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1380 Regierung werden bald verglichen, aber über den Geld-Oct.
erpressungen des Regenten, Herz. von Anjou, entstehen große
Volks-Insurrectionen (Maillotins).
14. Man hoffte, die ständische Versammlung, die
der junge König gleich nach Antritt seiner Volljährigkeit zu
m piegne hielt, werde neue Steuern verwilligen; aber
die letzte Erklärung der Deputirten war, daß sich das Volk
lieber in Stücken hauen lasse, als neue Steuern übernehme.
1383 15. Feldzug des Königs nach Flandern. So bald er
siegreich nach Paris zurückkam, wurden die dortigen Einwohner
wie ein erobertes Volk behandelt. Alle Steuern wurden
hier und in andern Städten auf königlichen Befehl mit bewaffneter
Hand eingeführt. Der dritte Stand wurde ganz
unterjocht, und sowohl der Clerus als der Adel sanden bald,
wie wenig Ursache sie hatten, sich darüber zu freuen. Niemand
sollte von den neuen Hülfstaren exemt seyn.
1392 16. Der Koͤnig verfällt in eine schwere Melancholie,
139 und eine unglückliche Masquerade macht das Uebel
fast unheilbar.
1392 17. Die Rechs-Administration wird von den Stän,
den den Vaters-Brüdern des Königs Johann von Berry
und Philipp von Burgund übertragen; der Khnig selbst aber,
16 nachdem er sich ein wenig erholt hatte, überträgt sie auf den
zul. wiedereintretenden Fall erst seinem Bruder dem Herzog Ludwig
von Orleans, und alsdenn seinem Oheim, Philipp von
Burgund als dem fähigeren Regenten.
1404 18. Nach dem Tode des letztern entsteht die gefaͤhrlichste
Eifersucht zwischen dem Herzog von Orleans und dem
jungen Herzog Johann von Burgund, der endlich seinen Ne-1407
benbuhler auf öffentlicher Straße zu Paris ermorden, und
Nöd. die Lehre von der Rechtmaͤssigkeit des Tprannenmords keck