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Vei allen entstandenen Streitigkeiten zwischen dem Kdnige von
Frankreich und England war der Orden meist auf der Seite
des Königs von Frankreich.
Wenn sich der Orden doch nur nicht nach Frankreich
zieben möchte! Sollte da sein künftiges Centrum seyn, so
war nachtbeilige oder gar zu vortheilhafte Revolution
für ihn unvermeidlich. Hier war die königliche Gewalt
unter allen europäischen Reichen damals am gegründetsten.
Es hatte Frankreich die sicherste Staats-Constitution.
Wer dahin kam, mußte sich schmiegen. Der König harte schon die
meisten seiner großen Vasallen geschlachtet. — Nur nicht nach
Frankreich! denn auf dem französischen Thron saß damals
der schändlichste aller Könige, Philipp, ein ohne Beispiel
schändlicher König. Wir wollen es bei einem Despoten nicht
bemerken, daß er kein Gewissen hatte, aber so schändlich geizig,
so treulos gegen sein gegebenes heiligstes Wort war nie
ein König als Philipp, wenn man auch nichts von ihm
wüßte, als seine Münz-Historien. Er wucherte damit, wie
nicht leicht ein Jude, veränderte die Münze so plötzlich, daß
er oft zwei Drittel daran profitirte. Philipp fing solche
schändliche Münz-Veränderungen an, daß Revolte entstand,
und damals Revolte in Frankreich! — es mußte weit gekommen
seyn.
Daran sollten nun auch die Tempelberren Theil gehabt
haben. Es wäre möglich, sie, die nicht an französischen Gehorsam
gewöhnt waren, sie, die bei Rettung ihrer Gelder in
den Occident hinüber, unter solchen schändlichen Münz-Devalvationen
verlieren mußten. Es wäre möglich, daß das damals
Rebellion geheißen hätte, was der Tempelritter Nothwehr
nannte. Nur nicht nach Frankreich unter Philipps
Scepter! Denn es war schon damals, wie sie nach Cypern
fluͤchten mußten, allgemein bekannt, wie Philipp das Haupt-