Full text : Friedrich der Große und der Netzedistrikt.

Aummier  38

Wilson  sucht  mit  Japan  seinen
Frieden.
e#.  6.  Märk.  Die  „Neue  Zürcher  3tg.“
mel###  aus  Neuyork,  daß  von  der  ierung.
der  Pereimigtn  Staaten  bedeutende  strengungen
  gemacht  werden  zur  Schlichtung  der
Hassvorchandenen  Streitpunkte  mit  Japan.  Die
japanischen  Arbeiterorganisationen  in  der  Union;
sollen  anerkannt  werden.  Hierüber  werde  noch'
in  diesem  Monat  eine  Konferenz  in  Japan  stattfinden.


Eine  Erklärung  Merikos  und
Japans.
Basel,  6.  März.  Havas  meldet  aus  Neunoct:

  Amerilanische  Blätter  veröffentlichen  ein
Telegramm  des  merikanischen  Ministers  des
Aeußern  aus  Guadalajara,  in  dem  erklärt  wird,
daß  die  merikanische  Regierung  von  der  deutschen
  Regierung  keinen  Vündnisrorschlag  erhalten
  habe.

Aus  Tokio  wird  gemeldet:  Es  wird  hier  in
Abrede  zestellt.  daß  über  ein  Bündnis  zwischen
Japan  und  Merziko  von  offizieller  oder  nichtoffizieller
  Seite  von  irgendjemanden  hier  etwas
vernommen  wurde.  Eine  halbamtliche  Erklärung
besagt,  wenn  ein  solcher  Vorschlag  eingegangen.
wäre,  dann  wäre  nur  eine  eingzige  Antwort  möglich

  gewesen.

Der  uneingeschränkte  1-Boot-Rrieg.
Der  Anfang  der  Notin  England.
Amsterdam,  6.  März.  Am  Samstag

herrschte  in  London  ein  so  grober  Kartosselmangel,

  daß  viele  Käufer  wenig  oder  gar  nichts
erhielten.  Vor  den  Läden  konnte  man  zum  ersten

Male  das  Publikum  nach  Kartofseln  stehen

sehen.  Der  Mangel  ist  hauptsächlich  Transportschwierigkeiten

  zuruschreiben.

Worin  der  Mangel  seinen  Grund  hat  soll
uns  gleich  sein,  Wenn  er  nur  da  ist.  Und  er  wird
bleiben,  wofür  unsere  I1-Boote  sorgen  werden.
Englands  Vorräte  reichen  bis  Mai.

Amsterdam,  6.  März.  Der  frühere  Handelsminister
  Runciman  erklärte  in  einer  Reederversammlung,
  die  Einfuhr  nach  England  sei  in
den  letzten  Wochken  des  Cebruar  derart  gering
gewesen,  daß  die  Regierung  über  alle  Lebensmittelrorräte
  in  den  Vereinigten  Königereichen
  verfügen  muste.  Er  hat  damit  zugegeben,
Daß  die  Versorgung  Großktbritanniens  sich  nur
mit  den  dothandenen,  zu  Ende  gebenden.  Vorräten
  durchführen  lsäft.  Wann  diese  Vorräte  zu
Ende  gingen.  sei  nicht  mit  Sichecheit  zu  sagen,
denn  die  Angaben  der  Regierung  selbst  seien
unklar.  Fest#sielle  jedenfallod,  daß.  menn  nicht
die  Einfuhr  sich  erhöhen  lasse,  das  englische
Voll  im  Mai  aus  Hungern  käme.  UI
Die  Unterbindung  der  Munitions-Zufuhr.



Amsterdam,  6.  Math  Der  Dlreltor  des
Arsenais  in  Cherlourg  leilte  einem  Variser  Blatte
  mit,  daß  seit  Beginn  des  verschärften  Untersee,
boottrieges  nur  vier  Damufer  en  Nriegema-=terial
  aus  überscesidieen  Lenorr
sen  erreichien.  Auxenblicsich  seien  leine  mit  Be-Veriehrseins



stimmung  für  Franlreich  unterwegs.
«  chräukungen
  in  Frankreich.  ·

Koblcnnokiind
Paris,6.M-ätz.Vonlxcutcnnwcrdcnauf

denfkanzöfisdjcnBakmcndekgejanucSchnellzugsverkehr

  und  ein  weiterer  Teil  des  Lolal-De

  Techter  der  Hennalleser.
sNriminaltoman  von  U.  Ostlenk.

Doktor  Huber  las  mit  melster.  Ganz
plötzlich  kam  ihm  ein  danke,  der  ihn  vollständig
  beherrichte.  Diese  Aehnlichkeit!.  Mongie
da  nicht  eine  Verbindung  sein  zwischen  jenem
Einbruchsdiebstahl,  dem  Tode  Martin  Großmonns
  und  der  Auffeden  erregenden  Rückkehr
des  jungen  Freiherrn?

n  gangzes  Netz  von  wirren  Fäden  hielt
er  in  der  Hand.  Würde  er  sie  je  entwirren  ?

.Es  klingelie,  und  der  Treesues  er  übergab
tmd  einen  Brief.  Von  renz  Wegner!  Er

riß  den  Umschlag  sofort  hecuntsr,  denn  in  ihm
brannte  immer  eine  seltsame  Angst  um  Olga
Es  war  ihm,  els  ob  kgendeine  Gesahr  dro  Ge,
nun,  da  er  nicht  in  ihrer  Nöä
3  schr#ed  h  Besonhe
  Vorbereitungen  zu  der
delen  nbeln  dee  usl  mit  Eieer  belrieben
wurden.  Fee  sei  außer  Beit,  aber  noch  schwach.
Der  alte  Freiherr  schließe  sich  Liede  stark  on
Walter,  den  er  regelmößig  ins  Schloß  holen
lasse.  Dle  Diener  erzählten  von  heftigen  Szenen
zwischen  den  beiden  Richtings  deswegen.
dlesmal  gebe  der  alte  Der  hichen  nach

1n  donn  noch  ein  o  ft:  b
b  at
g  *—  m“  —itt

12  häu  veis,  in  dem  E##  —
e.  ebt  sei  sie  wieder  dort  ei

ingeesedde
  ruppe  Faloieri  sei  als  kesond
4  bekannt

 

 
 

*

ee  Einschränkungen  des  -  vorP

—  Truppe  Caloleri!

 

verkehrs  eingestellt.  *.  die  wichtigsten  Postund
  direkten  Züge  merden  weitergefahrt.  Fürden.
  Fall  der  Zuspitzung  der  Kohlendkisis  sind!

—s.

ihrem  Rücktrittsgesuch,  der  weiteren  Veru#tung
ihreo  Aemter  nicht

ung.  daß  ##e
452  in  Erfülbmg  gehen  werde.

 

—  —  Arr#e.

Vergeltung  an  den  französischen
Gesangenen-Berkin,

  6.  März.  Die  „Norddeutsche  9
ge  Zeing·  u——
eine  Anzahl  eidlicher  Aussagen  von  in  eng#sche
und  srawosisde  Gefangenschaft  gefallenen  dar
schen  Soldaten  über  die  niederträchtige  und
grausame  Behandlung,  die  ihnen  während  der
Gefungenschaft  zuteil  wurde  und  sagt.  zum
Schluß:  Nicht  unbestraft  werden  die  Franzosen
  solche  Grausamkeiten  weiter  verüben  Wir
lehnen  es  ab,  ihnen  auf  diesem  Wege  zumfolgen,
aber  wir  haben  andere  tiel  gefunden,  um
die  Franzosen  zu  zwingen,  sich  in  Zukunft  nicht
mehr  an  wehrlosen  Gefangenen  zu  vergreifen.
Tausende  von  französischen  Kriegsgefangenen
sind  zur  Vergeltung  in  der  deutschen  Kampfzone
  untergebracht  und  werden  dort  bleiben,
bis  die  französischen  Machthaber  von  hfen  Unmenschlhteiten.
  abgelassen  haben.  Bei  ihnen
mögen  sich  die  davon  Betroffenen  bedanken.

Die  Kabinettskrise  in  Schweden.

Die  Kabinettskrise  in  Schweden  scheint  sich
auf  eine  Kraftprabe  zwischen  den  Ententefreunden
  und  den  Anhöngern  der  Mittelmächte
auszuspielen.  Von  schmedischer  Seile  liegt  dazu
solgende  bedeutfame  Ertlärung  vor:  Als  im
Füruar  1914  der  schwedischen.  Verfassung:  seitens

liberal-sozialen  Ministeriums  Staaff  Gekesr
  drohte,  zogen  30  000  Vertreter  der  bäuerlichen
  Fraktionen  nach  Stockholm,  um  dem  König
  nicht  nur  eine  Huldigung  darzudringen,
sondern  ihm  auch  eine  Stütze  in  den  kritischen
Tagen  anzubieten.  Das  war  die  imposanteste
und  zugleich  bedeutsamste  Kundgebung  in  Schweden.
  Sollte  der  Ansturm  der  ententesreundlichen
Liberalen  und  Sozialisten  auf  die  heutige  ·  Ne
gierung  eine  schärfere  Form  annehmen,  so  würde

  dies  in  kürzester  Fril  zu  ·  einer  zähnlichen.  Kundgebung

  des  Volkes  für  Krone  und  Verfassung
führen  wie  1914.  Schweden  ist  und  bieibt  ein
Faltor  der  Neutcohlät.  England  wird  auf
Granit  beißen.  Schweden  ist  kein  Griechenland.
Mit  Interesse  wird  man  auch  die  Warte##-sen
  die  der  König  an  die  Münksier-Aichete,
sie  ihm  #r  Rücktuittsgesuch  unterbreiteten.  Der
Kö#  ig  agte;  die  Schwierigkeiten,
tzilsgesuche-veranlaßt  haber.  J.
rolles  Vertrauen  zu  meinen  gegenretiger
  u  Ratgebern,  die  mmit  den  außenordentlicken,
  durch  den—-  Weltkrieg  geschaffere#
Varhältnissen  wohl  vertraut  sind.  Eir  NRegieungswechiel
  unter  den  jehzigel  -  Unstönden  mürde
  nicht  nur  bedeutende  Schwierigkeitem  Iu#
sich  bringen,  sondern  könnte  auch  so  aufgefaßt
der  gedentet  werden,  als  sei  er  vorbedentend
mit  esner  Abweichung  in  einer  oder  anderer  Richtung
  von  der  bisher  konsequent  durchgeführten
un  arüschen  Neutralitätspolitik,  woran  feituhalren
  ich  fest  entschlossen  bin.  Aus  diesem
Grunde  lcube  ich  mit  Rücksicht  auf  die  Verankworküschkeit
  meiner  Siellung  in  Ihr  Gesuch
gegenmärtig  nicht  einnmilligen  zu  dürfen.  Ich
bine  Sie  statt  dessen  aufs  eindringlichne,  alle
Anfirengungen  zu  machen,  um  einen  Ausweg
aus  den  Schwierigkeiten  zu  finden,  die  ihren
Abgangswunsch  veranlaßt  haben.  Ich  fordere
Sie  deshalb  auf,  in  Ohren  Aemtern,  die  ich
Ihnen  anvertrant  habe,  zu  bleiben,  in  der  Hoffnung,
  daß  ein  solcher  Ausweg  zu  finden  sein
nerde“.  Die  Mi  itglieder  des  Ministerrates  er-(%



 

die

bübe  inden

 

 

 

klärten  darauf,  daß  sie  sich  unter  Festhalten  an.

Das  war  der  Name
jener  Irkurgesellschalt.  bei  welcher  Haus  Lechner
  cinst  gewesen.  Splelte  ihm  da  ein  sonderbarer
  Zufüll  nicht  einen  An  haltspunkt  in  die
Hand?

Er  dachte  eine  Weile  nach.  Nein!  Celvieri
  —  wenn  er  es  wirklich  noch  selbst  m
konnte  ihm  kaum  entschlüpfen!  Wichtiger  ö3
den  Augenblick  war  es,  sich  nach  dem  „Bruder
Throbust  umzusehen

Und  dann:  Pardi  Spieler!

Keiner  von  allen,  die  er  da  in  ihren  Lebens-#chiasalen
  beobachtete,  war  ihm  so  interessant,
als  dieser  verschollene  Diener  des  Freiberrn,
welche  ßʒ  auffallend  dem  Baron  öhniich  fahe

mmt  es,  daß  zwei.  Menlchen  sich  au
sallend“  bbnle  sehen  Selten,  sehr  selten.  l
das  bloß  ein  Spiel  der  Natur.  Felix  von  Richling
  glich  sehr  selnem  Vater  Ve  ##S  von

diesem  stark  unterschied,  loß
oldl  Spi  kebt“  Chultge.

 

druck.  eund  jener
Züge  besessen  haben  7.  Konnse  mon  doa  nicht
8*  eine  gleiche  V  iicn

Es  war  nur  eine  v  Und  doch!

Huber  kam  An  los  davon.  Da  war  etwas!
Er  fühlte  es  förmlich
er  Abend  sant  schon  herab,  als  er  endlich
  seinen  Hut  nahm,  um  ein  wenig  an  die
Lnuf##zu  geben.  Aber  allos  langmeilte  ihn.
Wohin  sollte  er,  me,  ue  erregt,  206
er  war  Da  etwas  ein.  Sein  einziger,
  ziemlich  A—  Vercwandter,  ein  pen
hionierler  Haupimonn  Walden,  wohnte  2
allzu  weit  entfern
Huber  utern  *  alten  Herm  gern.  Und
K#  bing  sehr  an  ihm  enm  er  ihn  be-S
  —  —  F.esiuebte
1½%5  beens  vom  —  blouderte?

!*r.

#gierung,  die  Mösi

Stochho  —  #  Der  russünt-  Vanzerkreuzer
  „Rurik“  ist  nach  Meldungengdie  aus
Finnland  hierher  gelangen,  auf  eine  Mine  ge-Ulaufen
  und  schwer  beschädigt.  Die  russischen  Mapinebehörden
  haben  alles  getan,  um  den  Unsfall
  des  15  000-Tonnenschisses  geheim  zu  hal-Tten.
  Trotdem  ist  verlässig  durchgesickert,  daß
der  „Rurik“  im  Hasen  von  Kronstadt  liegt.
Vorbereitungen  zu  einer

italienischen  Offensive.,

Budapest,  6.  März.  „Pestj  Napl#“  erfährt
  aus  dem  Kriegspressequartler,  daß  in  en
letzten  Tagen  an  der  Isonzofront  starke  Verstärkungen
  der  italienischen  Artillerie  eingetroffen
  sind.  Man  glaube  daraus  den  Schluß
ziehen  zu  können,  daß  die  neue  italienische  Offensive
  schon  demnächst  beginnen  werde.

S———.
4
Sturmzeichen  in  Ru  Hßland.

Kopenhagen,  6.  März  Die  erste  Dumasihung
  ist,  wie  aus  der  russischen  Presse  hervorgeht,
  verhältnismäßig  ruhig  verlaufen,  was  in
allen  oppofitionellen  Kreisen  eine  große  Entläuschung
  herworgerufen  hat.  Die  zweite  Sitzung
vom  23.  Februat  versief  jedoch  infolge  der  gegen
L  Negierung  gerichteten  Angriffe  auber
vꝛ  dentlich  erregt.  Hauptredner  war  der  Kadettenführer
  Miljukow,  der  u.  a.  ausführte,  das
Schweigen  des  Ministerpräsidenten  am  Eröffnungstage
  sei  vielsagender  als  die  langen  Reden
  früherer  Ministerpräsidenten.  Die  Regic-=rung
  habe  der  Duma  nichts  mitzuteilen,  was
zur  Zusammenarbeit  jrilchenn  ihr  und  der  Duma
führen  kömme.  Hinter  der  Duma  stehe  das  ganze
tussische  Bolk,  hinter  der  Regierung  jedoch  nur
die  bürokratische  Klique,  deshafb  mißglückten
auch  alle  Maßnahmen  der  B##gt#rung.  Die  innere
  09  Rußlands  fei  verzweifester  denn  je  zuvor.
  Die  Duma  wünsche  mit  der  Negierung  teinen
  *  zu  schliehen  sondern  wolle  den
Widerstand  der  Nr#zierung=  überwinden.  Die
Rede  des  W  am  vorherhehenden
  Tage  beweile  die-  Unfähigkeit  der  Reumg
  der  Finanz  und  Lebensmittelversorgun
  gen  au.  übernehmen.  Das
Volk  müsse  selbst  die  Loitung  übernehmen,  sonst
sei  leine  Lösung  möglich:  Der  Führer  der  Arbeitsgruppe,
  Karenski,  war-  moch  schärfer  in  seinen
  Angriffen  und  sagte,  jeßzt  sei  der  kritischste
Punit  des.  Krieges  gelommen,  über  dessen  Ausgang
  er  sehr  pessimistisch-wentel  Einfältig  sei  es,

von  der  Eroberung  Konstantinopels  und  von
der  Veränderung  der  Karten  ven  Europa  zu
sprechen,  wenn  die  Regierung  nicht  einmal  im—
stande  sei,  das  eigene  Land  zu  verteidigen.  Eine
Kritik  an  den  ein'elnen  Ministern  sei  unnotig,
das  ganze  System  müsse  geündert  werden.  Die
Regierung  habe  das  gesamte  Wirtschaftsleben
in  Rußland  vernichtet.  Weitere  Worte  zu  vergeuden,
  sei  jetzt  keine  Zeit  mehr,  man  müsse
imst  Taten  den  Abschluß  dieses  blutigen  Krieges
  vorbereiten.

———

London,  6.  März.  Die  Blätier  veröffent-Tichen
  folgende  telegraphische  Meldung  aus
Neuyork:  Nach  einer:  Depesche  aus  Peling  hat
4  da  Kadeelt  sei  zugunsten  des  ##- 



Wirtuch  saß  er  hald  daorauf  in  dem  sauberen
  Zimmer  des  boioneen  Olflziers.  Hier
worn  es  gemüticch,  Sle  tranken  frieditch
tyr  Bier  zusammen  FT  en“  rauchten.  Da  sagte
der  Haupnnann  plõtzlich:

„Na-  und  wie  gehl's  denn  Aenili
meinem  alten  Regimentokameraden,  dem
Rüchting  senior?  Ist  sa  wohl  ch  inemer  gonn
S  dem  Häuschen  über  den  wledergefundenen

2  ?  Der  Freiherr  war  dein  Kamered  *!"
„Nu  und  was  für  einer!  Ein  fideles  Haus!
Schueidiger  Reiterl  Drausganger  ũberall:  Beim
Wassenhandwerk  und  bei  den  Imurn.  Aber
cin  famoser  Offizier,  und  ein  liebenswürdiger
Mensch  mit  gurem  Kern.  Esomal  kreilich,  da
ist  er  arg  in  dor  Pallche  gesteckt.  Da  war  so
eine  dumme  Geschlichte  mic  bern  (Stubenmädel
temer  Mama.  Pold#  hat  sie  gehelßre.  Leopoldine.
  War  ein  sesches.  Dind,  hädsth,  gescheit,
voll  Munerwitz.  Cr#  yat  *  wirllich  gern  ge-**
  der  schhne  Oberleiunant=  Erwin.  Und
-  ersiiiaiunsiienbllieklusengen
  Ratt-kurz  Lan  elnekheikattannte
teineRedeiesnamglchon  garnicht·
just  der  Bater  von  züleere  Auchi  ..—#  und
der  Sohndas  Majorat  a  *8  gel  orgt
9  de  ur  le  Ich
ha  e  aehn  -  en  ihr
—  3r  it  1

n
Mäder  war;  t  wilde  *  &##

 

5•  #n
#en  Fe  oi
*  —  virus-s
—  U  rSp  betommen,  und

seen  Für  daß  Kind  wollte

n  wolsten,  in  te  .
—5  kun  s
mäß!  bieses  Recht#
ein  russiscer  ml29  *mdmi

digt.  „cch  einer  Meutesmelwisg,ns  Machr  ist  der-Nantritt
  ###  Mimnlserprassn.  en  esfurg

wieven  zu

        

Donnerstag,  5.  März  1912

bruches  der  Bezlehungen  zu  Deutschlund  ausgewochen.
  Der  *  nt  dies  Kicht  gebil
unk.  erklurt,  i  albin  btehe  verfassungsge=Der
  P#emienminister  iss.
getteten.)  die-  un  Minister  werden
wahrscheinlich  das,  Vileichs  stun.

 

t,  ·nach
dem  es  zwischen  ihm  und  dem  Präsidenten  Zu
einer  Stene  gekommen  war.  Die  Demis  ion  wird
wahesch  nickkt  angenommen  werden.  An
der  Haktung  r  t  gegenüber  Deutschland  bat
sich  nichts  geändert

Wir  geben  diese  Meidungen  mit  allem  Vor
behalt  wieder,  da  über  den  Inhalt  weder  im
Auswärtigen  Amt  noch  an  der  hiesigen  chinesi

schen  Ersandischeft  amtliche  Nachrichten  vorlie


Für  den  deutschfeindlichen  Weltbund  handelt
es  sich  bei  der  Einbeziehung  Chinas  in  die  Welt

zunächst  um  die  Ausmerzung  deutscher
Handeksunkernehmungen!  in  China.  Es  war  von
Anbeginn  des  beltkrieges  an  ein  groher
Schmerz,  daß  die  Unterdrückung  der  deutschen

Banken  und  Geschäftshäuser  in  China  nicht  zu
stande  zu  bringen  war.  Zetzt  meinen  sie,  endlich
auf  dem  richtigen  Wege  dazu  zu  sein.  Die  mils

tärischen  Möglkichkeiten  sind  i7  die  Frage  ##e.

Kanonenfutlers  gestellt,  die  sich  aber,  welche
Wendung  immer  die  4  nehmen  mögen,  nichi
von  heute  auf  morgen  lösen  lassen.  Eines  wiro
bei  dieser  Angelegenheit  besonders  bemerkenwert

  sein,  nämlich,  wie  sich  Japan  zu  der  fort
schreitenden  Befestigung  der  englischen  und  ame
r#o#sschen  Stellung  in  China  verhält.  Bicher
hat  es  solche  Bestrebungen  erfolgreich  zu  durch
weuzen  gewußt

4/  —  *

Vrlcsetene  Nochuchten
Berlin,  6.  März.  In  Berlin  und  Um##
Kend  ercienemm  sich-  etliche  Pockenfälle.
wurden  im  Landpolizeibe##k  Berlin  insgesam.
80  Erlkrankungen  sercheseent,  davon  7
in  Berlin  selbst,  6  in  Charlottenburg,  je  eine  in
Neukölln  und  in  Wilmersdorf.  Von  den  380  Er.
krankten  sind  6  gestorben,  ein  außergewöhnlich
niedriger  Prozentsatʒ  bei  Poden.  Die  zwangs
weise  Impfung  wird  nur  den  besonders  gejähr
deten  Personen  auferlegt,  inebesondere  den
„Gästen“  und  dem  Personal  in  den  Herbergen
und  ähnsichen  Anstalten.  Als  wünschenswert  ist
fermer  bezeichnet  worden,  daß  Personen,  die
kegemalig.  mit  Köfs  eren  Ansammlungen  zu  tun
haben,  z.  B.  in  Volt###chen,  bei  Massenspeisun
gen  5ä  dergleichen,  sich  vorsichtshalder
imrfen  lassen.  Auf#erdem  wird  Personen  über  41
Jahren  empfohlen,  sick  impsen  zu  lassen.  Dir
alte  Erfahrung,  daß  das  fortgeschrittene  Le
bensalier  mehr  gefährdet  ist  als  jüngere  Alterilaisen,
  bei  denen  der  Schutz  der  fritheren  Imp
sung  noch  nachwirkt,  hat  sich  auch  diesmal  wie
der  in  ganz  schlagender  Weise  beuätigt.  Von
den  Erkramten  hatten  90  Prozent  das  45.  Le
bensjahr  überschritten.  Die  Todesfälle  haben
fast  durchwegs  Personen  über  60  Jahre  betroffen.


UHhene  Neuistcen.

tmünchen.  6.  März.  Der  „Bayr.  Kur.“
ruft  nach  der  Bierlarte.  Er  schreibt:  Wie  sieht
cs  eigentlich  mit  der  Einführung  der  längst
ar'siert#en  Biermarker  In  München  werden  die
Zustände  immer  unhaltkarer.  Wer  an  der  Peripherie
  rie  wohnt,  bekommt  am  Abend,  mwenn  er
vom  Beruf  und  Erwerb  heimlommt,  meilt  nur
dann  Bier,  wenn  eines  seiner  Angehörigen
eine  halbe  oder  dreivierlel  Stunden  bei  einem
kleinen  Wirt  ansteht.  Und  auch  da  muß  man
Glück  haben.  Nach  7  Uhr  bekommt  man  nirgends

 

 

 

üü  örr  enen  Julall  haben  wir  Frsfobren.
daß  sie  einen  Buben  gehabt  hat.  „Poldi“  hat
sie  ihn  getanft.  Aber  dann  war  sie  plötlich

vers-  en.  Niemond  hat  mehr  was  Sicheres

hö
ieg  hatte,  mehr  aus  Artigkeit,  ruhig  zu
Aber  jetzt,  plöylich,  schoß  i  eine  Idee
*  Frnen  Kopf.  oldi-  das  hieß  doch
„LBeopold“!  1  die  Lehntcbten  mit  dem  Sohne
des  reiherrn  von  Richting!
Wie  hat  denn  don  #de  —  mit
vren  uheeee  fragte  er.  e%  pen  äufig.
auptmann  dachte  n
-  Minit  odekio  ahntschs  iaqte  er  dann.
„Ichkenn  mi  nicht-  mehr  so  recht  beslanen.
bat  ihre  öberhaupt  spöter
Jod'  —  Soll
*t  ##au  Wm  auer  —

ne  e  eehet  morden,  die
L
se  gubebal  ete  .  kurz,
sie  soll  bam#  gan  2*28  dabe
Spieler  #nse  Spieler  7“  seagte
w  K  14.  6c
mkel  konnte  sich  nicht  mehr  erzunen
  3  —  *  n
ktor  Ho  Lis  n  m
elne  i  7  e  2  ul  er  Poldi
er  S  —t  —  chting
r  7  Mener  fungle  8
la  nahmn,  was  er  glaubte
z.  Neth.  Undb  dDer  sich

 

*

5

  

 

—

9  me
####en:  Nang.
Und  dae  sishe  Mschen.  welches  8  sehnsüchtig

 

 

P.  Frl  iSsse  UAber  das  wolle  U#us  nicht.

auf  den  Erben  des  Majorq#s  gewartet  haltt.