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Schnelligkeit die Leiter herunterbringen! Ich kam gerade zeitig
genug, um zu verhindern, daß einzelne Hals über Kopf von
oben heruntersprangen, und System in die Sache zu bringen.
Es ging für die Schwierigkeit noch schnell genug, und als das
Alarmsignal durch das Dorf tönte, stand meine Kompanie fast
schon vollzählig unter dem Gewehr. Einzelne Kugeln, die an
die Mauer des Gehöftes klatschten, mahnten sehr zur Eile. In
solchen Fällen geht überhaupt alles noch einmal so schnell wie
sonst. Noch wußte niemand, was der Lärm zu bedeuten habe,
als das Gewehrfeuer schon wieder schwieg. Nachdem wir eine
halbe Stunde unter dem Gewehr gestanden hatten, hieß es,
wieder in die Quartiere rücken. Die Ursache der Störung war
folgende gewesen. Die vom X. Korps aus Neuville aux Bois
vertriebene Besatzung hatte auf ihrem Rückzuge von dort in
Loury Ouartier nehmen wollen, ohne zu ahnen, daß das Nest
bereits besetzt sei. Sie war dabei auf unsere Vorposten gestoßen,
die im Westen, Süden und Osten die Lichtung von
Loury sicherten, hatte sich mit diesen beschossen und war in
Verwirrung zurückgetrieben worden. Nach diesem Intermezzo
fanden wir endlich die wohlverdiente Ruhe.
Die andern Korps hatten am Abend des 3. Dezember
gleichfalls ihre Aufgaben gelöst, nur das auf der Römerstraße
vorgeschickte linke Flügel-Detachement des IX. Korps
hatte nicht bis St. Lyé vorzudringen vermocht, sondern hatte
den Tag im Kampfe gegen die auf seinem Wege befindlichen
stark befestigten Fermen hingebracht und stand am Abend bei
Crottes und Achèeres. Das Gros des IX. Korps hatte den
Feind von Artenay bis Chevilly zurückgeworfen, und war
Chevilly am Abend von der Armee-Abteilung des Großherzogs
genommen worden. Das X. Korps war, wie schon oben gesagt,
bis Neuville aux Bois gelangt.
Am Morgen des 4. Dezember konzentrierte sich das
ganze III. Korps bei Loury, um die Angriffsbewegung gegen
Orleans fortzusetzen. Ich war gerade dabei, die vorher erwähnte
Kuh meines Gastfreundes zu requirieren, um meinen
Leuten wenigstens die Fleischportion ins Tornister zu schaffen,
in der Hoffnung, daß uns ein günstiges Geschick vielleicht heute
abend die Zeit gewähren würde, abzukochen, als mich das