— 77 —
Friedrich Sixt von Armin heiratete am 11. Juni 1882
Cläre geborene von Voigts-Rhetz. Dieser Ehe entsprossen vier
Kinder, und zwar die Töchter Elwire und Hildegard, die in den
Jahren 1885 und 1888 zur Welt kamen. Die beiden Söhne
Friedrich Wilhelm und Hans Heinrich wurden am 29. Juli
1889 und am 6. November 1890 geboren.
Nachdem Friedrich Sixt von Armin drei Jahre lang als
Brigadeadjutant gewirkt hatte, wurde er im Jahre 1884 zum
Generalstab kommandiert und verblieb bei diesem die nächsten
fünf Jahre in verschiedenen Stellungen. Im Jahre 1886
wurde er Hauptmann à la Suite des Gardegrenadierregiments
Nr. 3. Zwei Jahre später treffen wir ihn beim Generalstab der
22. Division. Das Jahr 1889 brachte Sixt von Armin in das
Kriegsministerium, bei dem er allerdings nur kurze Zeit wirkte,
da er schon im darauffolgenden Jahre als Kompagniechef des
Grenadierregiments Nr. 2 nach Stettin berufen wurde. Seine
Beförderung zum Major erfolgte im Jahre 1891. Sie brachte
gleichzeitig auch seine Rückversetzung in den Generalstab des
VII. Armeekorps. Hier blieb er nun fünf Jahre lang, bis er
im Jahre 1896 als Bataillonskommandeur des Füsilierregiments
Nr. 36 nach Halle versetzt wurde. Dort avancierte
er ein Jahr später zum Oberstleutnant und Chef des Generalstabs
des XIII. (Württembergischen) Armeekorps. Im Jahre
1900 wurde Friedrich Sixt von Armin Oberst und kommandierte
als solcher das Infanterieregiment Nr. 55 in Detmold.
Aber schon nach wenigen Monaten erfolgte seine Ernennung
zum Chef des Generalstabes des Gardekorps. Als nach zwei
weiteren Jahren Friedrich Sixt von Armin Generalmajor geworden
war, wurde er wiederum in das Kriegsministerium berufen,
wo er zum Direktor des Allgemeinen Kriegsdepartements
ernannt wurde. In dieser Eigenschaft konnte er einige
Male auch im Deutschen Reichstag erscheinen und das Wort ergreifen.
Er verblieb auf diesem Posten, durch den er gleichzeitig
auch stellvertretender Bevollmächtigter zum Bundesrat
war, fünf Jahre lang, nachdem er schon im Oktober des Jahres