ns an
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Nummer 97
der Sturm- Abteilung des Vataillons geübt.
Es waren lauter Freiwillige, die es laum erwarten
bonnten, dem Franzmann auf den Pelz zu
rücken. Ihr Führer war der Offizieritellvertreter
Wengner, zu Griedenszeiten Gericht#assistent
in Arnsdorf in Niederbanern. Uno als jeder seinne
Nolle von Grund aus beherrschte, da wurde
mit den Minenwersern und mit der Artillerie u.
den Maschinengewehren der Nachbarabschnitie
das Nötige noch verabredet.
Ein klarer, sonniger Wintertag - sich seinem
Ende zu. Die eriten Schalten de: Dämmerung
streisten das Land, um der Stille der Nacht
den Weg zu bereiten. Da Hiöhlich brüllt es
auf in der deuiscken Tt. ellung. daß einem Hören
und Sehen vergeht und man deulen möchte, das
letzte Stündlein sei herange lommen. Mit surchtbarem
Gehenl werfen sich schwere und mittiere
Minen auf die drabtburg. die den französischen
Unterstand umgibt, auf die Zugangsgräben zu
seinen Seiten, und die leichten purzelnden Geschosse
der Granalmerfer lialschen vor seinen
Ausgängen in die Erde. Nur fün?Minnten dauert
dieser ohrenbelänbende Lärm, währenddessen
der Slurmirupp sprungbereit im eigenen
(Gbraben wartel, die genau verglichenen Uhren in
der Hand. Punkt 6 Uhr verluummt das Mineufener
wie abgerissen, und unfere Arlülerie
setzt eine Feuerglocke“ ringe um die geplante
Einbruchsslei#e her. Im gleichen Augenklick aber
ist die marlende Schar in eine einige slrzende
Vorwärtsbewegung verwandelt. und in weniger
als einer halben Minnie sind ihre Jielc erreicht.
Der erste Trupp, unter Bengner und dem
Sergeanten Weiß einem Landmirt aus Sirchkenried)
seenl ovrer dem Hauntringan) des Unlerstandes.
Der Bizejeldwelel Sägert tein
Kontorift aus Muü nchenk. langt gerade mit
seinem Tinpp am zweiten Ausgang an, als ein
granzoe. Hals über Konf. in der Richiung auf
den Ingführer- Umerstand entfü#etht. Sägert
jagt ihm cine Revolverlugel nau, aber sie geht
jebl. Oeoch im gleichen Momem kommt der
Teupp des Gesreiten Ruff, teines Fabrilarbei—
aus Mörnsheim) dahergerannt, der
nach rückwärie die Ausräumung des Unierstandes
sichern soll. Der usient Gredler. lim
Zivilleben als Koch in G alle itältig)
zeigt, das er nicht nur delilate Braten und
btölllicke Saugen zu * v.#t stent. Mitten im
Lauf ziell er und lrifft den it- irhenden Franzosen,
der 16dli verwundet zuĩam. neninlt. Einen
Zweiten sindel Sügert schen tet vor dem Ausgang
im Graben liegen. Ss war wohl einer Der
Poslen, den umer Minensener ereint hatte, ehe
er den bergenden Unieriin haite aufsuchen
lönne
en beiden TZeiten dröh, it s nun in den Unler,
stand hinein: a bas les armes!
Aber ule die' Aufsorderung nicht
sofort Folge gel ird, reint den Vanern
die Ger# ild. Wengner gibr sch nell
zwei Visfoleuschüne
in 2e#s . Tab nnd ipringt dam
selbit in den Um ersi Sägertlänt den
Pionier-Gefreit#en (I. leinein Wagner aus
Weißenstadt) eine Brandröhre in den Untersiand
hinein abziel en und ireint so durch den
leißenden nauch die Franzo#n dem ersten
Ame. Sy werden alle erausgere
in dure: Wengners Schüsse
i. z#eri weiterc, darunfer ein Unilen
unverletzt in unsferc Land.
illes it riel schneller getan, ais es sich
erzählen lafu. Denn auf - ithmlkk
alle-HartTIsc(l:tv-.11·c—:«dck..« i nd den Maschinengene:t
len der N- Usnitedurch
starke * überiälle g.2% secht und linls gelunen
Sind uber die Sielie der Haupthand--(en.
Aber wir lange die Täu-1.
lonnte niemard wissen. Drum
in rafendem Zempo. miiĩanit den Gefau—
einie zurück Nicht ein-
Trupp in di-
gings
genen wieder in unfere
mal zum genauen Durchiuchen des Unterlandes
war JZeit geblieben. Aber nun llappte auch
alles vorzüglich. Grad ale die leölen in denbraben
sprangen, explodierien die eriten französsschen
Gewehrgrangten vor unferem Hindernio,
und schon um 6.10 Uhr l#nnte das verabredete
Jeicben gegeben werden. anf das die Artillerie
ihr Feuer einttelile. Der Ueberfall war vollkommen
gelungen, und ohne daß mir auch nur einen
Verwuneien gehabt hüllenn
Inzwischen wars völlig Abend geworden und
liese Stille war dem Zöllenlärm gefolgt. Am
Berghang, im vorderüen fra- bösfischen Graben,
lag der gut betonierte U#nteriino. Seine Umgebung
war verwühlt und in Unordnung geraten,
aber er selbil hatte eigentlich nicht gelitlen.
Und doch war es nichls Rechtes mehr mit
ihm. Viermal aurgenommen zu werden, geht
doch über das erlaubte Maw), selbil für einen
ftanzösiscken Umerstand. Er haite sein Nenommec
endgültig verloren, u. die Franzosen scheinen
ihn seitdem mit einer aberg kianbischen Schen
gemieden zu haben. Ais eine unserer Patrouillen
drei Wechen später am bellen Tag
wieder binuberschlich, sand sie ihn völlig unberührt.
Selbit die vier Gewehre standen noch
da. die man damals in der Eile verfäumt hatte,
mitlzunehmen!
Außer den schen Genannten haben sich bei
dem Einbruch in die französische Stellung noch
besonders hervorgetan:
die Gefreiten Schmidt und Csavojez,
(Knechte aus Weiding und Thalberg) u.
der Jlemert Schwarz, (Konditor aus Rosenh
ken Aaule, Offizierkriegsberichterstatter.
Rosenh#eimer Anzelger
Polll#sche Nundschan.
Rücklehr des Kanzlers aus dem
Hauptquartier.
WIB. Berlin, 24. 4. Amtlich. Reichskanzler
Graf Herlling ist nach Berlin zurückgelehrt.
Strafantrag durch den
Reichslanzler.
* Berlin, 21.4. Wegen beleidigender
Angriffe gegen den Slaatssekretär de: Auswärtigen
Amtes in einem Artikel „Alldeutsche
Silienichter“ d.r „„ Deulschen Zeilung“ wurde
vom Reichskanzler gegen dieses alldentsche Preßorgan
Strasantrag gestelt. (Es handelt
sich mn einen Artikel. in dem die „Deutsche
Zeitung“ scharfe Angriff: gegen das Privatleben
des Staateoselretärs v. Kühlmann
richlete. namentlich wegen dessen angeblichen Verha#itens
wällrend sines Bularester Ausenthaltes.
Das Blatl“ ärie dabei ausdrücklich. daß alle.
seine Behank lungen erweislich mahr seien. Es
wird illm also jeltt Gelegenheit gegeben sein,
dies vor den Nichtern darzulun.)
Leulscher Neichs#ag.
Beralung der Steuerv orlagen.
Verlin, 2.1. April.
Nach Eröffnung der Sißung durch Vizepräsident
Dr. Paasche gedeult dieser in einer herzlich
gehaltenen Ansprache des gesailenen Luftleiden,
Rittmeislerd Freille2#n#v# Richt bofen.
Dr. Paasche g. denlt dan weiler in einer waren
Ansprache des in benen bulgarisch
en Gesandten Dr. .
Utunsduntcstdærssslxrc Beratung der
Steucrvorlagen eingetreten.
Abg. Dr. Waldilein (F. V.-P.): Wir
mihbilligen die einseilige Auföriune !9 des
Neirkeb darse. wie sie in diesen Vorlagin vorgesehen
in. Die ungeleuten Anforderungen sollen
wiederum durch die BVefreuerung des Verlehre
und des Verbrauch: aufgebracht werden.
Die Umsatziener ##aslet wieder in er“ fte: Lin###
die Armen und nicht di: Rcichen. u Beginn
des Kri:ges hätten die Bundessigaten ausgefordert
merden t. u dJclsdkchanrtdm
Exkkcalssdaus ququI Jmseucnftch
aler die wielngnsehe Finanzminister enigegen.
Sie tragen die ganze Verantworiung für
die ganze sinan: iell: Verworrenheitzum mindesten
müsse eine Veredelung der Umatzsteuer
angestrebt werden. insbesondere durch eine angemessene
8 Sassfelun ig.
Abg. Paasche ((##lb.): Bei einer kmmenden
Fir. zreform muß vor, allem Dingen
darauf geachiet werden, daß die Einlom##nenfreuer
in den einzelnen Bundesiraaten gleichmäin
gebandhabt wird. Der Begriff Kriegogewinn
muß nen formulie ri und definiert werden.
Den Vorlagen der Regierung siehen wir nicht
ab: ennend gege Ein Kutes Ergebnis des
Sienerfluchtgesenes erscheint mir zweifelhaft zu
sein.
Abg. Dietrich (kons.): Diese= Vorlagen
halten wir für keinen guten Ansang des Steuerreformwerles.
Wir stimmen ihren vorbehaltlich
notwendig erscheinenden Aenderungen bei.
de Eröhung der Pol'leimahmen iill gerechtserkin.
mmal wir mit einer wosentlichen Erhölung
der Beamten- und Arbeitereinkommen
zu rechnen haben merden. Kür den Börsenverlehr
in die Umsatzitener völlig Nebensach:. Die
Spelulazi ien wird durch di: paar Prozeinte nicht
aus der Welt gesckafft. Bei den Kgicritel
lern, die onne weiilere Unkollen arbeit ten, nimmt
die Umsat sson# den aratter ciner Emtom.
menisteuer an ### weden an den No mmissions-Ueraiungen
leunelmen und boseen. daß eine
möglick-- Sinmüligkeit aller bürgerli chen Parleien
zu erreichen sein wird.
Abn. Berufiein (lUnabl. Scz): An eine
Abtragung der Schulden i#t ni-“ : denken.
Stall desen ###. u i 0 rchulden immer
weirer an und mit ihnen dies fur den HZinsendienst
erforderlichen Summen. Wir hallen sel andem
Steuerprogramm der Scztaldemotratie. Wir
lehnen alle Steuern ab, die verwe ndet werden
sollen zu Zwecken, die den Int teressen der Arbeiterllassen
widersprechen. Die Belanung des
Po'iverkehrs lehnen wir glatt ab. Sie, wie der
Wechielstempel, belasten die kleinen Betriebe.
Umeren Widerstand gegen die Warenumsansreuer
Balten wir auch weite aufrecht. Beim
Schriftsteller und Künstler in von einem Umsatz
überhaupt keimn Aiter Die geplante Steuer
ist für sie nicht nur eine leinlommen., sondern
sogar eine Einnabmesteuer. Dabei bleiben die
Auogalen für Bücher ufm. ohne Ansatz. Die
Gesellschaftesteuer dagegen wird zu wenig belont.
Wir werden dafür eimrrctenl daß die Reichen
Deutschlands auch die Kollen des Krieges
tragen.
Vayerijchet tandiag.
Nachrufe für den Herzog von Anhalt
u. Richthofen. Interpeilation betreffend
die Patentierung der Offiziere
des Beurlaubtenstandes.
leinere Sachen.
* München, 24. 4.
verb wästdeent von Fuchs hat die Leilung
z Präsidialgeschäfte wieder übernaemmen. ob-—
er den Arm noch in der Binde trägt.
Er eröffnete die Nac##enittagssitzung mit einem
Verlin vel#tor
cuüber.
warin empfundenen Nachruf für den verstorbenen
Herzog von Anhalt und den kühnsten
Flieger Deutschlands Frciherrn von Nichthofen
und gab der Freude über den guserordentlichen
Erfolg der 3. Kriegsanleihe Aned
Erster Punkt der ore n war die
Besprechung der Interpellation Kohl,
die laulet: Isl der Siaalegierung belannt,
daß die vem Kriegoministerium veröffentlichlten
Grundsätze über die Patenli#rung der Offiziere
des Beurlaubtenstandes schweren Vedenken
in den Kreisen dieser Öffitzre begegnet?
Ist die Slaatsregierung gewillt, diesen Bedenken
Nechuung zu tragen und diese Grundsäge
abzuändern?
Kriegsminister v.
Hellingrath erllärte
in Beantwortung der i i
Interpellation, daß bei
der Aufstellung der Patentierungsgrundsätze
von vorneherein seigestanden habe, daß die
wissenschaftliche Verbildung in erster Linie bewertet
werden müsse. Die Schulbildung sei
eben die Grundlage für die zu gewährenden
Vorteile bei der Palentierung. Von einer
Zweiteilung des Offizierskorps lönne daber
nicht gesprochen merden. Wer länger auf der
Schule geblieben und seine allgemeine Vildung
erweitert bo. erwerbe sich damit auch ein
Vorrecht. ei der Verleihung höherer Dienit;
grade nerde- in erster Linie der far die Stelle
militarisch Geeignelste berußsichbial. m übrigen
lönne sich während des Krieges jeder Ofsizier
durch be##dere militärische Newührung
Verbesierung soeines Nalentes verdienen.
Die neuen VBatentizrungen seien fur 2000 Offi
ere des Seurlanbtenstandes b’####ils durchgesammt.
für weilere 14.000 befänden sie sich roch
in der Arbel. Ein Anderung in den Grundsanen
der Patentierung sei nicht möglich. Es
sei uberlhanpt nicht mätzlich, ein allen Wunschen
eni##prechende: Patenlierungesestein aufzustellen.
Sölechlich verficherte er noc. das die Interes-=sen
der beie linten jiere in Weite lgehendem
Masie gewai#t würden und daß große
Glelle „ur aedauht #ien In der Pelprechung
der Interxellet n stel ten sich die Abag. Frank-Weiden
(. #r.), Endres Fürth (Soz.) und Dr.
Günlher (lib.) vail auf den Noden der Ansch
auungen
.-Es
—
des Jnt: rrelzatimnsbegründer Kohl
und übten eine berde Kruil an dem sent gesctafsenen
Patentierungssyilen.
Ablehnung der Verhältnuiswahl
für Bayern.
München, 24. 4. Im Finanzausschuß der
Abgcordnetenkammer erklärte heute der Minister
des Innern von Vreitreich, daß die Regierung
die Einführung des Verhällnis wapuitens bei
den Wahlen zum Landtage ablet
KMänchener Neuigleilen.
München. 24. April.
Unfälle. Beim Herabrutschen über das
Stiegengeländer stürzte im Ho#el Gasner der
18 jährige Hausbursche Siecher vom 4. Stock-
werk in den Hausflur und war sofort tot.
In der Villenlelonie hinter dem Waldftiedhof
in Grorharern waren heute mitlag der 0 fähr.
Monteur Joham Paulus und der 28 jährige
Momeur Vinder auf einem Telegraphenmast
mit Arbeilen be schäftigt. Der Mast fiel plönlich
um, und die beiden Monteure stürzten ab,
wobei bride schwer verletzt wurden.
Hmeerisches Oerianoe.
Vad Aibling, 23. Strastenbenenmung.
Jur Ebrung von oa inern, di: sich um
das Wont und die Verschönerung des Marktes
Bad Aibling besendere Werdienite erworben ha—
len. nurden nach ihren Namen Straßen benaun
die Wen dellteinstraße # hach dem Namen
unsereo Ehrenbürgers und langsährigen
Bitrgermeisters Herrn Oekenmierate: F. T.
Wild sel. in Wildstraße; 2. die Orleansstrasse
nach dem Namen des um die Ortsverschönerung
und die Gründung des Kurgariens hochverdienten
Mitbürgers Herrn Joseph Pentenrieder,
Reali: ätenbestern. zuleczt Besiter der Villa
Somznhof Lier, in Pentenriederlraße: 3. die
im Bählerviertel vom Naisseisenverein Aibling
anzulegende Verbindungsstraße von der Wildstraße
zur Frühlingsstraße nach dem Namen
des verdienten Naisseisenmannes und Ehrenbärgers
Ö. Prälat C. W. Kaiser. langjähriger
Pfarrvorsi and dahier, in C. W. Kaiserstraß.
Bad Aibling, 23.4. Gemeinsamec Sitzung
des Magistrats und des Gemeindelollegiume
am 22. April. Ver
Eintritt in die Tagesardnung widmete der 1.
Vorsitzende des Gemeindekollegiums, Hr. Posthaller
Knabl. dem verstorbenen langsährigen
Scchriftführer des Kollegiums, Herrn Weinberger,
einen warmen Nachruf und begrüßte den
fur letzteren einberufenen Gemeindebevollmächtigten
Joseph Orthofer. Als Waisenrat wurde
Gemeindebevotlim ächligter Joseph Egaer und als
Milsperrer fur die Reservekasse Gemcindebevollmächtigter
Möschl gewählt. Insolge
— der Gemeinde Kolbermoor
ein Wassermehrverbrauch von 1713 Mark entstanden.
Nach längerer Debalte wird! die Hälfle
des Betrages nachgelassen. JIn Sachen
Fischereirechte in der Mangfall, hier Vorkaussrecht
Beltenhäuser, macht die Gemeinde von ihrem
Vorkaussrecht Gebrauch und werden zu den
in diesen Tagen in Nosenheim slattsindenden
Liesbezüglichen Verhandlungen außer Hru. Bür-
Freitag, 26. April 1918
germeister Ruf die Gemeindebevollmächtigten
Ulrich und Möschl abgeordnet. Eine Zuschubnachzahlung
an den Kur- und Verschö--zungsverein
im Betrage von 1500 Mark wird
genehmigt, desgleichen die Umlageneinhebung
pro 1918 in zuei Raten. Dem Antrag des
Turnvereins, die Turnhalte, welche 371 klein ist,
gegen die ehem. Röstlersche # Lazerhalle nichi
dem Elektrizitätswerk umzulauschen, Lehen d die
Kollegien wol'lwollend gegenüber. Diese sind
breite in Tauschverhandlungen einzutreten.
hen Erweiterung der Hartuanierstraße
did leschlossen, ein Grundstück des Joh. Herzeg
um 500 Mark zu erwerben und von diesem
Grund dem Benesizium doppelt soviel Grund
alzutreten, als cs abgeben mußt. Auf eine
Anfrage der Bayer. Landesfiedelung für Errichtung
von Kleinwoltnungen, ob die Gemeinde
bereit ist, das Projelt zur Errich tung von
Kleinwohnungen im ehem. Büh lerviertel finan-
ziell zu unterstützen, wird bescht ossen. daß die
Gemeinde wegen anderweilige n aröl eren Verpflichlungen
zurzeit nicht in der Lage ist, dees
tun zu lönnen.
Bas Mibling, 23. 4. HH. * rälat C. .
Kaiser, Errenbürger und Jangiähr ider Pfarrvorstand
in Bad Aibling, hat dem Fonds ztr
Errichiung eines Bürgerheime in Bad Aibtr
einen Belrag von 500° Mar# überwiese.
Bausham, 23. 3. Unsal!l. ##5 die Werkschmiede
Gbreiner und Niedermeier, sewie die
Hauer Obermeier und Mlecusch das Körderseil
reparichen, selhte sich auf unerllär#i.e Weise
die Fördermaichine in Bewegunl. wodurch die
eriien drei Arbeiter auf den mit vilenplatten
iegten Boden gesch kendett wurden und bewu#tlos
liegen bl eben. Oberme e; und Nieder-
meier erlitten einen Iurer 3 zuts schentelheuch.
Die Verlet bung des Orermeser, der an-Uerdem
cine Gehirner fur- interm in 5 soll lelensgefährlich
sein. Beide mußten in daz hies.
Krankenhan: ciangeschafft merden. Geciner und
Mlecusck murden an Aemen und Veinen verletzt.
Traunstein, 23 J. Selbümordversuck.
Einen Schuß in die Lungemiegend brachte
sic- vergangene Nacht Frl. Kunihgunde Gleuegger
bei. Bewengrund -
Ves Reichenhall, 21. Zu dem Leirensund
am Ald1 int noch zu
melden. deß nach übrrein#timmendem Urreil
die beiden Leichen mindesleno 1 2 Jahre an
dieser Stelle gelegen haben müssen. Die Köpfe
der Leichen wurden mittierweile gesunden. Seit
dem Tode de ze briden Leui 6b%„ hat leine? Menschen
Zub diese S lkelle betreten. Die Erhelungen nach
den Personalien der Unglünlichen fühet die hicsige
Gendarmerie. Gestern nachmiltag begad sich
eine Kommusion vom hiesigen Amisgericht an
die Fundstlelle, worauf die Ueberrete nach tBad
Reichenhall verbracht und beerdigt werden.
Komemmales.
Oesfentl. Sitzung des Kollegiums
der Gemeindebevollmächtigten
am Milttwoch, den 24. April,
nachmitags haib J Uhr.
Der Vorsitzende gab zu Beginn der Sitzung,
der sich wegen anfänglicher Beschlußunfähigkeit
rerschiedene Mitglieder mußten tele phonisch
herbrigeholt werden ver#. erte, Kenntnis
ron de: Beförderung der Poli zu ie gꝛamnen Birner
und Allmannshofer F Bi; wachmieisern.
Weiterhin gab er Kenntnis on dem? borliegen
des Jahresberichtes der Kreir ilinen Feuerwehr.
Für treues Aueharren und nork# lmiiche Pflichterfüllurg
wird der wwe lr der Danl bes
giums auasgesprochen In reicher 5. Ale wurden
bierauf kie EFremt ide der Tageserdnung
erledigt.
ur Cimichtung der elelirischen Veleuchlung
im Einnehmerraum der Pflaiterzollstalien *r!-.
sieinerirake wird ein
Juschuiz von 90 Ma
aus flädtischen Mitteln gewährt.
Der Grundtausch im Hauflättergut
Haupilel#rer Schneller wurde genehmigt.
Der Tänglingefürforger erein bringt seinen
Rechenschaftstericht für 1910·17 in Vorlagr.
Der erbetene Zuschuß durch die Stadt in Hôöle
ven 200 Mark (wie in den Vorjahren) soll auc)
für da: lausfende Jahr gewährt werden.
Der Kaninchenzuchtverein Rosenß eim u. Umgelung,
der an den Ostertagen hier eine Aus--siellung
veranstallete, hat um eine Ehrengabe
nac gesucht. Eine solche in Höhe von 25 Ml.
wurde vom Kollegium genehmigt.
Nolmen gewordene Dachreparatn ren am
Ellmaierhaus erfordern die Sun.me von 60
Mark, die der Magistrat aus laufenden Mitleln
genehmigte. Dem Beschlusse wurde beigetrelen.
Zwischen der
mit
ndig
alinenverwaliung und dem
Siadimagistrat Aenh im wuro- zur Regelung
der Stratzenverhältnuse ein Dertrag abgeschlo#isen.
Kolleginmsve erstand Finsterwalder brachte
das umsangreiche Schrifistück zur Kenninis.
Der Vertrag erfuhr die Jusimmung des Kollegiums.
Die Dr. Geigersche Stipendienstistung, ##
ein Reinvermögen von 31 214 Mark gufneit.
schließt für das Jahr 1016 mit 1212 Mark
Einnahmen, 819 Mirk Ausgaben und 393
Mark Altioren ab.
Die siädtische Suppenanstalt verfügt ber
0obts Mark Reinvermögen. Bei 1396 Mar
Einnahmen und 1362 Moark Ausgabeu hat vU„