Acervatim
lõgica. G. 20, 36 [philologische A.] von P. Lauremberg
2c. — Arerv#ätim (lat.), adv.: gehäuft,
haufenweise. = ation, f.; -en; —#-: Anhäufung.
#en, tr.: häufen. ulin, a.: Das gehäufte
(„a-e“) Wachsthum. Ausld. 38, 643b. — Jlçese-ent
(lat.), a.: säuerlich. -entia, pl.: Stoffe, die
leicht in saure Gärung übergehn. enz;, f.; 0:;
Hinneigung zur sauern Gärung. — NKokt-abuläria
(lat.), f. [S 24, 11: eine Gattung Moose,
Schilrschwamm. abuliféren, pl.: Cerhalopoden
(s. d.) mit — wie Tentakuliferen ohne — Saugnäpfe
an den Armen. Jurmeister Gsch. 381. -abulum
(§ 24, 2, u.]): Esügflasche. - ät, n., —e)8;
—e: essigsaures Salz. Cisch, a.: essighaltig
(acöticus). -omster, m., n., —#; uv.: ein Instrument,
um den Gehalt an Essigsäure zu bestimmen.
Karmarsch T. 1, 735; Prechil 5, 342. omelrié,
f.; 0: die Bestimmung des Gehalts an Essigsäure.
339. ométrisch, a.: zur Aretometrie gehörig,
darauf bezüglich rc. -on, n., —#; 0: Esfiggeist.
Karmarsch Techn. 1, 721; 425. Tosella, f.; 0:
Sanerklee. —um, n. [8 24, 2, u.): Essig, z. B.:
A. cerevisia, Bieressig; A. concenträtum, koncentrierter;
A. infüsum s. medicätum, Kräuterefüg;
A. Lithárgyri s. plimbsum s. saturninum, Bleiessig;
A. pyrolignösum, Holzessig; A. vini, Weinessig
2c. -5l, a., -e)8; 0: Die Cssigszure,
C. HaOz, wird als ein Oxy#r- einer hüpothetischen Grundlage,
des A-s, CHe betrachtet, welches in Verbindung
mit 1 Atom Sauerstoff den Alrehyd od. das A.-Oxrbd,
mit 2 Atomen Sauerstoff die acetylige Säure (Alreborsäure,
Lamrinsäure), endlich mit 3 Atomen Sauerstoff
die Essigsäure od. A.-Säure bildet. Karmarsch
T. 1, 734; 2, 8.
Achäer (gr.), pl.: ein altgriech. Volksstamm;
auch als Bez. der Griechen übrh. (so auch Panachaͤer):
Da das griech. Volk in 4 Hauptstämme zerfiel
.., die A. od. Achaier, die Jonier, die Noler od.
Aioler u. die Dorer 2c. Ariegk 1, 170. Dazu:; achäisch.
— Atchalandieren (krz. asch-), tr.: Kunden
heranziehn; in Kundschaft bringen. — Achar
(rers. ätschar), n., —s; 0: „gemischt“, Art orientalischer
Mirpickles (s. d.): Die jungen Wurzelsrröslinge
ldes Bamkus] werden eingemacht u. ünd ein
Haurtbestanrtheil des auch in Europa berühmten Konfekts
A. Ohen 3, 420. — Acharistit (gr.), f.; 0: Undank.
— Acharnär: s. Akarnar. — Acharnement
(frz. ascharn'mäng), n., —#; 0: die hitzige
Gier nach Eiwas; Wuth, Erbittrung; Kamrfwuth;
Mordgier. -iren, tr.: gegen Einen od.
Etwas hetzen, mit Wuth, Gier erfüllen: Acharniert,
erpicht. — Acharna: s. Atscharja. — Achat (gr.),
m., —(e); —e: Geschlechtsname aller feinen sarbigen
Hornsteine (vgl. Chalceron, Onx), eine halbdurchschtige
Abindrung des Quarzes von unvollkommen
muschligem, dabei splittrigem Bruch (zuw.
in franz. Form: Agät — s. d. —, auch: Des
Agäths buntfarbiges Gestein. HKleict Bül. 250 cc.,
vgl.: Die agätleyne Dose. Mötike N. 30): Nach der
versch. Zeichnung heißt der A. Band-, Baum., Festungsod.
Fortifikatibns-, Landoschafts)-, Mond-, Regenbogen.,
Ichrolitisch 9
Stern-, Trümmer-, Wolken-A. ic.; wenn er weiße Flccken
hat, Milch-; wenn er mit Jaspis, Keystall 2c. vcrwachsen
ist, Jäsp-, Krystäáäll= od. Eis-A. 2c.; Ring-A.
(s. Kacholong) 2c.; ferner nach der Färbung, z. B.:
A--Kegel, Art Kegelschnecke, Cönus tülipa;
Schlange, Sepsden; -Schnecke, Achätina cc.
— chät-es, m. (§ 24, 3, zsI: in Virgil's Anelde
G. B. 6, 15.8: fidus A.) der treue Gefährte u.
Freund des Anegs; danach als Gattungsname:
Don Sploio mit seinem getreuen A. w. 1, 238. —
Ichatisikren, tr.: Glasfstüssen die Achatfärbung
geben. — Acheln (hebr.), tr., auch o. Obj.: essen.
— Achemin-ement (frz. ascheminemäng), n., —S#;
—s: Anbabnung, Einleitung. ren, tr.: den
Weg zu Etwas bahnen, es einleiten, in Gang
bringen. — Achernär: s. Akarnar. — acher -on
(gr.), m., —#; 0: ein Fluß der Unterwelt — u.:
diese selbst (s. Flectere). -öntisch, a.: auf den
Acherrn bezüglich: Gleich dem a-#en Kahn, nur
Schatten u. Idole kann er tragen. Sch. 100a; Edd. 1,
225 2. — Achtropĩta (gr. fr), pl.:
„nicht von Händen gemachte“, himmlische Bilrer
des Heilands, der heil. Zungsrau. — Ascheval
(frz. aschewäl): s. Cheval. — Achi: s. Ajis. —
Ichi= a, f.; 0; -ar, n., —§; 0: — Achar. —
Achian, n., —s; —#: offner Schlilten bei den
Lappländern (vgl. Pulk, bedeckter), best.: Kjöre A.,
vgl. Raid (s. d.). A., die in einer Reihe an einander
befestigten Schlitten für Packwaaren 2c. Grubt Ch.
1, 11. — Achill, m., —s; -e (JÖ##icheelis 244),
—en (w. 22, 20): Achilles. ha (nlat.), f.;
kzen: Schafgarbe, bes. A. millefölium. Jes
(lat.; gr. Achilleus), m., uv.; uv.: 1) der schnellfüßige
Hauptheld des trojanischen Kriegs (s. Aakire,
Pelire), der Sage nach nur an der Ferse verwundbar
(s. w. 21, 39); auch als Bez. eines großen
Helden übrh.: Der A. der großen Armée, wie man
ibn [Murat] nannte. Harimann Letzte Tage 53. — 2)
Die Breitflügler der srinnerartigen Schmetterlinge lheilt
man in trojanische Ritter mit einem Ordensstern u. in
Friechische ohne solchen. Zu diesen gebören z. B. der A.,
Idömeneus, Machäon, Meneläus, Nsster, Protesiläus,
Teñcer, Ulbsses 2c.; zu jenen der Anchises, Angas, Hektor,
Helenus, Päris, Polörmas, Priamus 2c., auch:
Kelena. — 3) ein Trugschluß zum Beweis, daß der
„fußschnelle A.“ (1) selbst eine langsame Schilekröte,
wenn sie einen Vorsprung hat, niemals einholen
könne (s. w. 13, 39). — 4) Als Bsiw.
(s. 1)z. B.: A.-Ferse, die Stelle, wo Jemand sterblich,
verwundbar ist: Sehne, die an die Ferse angeheftete
Sehne. — Ichlps# (gr.), f.; uv.: „Nebel“,
Verdunklung der Hernhaut im Auge, vgl. Nerbelium.
— Achne (gr.), f.; 0: Charpie. — acholfe
(gr.), f.; 0: 1) „Gallenlosigk.“ — 2) Cholera.
— Ichor: 1) (gr.) m. [§ 24, 3, Sris]: Kopfgrind.
— 2) (türk.) m., —#; —: Stall: A.-Emir
od. Emir-A., Stallmeister. — Achröa (gr.), k.;
0: Bleichsucht. — Achroliĩtisch, a.: Statuen a-er
u. chryselephantinischer Art, eine zweckmäßige Benennung