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gen mit dem Oberdeutschen, daher wahrscheinlich das lat.
Deminutiv in el etc. An der Tiber oder Albula mochte ein
gothischer, dem Schwedischen verwandter Stamm wohnen,
daher die grosse Ähnlichkeit vieler Wörter zwischen
der lateinischen und schwedischen Sprache, der: hüchst seltene,
fast nur in ausländischen Wörtern übliche Gehrauch des
z, an dessen Stelle meist t tritt, ia beiden Sprachen, ‘daher
vielleicht auch das r des Passivs von are — sein etc. Vielleicht
entsprach das Sabinische dem Angelsächsischen, so
dass besonders‘ daher das bam — bo und eine grosse Menge
angegebener Wörter stammte. So war also die Sprache der
Baseni entsprechend der etwas rauhern, aber kräftigern oberdeutsehen,
die der Latini dem Plattdentschen und besonders
Scandinavischen; das Oseische vielleicht dem Angelsächsischen.
Wären die andern Sprachen Itsliens radicel ver-.
schieden gewesen, so möchte die lateinische wohl nicht 9
leicht, im ganzen Lande, ohnerachtet der Unterwerfung durch
Rom, sich verbreitet haben.
Aber wie konnten das Deutsche und Lateinische so un»
ähnlich werden? — Weil die einzelnen Volkstämme sich
trennten, zu einer Zeit, wo zwar schon die grosse Anlage
der Sprache bestand, dieselbe aber noch der Ausbildung in
ihren Formen entbehrte, weil das Leben noch einfach war,
eine Menge Lebensverhältnisse und Begriffe in beiden Ländern
auf verschjedene Weise erst später sich entwiekelten;
daher zwar hier und dert von deutschen verwandten Wurzeln
Wörter gemacht wurden, aber doch ven verschiedenen
— so z. B. in Deutschland von Setzen Gesetz, bei Lateinern,
Gothen und Schweden — von legen -— lage — leg
— les.
Auch die Lebensweise trug viel zur Bilduug der Sprache
bei. Der Südländer, der mit der Natur einen geringeren
Kampf hat, sls der Nordländer, wird bequemer, und