Siebentes Kapitel.
Die Kämpfe von Rärz bis Rai 1916.
Angriffe auf beiden Maas-Ufern in der ersten Hälfte
des März.
Witꝛend der Angriffsvorbereitungen auf dem Westufer suchte die
Führung der Angriffskorps auf dem Ostufer die gewonnenen
Kampflinien als Ausgangspunkte für weiteres planmäßiges Vorgehen zu
verbessern. Trotz der nervenzehrenden beiderseitigen Feuertätigkeit mußte
versucht werden, den ermüdeten Truppen im Gelände erträgliche Daseinsbedingungen
zu verschaffen und die schwierigen Uachschubverhältnisse zu
bessern. Der Angriff auf dem Westufer sollte am 6. März beginmmen, auf
dem Ostufer erst am 7. fortgesetzt werden, um ihn gehörig vorzubereiten
und einigermaßen ausgeruhte Truppen zu verwenden. Tachdem aber die
tapfere 5. J. O. unter General wichura am 2. März das stark befestigte
Dorf Douaumont noch gestürmt hatte, war sie nicht weiter angriffsfähig.
Mit letzter Nraft wies sie alle feindlichen Gegenstöße ab, bis sie von der
113. J. D. Unterstützung erhielt. Auch das XV. A. N. mußte eine Brigade
an das III. A. R. abgeben. Beim XVIII. A. R. trat an die Stelle der
abgekämpften 25. J. D. die 13. R. D. des VII. R. K., und hinter dem
V. R. R. wurde die neu herangeführte 121. J. D. bereitgestellt.
Inzwischen setzte am 6. März bei Schneetreiben der Angriff der dem
VI. R. R. zugeteilten 22. R. O. des Generals Riemann ein, während gleichzeitig
der Uferwechsel von Teilen des VII. R. K. (Füsilier-Regiment 37 der
77. Infanterie-Brigade) auf das linke Maas-Ufer bei Brabant und Thampneuville
gelang. Forges, der südlich des gleichnamigen Bachgrundes gelegene
Söhenrücken und Regnéville wurden genommen. ODann eroberte
die 22. R. D. bis zum 10. März den Raben- und TLumteres-Wald und
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