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Fichten, die mit entblößter Wurzel in 20 cm entfernte Gräbchen 6 bis
10 cm von einander entfernt nach der Schnur oder dem Pflanzbrett
so tief gepflanzt werden, daß die Wurzeln sich nicht umbiegen. Sollen
mehr als dreijährige Pflanzen erzogen werden, so nimmt man den
Abstand in den Gräbchen bis 30 cm weit. Beim Einpflanzen sind
die Wurzeln gehörig auszubreiten. Zweijährige Fichten verschult man
namentlich im Gebirge resp. wenn die einjährigen noch zu klein geblieben
sind.
Bei Weißtanne verschult man 1—3jährige Pflanzen, doch wählt
man etwas weiteren Verband, etwa 25 cm entfernte Rillen mit
8—12 cm Pflanzenabstand, da die Weißtanne erst später ausgepflanzt
zu werden pflegt.
Lärchen verschult man zu Loden in 20—25 cm □-Verband;
doch erzieht man auch ältere Stämmchen bis zu Heistergröße, wonach
man dann einen weiteren Verband bis zu 1 m im Quadrat zu wählen
hat (die Lärche liebt überhaupt räumliche Pflanzung); Weymouthskiefern
werden einjährig verschult.
Bei allen Nadelhölzern werden nur die Wurzeln beschnitten,
einzige Ausnahme bildet die Lärche, welche wie Eiche, Buche 2c. beschnitten
wird.
Die kleinen Pflanzen verschult man entweder nach der Schnur mit
dem Setzholz (Pflanzdolch) oder mit dem Pflanzbrett, einem schmalen
Brett von der üblichen Beetlänge, welches auf beiden Seiten in zwei
der gebräuchlichsten Verbände mit schmalen Einschnitten versehen ist,
so daß die Pflänzchen darin hängen können. Man legt dann das
Brett an den Rand kleiner Gräbchen, hängt die Pflanzen ein, breitet
die Wurzeln und bedeckt sie mit der Erde des Gräbchens. Die neuerdings
angepriesenen mehr oder weniger complicirten Verschulungsmaschinen
(Haker'sche Maschine 2c.) haben sich nicht bewährt.
Pflanzung im Freien.
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Verschiedene Arten der Tstanzung.
Man unterscheidet:
1. Nach der Bewurzelung: bewurzelte Pflanzen und unbewurzelte
Pflanzen sog. Stecklinge.
Westermeier, Leitfaden. 7. Aufl. 14