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(Die Einfuͤhrun eines gleich havier-s.
betresfend.) gleichen Papier-Formats
Ministerium der Justiz.
Auf Befehl Seiner Masestät des Königs.
Auf die Befolgung der die Einführung
eines gleichen Papier-Formats bezielenden
Verordnung vom 7. Juni 1704, welche in
Tirol durch eine Verfügung vom 10.
April 1307 (Regierungsbl. vom 2. Mai 1807
St. XVIII. S. 715) in Ansbach und Bamberg
durch eine Ausschreibung vom 23.
Aovril 1807 (Regierungsbl. vom 9. Mai 1807
St. XlX. S. 758) bei der damaligen Landes-Direktion
zu Neuburg, durch Anordnung
vom 16. Febr. 18o#8 (Regierungsbl. vom
2. März 1808 Se. X. S. 58) bei den
Mautämtern durch Weisung vom 17. März
1308 (Regierungsbl. vom 3o. März 18068
St. AIV. S. 605) bei den General-Kreis-Kommissariaten
durch die Instruktion vom
17. Juli 18o8 (Regierungobl. vom 10. August
1808 St. XXXNIX. S. 1676) eingeschärst
wurde, hat man bisher mit zu wenig
Aufmerksamkeit bei den Justizstellen gesehen,
obgleich ihre genaue Nachachtung vorzüglich
hinsichtlich des Registraturs-Geschäftes von
sehr wesentlichen Nuzen ist. Mehrere Genauigkeit
und Pünktlichkeit wird demnach hierüber
hiemit eingeschärft, und strengere Aufsicht
auch auf untergeordnete Behörden zur
Pflicht gemacht.
München den 6. Jänner 1872.
Graf Reigersberg.
Durch den Minister
der General-Sekretär
Nemmer.
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(Die Ablosung des Grund-Eigenthums bei den
neu akquirirten ehemals Regensburgischen
Unterthauen betreffend.)
Im Namen Seiner Masestät des Königs.
Den königlichen Rentämtern des Isar-Kreises,
in welchen ehemalo fürstliche Regensburgische
Besizungen entlegen sind, wird
nachstehende allerhöchste Enrschließung zur
Wissenschaft und genauen Darnachachtung
öffentlich bekannt gemacht.
München den 30. Dezember 1311.
Koͤnigliche Finanz-Direktion des
Isar-Kreises.
Annetsberger, Direktor.
v. Krempelhuber.
Ministerium der Finanzen.
Auf Befehl Seiner Majestät des Königs.
Auf den Anfrags-Bericht der königlichen
Finanz-Direktion des Isar-Kreises,
ob und welche Veränderung bei den
neu akquirirten ehemals Regensburgischen
Unterthanen rücksichtlich ihrer bisherigen
grundbaren Verhältnisse verzunehmen sey,
wird hiemit erwiedert, daß die Grundeigenthums-Ablösungen
der gedachten Unrerthanen
nach jenen Vorschriften behandelt werden
sollen, welche in Ansehung der Grund-Unterthanen
der ausgelösten Klöster bestehen,
jedoch so, daß diejenigen Vorschriften in Ansehung
der baaren Bezahlung damit verbunden
werden, welche bei den Domänial=Verusserungen
des ehemaligen Fürstenthums
Regensburg gegeben worden sind, nämlich:
daß die Ablösung durchaus in baarem Gelde
geschehen, und der Erlös zur königlichen