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lassen, dass, wenn Haunnewald dahin käme, keine Kontribution bewilligt August 2.
werden würde; auch wird der Kaiser ohne Donauwörths Restitution zu A
keinem Reichstag kommen. Ebenso die andern Städte. Pfalz vergleicht “?
sich mit den vorigen Voten und sagt zu, die Uebersiedlung des Kaisers ins
Reich nach Kräften zu verhindern, da dadurch nur Zerrüttung entstehen
und die päpstlichen Nuntien sich in Reich einnisten würden; käme kein
Vergleich zwischen dem Kaiser und dem König zu stande, so würde auch
noch ‚„‚sedes belli“ ins Reich kommen. Die Reassumtion des Reichstags
wird schon wegen des seither erfolgten Ablebens von drei Kurfürsten
nicht verlangt werden; bei der Neuausschreibung sollen die Anregungen
wegen der Gravamina, wegen des Justizpunkts und wegen Donauwörth
in Acht genommen werden. — Man möge aber Mittel nennen, wie
beim Kurfürstentag wegen der Translation der Residenz und wegen
des Reichstags Rat geschafft werden köunte.
Nach zwei weiteren Umfragen beschliesst man, die vorigen Vota in
einen Abschied zu bringen, ibn Kurbrandenburg zu überschicken und den
Kurfürsten dabei zu ersuchen, deshalb auch mit Kursachsen zu kommunizieren;
auch Kurmainz soll man informieren. Von der Translation der
Residenz soll man den Kaiser durch eine Mittelsperson abmahnen. Die
von Oettingen vorgeschlagene Schickung an die Kurfürsten oder ein
Schreiben an diese wird unratsam befunden. Im den erwähnten Abschied
ist auch aufzunehmen, dass bei einem neuen Reichstag vor Abschaffung
der Gravamina keine Antizipation oder Kontribution bewilligt werden
soll. — Anhalt regt dabei an, vor einem neuen Reichstag einen
Unionstag zu halten und auch Sachsen dazu zu beschreiben.
Nachmittagssitzung. Vermehrung der Union. Der Punkt
wegen Aufnahme fremder Potentaten soll bis zu Württembergs Ankunft
verschoben werden. Baden wünscht ein „Generalverständnis‘
der ganzen Christenheit, um des Papstes Praktiken zu hindern; da
die Nuntien und die spanischen Gesandten allenthalben praktizieren,
so sind Agenten der Union in Venedig und Frankreich nötig ; ebenso
regt Baden eine Korrespondenz mit Erzherzog Maximilian an. Anhalt
erinnert an den Einspruch der Städte. — Allgemein wird Verhandlung
mit Kursachsen und denen „drinuen Landes“ empfohlen, was Kurbrandenburg
auf sich nehmen soll; mit den Hansestädten soll nochmals
verhandelt werden, ıit den Schweizern soll man korrespondieren,
desgleichen mit Eızherzog Maximilian. Neu eintretende Stände wie
Giengın und Aalen sollen je nach Vermögen einen Teil der bisherigen
Kontribution nachzahlen.
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' [St Pr.) 4. August: Die Deputierten zum Rechnungswesen berichten
den Städten, «lass alle Rechnungen mit (len Kosten des elsässer Zugs erfüllt
seien. Man beschliesst darauf im Städteorat, die Rechnungen nur mit der
schriftlich zu übergebenden Verwahrung anzuhören, dass dadurch der Haltung
der Städte gegen diese Posten nicht praejudliziert werden solle; es erscheinen darin
Posten für spanisches Wachs, Schneidmesser, Säcke; alle Soldmonate siod in
unveränderter Höhe angesetzt, als wäre im Elsass nie ein Soldat oder Reiter