Full text : Regierungsblatt für das Königreich Württemberg vom Jahr 1857. (34)

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voluntate  ipss  Serenissimus  ac  Potentissimus
  Virtembergae  Rex  praestet,  iceirco
  maxima,  ac  prope  explorata  spe
nitebamur  sore,  ut  res  ipsa,  Deo  bene
#iuvante,  jurta  Nostra  desideria  ad  felicem
  adduceretur  exitum.  Neque  inanem
hujusmodi  spem  Nostram  fuisse  vehemenler
  letamur.  Et  enim  post  sedulam  conzultationem,
  quam  rei  gravitas  plane  postulabat,
  Conventio  ipsa  pluribus  articulis
distincta,  et  a  VV.  FF.  N.  N.  S.  R.  E.
Cardinalibus  Congregationis  negotils  ecclesiasticis
  extraordinarüs  praeposilae  ex
aminata  cum  eodem  Serenissimo  Rege
lutt  inita,  atque  ad  optatum  exitum  perducta.
  Cum  autem  ejusckem  Conventiohis
  articuli  tum  a  Nostro,  tum  a  Regio
lenipotentiario  die  octavo  mensis  Aprilis
Ulus  anni  subscripti  L#erint,  atque  a  No-Fipsis
  diligentissime  perpensi,  eamdem
nventionem  suprema  Nostra  auctoritate
Confirmandam  esse  censuimus,  eamque,
Eenedicente  Domino,  in  maximum  animakum
  commodum,  et  catholicae  Keclesiae
onum  cessuram  esse  Confidimus.  Uujusce
nutem  Conventionis  tenor  est,  qui  sequiur,
  videlicet.

rechtigkeit,  Billigkeit  und  Seelengröße  kannten,
  als  die  wohlwollenden  Gesinnungen,
welche  er  gegen  seine  katholischen  Unterthanen
hegt,  so  waren  Wir  der  lebhaften  und  fast
gewissen  Hoffnung,  daß  die  Angelegenheit,
mit  Gottes  Hilfe,  nach  Unserem  Verlangen
zu  einem  glücklichen  Ausgang  geführt  werde.
Diese  Hoffnung  —  deß  freuen  Wir  Uns
jetzt  innigst,  ist  nicht  vergeblich  gewesen.
Nach  einer  so  eingehenden  Berathung,  wie
sie  die  Wichtigkeit  der  Sache  nur  forderte;
ist  die  Uebereinkunft  in  einer  Reihe  von
Artikeln  verfaßt,  und  von  Unseren  ehrwürdigen
  Brüdern  Cardinälen  der  heiligen  Rsmischen
  Curie,  welche  zu  der  in  außerordentlichen
  kirchlichen  Angelegenheiten  beauftragten
  Congregation  gehören,  geprüft,  mit
dem  durchlauchtigsten  König  geschlossen  und
zum  erwünschten  Ausgang  geführt  worden.
Nachdem  aber  die  Artikel  dieser  Uebereinkunft
sowohl  von  Unserem,  als  von  dem  käöniglichen
  Bevollmächtigten  am  8.  April  v.  J.
unterschrieben  worden  sind,  glaubten  Wir
die  Uebereinkunft  mit  Unserer  höchsten  Autorität
  bestätigen  zu  sollen,  und  leben  der
Zuversicht,  daß  sie  unter  dem  Segen  des
Herrn  zur  rechten  Wohlfahrt  der  Seelen
und  zum  Besten  der  katholischen  Kirche  gereichen
  werde.  Die  Uebereinkunft  lautet,
wie  folgt: