Full text : Geschichte der deutschen Höfe seit der Reformation. Band 36. Sechste Abtheilung: Die kleinen deutschen Höfe. Zweiter Theil. (36_6_2)

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die  Pritzbuert),  die  Cröpelin:),  die  Brüsewitz
  3).

rin,  als  dieser  1586  den  Schreiber  Hansen  ums  Leben
brachte.  Noch  in  neuerer  Zeit  gab  es  kurz  vor  der  französischen
  Revelution  in  Strelitz  einen  Minister  Christoph
Otto  von  Gamm,  den  Lisch  in  der  Geschichte  des
Hauses  Oertzen  aufführt  als  einen  Mann,  der  sehr  slei-Pige
  handschriftliche  Nachrichten  über  mecklenburgische  adlige
Familien  hinterlassen  habe.  Die  von  Gamm  sind  nächst
den  Oertzen  eine  der  ältesten  Familie  Mecklenburgs.

1)  Die  Pritzbuer  kommen  als  Zeugen  in  einer  Urkunde
  für  Kloster  Arendsee  vem  26.  Juni  1215  vor,  welche
die  älteste  Urkunde  im  Hahn''schen  Archive  zu  Basedew  ist,
sie  betrifft  das  ehemalige  Hahn'sche  Derf  Wargentin,  das
im  siebenjährigen  Kriege  wüste  gelegt  wurde.  Hier  heißt  es:
„Tesles:  etc.  de  nobilioribus  loicis  eic.  Priburiviz.“
In  einer  anderen  Urkunde  für  die  Johanniter-Cemthurei
Mirow  vom  29.  April  1273  heißt  es:  „Priseburins  ei
Jobannes,  srater  suns,  milites.“  Sie  waren  wahrscheinlich
  mit  den  der  Mark  angehörigen  Grävenitzen  einer
  Abstammung:  in  einer  Urkunde  vom  26.  Jan.  1347
für  das  Kloster  Malchow  bei  Lisch  Geschlechtshisterie  der
Hahn  II  Urkundenbuch  S.  38  heißt  es:  „Ego  HUenricus
Priscebur,  lilins  Vichonis  de  GCrabenilze,  cohpilonens
ei  nos  l’riscchur  de  Kelle,  Conradus  Bunec,  Priscehur
  de  GCrabenilze  ei  Johannes  Friscebur,
moraus  in  Kuz.“  Der  eldenburgische  Oberlanddrost,  dänische
Staatsrath  Joachim  ven  Pritzbuer  gab  1722  zu  Kopenhagen
  einen  „Indes  concisus“  des  mecklenburgischen  Adels
heraus  und  einer  fungirt  noch  gegenwärtig  als  General=Post-Director.


2)  Im  Grenz=  und  Heirathsvertrag  der  wendischen
Fürsten  von  Mecklenburg  mit  dem  deutschen  Grafen