Metadata : Rosenheimer Anzeiger. 64. Jahrngang (64)

 

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255.

 

 

Nummer  76
Durch  Nachl  zum  Lichl!

Eine  politische
Oster-Betrachtung.

Eine  lange  bange  finstere  Nacht  hat  unser
Volk,  leidbeschwert  und  viel  geprüft,  durch-#ch
  ritten!  Es  wird  erfst  einmal  der  Sammlung
#dker  Köpse  und  Geister  einer  lange  nach  uns
krmmenden  Ceneration  bedürfen,  um  all  das
(Hroße  und  Gewaltige,  das  den  Seelen  der
Drutschen  in  schier  vierjährigem  Ringen  seitler
  aufgebürdet  worden  war,  in  seiner  Tiefe
und  seiner  erschütternden  Gewalt  zu  ermessen  u.
banach  zu  würdigen,  was  dieses  gepeinigte  Volk
an  Kreuzigungsschmerzen  erdulden  mußte.  Wenn
zun  jetzt  die  Osterglocken,  dünner  und  schwächer
als  sonst,  die  Kunde  von  dem  wiedererstandenen
Hiiland  über  die  Erde  tragen,  dann  wird  auch
.  ar  deutsche  Volk  freudig-bewegten  He#zens  dem
Lihte  entgegenblicken,  das  durch  die  Nacht  seines
  Kampfes  zum  leuchtenden  Siege  ihm  die
VBahn  weist.  Unsere  Brust  reckt  sich  freier  und
in  heisem  Gefühle  des  Dankes  gegen  den  Erlöser
  dem  Lichte  entgegen,  das,  schier  uns  blenend
  zu  Ostern  1918  in  unsere  Augen  quillt.

Durch  Nacht  zum  Licht!  as  war  die  Parosc,
  des  Kampfes  des  Christentums  gegen  die
-  .i»nilcls«  Welt,  es  war  und  blieb  auch  die  Parale
  des  Kampfes  der  sittlichen  Kräfte  gegen
nie  beidnischen  Mächte  der  Erde.  Die  Materie
errschte,  der  Geist  ward  geknebelt.  Brutalität
und  Egoismus  waren  die  finsteren  Tyrannen,
Erie  die  ganze  Menschheit  in  Ketten  schlugen.
t  brutaler  Gewalt  such:e  man  unter  heuchlerischem
  Vorwande  u.  in  pharisäerhafter  Selbstentsckuldigung
  das  geiitig  hochstehende,  durch
zeine  sittlichken  Kräfte  die  Welt  friedlich  erobern-1
  ;  deutsche  Bolk  in  die  Nachl  des  Elends  u.  der
Anechischaft  zurückzustoßen  und  ihm  den  Weg
um  Vichte  zu  sperren.  Wenn  es  ganz  anders
imm,  als  unsere  Feinde  es  sich  dachten,  so
ar  deulscher  Geist  der  Sieger,  jenes  deut-,
  treue,  freie  und  hochgemute  Wesen,  welrt
  aufgespeichert  in  Millionen  Herten,  unser
Bolk  unbezwinglich  macht.  Wir  haben  den
rrof  ten  Kampf,  den  die  Wellgeschichte  je  geseten
  hat,  gegen  eine  Welt  von  Feinden  siegreich
1  standen.  Wir  haben  uns  einer  Uebermacht,
die  ostmals  das  Zehnfache  dessen  betrug,  was
u  ir  aufzubileten  hatten,  glänzend  erwehrt,
nud  nun  jauchzen  unsere  Herzen  dem  Lichte  zu,
tus  sich  zu  Ostern  1918  durch  das  mirreschwar-:
  Geuölk  unaufhaltsam  Bahn  bricht!

Es  gab  so  manche  Tage,  an  denen  wir  vereiseln
  wollten,  so  manche  schwere  Stunde  30g
uh'er  uns,  die  uns  erschauern  machte,  in  Gedanlen
  an  all  das  Muchtige,  das  es  nochmu  besiegen
nalt.  Und  wir  haben  oft  genug  allen  Grund
selabt.  mil  angehaltenem  Atem  den  Lauf  der

Dinge  zu  verfolgen.  Unser  Schicksal  als  Volk
und  Reich  stand  oft  genug  aufs  des  Messers
Spitze.  Wir  haben  aber  ausgehalten,  wir  sind
icht  verzagt,  und  nun  ernten  wir  den  Lohn!

Das  Auferstehungswunder,  die  Erneuerung  der
Welt  in  einem  neuen  Geiste,  das  politische  Ostersest,
  wird  unter  dem  dröhnenden  Klang  der
lansenden  und  abertausenden  Geschütze,  die  über
Englands  Heere  nach  Frankreichs  Herz  donnern,
feierlich  begangen  und  besiegelt.  Wir  wenlen
  in  dieser  Stunde  unsere  Herzen  und  unsere
cKefühle  denen  vor  allem  zu,  die  in  feindlicher
Erde  den  ewigen  Schlaf  schlafen,  bis  die  Osterglocken
  des  Weltenrichters  sie  rufen!  Und  wir
denken  in  tiefstem  Mitgefühl  derer,  die,  wenn
einstens  die  deutsche  Erde  erdröhnen  wird  von
dem  Schritt  siegreich  heimkehrender  Bataillone
in  Tränen  hinter  verschlossenen  Fenftern  stehen
und  vergebens  nach  ihrem  Liebsten  Ausschau
alten.  Sie  mögen  aus  dem  Osterglockenklang
die  tröstende  Gewißheit  nehmen,  daß  sie  das
große  und  schmerzliche  Opfer,  das  sie  dem
Mterlande  brachten,  nicht  umsonst  geleistet  haben,
  daß  die  neue  Zeit,  die  anheben  wird,  auf
umso  sesterem  Grunde  steht,  weil  sie  sich  erlebt
  über  den  Leibern  unserer  Besten  und  Edelsten!
  Sie  lonnten  das  Licht  der  neuen  Zeit
freilich  nicht  mehr  licnn  aber  ihr  brechendes
Auge  durfte  doch  da  orgenrot  des  Sieges,
deutschen  t  erschauen.  Ostern  1918
greist  in  die  Seeken  von  uns  allen,  wir  recken

 

11

Kath.:  Benjamin

 

 

 

  

Die  Annahme  von  Nu

Guofemen  X  Jogler,  #.

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kenn  nen  lnd  Rotuns  zen  59  ii:-Tlolenheim


 

Stlul  d#r  Anzeigen-Annalme  127  Uhr  u

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JIXHJIH

 

 

Rosenheimkär  Tagwtt

Amtliches  Publikalions--Organ

Sonntag,  31.  März  1918

Legen  Nrras  und  Kmiens!

isher  70  Ooo  Gesangene  und  1100  beschüge.

Amiens,  Doullens  und  St.  Pol  werden  beschofsen.  —  Gerrat  des

deutschen  Angriffplanes  durch  zwei  lothringische  Ueberläufer.  —

Trommelfeuer  an  der  gtalientschen  IFront.  —  Ein  englischer  Sieg  in
Mesopotamien.

 

und  dem  Lichte  zu,  das  uns  der  Wlanbe  weist,
jener  Glaube,  der  uns  nie  zweiseln  ließ  an  der

Gerechtigkeit  eines  rächenden  Gottes,  der  einst.

selber  das  herbste  Unrecht  erdulden  mußte,  um
dann  im  Sicegerglanz-:  wieder  auszerftehen  und
eie  Welt  zu  beherrichen.

Unfere  Welt  in  arm,  entsetzlich  arm  an  Liebe!
  Die  Lieblosigleit  ist  die  QOuelle  aller  Feindseligleiten
  unter  den  Völlern.  Ehe  nicht  das
Wort  des  Weltenerlösers:  Liebet  eure  Feinde!
zum  Motto  der  ganzen  Staatslunft  der  Völler
geworden  ist,  ehe  nith#t  der  Geist  der  Liebe  und
Versöl.  nung  die  Gefühle  der  Mißgunst,  des  Neides
  unterdrückt,  eher  ist  nicht  an  eine  Gesundung
der  Menschbeit  zu  denlen.  Das  deutsche  Volk
trägt  keinen  Haß  gegen  seine  Feinde  im  Herzen.
  Es  hätie  ihnen  den  Osterfrieden  aus  ganr
  Seeie  gewunscht.  Gegen  die  Kriegsverlängerer
  aber,  die  der  Welt  den  Frieden  ver-#urigern,
  die  die  Herrschaft  der  brutalen  Gewalt
  errichten  und  ganze  Völker  in  Sklavenletten
  legen  wollen,  mußte  Deutschlands  Wehrmacht
  noch  einmal  zum  Schwerte  greisen  und
Goties  Hilfe  war  sichtbarlich  bei  ihr.  Aus  den
deunchen  Schwertschlägen  von  Oiilern  1913  hofsen
  nicet  nur  wir.  sondern  auch  Millionen  aus
den  übrigen  Böllern,  dem  Lichte  den  Weg  bereilet
  zu  sehen,  der  uns  aus  der  liesen  Grabesnacht
  dieses  unseligen  Krieges  lerausführt  zu
den  Höhen  einer  friedlichen  und  freiheitlichen
Cntwicklung  zum  Wohle  der  Menschheit.

Die  Große  schlacht.

WIB.  Großes  Hauptqnartier,
20.  März.  Amtlich.  (Drahtb.)

Westlicher  Kriegsschanplatk.

Jn  örtlichen  Kämpfen  zu  beiden  Seiten  der
Scarpe  brachen  wir  in  die  vordersten  englischen
Siellungen  ein  und  machten  mehrere  Tausend
  Gefangene.  Bei  und  nordlich  von  Albert
  setzte  der  Engländer  erfoiglos  und  verlust-W
  seine  Gegenangriffe  sor  fort.

 

den

 

 

 

wischen  Somme  und  Tore  grissen  wir  erneur
an  Aus  alten  Stellungen  und  tapfer  verleidigten
  Dörfern  warfen  wir  den  Feind  über
Warfusce-Abancourt  und  Plessies  nach  Westen
und  Nordwesten  zurück.

Gegen  einzelne  Abschnilte  unserer  neuen  Front
zwischen  Montdidier  und  Noyon  führten  die
Franzosen  mehrfach  heftige  Gegenangriffe.  Sie
scheiterten  unter  schweren  Verlusten.

Die  bisker  seftgestellte  Beute  seit  Beginn  der
Schlacht  beträgt

70,000  Gefangencund

1100  Geschütze.

Die  Armee  des  Genecrals  Hutier  brachte  davon
  allein  40  000  Gefangene  und  600  Geschütze
ein.

An  der  lothringischen  Front  hielt  gesteigerte
Feuertätigkeit  an.

Rittmeister  Frhr.  v.  Richthofen  errang  seinen

 

 

74.  Luftsieg.
Ludendurff.
Abensbericht.
WTB.  Berlin,  29.  3Z.,  abends.  Amtlich.

Auf  dem  Schlachtselde  nördlich  von  der  Somme
  ruhiger  Tag.  Erfolgreiche  Kämpfe
zwischen  Somme  und  Aore.

 

 

,  zu  bemerken.

Die  Eroberung  von  Montdidier.

*  Berlin,  29.  3.  Um  10  Uhr  abendes  hatlen
  die  Denuischen  Montdidler  genommen.  Die
Franzosen,  die  seit  Beginn  der  Schlacht  unnnter-Urochen
  kämpften,  waren  wiederholt  aus  den
rah  verteidigten  Stellungen  geworfen  worden.
Ein  deutsches  Regiment  verfolgte  den  Gegner
ungestüm  12  Km.  teit  und  drang  sogar  über
Montdidier  vor.  Der  Rückzug  der  Franzosen
wendete  sich  schließlich  in  regetlose  Flucht.  Genelre,
  Patronentaschen,  Helme.
nurden  fortgeworsen.  An  der  großen  Straße
Roye-Montdidier  lagen  Massen  unversehrter  Arltilleriemunition,
  darunter  ungezählle  Granaten
ic  wersten  Kalibers.  Infolge  der  scharfen  Versolgung
  konnte  der  Franz'se  das  Slädichen
nicht  zur  Verteihigung  einrichten.  Es  blieb  daber
  ve—  w  Unsinn-Utah
am.s.mndclradc11c1.t.,cGrmsntenkuk
Witcsrstam0172domubrdtsdutlche  Ulml
lcricdikdzähendkllichnonMontbidicrkkönte,
litien  die  Franzesen  furchtbar  bei  ih  er  Flucht
ubor  den  Bach.  südwestlich  des  Ortes.  Dort  lagen
in  dichten  Reihen  die  graublan  gellei  der  en  Franzoienleichen.


GBerlin,  20.  J.  Mit  der  Groberung  vom
Montdidier  und  zugleich  mit  der  Ferndeschiesung
  der  uber  40  Kilomeler  em#fernten  Orie  St.
Pol  und  Doullens  versetzten  die  deutschen  Wafsen
  der  Entene  einen  außerordentlich  schweren
Schlag.  Während  die  Eroberung  von  Monididier
  als  unmittelbare  Bedrohung  von  Pari-#
gelten  kann,  werden  mit  der  Beschießung  von
St.  Pol  und  Doullen  zwei  wichtige  Punlie
der  rücku  ärligen  englischen  Verbindung  und  zugleich
  zwei  Stapelpläue  ersten  Ranges  unier
dauerndem  Störungsfeuer  gehalten.  Dadurch
wird  der  ordnungsgemäsee  Nachschub  des  englischen
  Heeres  geilört  und  die  Verwirrung  des
im  Rücken  schwer  kämpfenden  britischen  Heeres
gesteigert.  Während  jeneits  der  bishet  nördlichen
  Schlachtfeldgrenze  auch  an  der  Scarpe
Kämpfe  enibrannt  sind,  gewinnt  der  deutsche
  Angriff  wichen  Somme  und  Avre  westnärts
  Raum.  Die  schwere  britischr  Niederlage
  zielt  nach  Au  osagen  englischer  Offiziere  eine
allgemeine  Desorganisation  ihrer  Armee  nach
sick.  Befehle  und  Gegenbefehle  der  Pnrlischen.
Fulrung  hätien  beim  Rückzug  stellenweise  Panilen
  ausgelöst.  Die  Erregung  der  Franzosen
über  das  vollige  Versagen  der  Engländer  ist
ungehener.  Die  englischen  Hilferuse  bei  der
französisch  en  Heeresleitung  werden  immer  dring—
licher.  Die  deutsche  Beute  wächst  täglich.  Sie
war  an  Munilion,  Gerät  und  Verpflegung  besonders
  bei  Bapaume  ganz  beispicilos.  Eine
Zählung  ist  noch  immer  nicht  möglich.  Die  unheilvolle
  Wirkung  der  schweren  deutschen  Beschiehung
  von  St.  Pol  wird  erneut  bestätigt.

*Berlin,  29.  3.  Beim  Sturm  auf  Warsusee-
  -Abncour!  wurden  zahlreiche  feindliche
Bagagen  und  Kolonnen  überrascht  und  gefangen.
  Die  Engländer  setzten  die  Verwüstung  des
französischen  Landes  fort;  sie  verschütten  Brunnen,
  zerstören  die  Wohnstätten  und  vernichten
die  Baumkulturen.  Die  sofort  getroffenen  deutschen
  Gegenmaßnahmen  heben  die  beabsichtigte
Wirkung  auf,  die  lediglich  die  schwer  geprüften
Landeseinwohner  trifft.

Der  Angriff  auf  Arras.

5  Amsterdam,  29.  J.  Reuters  Sonderkor--respondent
  beim  englischen  Hauptquartier  meldet:
  Noch  ist  kein  Zeichen  einer  Schwäche  in
der  gewaltigen  Kraft  des  deutschen  Vorstoßes
Um  Lassigny,  das  der  Schau- 



p!E———

plaßtz  einer  der  heftigsten  Kämpfe  im  Jahre
1914  war,  hat  gestern  ein  großer  Kampf  gewüut.
  Gegen  Nordwesten  zu  muststen  die  alliieren
  Streitkräfte  sich  unter  dem  andauernden
seindlichen  Drucke  zurückzfehen.  Es  entwickelte  sich
ein  heftiges  Gefecht  auf  dem  nördlichen  Teile
ch'achtfeldes.  Tie  Deutschenrichteten
  zuei  An  griffe  gegen  Arrac,  einen
  im  Norden,  den  andern  im  Süden  der
Scarre.  Letzterer  war  von  besonders  groser
Heitigteit.  Um  11  Uhr  wurde  berich'et,  daß  die
deunischen  Sturmmassen  unier  dem  Schutze  einer
ungeheuren  Beschictzung  Fortschritie
gemacht  hätien.  Am  Nachmitiag  in  das  Wetler
  umgeschlagen.  Es  herricht  nun  biltere  Kälte
und  es  droht  Schnee  zu  fallen.
Amiens  wird  beschoffen.
Ammerdam.,  29.  3.  Der  „Times“-Lorrei
  fronden  t  im  englischen  Hauptauarlier  melder:
Die  deutchen  solgen  nur  zögernd,  wahriche
iel.,  weil  sie  auf  il.  re  Geschune  w  arten  oder  *“
sie  ermudet  find.  Die  Nächte  find  fan  unruhiger
als  die  Tage.  da  beide  Parkeien  i  in  den  gebenseitigen
  Stellungen  beschien#en.  Die  Zwilbe-—



t
t

 

—

 

selbit  Mäntelirfeuer

  verschont.  rN  .

voilknnqoctsastassMahl-»Ist  qu  n  und

Karren  sämtiiche  bedrohten  Siadte.  Die
Deuischen  beschießen  Amiene.  Das
eris  raerend  prächlige  Wetter  iit  ein  aroher
Vorteil  für  die  Deulschen.

l

Alber:.
1  Albert  verhre  die  fr
Zioitb.vö-  lertung  meuchelmorderideutschen

Sadt

Franktircure  in
*WBerlin.  23.  3.  Ju

**2.i*i  Anschlage  gegen  die
Truppen.  Nun  erleidet  die

dem  schweren  Attillerieiseuer  der  E

unter
er  bi#.

 

 

 

gerechte  Szraie  für  ihr  völlerrech:uieeee
Lalten.
Verräteram  Werke.
Verlin,  20.  3.  (Ni  irih.)  Unte

 

den  am  21.  März  erbeutei  en  Schri  flraken  befand
  jich  eine  Meldung  des  (Veneralitabs  des
drilnen  englüchen  K.  erpx  uber  Aue'  sagen  zweier
lethringischer  leberläuier  von  der  40.  Menenwerfertomopanie,
  die  in  der  Nach:  vom  13.
zum  11.  Marz  ubergelaufen  waren.

Nach  der  englichen  Meldung  haen  diese  beiden
  leberläufer  den  für  den  21.  März  bevoritehenden
  großen  Angriif  und  die  für  ihn  gelrofjienen
  Vorbereitungen  verraten.  Ihr  am  10.

Mäarz  fruh  degangener  Verrat  kam  war  zu
spät,  um  dem  Feind  noch  viel  zu  helfen,  er
haue  aber  auch  verbananis  ril  werden
lounen,  wenn  der  Beginn  des  Angri-  fs  aus  irgend
  einem  Grunde  hätte  verichoben  werden
müßen.

Die  Namen  der  am  13.  März  zu  den  Engiändern
  ubergelausenen  Mannschaften  der  Minemrerferkompaguie
  410  find:  Adolf  Len  z.
geboren  Neu-Glashüle  bei  Forhach,  lezter
Wehnort  Schrenningen,  Kolonie  100,  und  Pionier
  Paul  Rodoln  he,  geboren  und  Wohnort
  Sontrich  bei  Diedenhofen.

Der  Wert  der  amerikanischen  Hilfe.

Berlin,  29.  3.  Franz.  Offiziere  verhehlen
  nicht,  ihre  Entläuschung  übr  er  den  Wert  der
kri  egeungewohnten  Amerikaner,  Sie  seien  höclsiens
  bataillonsweise  zwischen  englischer  und  franköfischer
  Insanterie  zu  verwenden.  Zur
sung  selbslländiger  Ausgaben  seien  sie  jedoch
gänzlich  unfähig.

  

V5  5—

Llond  Georges  Hilferus
an  Amerifa.
Amsterdam.  29.  3.  Aus  Neuyork  wird
gemeldet:  Der  englüche  Ge'and:e  Sir  Reading
hat  auf  einem  Banlett  ein  Telegramm  Llono
Georges  verlesen,  in  dem  er  Amerika  dringend
ans  Herz  legt,  in  lürzester  Zeit  amerikanische
Truppen  nach  Frankreich  zu  senden.  Die  Lage
sei  ernst,  die  Schlacht  habe  erst  begonnen.  —
Die  amerikanische  Regierung  hofft  (nach  Reuter)
  in  diesem  Jahre  eine  Million  Mann  oder
mehr  ins  Feld  zu  belommen.
ie  Flucht  der  Bevölkerung.
nag,  29.  Z.  Der  Berichterstatter  der
„Daily  News“  meldet  von  der  Wenfront.  der
größte.  Teil  der  Bevölkerung  sei  bereits  aus
der  Gefak  rzone  entfernt  worden.  Personen,  die

Di
s  Ha