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unvollendeter Menschenknospen und -blüten verringert
und das Familienleben glücklicher macht. Es ist auch
volkswirtschaftlich von großer Bedeutung, indem es verhindert,
daß nicht zu viel Menschenleben, deren Pflege
und Erziehung viel Opfer gekostet haben, verloren
gehen, ohne der Menschheit die Opfer vergolten zu
haben. Man hat — mit einem Stich ins Sarkastische
— Kinderleichen den schlimmsten Luxus genannt.
RNoch immer sehr starke Säuglingssterblichkeit.
Einen großen Anteil am Rückgang der Todesfälle
hat der Kampf gegen die Säuglingssterblichkeit. Allerdings
hat dieser erst in diesem Jahrhundert begonnen.
Seit den siebziger Jahren hatten wir bis zum Ende des
Jahrhunderts fast gar keine Abnahme der sterbenden
Säuglinge. Von da an aber sind große Erfolge zu
verzeichnen. Von 1901 an sinkt z. B. in Preußen, das
in Deutschland etwa in der Mitte steht, die Tätigkeit
des Würgengels an den Säuglingen von 200 auf 1000
Lebendgeborene, die im ersten Jahre starben, auf 147
in den Jahren 1912 bis 1913, ein wundervolles Zeichen
dafür, was durch Umsicht und Energie möglich ist.
Wir haben auf diese Weise den gewaltigen Vorsprung,
den die gesündesten Länder Europas hinsichtlich
der Lebenskraft der Säuglinge vor uns voraus
hatten, ein wenig eingeholt. Immerhin sind uns noch
sehr viele voraus. Eine Statistik, die allerdings erst das
Jahr 1908 umfaßt, stellte damals folgende Länder besser.
Preußen hatte damals eine Säuglingssterblichkeit
von 173 auf 1000 Geburten,
Bulgarten 170 Dänemark. 128
Serbteen 158 England und Wales 120
Italtken . 158 Schweez 119
Belgien .147 Schweden 85
Frankreich 1835 Norwegen 7J8
Niederlande 125