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Nummer 218
spürt es doch jeder am eigenen Leib und jeder
lann die großen Opfer wlirdigen, die gerade die
Kolonialdeutschen mit dem Verlust ihres gesomten
Hab und Gutes dem deutschen Reiche
gebracht haben. Es ist daher anzunehmen, daß
auch für dicen. Wohlfahrtszweck, dessen Samage
im Oktober stattfinden, sich ofsene Hersen
und Beutel finden.
s Dank aus dem Felde.
Eine ##eine Predigt über Feldseelsorge, welche
Ende Juni im Kapuzinerkirchlein gehalten wurde,
hatte den Überraschenden und hocherfreulichen Ersolg,
daß Mitte August bei uns im Felde 5 Utr.
sesestlf eintrafen, gesammelt von den Mitglie
ie des Drittordens, sorgsam verpackt und abgesandt
von der St. Josefsbücherbruderschaft.
iDas ar einmal eine ausgiebige Liebesgabe,
von den Soldaten und den Feldgeiktlichen mit
„Hurra“ begrü
H□mwei Duoisionen komten damit versorgt wer- werden.
Drei Regimentspfarrer, ein Kriegslaza- I
rettpfarrer und zwei Feldgeis tliche luden auf
ihre Fuhrwerle auf, was sie hin###brachten.
Vagen doch unsere braven Soldaten nach den
schweren Kämpfen des heibßen Juli und Augu
in wohlverkdienten Ruhequartieren und hatten
GZeit zum Lesen den ganzen Tag. Allgemein begehrt
find die Schriften der Josefsbücherbruderschafl.,
Kalender, Sonntagsblätter und Missionszeitschriften.
. Besonderer Dank sei noch gesagt den lieben
großen und kleinen NRosenheimern, die auch noch
ihre Erstkommunionkerzen für Feldgotteodiensle
zur Verfügung stellten. Diese Kerzen haben nun
on in Waldlagern gebrannt, in traurig zertörten
Dorflirchen und sogar schon in einem
15 Meter tiefen Erditollen bei einem richligen
Katakombengottesdientt. Die Soldaten waren
natürlich nicht wenig erstaunt über die schönen
Kerzen und waren sichtlich gerührt, als sie die
Herkunft n.
Nochmals herzlichiten Dank für alle unsern
Soldaten erwiesene Liebe.
Feldgeistlicher Thoma,
baner. Sanit.-Komp. 18.
·
Aub##r Verantmartung der Redaktion.
Die Notwendigkeit der Obstbeschlagnahme.
Man schreibt uns: Die Komnumalverbände
sind infolge der geringen Obiternte
gezwungen, das Obst zu beschlagnahmen
sund den * Berkehr zu verbieten. Von Produ
nten und Konsumenten wird darüber geklagt
und alle mögliche Kritil geübt, obwohl die Maßnahmen
nur zum Schutze der Konsumenten sind
nd der Produzent doch eigentlich nur ein Interesse
daran haben kann, wenn ein wildes Ueberbieten
hintan gehalten wird. Dies wäre bei dem
geringen Angebot und der außerordennlichen
Nachfrage nicht zu verhindern. Es iit das Bestreben
der Verteilungsstellen der Kommunulverbände,
daß Obst nur zum Höchstpreis ge-127.
60
it eine
1. chuhe mit anderen verwechjelt und da auf diesen
Rosenhelmer Anzelger.
preis verteilt wird. Der Grund. uohalh heute
noch gar nichts an öffentsich: Stellen geliefert
wird, beksteht darin, daß sehr viele Obster euger
immer noch hoffen, sie lönnten ihr Ob't noch qu
einem Ueberpreis, der ihnen leider oft ange
boten wird, absetzen.
Möchten doch Konsumenten und Produzenten
zur Ueberzeugung kommen, daß die Maßnahmen
zuur zum Berlen der Allgemeinheit sind und nur
Erfolg haben können, wenn sie genau vurchge- T
führt werden.
Aus dem Gerichlssaal.
Eine Anklage wegen Urkundenfälschung
hatte sich der Schuhwarenhändler Joses
Fritsch in Miesbach zugezogen. Im Januar
1918 kanste er von einer Schuhwaren
labrik in Stuttgart Damenschuhe und sollie
das Paar um den Preis von 21,60 Mk., der
auf den Sohlen ver Schuhe aufgedrut war, ver- 1
laufen. Fritsch verlaufte aber 6 Paare um je
Mtl. Die Preisbeteichnung von 21 Mi.
linderte er in der Weise ab, daß er all em 1 I
machte. Diese „Urtundenfälschung auf
(der Schuhsohle" bektritt Fritsch. indem er behauptete,
er habe die aus Siuttgart be- onenen 1
der Preis undeutlich aufgedruckt war, die Ziffer
“ mit Tintenflist nachgezogen. Diese Angabe
Konnte nicht widerlegt werden; Frilsch wurde
vom Landgericht München 1 nur wegen Höcht
preisüberschreitung zu 150 Ml. Geldftrafe ver
urteilt.
2————
wscter. HDeeresbericht.
oßes Hauptgquartier, den
(#awob Amtl.
Westlicher Kriegsschauplatz.
Kronprinz Rupprecht.
Infanterielämpse nordöstlich von Birschoote
und südlich von Dpern verliesen für uns erfolgreich.
Ein Vorstoß der Engländer nordwestli“ i
von Hulluch wurde abgewiesen. Bei örtüchen
Unternehmungen bei Moecuvre und im Walde
von Havrincourt machten wir Gesangene. Bei
Moeuvre sprengten wir zahlreiche Unterstände
des Feindes.
WE.
20. 9.
v. Boehn.
Auf dem Schlachtfeld am frühen Morgen
Feuerkampf. Starte Angrisse, die der Feind
gegen Gonzeancourt und beiderseits von Evehy
mehrfach wiederholte. wurden abgewiesen. Bayerische
Regimenter und preußische JZäger zeihmeten
sich hierbei besonders aus. Einheitlide Angrifse
richtete der Feind nach slärlstem Feuer
am frühen Morgen und in den Mittagst lunden
gegen unsere Linie zwischen Omignon Bach u.
der Somme. Sie sind hier auch gestern ubera#
"„ rung des
nur 2
1!
1
vor unseren Linien gescheitert.
Deutscher Kronprinz.
Nördlich der Aisne machten wir bei eigenen
Unternehmungen beim Gehöft Baurains und
westlich von Chauny 130) Gefangene. Infolge
unseres Artillerieseners, das dar Unternehmen
westlich von Chauny vorbereite te, lam ein beabsichtigter
Angriff des Feindes nicht voll zur
Entwicklung und wurde abgewiesen.
v. (Hallwitz.
Kleine Vorseldlämpse.
Ueber dem Oesechte feld zwischen Maa= und
Muosel schoh das
Oberleutnants Frhr. v. Boenigk in
der Zeit vom 12. bis 13. September 39 feindliche
Flugzenge ab. Es verlor selbst im Kampf
2 Flugzeuge.
nudenborff.
Widerspruch in Frankreich.
s Genj, 20. 9. (Drahtb.) Der Finanzaus—
schuß der raditalen Kamnergrupve empfahl der
Regierung, Burian Vorschlag durch Vermittfung
cAnes neutcalen Zigales gusführläch
mbeantuorten. lruch Seshat in der Huoianite
sand die von Lansing im Tiltaiorlon den
N-abinetten aufgendtigte Haltung bedauerlich.
Ebensowenig entsprechen Vallours Aeußerungen
den Bedürsnissen des fran:öfischen Voltes.
Weitgedante sei nur die Erhaltung der deutschen
Kolonien unter englischer Oberhoheit.
50000 Chinesen in Franireich.
s VBVern, 20. 9. (Drahtb.) Nach dem Daile
Khronicle betre ꝛgt die Jabl der Chinesen, die
jegt hinter der Front in Fran kreich beschäftigt
&é0. 50 000. Sie werden für Sisenbahnarbei
en, Maschinenausbesserungen und ähnliches verwödet.
Slaatssekretär v. Hinte in München.
5 München, 20. 9. (Drahtb.: - sselre
lär v. Hintze wird am Samstag, den 21. Sepsember
vormittags u luriem Aufenthalt in
München eintrefsen, um sich dem König voriusiellen.
Zusammenstöße bei einer Berliner
Versammlung.
5 Berlin. 20. 9. Die „Morgenpost“ meldet:
Die Unabhängige Sozialdemolratie hatte
zu gestern abend cine Wählerversammlung im
Ersten
vehrerdereinshauf, am Aleranderplatz einbern.
sen. Den Vorsitz in der Versammlung führte
der Landtagsabgeordnete Adolf Hofmann.
Als er dem Redner des Abends, Reichslagsab
geordneten Haase, das Wort erteilen wollrte.
Ihr
1
Jagdgeschwader II unter Füh-
Berliner Reichslagswahltreie nach dem
erklärte der überwachende Polizeioffizier, daß er
die Erteilung des Wortes an - Haase nicht
gestalten 1önne. Es lam nach längeren llinterhandlungen
zu tumulluarischen Zzenen und (#
waittätigkeiten. Es follen mehrere Versamm
lungsteilnehmer verletzt worden sein, und auch
der Polizeioffizier soll eine Verlenung am Unterlieser
erlitten haben. Wie es heißt, ist Adolf
Von anderer Seile
Samstag, 21. September 1018
wird dies (Gerücht als irrig bezeichnet. Eine
Nachprüfung dieser Meldung war bisher nicht
möglich.
UAmfangreiche Schiebungen :
Elrerfseld.
* Elberfeld, 20. 9. (Drahtb. Schiehun
gen großen Umfange sind hier von #1
nuisgedect worden. Mehrere Personen,
ein Stattsefrelär, murden verhäfte!, Cine
dung Leder uu Werte von über 100 Ullr
#rurde aus dem Bahnbof beschlagunennt. uh
milsitärisches (Qut wird bei den Schichungen in
Frage kommen.
Berschiedene Nachrichken.
Selbumord eines DMorher dDet
Lustmörder Tuter, der in Kra lurm
Eisenhahnbeamtin ermordet 11 i „
die Sd’ro: eiʒ ge lüchtet in, blun
Bezirleg nis erbangt.
digt, in irich ddir u Ön ##
zimmer kemorbet zu habel. W
gen ihn ein Verjan ren wegen 1%# .-ucksuci)c5in:1udauskaitlsIVer.:.
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Rosenhelmer Lichn biele.
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22. Septemer zur Ver' . ernt A *!
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Romans, sondern aum Dl. ;
zendes Luf#vicl. betileil . .
neuerer Woche#bericht rerdod :—
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Es ist höchste# Zeit
den »Rolenbel irner Anzeiger“
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Voftageinuren, johne e Ery#
des Nosenheimer Anzeiger enigerd u.
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Besieruns.
Verantwortich. —————— 5 «
für 9n Amzeigenteil Ernt ###ro##c
u. Verlag M. Ricdermanr, lam#n., in Ru#
kauft und zu einem angemessenen Klei
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J
la OsKleber
vollwerliger Ersaß für Mehlund
Stärlekleister, Dextrin
Gummiarabicum, Leim usw:
ist steis gebrauchsfertig, wird
je nach Verwendungszweck
mit kaltem oder warmem
Waffer verdünnt Kann auch
zum Heibleimen verwende
werden. Vollftändig frei von
Sänre, Alkali und Fett.
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g#eignet für Anstrich im
Freien von Holz, Eisen usw.
empfiehlt geneigler Abnahme
48
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Gesacht wird eine verlässice
Haustäterte
in den 30e- Jehren zu allelnsschndem
Hirin mil eiem
S#n gesch##l Olserten unter
E 8124 on die Grpedlilon.
An#tandiges, fleißiges
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wird für büfte. gesucht E
15. Septem:t
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Rosenheim.
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Auf ein Gekonomie-Gut wird
eine chrliche, lüchlige 8278
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neu und glrtelt. Sargbtett
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Tan in aräßler Auswahl.
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für Haue- u. leichle Feldarbellen
gesucht.
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e Ka di eil
Ein ordentliches, reinliches
aus
mil dee im Seetn der
ad t. Off.
unler 2. 20 an die witse
wirischorte
et .
III- * um *
Ridten
welches gul bürgerlich kochen
kann und die Hausarbeit verrichlct,
wird bie 1. Onk. gesucht.
Raͤheres Expedlllon. 8204
Far sofort ordentlichee, flelhlgee
Nädchen“
f##Hausarbell gesuchl. Gute
Behandlung.
Unlerhändler Sser:
untur J. 8280 a b. E#e#
Kas
——
--Ketscher
auf Herrschaftägnt bei Nosenheim
gesucht der auch landwirschaill.
Arbeu verrichtel. Kriegsinvalide
nicht ausgeichlossen. Näh. Exp.
Gäckeilehrine h
wird gesucht. Näh.Exo. 8300
EEIIIII.
Verloren
wurde in der Deiliggeissstraße ein
N ragen. Um RKückgabe
wird herzl. ssi- da
% fremde Eigentum iit und
ersetzt werden müßte. Näh. Exp.
W00 Mr. 3
werden auf Sicherheit längere
Zeit vergeben. Briese
unter N 820“ an die Exp.
des Blal is.
Mstorderung
Fenc chraoschnelderische Person
von Brannenburg. die mir
den anon#men Brief zufandie
sardere ich auf, mir perfönliche
Vewene iu erbringen, da ich
mir von dem Inhalt des Nisfeg
nichto bewußt bin.
. Birkinger, Banncnbrg.
Näherco Expedilion.)
MWMarmistechen zu kanfen gesuch
äveres in d. éGxb. d. Bl. 8259
Euche einen 8265
Kleinere und größere Teie
umkulli#ierter
Grund
(ausgestochenc Filze) hinter der
schönen Auesicht gelegen, werden
auf längere Zeit u rtengwechen
oder zum Kartoffelbau unentaelilich
abgeben. Näh Exp
Einfamilien= Haus
wird in Zur Pfarrdorf oder
Lager-Raum
im Zentrum der Stadt, z. Sa#
einlagern, wenn moͤgli ch
Einfahrt. — 75
Oezimalwagze
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Klauieren und s
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FRITZ BRAUN
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Wiegend bis 3 Zentner.
Sofmann verhaftet worden.
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Herreu-Fahrrad
mu Krirchemebereion „Dur.
Lopp“. somic schwerc Lah.
mdschioe, ueeignei fur Sailter
oder Schneider zu ver##aunab#.
Schlossnerg d90 4
Zugelaufen
ist ein schwarzer Dackel. Abuholen
gearn Futler. und Zuerationsgcbühr.
Näh. Erd. delr
Zagelaufen «
isteinhühnrthunb.Ar-zui«
holen 5279 *
u
vulkmiisler.
Anstell
Eine gebrauchte
creppe
noch gut erhallen, 14 10 Ehien
wird in kaufen gesucht. Nah. Er.
— —
Eisen- und Blech-Arbeiten
Nohrleitungen usw. in jeder gewünschten Aud-
r— * 24.
4
führung nach Srizze und Zeichnun.
. *
* Autog. Säwethungen auch Nepernturen
werden ausgeführt 6408
o!
Maschinenfabr. Steinecker- Freising. n
———.....