterschlagung sestgenom
sren.
Gesunden. Eine Brille ist gesunden worden.
Sie kann im magistratischen Geschäftszimiuer
Nr. 2 abgeholt werden.
Alpines.
Der Führer durch das Kaisergebvirge
von G. Leuchs hat soeben eine sehr will
lommene Erweiterung erfahren. Im Verlag der
* Lindauerschen niversitãt· buchhandluno
Schöpping) in München ist ein Nachtrag zum
Fb erschienen, der für verschiedene Touren
leils neue Wege weist, teils belannte Touren er
gänzt. Die überraschenden Erfolge, welche die
#luin: Jungmannschaft in den letzten Jahren im
Raisergebirge erzielt hat, haben biesen Nachtrag
wünschenswert gemacht. Die in den letzten
Jahren ausgesührten neuen Anftiege erfordern
das Können eines vornüglich geschulten und gut
trainierten modernen Kletterers. Deshalb mird
man in allen alpinen Kreisen diesen Nachtrag
d beĩonderer Freude begrüßen. Er kostet 50
. g.
Neue Vergbahnprojekte für Bay-Das
bayerische Verlkehreministerium hat
die Projektierungslonzessionen für Bergbahnen
auf den Wallberg und auf das Nebelhorn und
für eine Ausflugsbahn von Oberstdorf zum Freihereĩee
erteilt. Alle drei Bahnen sollen als eleltrische
Seilschwebebahnen erbaut werden. Die
Nebethornbahn soll von Oberstdorf ihren Ausgang
nehmen und über die Seealpe zum Nebelhorn
führen. Für die Wallbergbahn ist das
Dori Oberach als Ausgangspunkt projektiert;
Endnunkt ist die Einsattelung unter dem Kreuz
(1723 Meter). Sämtliche drei Bahnen sollen
auch im Winter betrieben werden.
Cebhte Nachrichten.
Nürnberg, 3. Juli. Beim Baden im
Kleinen Dutzendteich wurde gestern dem 11jährigen
Sohn eines Arbeiters durch Glassplitter
der Unterleib aufgerissen. so daß die
Gedärme hervortraten. Der schwer verletzte Knabe
murde ins Krankenhaus verbracht. An seinem
Aufkommen vird gezweifelt.
assel, 3. Juli. Der Rechnungsamtmann
Stapels in Gernbach in der Rhön ist nach
Unterschlagung in der Höhe von 150 000
Mark geflüchtet.
Berlin, 3. Juli. Der Inhaber eines biesigen
Hypothelenbänkgeschäfte mietete gestern ein
Boot und ließ sich von einem 12jähr. Knaben
auf den Wannsee hinausrudern. Plötzlich sprang
er mit den Worten: „Lebe wohl!“ aus dem
Boote. Ein zufällig vorüberfahrendes Boot
lonnte den Lebensmüden retten.
Bern, 3. Juli. In Münster (Kanton Bern)
schlug der Blitz in eine elektrische Leitung und
zersplitterte eine Leitungsstange. Der 15 Jahre
alte Sohn eines Bahnwärters berührte den heruntergefallenen
Leitungsdraht und war sofort
tot. Der Vater, der den Sohn losmachemwollte,
wurde gleichsall# getötet.
Paris, 3. Juli. Ueber verschiedene Gegenden
Frankreichs sind verheerende Unwetter
niedergegangen. Auf dem Polygon von Bour.
ges traf ein Blitzschlag ein Zelt, in dem eine
Anzahl Soldaten Unterkunft suchte, tötete einen
und verletzte elf. Der Sturm und der Hagelschlag
irh.
richteten in der Umgegend von Saint Menehould
auf den Feldern und in den Gärten groben
Ernteschaden an. Auch das Weingebiet von
Reims hat beträchtlichen Schaden erlitten.
Bukarest, 3. Juli. 50 Freiwillige für
Albanien unter Führung von drei rumänischen
Reserveoffizieren sind gestern nach Albanien
obgegangen.
Paris, 3. Juli. Der Kriegsminister führte
gestern vor der Armee-Kommission der Depntiertenkammer
neue Uniformen vor. Die rote
Hose der französischen Soldaten soll durch eine
blaue ersetzt werden. " Z„
"
Die Tanersee elichkeite
in ien.
Wien, 3. Juli.
Die ganze Ueberführungsfeier der Leichen von
dem Südbahnhof in die Hofburg bildete durch
die ungeheuer große Teilnahme aller Schichten
der Wiener Bevölkerung eine überaus eindrucevolle
Trauerkundgebung. Viele Männer
und Frauen trugen Trauerflot. Vielfach sah man
auch in den Knopflöchern die Lieblingsblume des
hohen Paares, die Rose, von einem dünnen Flor
umhüllt. Die weite Bahnh- söhalle in reichem
Trauerschmuck hallte von dem Schluchzen und
Weheklagen wider, als der Zug mit den sierblichen
leberresten des Thronfolgerpaares langsam
in die Halle einfuhr. Mächtig griff in diesem
Augenblick der Schmerz über das furchtbare Unglück
an die Herzen aller, welche Zeuge der
traurigen Szene waren.
Obwohl die Jahl der Menschen, die rings um
das Bahnhosgebände und an den breiten zur
Hofburg führenden Straßen Aufstellung genom
men hatten, in die Hunderttausende ging, herrschle
doch Grabesstille, die nur beim Passieren des
Zuges von Schluchen und Wehklagen unlerbrochen
wurde. In diesem Schweigen, dieser letzlen
Ehrenbezeugung deer Wiener Bevöllerung,
drückte sich der Schmerz über den tragischen
Heimgang der Verblichenen und die Liebe und
Anhänglichleit an den Kaiser und das Herrscherhaus
aus.
Gestern abends versuchte abermals eine zahl
reiche Menge zur serbischen Gesandtschaft zu
ziehen, um dort Kundgebungen zu veranstalten
Sie wurde aber von der Polizei daran gehinderl
und vertrieben. Die Menge sammelte sich dann
vor dem Palais der Erzherzogin Marie Therese
und stimmte die Volkshymne an. Der Polizei
delang es schließlich durch gütiges Zureden, die
Demonstranten zu zerstreuen. WMeitere Versuche
tleinerer Trupps, vor die serbische Gesandtschaft
zu zrrlangen, wurden von der Polizei gleichfalls
vereitelt.
In Belgrad wurde vom Kronpriny Regenten
Alerander im Namen des Königs für den Erzherzog
Franz Ferdinand eine achttägige Hoftrauer
vom 29. Juni bis 6. Juli angeokdnet.
Städl. Arbeilgamt Rosenheim.
Offene Stellen: Hier: 1 selbst. Schmeed,
2: Weber, 1 Hasner, 6 Kellnerinnen, 4 Prl
ratlöchinnen, 3 Mädchen für alles, 3 Hausmägde,
2 Zugehmädchen, 2 Büfeltmädchen, 2 Gathausköchinnen.
Auswärts: 3 Stall, 3 Unterschweizer,
90 Feldknechte, 2 Spengler, 1 Kup.
ferschmied, 3 Wagner, 3 Schlosser, 1 Gelbglezer
und Metalldreher, 3 Sattler, 1 Säbkler,
2 Gangsäger, 6 Möbelschreiner. 2 WirtsmetztvJer,
2 Maler, 1 Hausmeister, 50 Stall uno
Neldmäqde, 6 Gasthausköchinnen, 5 Privattöchinnen,
3 Mädchen für alles, 2 Mädchen
—
neben der Frau, 8 Hausmägde, 2 Biermädchen,
5 junge Kellnerinnen.
IIXE EEæXX
Gasthof und 4
ciehn oburg Raueck München.
Fürkenfelle#se 15 elep##s 8 Fitbe Man 4
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answahlrelche #ae Lee —W
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Slerbr München
Mosenhel-erstraß nächst- Ost- Bebuho
ra archlerepan 1, 9, 11 und
Lroer. scha *EW3IX arlen. Jeden imnen ini**
HZamstag und Sonntag Milltärmusik-Ko
vyß onzert im neuer Enten Senl
Bürgerbräu hell und dunkel. Gute auswa Moul
Mlllage= und Abendbkarte. Achlungevol It.
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chank von vorzügl. Lag erdler aus -*s—[ê
Laul wenbräu“, dunkel u. hell, vom 2 Ansn
Küche, ##t u. warme Spelsen z. jeder Tagen. G
Wust. Metzgerel. GSchöne, üct Fremdenzit
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