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taͤtskloͤster uͤbernehmen, aus deren Einkuͤnften allein noch,
bei Versiegung aller übrigen Quellen, Professoren und Seminaristen
in Helmstädt leben A#önnten ?). Und weit der
grdssere Theil der übrigen Klöster war so zur äusfsersten Dürftigkeit
herabgesunken, daß der Convent längst ausgestorben
war, der Pächter der Klostergüter kaum leben konnke. Ohnedieß
hat jeder Steuerfuß, der nach dem Göterertrage ganzer
Gemeinheiten auf fire Steuerguoten dieser Gemeinheiten
berechnet ist, beständig neue Revisionen nothwendig,
die doch gewöhnlich, erst wenn die Ungleichheit recht
drückend und allgemein groß wird, nach halben und
ganzen Jahrhunderten etwa einmal zu Stande kommen.
Ohnedieß ist das Steigen und Fallen der Gütercultur, besonders
in Kriegszeiten gar zu wandelbar, das erste Fundamentaldatum
der ganzen Berechnung zu veränderlich, daß
wenn auch kein Srand den allgemeinen Beiträgen sich entzieht,
wenn nie Partheilichkeit oder Eigennutz ins Spiel
kommt, daß doch oft langhin die erste gleichmässigbillige
Vertheilung in Bedrückung ausartet, die manches Amt oder
manche Stadt bei den erschlichenen Remissionen vieler minder
Bedürftigen bald doppelt empfinden muß. Nun rang
noch der Adel in Zeiten der äufsersten Noth nach einer Freiheit,
die ihm nicht zukam, und mit militärischer Gewalt
wurde auf dem Lande und in den grdsseren Städten erpreßt,
woas der Ritrer-hätte bezahlen sollen.
Landtagsbbsch. Hannover den 26. Febr. 1636 Art. V. bei Pfeffinger
. III. Th., S. 313. Diese der drei Klöster,
welche Friedrich Ulrich der Universität Helmstädt zugelegt hatte,
Weende, Hilwardshausen, und Mariengarten belief sich 1636,
jährlich auf 7428 Th. vergl. auch Landtagsverhandl. Hildesh.
20. Mart. 1637. Auf dem Hildesh. Landtage 19. Apr. 1640
wurden diesen drei Universi fätsklostern nur die Hälfte ihrer
Contribution abgenommen.