Offiziere oer n Gemeine urlakehdte Pferde
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Infanterie
in Preußen 590 1585 345 3840 10279
in Pommen 247 612 115 1492 4801
in Schlesien 242 1067 199 4693 2316
10709 3264 659 10025 17396
Kavallerie
in Preußen 410 1140 204 3661/ 3720 6367
in Pommen. 75 279 51 900 450 1062
in Schlesien 50 347 54 1090 464 526
535 1766 309 5651 4634 7955
Artillerie
in Preußen 99 270 31 1 1219 1067 530
in Pommen. 16 97 3 372 60 199
in Schlesien 32 136 1 540 6526
147 503 35 2161 1653 729
Die Gesamtstärke betrug also 49817 Köpfe einschließlich Offiziere,
worunter 23683 Beurlaubte waren. In Preußen befanden sich
einschließlich der Beurlaubten 28490, in Pommern 9570, in Schlesien
11757 Mann.
Am 7. und 14. September 1808 erhielten die Truppenteile
Provinznamen, die der geplanten Einteilung der Armee in sechs
Divisionen zu 4 Infanterieregimentern entsprachen, wovon aber nur
eine schon ihre volle Stärke hatte (siehe Tabelle Seite 10 u. 11).
Auch bei den übrigen Regimentern, wo dies in nachstehender
UÜbersicht nicht bemerkt war, durften die Namen der noch im aktiven
Dienst befindlichen Chefs neben der Provinzbezeichnung weitergeführt
werden, z. B. „2. Westpreußisches Infanterieregiment von Courbiere“,
„Pommersches Husarenregiment von Blücher"“. Ende 1809 fielen
jedoch die Bezeichnungen nach den Regimentschefs für den Dienstgebrauch
fort u).
Konnte das stehende Heer nur klein sein, so erschien es um so
wichtiger, ihm für den Kriegsfall eine „Reservearmee“ aus den von
der Kantonpflicht befreiten Volksschichten zur Seite zu stellen, wie
man dies schon vor dem Jahre 1806 nach den Vorschlägen Rüchels
und Knesebecks beabsichtigt hatte 12). Verschiedene Entwürfe Scharnhorsts
beschäftigten sich vom Jahre 1807 ab mit solchen Plänen.
Nur für diese „Provinzialtruppen“ sollte „allgemeine Konskription
ohne Exemtion" stattfinden. Eine allgemeine Dienstpflicht im
11) Zirkular des Allgemeinen Kriegsdepartements vom 29. 12. 1809.
12) Geschichte der Preußischen Armee Bd. 3 S. 450ff.