Kummer 72
über die Angelegenheit. ohne Kommentar und im liebesgabendienst und Postverlehr sowie der
erimert daran, daß Caillaurx in dem Prozeht Geislichen im Hilfsdienst gesordert; die Suger rseiner
Frau am 27. Juli 1914 erklärte, daß er versergung ist ebenfalls Gegenstand der Vernicht
meht als 1 200 000 Frcs. Vermögen be-, Dha#dlungen. Frankreich darf darüber nicht im
Das „Journal des Debats“ 14t mit: „Zweisel sein, daß wir, falls es die erniedrigende
aillaux erfreut sich bis jetzt leiner Vergünsti. Behandlung unserer Gefangenen gegenüber uscht
gung. Er winde in eine gewöhnliche Zelle ge-ändert, weitere Vergeltungsmahnahmen, anordbracht.
Hauptmann Boucherdon weigerk sich, el- nen werden. ir n 410 000 gefangene
was mitzuteilen. · Franzosen und ũber Hoon Offiziere, mindestens
——— Q doppelt soviel als die Franzosen Gefangene von
die Gefangenen-Behandlung ans. Wir müssen schliehlich gegen die gesangeim
hauplausschuß.
nen Franzosen vorgehen, wollen wir unfere bra-*
Berlin, 15. 1. Der Hauptausschuß
ven Soldaten und Krieger nicht im Slich lassen.
Hierauf wurde von Ausschußmitgliedern erltläl:
Wenn e: uscht be Keutenbbe= esser wird, müs-'
en wir unfere Machtmitlel rücklicht elos zur
des Neich s *zi * die Seband Anwendung bringen; wenn alle Vorstellungen
Frantere- as # Anfrage deihe Geün- nichs nüten, muß krutale Gegenseitigkeit ier
die Regierung zu ihren neuen Mahnahmen werden. Die erste Vergelkungs mahnahme ist bn5
der Internierung von Franzosen und
Französinnen nordfranzöfischer Gebiete veranlaßt
Hätten, bestatigte General Friedrich, daß
reits 1915 angerrdnet worden. Dem Kriegsm'-nister
und der Heeresderwaltung lann nicht vorgewersen
werden, daß se zu spät eingegrissen
läten. Wir haben von Anfang an eine mensch-⅛
Hef—
e ii krbntn liche Vehandlung unserer Gefangenen verlangt.
## - ehi · z1 ; Ve 2 - itzn *
zosen ihr Verhalten nicht ändern, werden weitere In weileren Verlauf der Sihungen erklärt
charfe Vergellungemabnahmen angeordnen. Das
chwere Unrecht, das die Iranzosen au unseren
Elsässern getan haben und ihre Weigerung, lie
itze. —
Unle saatsetre är ven dem Vussche, es sei der
Winsch des Reich-zkanilers, dasz morgen die po—
ltitte Deb##tte nicht ausgenemmen wird, da die.s
bei dem Stande der Verhandlungen in Vrest-*
lIa · .-Fkkusazägchliassk
der-“ baaße 00 Heh Litowsl eine schädliche Wirkeng hüben könnte.
i 1 3 1 „
Hoczminden überführt wurden; minoestens 200
Elsässer werden noch w- derrechtlich in Frank- Ausland. -
reich zurückgehalten. Alle Vorsiellungen und Spanien
7 . ranzo ubeach2e: n «.· .
åfåfsksku"?«?T"LZ.’:"FIT-kkkx»TUTTI-PET-IT2.I;«?LsT-IWIIdOsiJ-"NIJHEEPWOMM
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gehalten, bis die Franzosen den letzten Ellässer kii 4• nu. liahire 1
Derausgegeben haben. .
* 2 — in Bern mit den rarich ii ven gröfter Wich iglei. Kommt die
Engläidern und den enderen Nationen war der #. irl Wge° Fon, ein acd- zunn br
I ## "
Wi rer # — WWu- tneedn 8 « das in. letzner
ten; der Verbinn en in Korenbage en Redeltion)
I t go *
waren rfreulich. In Bern hatte die deutsche l
Regierung grotzen Widerstand zu überwinden, Polisijche Kundschau.
auum 60 000 F E— am lienväler zum Austausch eu brin- Steuerreform in BVavern
gen; die Framoren legten dem alle möglichen, , » e »»·«
Hindernisse in den Weg. Die Schweiz hat un D Dem bwerichen Landtag ist die in der Budsere
Bemühungen lebhaft unterft übt. Ich gebe geltede des Finanzministers angekündigte Vormich
der Lolsiung hin, daß die Franzos#en sich 1 lage zur Fertführung der Reform der drrekten
kach nech rn 7 4% e 1mur 4 iei s- Stetern zugegangen. Die Vrrlage bringt sieben
44 ein (nlr e- Gestet#. u run Zl — verner
treten, sowie ein: befere Behandlen # Gesekentwürse, näml'ch un Entwurf en-s Ver
rer Landsleul: in die Wege leiten. Am 1. 6 mögenssteuergesetzes, eines Gesetzes zur Abändebruar
werden Schweiner Aerzte in Junr rung des Einkommensteuergesetzes, eines Gesetund
Deutichlund Umschau helen und ich heise, zes ur Abänderung des Haussteuergesetzes, eines
Gesezeo zur Abänderung des Umlagengesetzes,
daß das Ergeb#us ei gegensellizer Auslausch
1 4 ( .-. - .
BUT-n "·l""1-VLIA V«1(«7"g""«"dk.cmeswcjctzcszukAlmpdctungdessiapctalkcns»
cchuscvzicthpkc.1ss»tnnggsnmc
tengtfetzes, eines Gesehes zur Abänderung des
Einfübrungsgesees und endlich eines Gesetzes
zur Akänderung der Kirchengemeindcordnung
"a der beiden Gemeindeordnungen für die Lanöltile
rechts und lini#s des Rheins. Die Vor-Schweiz
ijt durch das
Schweiz ermöglicht wor-20
000 Väier Koxf um
Kopf auszutauicher, ill ven Frankreich nicht
angenommen worden. 26-r hüben dann vorgeschlagen,
50—0 Framio##en gegen 4000 deutche
Familienväer auszutauichen; sie wollten eher c
westmckr«)lr·-1vkr1u-«)evon Deutschen werden
in Frankkreich schwer bestraft; in Deutschland
und England auf Grund ron Vereinbarungen
hagenen mit 14 Tagen Gefängnis. In Bezug
auf Sabetage sind wir mit England im
Einvernehmen; sie ell weder getrieben, noch
unterstützt werden. In Frankresch dagegen werd
die Sabe#tage amtlicherseits unterstützt; das muß
gegenüber irrlümlichen Zeitungemeldungin festgestellt
werden. Beschimpfungen, schlechte Behandlung
und Beraubung ven Kriegegesangenen
sind in Frankreich länsig. Wir haben Vorstellungen
und Minnahmen dagegen verlangt.
Ebenso haben we##r die Verwendung gefangener
Unterossiziere aller Grade zur Beaussichtigung
Spruchwelshelt.
Der schmerz In der große lebrer der Menfchen.
Unnr fine hauche entfallen Öch alt -telen,
enlegen.)
wonteh u Preu
wosten enaen. Hner schritt durch den Hof zu einer hroßen,
runden Oessnung im Boden
„Was it denn das hier?“ l
eilano Dias, Herr Professor, wissen Sie,“ rief
. Iue, di e lcrbtgcjpkungcnwatz,,daSutcm-un-Die
Knine 5698 Saimin. sendischer Schacht, aber er ist ganz nersallen.
Der leitet von hier zum anderen Teil der Ruine
10) Noman hinüber und von vort weiter hinunter bis an
ant dem Lande der — von Luls Humpeler. den Fulz der Ruine und bis zum Steinhaus bei
unittem Garten.“
Ise hatte Balmer an der Hand gefaßt und
fültle ihn von der Oeffnung weg bis an den
Rand der Ruine, von wo die Felsen fenkrecht abstürten
bes zum Talgrund, und zeigte ihm das
Tlein us.
„Ilse, geh nicht so weit hinaus,“ rief Frau
von Hohenfels nähertretend. v (F.
„Ich kann ja nicht füne Auting, der Herr
Presessor lält mich fest an der Hand
Ei blickte bei diesen Worten vertrauensvoll
und zuversichtlich zu Balmer auf.
Familienvärer in der
Entgegenkommen der
den. Unser Versuch,
eilheil besonderen Ausschusse überwiesen.
Baoyerischer Landlag.
München. 14. 1.
Die Leder- und
Brennstosfversorgung.
Die leidige Lederversorgung und der Brennstosmangel
beschäftigten zu Beginn der Beratungen
in dieser Woche daz Haus. Es lagen
hierm eine Reine von Amrägen vor, die vom
Ausschuß zu Sammelantragen zusammengefaßt
wurden und die von Ver Negierung Abh.-lfemaß-.
verlangen. Die Frage der Lederkala-Da
muf, le Valmer herzlich lachen:
Dieses Zeugnis nehme ich mit Vergnügen
liept Polde Gescheiden.
„Was, du spielft ½ so munderschen Geige?
Komnz her und laß dir danke
Ohne Schen trat soe #u ihm hen. Voalturr legte
seine Hand auf das dunlle Lodenköpfchen
und blickte Ilse in die Augen, die wie zwei
schwar##e Kirschen in dem liebreizenden Gesicht
aufleuchteten.
„Du lleine große Künilerin!“
4% en sü Ihr zartes, silbernes Stimmn
erkl
„Herr Poffesor, spielen Sie auch Geige?“
„Nein, leider! Ich habe die Musik unendlich
„Bist du denn auch schon in em- unterirsieb
aber ich habe niemals Zeit ge Geobt, spie- dileen Gange gewe *2 6 dieh
betreiben „Rein, Mutting erlaubt es nicht.“
kn- zu lernen. Ich habe andere Musi
„ denn für eine?“
*“ Ille, wie kannst du so neugierig sein?“
“—
#%n Mutting, ,de
—
— sich #u der jungen Frau.“
„Gehört das Steinhaus auch zu Ihrem Besitz,
gnädige Frau
„Ja, das ist ein Vte 8 Es war frũher
mit dem Herrenhaus verbunden. Mein Vater
aber ließ das Herrenhaus umbauen, und uut i#s
Rosenlsel#er Anzelge#n
Zeil sehr der Emtente zuneigt. Die
l
« trägt zweifellos sozialen Gesichtspunllen
NRechrung. Voraussichtlich werden die Vorlagen
mität besprach zmachst der Abg. Genlner
(Soz.), der auf die Ursachen näher einging und
insbesondere auf die Schwierigkeiten der Berg-,
For. und Landarbeiter hinwies, bie diese Ar
beiterkatehdorien. bei schlechtem. Schuhwer ausgeetzt
Er befürwortete cine größere Dezen-2
im Verlehr mit Leder und k4
waren. Der unabhängige Sozialdemokrat
Simon machte die Regierung für die pelnkalamität
verantwortlich, behauptete, daß die
militärischen Belleidungsämter mit Leder unwirlschaftlich
verfahren und wandte sich scharf
gegen den Wucher mit Ersatzschuhen, wobei er
auf den Tisch des Hauses Strohschuhe niederlegte,
die er um den Wucherpreis von
erstanden halle. — Dann kamen eine Reihe von
Negierungsvertreter zum Zuge. Di: Militärverwaltung
sandte deren zwei vor. Ihren Darlegungen
ist zu entnehmen, daß die Heeresverwaltung
bereit ist, alle ihr zu Gebot: stehenden
Mittel zu ergreisen, um die Ledernot zum minbesten
zu mildern. Sie erllärten sich mit den
Anträgen, insbesondere auf Errichtung ciner
bayerischen Leder-onderbewirks schaflung, einvers#anden.
Weller wurde von den Vertretern der
Heeresverwallung mitgeteilt, daßm diese dem
Ministerium de;z Innern 40 000 Klgramm Leder
uberwicien habe zur Verforgung der Zivil-1
völlerung, und es wurde bestritten, daß die
Vellefdungsämter unnütz hohe Lederbeslände
angehäuft hätten. De Vertreter der Zivilstagteministerien
mußten im allgemeinen die
schr. ierige Lige auf dem Ledermarlte zugeben.
Sie Aru#ien bedauerliche rmeie auch leine radilale
Vesserung in Aussicht stellen. Ja# Staatsrat
v. Meincl kenmziichnet: die Lage dahin, daß
er sagte: W. r alle werden uns an die Helzsohlen
noch gewöhnen müssen! Erireulich wor zu hören,
das in nächster Zeit 20 000 Paar Schule
für Forn und Weldarbeter bereitgestellt wür—
den. In der me #eren Deb#it: führte Abg.
Lun (Vd0., ernent bi#tere Klage der bayer. Lederlländler
und Schuhmacher, die gezwungen
Würden, minderwerlige Holz ohlen über den Weg
ven Verlin 31 beziedzen. Abg. Keidel (Soz.)
rezeichnete die ganze Dislussion. über die angeschnittenen
Fragen als ein wertloses Produtt.
Darauf fanden die Anträge des Ausschusses Ann—
alme.
I Im weiteren Berlaufe der Sitzung wandte
man sich dann den Anträgen belr. ausreischende
Versorgung der Bevölkerung
und der mirtschaftlichen und industriellen
Betriebe mit Breunstoffen,
insbesondere Kohlen, 31, wobei .
Korncrisozg ospnqigcp Vorgehen der Regierung
durch Verstaatlichurg der Kohlengruben
"t ferderte und auf die schlimmen Folgen hinwies,
die ungenügende Kohleub: lieserung für die industriellen
Betriebe mit sch beingen müßte. Insbesendere
verlangte auch er, daß die Enischädigungexslicht
für Arblier, die 31 seiern ge--wungen
seicn, dem Staat rder dem Unternehmertum
auferlegt werde.
Der Ausbauder baper ischen
Wasserkräfte.
ünchen. 14. 1. In der heutigen Sitzung
des Finanzausschuses der Kammer der Abgeordneten
* nd der Haushaltsetat des Innern
auf der Togesordnung. Die Abgg. Auer (S.),
Held (Zir., und Dr. von Pichler (Ztir.) fordern
Inangriffnahme de: Ausbaues der bayer.
Vasserträfte noch wäahrend des Krieges.
Sltaalemmisser von Bret: reich erwidert darauf,
deß in Kochel cine Bauseltion err'chtet worden
sei. Alle Vorarbeiten sciem in Angriff genommen.
An enen Ausbau der Wasserkräfte könne
jedod erst nach dem Kriege gedacht werden. Für
den Inn. die Isar und den Lech ist die Ansiedelung
grorer Industri en gelichert. Die oberfrändie
jehige Vi lla entstanden. Das
stet aber aus Pietät sein Dasein.
Da durchuckte ihn ein Gedanke.
„Gnädige Frau, würden Sie mir eine große
Bitte gewähren? Wäre es moͤglich, daß Sie mir
das Steinhaus vermieten?“
Eine erstaunte Gegenfrage lag in ihren Auein
s!
Enthka
„Ich suche schon seit längerer Zeit einen ruhigen
Ort,“ erllärte Balmer, „an dem ich ungestört
eine grohe Arbeit vollenden könnte. Seit
langen Jahren arbeite ich an ihr, nun denke ich,
in einem Jakre fertig zu sein. Es handelt sich
um eine Erfindung. Heute, als ich mir den
lübschen lleinen Ort angesehen hatte u. jetzt
dort das lle ux friedliche Steinhäuschen, dünkt
es mich, als wäre gerade hier der geeignetste
Ort .“
„Sie tönnen über das Steinhaus oerfügen,
Herr Professor.“
Frau Hotenfels reichte ihm die Hand, welche
er mit groher Wärme ergriff. 4
Wie soll ich Ihnen danken, gnädige Frau?“
Die lleine Jise sprang vor rrhlde, "
„Mutting, Mutting, jeht vlesbi der err
5 essor bei un
nge Johee igen. sagten Sie, arbeiten Sie
an' einer Erfindung
„Ja, gnädige Frau, vor ig Jahren schon
in nir die Idre tu dieser mndung gcin
s ich noch im Gymnasium war.
7 an melne Joee, und sie nannten mich
n Traͤumer. r in einem Dahre hoffe ich.
Donner--tas. JI2. Januar 19186
lischen Hraulwer belommen direlte. eeerunger
auftrá ge Nelch wird zum Ausbau des
Inns einen #bbeen Zu###ß l.istin. Fär N
derbayern ist ie eni etun eines Froeat. alt
werte· gebl ant.
becgiedene ##
Eine Gedächtniskapelle am SIsonzo.
D'e Mate: des Mais.r: von Oeslerr. ** Ecz
herze gin Maria Josepha, hat dieler Tage die
Stelle am Torrenko bei Ruda bekucht, an der
der Kaiser seinerz it in Leb nogefahr gekemm.n
war. An der Unfallstelle wird eine schlichte, dem
Ortscharalter angepaßte Gedächtniskapelle er#
richtet werden.
Hotel Misurina abgebraunt. Wie die
— ner Zeitung“ meldet, ist am Samstag das
isurina-See gelegene, der Fam.lie Aposkni-
(Tortina) gehörige Grand-Hotel Murinc,
eines der schönsten Alpengasthöse in d#en Dolom.-ten,
abgebrannt. Einzelheiten über den Brand
sind nicht bekannt.
Hof- und Personalnachrichten.
München. 15. Janar.
Der Großherzog von Oldenburn
ist heute vormittag zu lurtei Besuche bei dem
Könige eingetroffen und hat in der Residen;
Wehnung genommen.
Mlachener euigkeilen.
* München. 15. Jannar.
Tödlicher Ungluckssall. In den Baye-=rischen
Geschützwerlen in Freimann war am
Dienstag der 43 jährige aus Galizien stammen.
de Anstreicher Greg. Dzwonka mit dem Anstrechen
der Transmis ion auf einen Hängegerüst in
der Geschoßdreherei beschäftigt. Durch Abreien
einer der Querstangen des Gerüstes srũrzte
Dzwonka aus über drei Meter Höhe herab und
erlitt so schwere Verletzungen, daß er sosort verschied.
Bayerische nachtiien
Raubmord. Am 11. Januar wurde der
Gütler Joseph Kiener in Frohnau bei Nũrn«
derg in seiner Wohnung ermordert und beraubt.
Der Täler ist abends zwischen 7 und 3 Uhr
durch ein eingedrücktes Feuste er in die Wohnung
eingestiegen. Als Kimer en Geräusch hörte und
nachsah, stach ihn der Einbrecher sosort in den
Rücken, verfolgte ihn und tötete ihn durch Hammerschläge
auf den Kopf. Dann entwendete er
aus dem Kamin 25 vlin geräucherles Fleisch,
außerdem stabl er 250 Mark Bargeld. einen An
zug, einen Topf Schmalz und 2 Laibe Vrot. Der
Täater wurde in seiner Wohnung in Nürnberg
fesigenemmen. Er leugnet die Tat, iͤt aber
durch die in seinem Besit besindlichen, gestohle.
nen Sachen überführt.
Die Schußwasse in Kinderhänden
In Schopsloch hat der 12 Jahre alte Sohn des
Handelsmannes August Meyer im Spiel seinen
gleichaltrigen Vetter durch einen Gewehrschuß
gelötet.
Beerisches Oberland.
Außdorf, 16. 1. Treibriemendieb
sta Hl. In der Nacht vom Freitag auf Samt
tag wurden im Sägewerk des Wolsgangz Adomer
zei schwere Ledertreibriemen gestohlen. Der
Vesiter erleidet zirka 2000 Mark Schaden. Für
N#hastmachung des Täters und zur Erlangung
der Riemen wird vom Sägewerlebe: siter eine gute
Belobnung usgesegt.
den Traum zu Ende geträumt zu haben: u. dan-“
meinem, Vaterlande mein großes Werk weihen 5
lönnen.“
Mia sah ihn bewundernd an.
War so was möglich? Zwanig Jahre an einer
Idee festholten und arbeiten? Steckt in dem
Manne nicht etwas von dem Heldenblut der alten
Ritter, wie es auch in ihren Adern rollte?
Sie machten sich auf den Heimweg. Ilse hatte
den Apparat an sich genommen und schritt eilferlig
voraus. Durch das schmale P beichen
stiegen sie die Stusen hinab. Ilse war scho
über das Prett, welches die Brücke über den
Graben bildete, hinübergeeilt und wartete drülen.
Mia von Hohenfels folgte und bicht hinter
ihr schritt Balmer. Sie hatte das Ende des
Breltes beinahe schon erreicht, da, ein kurzes
Shwanken, ein Schrei Imer hatte die
Eel lalt vor sich rasch erfaßt und mit einem
lurz#en Schwung auf den jenseitigen Boden gehoben.
Das Brett jedoch glitt berunter, Balmer
stürite, vꝛ elt sich aber im dehten Augenblid
noch mit den Händen an der uer fest und
schwang sich auf den Rand des Grabens.i
Mit weit i-'i Augen, die Hände vor
##en wie rastn rrt, blidte Mia dem
ti nach, welches der Felswand entlang 75
. 1.— Buutter umschlungen und
i ell- ihr erschreckt zu
7 tting wär de
# ch — si
achnn kan.1
— 242