Full text : Major Menzels Dienstunterricht des deutschen Infanteristen.

Rangabzeichen  der  Armee.  59

golden,  die  Felder  mi  blauem  Sammet  ausgeschlagen;  vom  Oberftabsarät  an  aufwärts
werden  breite  Achselstücke  und  goldene,  lose  Fransen  an  den  Epauletten  getragen.
Sanitä  tsoffiziere  mit  Generalsrang  tragen  seststehende  Generalsraupen.  Zum  Dienstund
  Paradcanzug  wird  die  Feldbinde  angelegt.

Es  tragen  Sterne

 
      
  

 
           
      
 

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Asstitcnzarzt  keinen  Oberfiaksarzt  kelnen;  Gemerstargt  und  Ober-Generala##t  im

Ctexa#zi  einen:;  Generalober#a##t  cinen;  Ua#  eines  Grueralmajor#  keinen
Slabkarzt  zweir  Generslarzt  im  Range  cncs  Oberiten  Te##callab  Sarz  im  Neuge  eines
#wei;  KPalleulnanft  einen.

D.  D.  Beleldung  und  Zaugabzeichen  des  eterinürofsizierkorps.

 

 

 

 

Die  Beterinarefsiziere  tragen  auf  dem  schwarzen  Tuchkragen  und  den  gleichfarbigen
Aufschlägen  des  Wasfenrocks  goldene  Litzenstickerei;  der  Überrock  ist  dunkelblau,  der
Krugen  schwarz.  s.  Tafel  V.

Die  Nangabeeichen  berehen  aus  Achfelstücken  und  Epauletten,  in  denen  sich  die
Gradsterne  und  eine  Schlange  befinden.  Die  Monde  der  Epauletten  sind  giatt  und
golden,  die  Feider  mit  karmesinrotem  Tuch  ausgeschkagen;  vom  Oberstabsveferinär  an
aufwärts  werden  breite  Achfelstücke  und  silberne  lose  Fransen  an  den  Epauletien  getragen.

-Rekleidung  und  Naugasteichen  der  oberen  Militärhramten.  Tafel  V

 

 

Sämtliche  obere  Militärbeamten  sind  von  Unteroffizieren  und  Mannschaften  duech
Anlegen  der  rechten  Hand  an  die  Kopfbedeckung  zu  grüßen.  Haben  sie  Osüziersrang,
so  gelten  sic  Unteroffizieren  und  Gemeinen  des  Heeres  gegenüber  als  „Löber#  im  Dienstrang“.
  Diese  Beamten  der  Preußischen  Miltitarverwaltung?)  tragen  an  der  Mügtze  einen
kleinen  silbernen  Adler  zwischen  beiden  Kokarden.  Dieser  Adler  befindei  sich  auch
auf  dem  Delmzierat.  ist  aber  auf  silbernem  Zierat  vergoldet  und  umgefehrt.

Die  oberen  Militärbeamten  tragen  dunkelblaue  Waffenröcke.  Kragen,  schwedische
Armelausschläge  und  Befatzstreifen  an  der  Mütze  sind  aus  sarbigem  Sammet  oder  Tuch,
erstere  bei  den  höheren  Graden  mit  silbernen  oder  goldenen  Litzen  versehen.

Die  Vorstöße  um  Rock  vorn  herunter,  an  den  Taschenkeiften,  um  Kragen  und
Krmelaufschläge  sind  ebenfalls  verschiedenfarbig.

Die  Epauletten  bestehen  aus  gepreßten,  verülberten  over  vergoldeten  Halbmonden,
se  nach  Farbe  der  Knöpfe,  auf  sarbiger  Tuchunterlage,  u.  U.  mit  Ruupen  oder  Franfen
dersehen.  Die  Achselstücke  werden  entweder  durch  ein  Geflecht  aus  silberner  und  seidener
Schnur  gebüdet  over  sie  beitehzen  aus  nebeneinanderliegenden  silbernen  Plattschnüren.
Epauletten  und  Achselstücke  tragen  Wappenschilder  und  als  Gradabzeschen  Nofetten.
Der  Helmbeschlag  entspricht  der  Knopffarbe.

Bewaffnung:  Infanteric-Offizierdegen.

rie  einzelnen  Beaimtenklassen  sind  folgende:?#)  (Reihenfolge  nach  der  Tasek.)

Beamte  der  Milttärjusttzverwaltung  (OCberkriegsgerichtsral,  Kriegsgerichtsrat,
A#istingenckcneie  ver.  d  Kragen  ufw.:  hebblauer  Sammet  oder  Tuch  (M.-Ger.-Schr.).
2.  Armee-Muüiktaspizienten:  Lorenstickerei  auf  Aufschlägen  (Lyra  =  Leierj.

rr  In  Babru  tragen  rlese  Benmien  an  der  eschriedenen  Stelle  einen  kletnen  vergeiveten  oder  vexstlberten
Greif;  in  Hossen  ein  kkeen  Wappenschild,  in  Sachsen  ein  ven  Lönen  gehaliene###  sild  Wappen.  In  Würltembg
  und  Bavern  lragen  gen.  Beamite  verläufig  kein  ##lezeichen.
*)  Von  Untsmt#list  bler  nur  aß  ausgenommen,  was  sus  ber  Tafel  ulchi  hervorgebt.
*“DCOer  Ll.  #Ku#npsigtent  iräßt  zwei,  der  2.  uur  eine  Rosciie  auf  Grauletten  unn  #chselstücken.