Full text : Rosenheimer Anzeiger. 60. Jahrngang (60)

60.  Jahrgang

 

Ar.  85

 

Telephan  ·  Anschlusse:

 

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Losenheime  r  Anzeiger

Donneraitag,  I2.  Jebruar  1014

 

 

 

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josenheiner  ragblalteé

Amtliches  Publikalions-Organ

 

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Die  e  Nummer  umfasit  6  Seiten.

Neues  vom  Tage.
11.  Februar.

König  Ludwig  hat  dem  Magistrat  München
10000  Mk.  für  die  Arbeitslosen  Ur  Verfügung
  gestellt.

Die  Nachricht  von  einer  bevorstehenden  Ernennung
  des  Erzbischofe  von  München-Freising
zum  Kardinal  Dird  von  der  „Bayerischen
Staatszeitung“  als  auf  mügiger  Erfindung
beruhend  erklärt.

Ueber  verschiedene  Aenderungen  des  Miritärstrafgesetzbuches
  ist  dem  Reichstag  ein  Gesetzentrurf
  zugegangen.  Er  siehl  verschiedene
Milderungen  in  den  Strafen  vor.

Der  Bundeorat  hat  eine  Nevision  der  Verokonung
  über  den  Automobilverkehr  in  Angriff
genommen,  da  sich  verschiedene  Mängel  ergeben
  haben.

Die  politische  Krise  in  Schweden  huat  bereits
zur  Demission  des  Kabinelts  geführt.  Dec
gemäßigt  liberale  Senator  Frhr.  de  Geer
ist  mit  der  Bildung  des  neuen  si  dn  vom
König  betraut  worden.

 

 

Hopfenzol.  Mineralöle  und
Julkermiktel.

(Kammer  der  Abgeordneten.)

München,  10.  Febr.
Die  Besprechung  des  Antrages  Lerno  bekr.
Aufrechterhaltung  der  bisherigen  Schutzzölle  und
cinen  erhöhten  Zollschutz  für  den  einheimischen
Hopfenbau  und  dem  Antrages  Lämmermenn

(Soz.)  betr.  Ermäßigung  der  Hopfen=  und  Vie
zolle  wurde  in  der  heutigen  Sitzung  zu  Ende
geiührt.  Im  Laufe  der  Debatte.  die  teilweise
auf  das  Gebiet  der  Polemik  überging,  verlangte
Abg.  Gentner  (Soz.)  eine  schnellere  und  objektive
Hopfenstatistik.  Abg.  Dr.  Dirr  (lib.)  hielt  die
ganze  Besprechung  der  Materie  im  Landtag  für
überflüssig,  weil  nicht  er,  sondern  der  Reichstag
das  maßgebende  Forum  dafür  sei.  Durch  derartige

  Anträge,  die  den  Dingen  weit  vorauzgrei.

sen,  wird  gerade  den  Bestrebungen  der  gemäßbigten
  schutzzöllnerischen  Richtung  nicht  gedient  und
der  Reichsregierung  ist  damil  auch  nichts  genüzt.
Man  gewinne  den  Eindruck,  daß  diese  Anträge
nur  einem  agitatorischen  Bedürfnis  entsprechen.
Einen  lückenlosen  Jolltarif  lehnen  wir  ab,  wir
siehen  vrelmehr  auf  einer  mittleren  Linie.  Ein:
allzu  hohe  schuzöllnerische  Forderung  bedeutet
auch  eine  schmere  Gefahr  füc  die  deutsche  und
die  bayerische  Industrie.  Diese  kann  eine  weikere
  Verteuerung  der  Lebenshaltung  nicht  mehr
verttagen.  Von  dem  Antrag  der  Sozialdemokratie
  sei  ein  praktischer  Erfolg  nicht  zu  erwarten.


Abg.  Dr.  Schlittenbauer  (8tr.)  verwahr
  sich  gegen  die  Behauptung,  daß  die  Anträge
  zu  Agitationszwecken  gestellt  worden  seien.
Wir  wollen,  wenn  einmal  die  Frage  der  Handeleverträge
  ausgerollt  wird,  daß  die  Regietung
  dann  auch  über  die  wirtschaftlichen  Verhältnisse
  des  Landes  informiert  ist.  (Sehr  richtig
im  Zentrum).  Dem  Liberalismus  feien  die
Anträge  wohl  unangenehm,  weil  damit  der  Beweis
  geliefert  sei,  daß  der  Liberaliemus  in  den
grundsätlichen  Fragen  des  wirtschaftlichen  Lebens
  immer  auseinander  falle

Dann  nahm  „Ministerialrat  von  Praun  Veranlassung,
  auf  die  Ausführungen  der  Vorredner
  zu  entgegnen.  Er  erklärte  u.  a.,  daß  an
dem  Rückgang  des  Hopfenbaues  nicht  allein  dir
ausländische  Konkurrenz  schuld  sei,  sondern  auch
andere  Umstände  und  versicherte,  daß  die
Staatsregierung  bei  den  Verhandlungen  im
Bundesrat  auf  die  Verhältnisse  hinweisen  und
die  Anregungen  zu  Gunsten  des  Hopfendaucs
vorbringen  werde.  as  gewünschte  Hopfsen:
provenienzgesetz  sei  Sache  des  Reiches.  Die

atiache  des  Rüclganges  des  Hopfenbaues  sei
nicht  bestreitbar.  Bayern  sei  das  wichtigste
Hopfenbaugebiet  Deutschlands.  Trotz  des  Rückganges
  der  Anbaufläche  sei  Deutschland  immer
noch  ein  Hopfenerportland.  Das  einzige  Lanc,
das  von  einem  erhöhten  Hopfenzoll  betroffen
würde,  wäre  Oesierreich.  In  Zukunft  sollen
beim  Oktoberfest  in  München  auch  Gerste=  und
Hopfenbauaussiellungen  veranstaltet  werden.

Jedenfalls  werde  sich  die  Regierung  die  westere
Förderung  des  Hopfenbaues  angelegen  sein  lassen.


Im  Anschluß  hieran  erfolgie  die  Abstimmung.
Der  Antrag  des  Ausschusses  wurde  mit  groher

Mehrheit  angenommen,
mann  abgelehnt.

Es  folgte  die  Beratung  des  Antrages  Diernreiter
  (Ztr.)  betreffend  ollerieichterung  für
den  Besr  rug  von  Mineralölen  für  den  torbetrieb.
  Der  Wirtschaftsausschuß  schlägt  vor,
die  Kammer  wolle  beschließen,  die  Staats#regietung
  sei  zu  ersuchen,  im  Bundesrat  darauf  hinzumirlen,
  daß  bei  der  kommenden  Revision  der
Baligesehgebung  möglichst  weitgehende  Erle  ichterungen
  für  den  Bezug  von  Mineralölen  für
den  Motorbetrieb  geschafsen  werden.  Nach  längerer
  Debatte  wurde  dieser  Antrag  einstimmig
angenommen.

Es  folgen  die  Anträge  Frhr.  von  Freyherg
(„zir.)  und  Dr.  Casselmann  (lib.)  betreffend
den  Handel  mit  Futter--  und  Dungemitteln.
Nach  der  Fassung  des  Ausschusses  soll  di:  Regierung
  ersucht  werden,  im  Bundesrat  dahin  zu
wirken,  daß  dem  Reichstag  baldigst  ein  entsorechender
  Wesetzentwurf  unter  sinngemäßer  Annendung
  der  Grundsätze  der  Nahrungemirtel.
gesetzgebung  zum  Schutze  der  Landwirtschaft  und
des  reellen  Handels  in  Vorlage  gebracht  werde,
ferner  eine  Statistif  vorlegen  zu  lchsen  seirens
der  Untersuchungsanstalten  Bayems  über
Düngemittel  und  RKraftfuttermittel  mit  besonderer
  Ausscheidung,  wse  viel  Unterĩuchungen  äuf
den  Handel,  wie  viel  auĩ  die  einzelnen  landwirtschatlichen
  Genofsenschaften  und  wie  viele  auf  die
Uerbraucher  fallen.  Einschlägig  ist  eine  Pelition
  der  Handelskammer  Regensburg  um  Ablehnung
  der  Anträge  für  gesetzliche  Regelung
des  Handels  mit  Futter=  und  Düngemitteln  und
Sämereien.  Der  Ausschuß  schlägt  vor,  die  Petition
  als  erledigt  zu  erklären,  Abg.  Maner-Regensburg
  (Ztr.)  beantragt,  die  Petition  der
Regierung  zur  Würdigung  hinüberzugeben.

JZu  diesen  Anträgen  sprach  heute  r  der
Referent  und  der  liberale  Abg.  Scheu.  e  Beratung
  wird  am  Mittwoch  fortgesetzt.

Aeuderung  des  Milikärstrafgesebuches.


Verlin,  10.  Febr.
Die  „Nordd.  Allg.  IZtg.“  veröffentlicht  den
Entwurf  eines  Gesetzes  betr.  Aenderung  verschiedener
  Paragraphen  des  Militärstrafgesetzbuches.
Danach  lann  in  minderschweren  Fällen  der  unerder

  Antrag  Lämmer- 



 

laubten  Entfernung,  für  melche  nach  §  66  bisher
  Gefängnis  oder  Festungestrafe  bis  zu  zwei
Jahren  eintrat,  die  Strafe,  wenn  die  Tat  nicht
im  Felde  begangen  ist,  bis  auf  14  Tagen  mirlleren
  oder  strengen  Arreite  5  ermäßigt  werden.
In  minderschweren  Fällen  der  Fahnenflucht,  für
welche  nach  70.1  bisher  Gefängnis  von  6
Monaten  bis  2  Jahren  vorgesehen  war,  kann,
wenn  kein  Rücksall  vorliegt,  die  Strafe  bis  auf
drei  Monate  ermaßigt  wernen.  Bei  minderschmeren
  Fällen  der  vorfätlichen  Verleitung  zur
Fahnenflucht  oder  vorsätlicher  Förderung  derselben,
  welche  bioher  nach  §  78  mit  Gefängnis
von  6  Monaten  bis  2  Jahren  bestraft  wurde,
kann  ds  Strase,  wenn  die  Tat  nicht  im  Felde
begangen  isi,  bis  auf  drei  Monat#  ermäßig:
werden.  Dem  Absastz  des  §  95  betr.  Gehoriamverweigerung
  vor  versammelter  Mannschaft  usw.
wird  folgender  Saz  eingefugt:  In  minderschweren
  Fällen,  wenn  die  Tat  nicht  im  Felde  und
nicht  gegen  den  Befehl  „unter  das  Gewehr
treten“"  und  nicht  unter  Gewehr  begangen  ili,
kann  die  Strafe  bis  auf  14  Tagen  Kerengen
Arrest  ermäßigt  werden.  Im  §  96  (Versech,
einen  Vorgesetzten  mittelt  Gewalt  oder  Drohung
n  der  Ausfuhrung  eines  Dienstbefehls  zu  hindemg,
  wofur  bisher  eine  Freiheitsstrafe  von
6  Monaten  bis  10  Jahren  vorgesehen  war,  wird
eingefügt:  in  minderschweren  Fällen  Freiheusstrase
  nicht  unter  drei  Monaten.  ie  Strafe
bei  minderschweren  Fällen  bei  tätlichem  Vergreifen
  an  einem  Vorgesetzten  oder  tätlichem  Angriff
  gegen  denselben  (nach  &  97  bisher  vorgesehene
  Strafe  nicht  unter  1  Jahr)  wird  au'  6
Monate  herabgesetzt  und  auf  1  Jahr,  falls  die
Tat  unter  dem  Gewehr  oder  sonst  im  Dienst  usw.
ausgeführt  (bisher  Strafe  bei  minderschweren
Fällen  nicht  unter  zwei  Jahren).  Im  Absatz
2  des  §  97,  der  Zuchthausstrafe  vorjieht,  falls
der  Angriff  auf  einen  Vorgesetzten  eine  schwere
Körperrerletzung  oder  den  Tod  verursadh  wird
der  Zusatz  eingefügt,  daß  in  minderschweren
Fällen  Zuchthaus  oder  Freiheitsstrafe  nicht  unter
  einem  Jahre  eintritt.  In  den  ZJällen  der
§F  106,  107  und  110  (militärischer  Aufruhr.
Anstifung  bierzu  usw.)  ist  neben  einer  erkannten
Gefängnisstrafe  die  Versetzung  in  die  2.  Klasse
des  Soldatenstandes  zulässig.  In  §  138  (Diebstahl
  bei  Ausübung  eines  Dienstes  usw.),  wofür
  bisher  mittlerer  und  sinenger  Arrest  nicht  unter
  14  Tagen  oder  Gesängnie  bis  zu  5  Jahren

 

Wilde  Jagd.

241  JNoman  von  Alfred  Wilson-Barrell.
Durand  überflog  ihn  eilig,  ohnmächtiger  Zorn
verzerrte  seine  Zuge.  erdg  amut  sollen  sie  sein!“
murmelte  er.  „Sie  haben  Auout  in  den  Handen
und  es  scheint,  daß  sie  es  auch  behalten  werden.“
Ich  muß  mich  bei  Ihnen  entschuldigen,  daß

ich  vöns  Mn  einen  falschen  Eindruck  empfing  —“
begann  Auf

„Verllelen  Sie  darüber  leine  Zeit,“  unterbrach
  ihn  Durand  brüsk,  „wenn  ich  auch  winschte,
die  Eindrücke  entsernen  zu  können,  die  Ihre  f  Fiuzer
an  meinem  Halse  zurückgelassen  haben.
müssen  durchaus  den  Burschen  sehen,  der  den
Wisch  da  gebracht  hat  und  aus  ihm  h
belommen,  was  nur  möglich  ist.  Er  wird  noch
nicht  wissen,  daß  seine  schurkischen  Gebirter  die
Opale  bereits  haben  und  wird  uns  die  Botschaft
mitteilen,  die  er  beauftragt  ist,  uns  zu  WWerdrbs

Anson  stimmte  dem  zu  und  nachdem  Cstelle
ta  zurückgezogen  hatte,  wurde  der  Ueberbringer

des  Brieses,  ein  Priester  mit  wachsgelbem  Teint,
hereingeführt.

Er  verbeugte  sich  tief  und  bot  feierlich  seinen
Salaamgruß.

Ihre  Auftraggeber  oder  Bundesgenossen,“
sagte  Durand,  „seyen  sich  mit  ihrem  Tun  in
Widerspruch  mit  den  Gesenen.=„Der

  Sahib')  irrt  sich  erwiderte  der  Priester.
„Wir  Pehorchen  den  Befehlen  unserer  Götter.“
Ach,  gut;  das  tul  nicht  viel  zur  Sache.
Jedenfalls  sind  Sie  gegenwärtig  im  Vorteil  über
uns.  Was  verlangen  Sie,  daß  wir  tun  sollen?-*)

  Sahib  (Hindusprache)  —  Herr  (Europsc).

 

„Erwarten  Sie  mich  heute  abends  um  zehn

Uhr  beim  östlichen  Tore  der  Zuntgärten.  Bringen
Sie  die  Opale  milt.  Morgen  wird  der  Salub
Charters  ungefährdet  zu  Ihnen  zurückkehren  und
in  Vargeld  einen  auständiden  Preis  für  die  Edelsieine,
  auf  die  unsere  Gölter  erpicht  sind,  mitbringen.“


„Und  wenn  wir  heute  nacht  —  oder  gleich
jebt  —  vorziehen,  Sie  einsperren  zu  lassen?

Der  Priester  lächelte  und  zuckte  die  Schulter.

„Angenommen,  wir  machen  Ihren  Tempel
ausêfindig  und  ersiatten  die  Auseige,  daß  dort  gestohlenes
  Gut  verborgen  wird

as  muß  der  Sahib  mit  sich  selbst  ausmacher


Wino  wenn  wir  Ihnen  heute  abend  die
Opale  ausliefern,  was  bürgt  uns  dafür,  daß  unser
Freund  uns  unversehrt  zurückgegeben  werden
wird?“

„Wir  wollen  den  Sahib  nicht  haben.  Wir
wollen  die  Edelsteine!“

6  beute  abend  um  zehn  Uhr  werden
wir  bei  dem  Tore  der  Zimtgarten  sein,  Und  zwar
mit  den  Opalen:  und  wir  betrauen  Sie  weiler
damit,  unseren  Freund  sicher  heimzugeleiten.“

„Es  jon  Heschehen.=liese

  Verbeunung  und  ein  seierlicher

„Salaam“  und  der  Bursche  glitt  aus  dem  Zimmer.

Die  Vermutung,  daß  die  Guropäer  im  Besine  der

Opale  wären,  schien  in  seinen  Augen  sie  besonderer
Hochachtung  würdig  zu  machen.

dics  bezwecken?“

—ie'  "  nicht  besser  gewesen,

sagen,  daß  die  „ale  schon  weg  sind?-„Nein,“

  erwiderte  Durand.  Es  würde  ihn

nur  in  Zorn  gebracht  haben,  da  er  davon  nichts

wußte.  Die  Priester  haben  die  Steine  offendar

fragte  Anson.
ihm  gleich  zu

 

durch  ein  anderes  Medium  aur  die  rüs  bringen
lassen.  Diese  Leute  werden  von  Gisersuckt  auf
einander  verzelrl,  wenn  sie  an  irgendwelcher  gemeinsamen
  Arbeit  für  ihre  Goven  beteiligt  sind.“

„Aber  können  wir  nichts  ktun

Wir  können  und  mussen.  W  eir  werden  zu
dem  Kloster  geben  und  verborgen  auf  Charters

Freilassung  warten.  Darüber  kann  kein  Zweisel
14  daß  sie  ibn  freilassen,  sobald  die  Odale  dort
anlangen;  wir  mussen  aber  llar  daruber  sein.
Uebrigens  sind  die  Opale  noch  nicht  verloren.
Es  ist  noch  immer  eine  Monlichkeit  vorbanden,
sie  zurückzugewinnen,  da  die  Priester  in  dieser
Angclegenhen  einander  entnegenarbeiten.  Ich  wollte
den  Boten  besonders  darum  sehen,  um  zu  erkennen,
ob  es  mir  durch  irgendwelche  Anzeichen  möglich
wäre.  das  Kloster.  dem  er  angehört,  herauszubekommen.
  ist  mir  gelungen.  Ich  weiß
nun,  wo  das  Pack  aufzufinden  ist.  Es  ist  eines
der  altesten  Klöster  hier  herum  und  liegt  ganz
versteckt  zwischen  den  Hugeln  einige  Meilen  nordwärts
  von  der  Stadt.

.„Was  schlagen  Sie  also  vor,  zu  tun  Wie
denken  Sie  über  unser  weiteres  Vorgehen?-„Wir

  müssen  abwarten,  was  sich  ereignet.
Vor  allen  Dingen  wird  Charters  vielleicht  in  der
Lage  sein,  uns  mitzuteilen,  wo  die  Opale  hingelommen
  sind.“

Sie  wollen  also  noch  immer  versuchen,  sie

u  bekommen,  obwohl  sie  schon  im  Kloster  sind?
hante  Anson,  den  die  Erregung  ansteckte,  als  er
in  der  nervösen  Spannung  des  andern  das  unerschrockene
  Bestreben  las,  den  Kampf  bis  zum

nde  zu  führen.

Ich  werde  versuchen,  die  Steinc  wieder  zu.
erhalten,  und  Sie  mit  mir.  Sollen  wir,  drei
Englünder,  uns  unterwersen  —  uns  für  überwunden
  erklären  —  während  noch  eine  Möglichleit

 
 

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gerinaste,  vorhanden  ist?
bercit  ist,  sich  fur

 
 
  

t.  aber  dos  Eine  sage  ich
ich  will  nickn  an  Abenteuern  teil
rei  der  len  er  sein  Leden  aufs  Spicl  segt
Nicht  um  clle  Orale  will  ich  noch

V
Ihnen  o

nehmen.
und  aeia  urdet.
mebr  Kummer  über  Miß  Esielle  bringen.=„Nickte

  lann  obne  Gefahr  erroicht  werden,
sagte  Durand  mit  kaum  bemerklichem  böhnischen

Lachein.  Aber  es  ist  Zen  genng,  daruber  zu
sprechen,  wenn  wir  hoören,  was  Che  rters  uns  zu
sagen  Mei  jeden  Fall  ist  es  von  meinem

Gesichtspunke  rotwendig,  Leimlich  so  bald  als
moglich  zu  zu  gelan  gen  und  dort  die
weileren  Erreignisse  abzuwarten.

„Ich  gestehe,  daß  ich  M#ß  Chariers  nachdem.
was  idr  vor  tmrem  erjt  widers:  ihr,  nicht  gernt
allein  laisen  möd#ie

„So  soll  sic  vam  cnijcheiden  «  unach  Durand
entschlesien.“  „Können  wir  sie  schen?

a.“  sagte  Anson.  „Ich  glaube,  ich  kann
den  Ku  brranch.  durch  den  sie  sie  betäubt  haben.
Sie  wird  ghams  gewiß  begierig  sein,  die  Angelegenheit
u  bespr
nn  n  augenscheinlich  der  Fall,  denn
als  sie  bei  ihr  eintraten,  streck:e  sie  Nehend  die
Hande  aus  und  wendete  sich  an  Durand.

mPO,  Durand,  glauben  Sie,  daß  sie  meinem
Vater  iwas  enn  werden?  Können  wir  nicht
sosort  elwas  unternehmen,  um  ihm  zu  Oilse  zu
iemnng

ch  glaube  doch,  Miß  Charters.  Auf  jeden
Fall  habe  ich  Mr.  Anson  den  Vorschlag  gemacht,
Flort.  die  nötigen  Maßnahmen  zu  tresfen.“

  

 

(Fortsetzung  kolgt.