Full text : Gesetz-Sammlung für die Königlich Preußischen Staaten. 1898. (89)

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g.  3.
Mit  Genehmigung  des  Konsistoriums  können  neben  dem  Grundgehalt  einer
Pfarrstelle  feste  ZashhuftB  dauernd  bewilligt,  auch  können  dem  Stelleninhaber
Zuschüsse  auf  Zeit  oder  auf  die  Amtsdauer  gewährt  werden.

A  4.
Bei  farrstellen,
1)  für  welche  ein  Grundgehalt  von  1  800  Mark  nach  den  örtlichen  Verhältnissen
  als  unauskömmlich  zu  erachten  ist,
2)  deren  Verwaltung  besonders  schwierig  oder  anstrengend  ist,
3)  deren  Besetzung  aus  sonstigen  Gründen  bei  den  Grundgehältern  des
KS.  2  nicht  zu  ermöglichen  ist,
kann  das  Konsistorium  unter  Mitwirkung  des  Provinzial-Synodalvorstandes  nach
Anhörung  der  Kirchengemeinde  und  des  Kreis-Synodalvorstandes  anordnen,  daß
ein  Zuschuß  bis  zum  Betrage  von  600  Mark  zum  Grundgehalt  auf  die  Dauer
oder  auf  Zeit  gewährt  werde.

b.  Alerszulage.

g.  5.

Diejenigen  Stelleninhaber,  welche  das  fünfte  Dienstsahr  vollendet  haben,
erhalten  Alterszulagen,  welche  die  nach  Maßgabe  des  F.  2  normirten  Grundgehälter
  in  fünfjährigen,  nach  dem  Dienstalter  bemessenen  Abschnitten  um  je
600  Mark  steigern,  dergestalt,  daß  sie  unbeschadet  der  nach  den  §#.  3  und  4
gewährten  Zuschüsse  zum  Grundgehalt  ein  Diensteinkommen  zu  beziehen  haben:

in  Klasse  1I  bei  einem  Grundgehalte  von  1  800  Mark:

vom  vollendeten  5.  Dienstjahre  ab  vo  2  400  Mark,
-  -  10.  -  -  eeei.  3  000  -
-  "  15.  "  --.........  3600--
  -  20.  -  --.........  4200
"  -  25.  -  E  4800  ß
in  Klasse  D  bei  einem  Grunbgehalte  von  2  400  Mark:
vom  vollendeten  10.  Dienstjahre  ab  von  ..  .  ..  ....  3  000  Mark,
"  "  15.  -  --.........  3600«
-  -  20.  .-..·......  4200
.  25  4800.
in  Klasse  III  bei  einem  Grundgehalte  von  3  000  Mark:
vom  vollendeten  15.  Dienstjahre  ab  vo  3  600  Mark,
"  -  20.  -  --.·.......  4200

-  -  25.  4300.