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Kaufen. Der auf den Herrschaftl. Kästen zu Laufen und Mundelshelm liegende Vorrath an
Müblfeuche, Waizen, Korn, Erbsen, kinsen, Wicken, Ackerbohnen, Welschkorn, Einkern, ist zum
Herespten Verkauf ausgesezt worden. Die Liedhaber mögen sich bei dem Cameralamt einfinden-
en 27. Jan. 1814. K. Cameralamt.
Merklingen. Bei biestger Camecal, Beamtuns ist ein bedeutender Vorrarh an altem Rocken,
von guter Qualita#t in annehmlichem Preiß zum Berkauf ausgeseze, welches bierdurch bekannr gemacht
wird. Den 36. Jan. 1315. Kön. Cameralverwaltung.
Oocsenburg. Be#i hiestger Cameral, Verwalitung ist ein Quantum Fröchten, als: Mühlfruche
Woizen, Erbsen, Linsen, Wicken, Akerbohnen und Einkorn zum Verkauf ausgesezt, weswegen sich
allenfalsige A#ebbaber hiezu, bier einfinden, und täglich mie Unterzeichnekem Kaufe abschließen kön-
nen. Den i. Bebr. 1815. K. Cameralamts-Verweferei.
Riedlingen. Am 2t. Febr. d. J. wird die Seade, Schaafwaide dahier, welche 400 EStuͤk er-
##aäge, an den Meistbictenden wiederholt verlichen werden; wobei sich die Liebhaber mit obrigkeltlichen
ausgestellten Metsterbriesen u. Vecmögens, Zeugnissen versehen, an obbestimmten Tag, Morgens' Uhr
auf dem Rathhaus dahier einfinden, und der Berhandlung anwohnen können. ghrn 8— an. 18165.
n. eramt.
Besisbeim. Samstag den 4. Merz, Vormittags 10 Uhr, wird von hiesigem Oberame die
Schaafweide von Grotzp und Klein: Ingersheim auf 3 Jahre verliehen. Erstere erträgt 500 Stuͤk.
wovon der Beständer 200. Stük einschlagen darf, und lestere erträge 200 Stük, wovon ver Bestän-
der die Hälfee einschtagen varf. Die kiebhaber haben sch bei dem Aufstrrich über hr Meisterreche,
Vermögen und Aufführung auszuweisen. Den 5. Febr. 4615. Kön. Oberamt.
Maulbron n. Nachbenannte 3 herrschaftlichr Hofgücer auf der Kloster Markung, deren Be-
Kand auf Georgli 1815 Iu Ende gehet, werden auf 9 oder 13 Jahre wieder verpachtet. Dos erste
und 2te Oekonomie“ Hofsut wovon jedes bestehet in 3 Morg. #2 Vrel. Gärten, 45 Morg. 2 Prtl-
Wiesen, 13z Morg. Aekern, und das Schaaf= Hofguk, welches 7 Morg. 3 Bril. Gärten, s3 Mrg.
Brt. Wiesen, und 154. Morg. 3 Vrel. Aeker rathält, neben den nöthigen Wohn, und Hekonemie=
ebaäuden, welche in gutem Stande find. Beständer haben den vorzüglich bemerkenswerten Vor-
kbeil, dat ste keinen Jebenden zu entrichten, eine bedeutende Anzahl Plörch-,Nächte für die Güter
von dem beerschaftl. Bestand. Schäfer zu geniessen, und das viele das Jahr über bei dem Kloster
borkommende Fuhrwesen, um Bezablung zu versehen haben. Die Berleihung geschiehet Montags
den a7. Febr. d. J. Vormittass 1R6 Uhr bei dem Cameralamte zu Mauldronn wobei nur diesenige
Leebhaber zugelassen werden, welche mit obrigkeitlichen oberamtlich geslgelten Jcuonissen sich auswei-
sen koͤnnen, daß ste hinlangliches Vermögen beslen, um eine Caution, deren Gumme das andert-
halbfache Lekariam betcägt, prastiren, und die swekmäsige Einrichtung mie Vieh rc. 66 verschaffen
d# können, auch um Geloda#u wodl erfahren seien. Eiedhaber können sich auch vorher bei dem Ca-
wieralamt über das weitece erkundigen. Den 31. Jan. 1315.
bandvogeei: Steueramt kudwizsburg und Cameralame Maulbronn.
Warkgröningen, Oderames kudwigsburg. Der Bestand der biesigen Sommer, und Win=
(er Schaafweide geht auf nachst Michgelis zu Ende. Sie wird deswegen Dienstag den 14. Febr.
Pocmittags Uhr auf biesigen Rarbhauß wieder auf weitere 3 Jahre an den Meistbietenden in
Pacht bingegeben werden. Von tos0 Stüt Schaafen, welche die biessze Waide ernährt, werden
einem Beständer 36 t zu halten uͤberlassen, die uͤbrige 700ßbStuͤk aber der Buͤrgerschaft einzu-
3 vorbehalten. Ein Bestaͤnder genießt unentgeldlich das biesige, vor der Etadt lienende
chaafbauß, in welchem sich eine bequeme Wohnung, eine Schener, binlängliche Kutterbehaltunße
und Stallungen befinden. # allenfaltsigen Liebbaber müssen ssch mie Meister oder Concesstons=
Briesen, und obrigkeitlchen Zeugnissen über ihr Vermögen und ihre Aufführung legitemiren können.
Den 1#3. Jan. 1615. . Kön. Beamtung daseldst.
HPlochi#sgen, Eßlinger Oberamts. Die hiesiger Commun zuftändige Schsafweide, Gerechtig-