Contents : Rosenheimer Anzeiger. 64. Jahrngang (64)

 

 

 

EEIIIIIIIIIIIIIL  Zonnund
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se  146  í  e  e

Slaakssekrelä  von  Kühlmann  über
die  Frledeusauslchten.

*  Berlin,  24.  Juni.
Vei  der  heutigen  zmeiten  Lesung  des  Haushalts
  der  Reichskanzlei  sowie  des  Ausmaärtigen
  Amtes  kam

Stuatssekretar  v.  Kühlmann

zunächst  auf  den  rumanischen  Friedensvertrag
Zu  sprechen;  er  streifte  die  Lage  der  Randvölker
im  Osten  und  die  Zutände  in  Großrußland,
erörterte  die  künftige  Gestaltung  der  polnischen
Frage,  die  Deportation  der  Chinadeutschen,  die
verhindert  worden  sei,  und  stellte  Betrachtungen
au  über  unsere  militärische  Lage,  die  derartig
sei.  daß  die  Initiative  vollig  bei  der  deutschen

Oberslen  Heeresleitung.  ruht.  Wir  lönnen  hoffrn
  daß  der  Sommer  und  Herbst  unseren  Waf
sen  neue  Erfolge  bringen  werden.  Weiter  führte
Der  Staatsselrelär  aus,  das  Auge  müsse  nach
den  politischen  Motiven  ausspähen,  wolche  eventuell
  Friedensmöglichleiten  eröffnen  lonnten:
nach  dieser  Richtung  hin  musse  er  sagen,  daß  trotz
der  glanzenden  Erfolge  unserer  MWassen  auf  seiten
  unserer  Gegner  an  maßgebenden  Siellen
Eriedenobereitschaft  noch  nirgends  klar  erkennbar
  hervorgetreten  ist.  Die  Aeußerungen  unserer
  Gegner  lassen  noch  keinen  friedlichen  richt
schein  in  das  Dunkel  dieses  kriegerischen  Dramas
  fallen.

Die  deutschen  Forderungen
umschrieb  der  Staatesekrekär  folgendermaßen:
Wir  wollen  auf  der  Welt  für  das  deutsche  Voll

und  das  gilt  auch  für  unsere  Verbündeten
innerhalb  der  Grenzen,  die  uns  die  Geschichte
  gezogen  hat,  sicher,  frei,  stark  und
unabhängig  leben.  Wir  wollen  über
See  den  Besitz  haben,  welcher  unserer  Größe,
unserem  Reichtum  und  unseren  bewiesenen  kolo-Rnialen
  Fähigleiten  entspricht.  Wir  wollen  die
Moglichteit  und  die  Freiheit  haben,  a  uffreier
Sce  unseren  Handel  und  unseren  Verkehr  in
alle  Woltteile  zu  tragen.  (Bravo  im  Zentrum
und  links.)  Das  sind  mit  wenigen  kurzen,  allgemein
  verständlichen  Worten,  in  ganz  groben
elmrissen  die  Ziele,  deren  Erreichung  eine  unbedingie
  Lebensnotwendigkeit  für  Deutschland  ill.
ehr  richtig!  im  jentrum  und  links.)  Ich
habe  die  Ehre  gehadt.  bei  einer  früheren  Besprechung
  in  diesem  hohen  Hause  darauf  hinzumeisen,
  daß  die  unbedingte  U  ruert
sehrtheit  des  (Grundgebietes  des
Deutschen  Reiches  und  äer  Heondeo
eingsotwendige  Voraussetzung  ich  sage  ausdrucklich
  Voraussetzung  —  fur  die  Aufnahme
irgendwelcher  Friedensgespräche  oder  Friedens--verhandlungen
  bildet.  Ich  habe  damals  mir  aus-Zusprechen
  erlaubt,  daß  darüber  hinaus  sämtliche
  Fragen  Gegenstand  der  Beratung  und  Genenstand
  der  Einigung  sein  könnten,  und  ich
glaube,  so  steht  die  Sache  auch  noch  heute.  Es
weird  uns  von  englischer  Seite  immer  wieder  der
Vorwurf  gemacht,  daß  wir  in  der  belgischen
Frage  auf  englische  Anzapfung  hin  nicht  bereit
  seien,  in  öffentlicher  Erklärung  Stellung  zu
nelmen.  In  diesem  Punkte  unterscheiden  sich
auch  die  grundsätzlichen  Anschauungen  der  kaiserlichen
  Regierung  von  denen,  welche  die  englischen

Staatsmänner  uns  Umuten.  Wir  betrachten
Belgien  als  eine  der  Fragen  im  Gesamttompier
der  Fragen.  Wir  müssen  es  aber  ablehnen,
in  der  belgischen  Frage  sozusagen  als  Vorlei.
stung  Erklärungen  abzugeben,  welche  uns  binden
umden,  ohne  die  Gegner  auch  nur  im  geringsten
sestzulegen.  (Sehr  richtig!)  Zum  Schluß  sagt
Herr  v.  Kühlmann,  daß  nunmehr  von  deutscher
Seite  genug  der  Friedensangebote  gemacht  seien,
und  daß  es  Sache  der  Gegner  sei,  an  uns  heran-Zutreten.


Friedens  derirag  von  Bularest
s  Berlin,  24.  Juni.  Der  Hauptausschuß
*  Rerchstages  begann  heute  vormitlag  die
Veratung  des  Friedens  mit  Rumänien.
Sie  wuroe  dem  politischen  Friedensvertrage
unter  Ausschluß  des  wirtschaftlichen  und  rechtsrolitischen

  Teiles  begonnen.  Staatssekretär  v.
Rühlmann  leitete  die  Verpmolnnnhen  mit  einigen

d

r*.

 

uzeiger

 

 

 

Die  einlpaliige  Pelllzelle  im  Amzelgenkeil  otet  15  Usg.,  die  Peltlzeile  im  A#cklameteil  40  Pl.
Die  Annabme  von  Anzeigen,  Reklamen  und  Betlagen  ersolgt  durch  die
Gaasenkein  &  Vogler,  A.-G,  Nosenheimm,  München,  Nürnberg,  Berl.n,  Breslau,  Cagel  ul##

Schluß  der  Anzeigen-Annahme  12  Uhr  millags.

Annoncen-Eppeditlon

 

 

 

Amtlliches  S

Mittwoch,

6.  Juni  1918

l.  Kühlmam  ##er  die  Sriedensuussichten.

Ein  flnfter  Kriegswinter  in  Aussicht?  —
zug  der  Oesterreicher  binter  die  Piave.  —
allllerten  Truppen  aus  Italien?  —  Die  I#

und  Rück

Zäumung  des  Montello
Abberufung  der
einde  in  Erwartung  der

neuen  deutschen  Offensive.  —  Rückteltt  des  österr.  Ministeriums.

 

Darlegungen  ein,  die  zunächst  fur  vertraulich  erklärt
  wurden.  Auch  oie  Aussprache,  die  sich
an  diese  vertraulichen  Mitleilungen  anknupste,
wurde  von  der  UNeröffentlichung  ausgeschlossen.

Der  Rückzug  der  Desterreicher
hinker  die  Piave.

Der  amtliche  österreichische  Bericht.
WII  Wien,  57.  Amtiich  wird  gemeldet:

Die  Kämuse  an  der  Piuve  maren  auch  gesiern
  weniger  beftig,  nur  um  Sudfslugel  unferer
Armee-Front  nahm  der  Feind  nachmittage  seine
(Gegenangriffe  wieder  auf.  Sonst  überall  Geschützlämpfe.

Die  schweren,  wolkenbruchartigen  NRegen,  die
in  der  letzten  Woche  fast  täglich  über  -enezien
niedergingen  und  weite  Streden  der  Ebene  unter
Waßsser  setzten,  haben  fur  die  Truppen  die  Lasten
und  Entbehrungen  des  Kampfes  vervielfältigt.
Die  Piane  ist  zu  einem  reißenden  Strome  geworden,
  dessen  Wassermassen  wiederholt  den
Derlehr  zwischen  beiden  Ufern  auf  viele  Stunden
  unterbanden.  Es  ist  nur  unter  den  größten
Schwierigleiten  möglich,  den  Kämpfern  an  der
Front  den  nötigsten  Bedarf  an  Munition  und
Verpflegung  zuzuführen.  Um  so  größere  Anerkenmung
  ist  den  braven  Truppen  zu  zollen,
deren  Kampfkraft  auch  in  solch  harter  Lage
ungebrochen  blieb.

 

Juni.

Der  Chef  des  Generalstabs.

Wih.  Wien.  21.  Juni.
laudart

e  durch  Hochwasser  und  Wirterunge  unbill
entsiunddne  Lage  veranlaßte  uns,  den  Mon
tello  und  einige  Abschnitte  anderer,  auf  dem
rechten  Piaveufer  erkämpfter  Stellungen
  zu  räumen.  Der  hierzu  schon  vor
vier  Tagen  erteilte  Vefehl  wurde  trotz  den  mit
dem  Uferwechsel  verbundenen  Schwierigkeiten  so
durchgeführt,  daß  dem  Gegner  unsere  Bewegungen
  völlig  verborgen  geblieben  sind.  Mehrere
  der  bereits  geräumten  Linien  waren  gestern
das  Ziel  slarker  stalienischer  Geschützwirkung.
die  sich  stellenweise  bis  zum  Tr#  ommeifeuer  stelgerte.
  Auch  feindliche  Insanterie  ging  gegen  die
von  uns  verlassenen  Gräben  zum  Angriff  vor.
Sie  wurde  durch  unsere  Fernbatlerien  zurückgetrieben.


Amtlich  wird  ver-Der

  Chef  des  Generalstabs.
Italienischer  Heeresbericht
vom  211.  Juni:

Vom  Montell?  bis  zum  Meere  ist  der  Find
Leschlagen  und  neht.  von  unseren  lapferen  Truppen
  verfolgt,  in  Unordnung  uber  die  Piave
zurück.

r"

5  Zürich,  2J.  Juni.  Die  römische  „Tribuna“
  schreibt:  Das  an  der  From  eingetretene
Unwetter  bringe  möglicherweise  eine  Cinstellung
  der  beiderseiligen  Operationen.
  Sollte  auch  dieser  Sommer  ohne  eine  Cntscheidung
  zwischen  den  beiden  Kriegführende  n
verlausen,  so  dürste  man  wohl  im  Herbst  auf
beiden  Seiten  die  Geneigtheit  feitstellen  können,
sich  eimmal  über  die  beiderseitigen  Kriegsziele
auszusprechen.

RNückberufung  der  englisch-französischen
  Truppen  auc  Italien?

s,  Zürich,  24.  Juni.  Der  „Zürcher  Anzeiger“
  meldet,  daß  mnfolge  erneuter  Bedrohung

 

 

der  Westfront  durch  deutsche  Angrisfe  die  Rüdberufung
  der  englisch-französischen,

Truppen  aus  Jlalien  ersolgen  solle.

1
1

Die  Schlacht  im  Weslen.

WITE.  Großes  Hauptauartier,  den

23.  Juni.  1  Drahtbericht.)  Amnttlich.
Westlicher  Kriegsschauplatz.
Kronprinz  Rupprecht.
Veiderfeilr  der  Somme  hielt  die  rege  Taligleil
  des  Feindes  an.  Ein  nachtlicher  Angriff

der  Englander  bei  Morlancourt  zwischen  Ancre
und  Somme  brach  in  unserem  Feuer  zusammen.
Deulscher  Kronprin  z.
Fran  zösische  Teilangriffe  sadoülich  von  Merrn
wurden  abgewiesen.  Südmestlich  von  Reime
machten  wir  bei  kurzen  Infanteriegefechten  mil
Jtalienern  30  Gefangene.
Leutnant  Lömenhardt  errang  seinen  2.

sieg.
Ludendorff.
WITB.  Großes  Haupntauartier,  den
Juni.  (Drahtbericht.)  Amtlich.
Westlicher  Kriegsschauplatz.
Die  Lage  ist  unverändert.
An  der  Ancre  und  Aurc  blieb  die  Gefechttäligkeil
  gesleigert.  Am

Lustderen

  Abschnitten  der  Kampffrom  auf.  Wahrend
  der  Nacht  rege  Erkundungstätigleit.
Oestlich  von  Badonvillers  drangen  Siurm.

trupps  in  amerikanisch-französisaoöe  Gräben  ein.
fügten  dem  Feind  schwere  Aerlune  und
brachten  10  Gefangene  zurück.

Leutnant  Adet  errang  seinen
Oberleulmam  Gohring  feinen  20)
sieg.

zu

#31.  und
Hund  21.

ie
*–  u

Luf#-Ludendotff.


*

-Zurich.,  21.  Juni.  Die  Londoner  „Morru
  meldet:  Die  Anzeichen  mehren  sich.
daß  die  Schlachten  im  Westen  vor  ihrem  Wiederbeginn
  stehen.  Auf  verschiedenen  Teilen  der
langgestreckten  Front  nimmt  das  feindliche  Arlillerieseuer
  zu.

Die  B
Haupliladt.

s  Zürich,  24.  Juni.  Wie  die  „urcher
ixbpte  #rfährt,  sand  vor  einigen  Tagen
  im  alliierten  Hauptquartier  eine  große  Konjerenz
  statt,  an  der  die  Generale  Foch  und  Petain
  teilnahmen  und  zu  der  auch  der  neue  Pariser
  Militärgonverneur  zugenogen  wurde.  E
sind  die  letzten  notwendigen  Maßnahmen  zur
Verteidigung  von  Parir  beichlossen
worden.

—
M-Boots-Beuteimmal:  614,000  To.

WITB.,.  VBerlin
sind  insgesamt

614000  Brutto-Register-Tonnen
für  unsere  Feinde  nutzbaren  Handeleschiffsranmes
  vernichtet  worden.  Der  ihnen  zur  Verfuaung
  siehende  Welthandele  sschiffsraum  iĩt  somit
allein  durch  kriegerische  Maßnahmen  seit  Kriegsbeginn
  um

rund  17730000  Brutto-Register-Tonnen


verringert  worden;  hiervon  find  rund  10  828  000
Brutto-Register-Tonnen  allein  Verluste  der  englischen
  Handelsflotte.

Nach  den  inzwischen  gemachten  Festitellungen
sind  im  Monat  April  außer  den  seinerzeit  schon
belanntgegebenen  Verlusten  von  feindlichen  oder
im  Dienste  unserer  Gegner  fahrenden  Handelsschissen
  noch  weitere  Schisse  von  rund  56  000
Brutto-Register-Tonnen  durch  kriegerische  Maß

,  20.  Juni.  Im  Monat  Mai

Rosenheimer  Tagblakt

F#ot.:  Jeremias

 

Abend  lebie  sie  in  an- 



erteidigung  der  franzosischen

 

 

64.  Jahru#sss

nahmen  schwer  beschadi  in  seindliche  Hábten  ##ngebracht
  worden.

Der  Chef  des  Admlralaber  des  Martie.

Berlin,  2.  Juni.  (Amtlich.  Neue.  -

solge  im  Sperrgebiet  um
Register-Tonnen.

—  .

Der  Krieg  zur  see.
Ddeutsche  Flieger  gegen  britische
Seeitreitfraite.

Lo'don,  22.  Juni.  (Reuter  Ein  Ad##-Talllalsderichl
  meldet:  Ein  englisches  Geschn  ure#rwurde
  bei  einer  Erkundung  im  nordlichen  1  #6c
der  Bucht  von  delgoland  am  Morgen  de  #i
Inni  von  deutichen  Seeflugzeugen  angeg
Es  uurden  keine  Treffer  bom  Feinde  er##
dagegen  wurde  ein  feindliche  Seeflug:ena
unlergeholl  und  durch  Geichunfeuer  zerftörtl.

Tugland  109  500  Vr.

 
  

aralong  #
Vern,  20.  Juni.  Die  „J.  ill
bringt  au?  Feuille  d'elois  de  Ianne  bein
Juni  folgende  Notiz:  „Ein  engliicher  ——.*i-*
der  Handelemarine,  der  mit  einer  jungen  Nouchrielerin
  verheiratel  #l.  wurde  socbe:  dem  80
nig  von  England  vorgestelll.  Er  erhielt  *ptbohbe
  Auszeichnung  iur  die  kurtlich  erfoite

Tin  neues  B  erbreen
Wen  ser
Lau

Versenkung  eines  deulschen  11-R  n
les.  Das  Handeleschiff,  vom  U-Nort  amwogriffen.
  —  das  II.  Boot  durch  #74

schutfeucr.  Das  U.Boot  füunk  schnell  mi  der
gesamten  Besatzung.  Troy  der  „Kamerad’“-Rufe
der  Vefsaßung  des  deutschen  Bootes,  nahm  der
englische  Offitzjier  von  der  Rettung  de:
Mannschaft  Abstand,  die  in  den  Wellen:
umlari.  *.  4%

die  Page  in  sten.

Rumanienunddie  Ukrzine.

Wien,  22.  Juni.  Ans  Kiem  wird  3.  1
dei:  Die  ukrainiche  Regierung  hat  eine  ne:.
Note  an  die  rumänische  Regierung  gerichtei,  din
  energischer  Form  die  Anspruche  delklkraine
  auf  Beisara  eihien  aufrechterdalr:.

Verlin.  21.  Juni  Dem  „Verliner  Tau--blalt“
  zufolge  meldet  die  ukrainische  Zeilmne
„Posljednite  Nowosti,  die  rumanische  Neanrung
  sei  damit  einverltanden,  daß  die  berißradschen
  Bezirke  Cholim  und  Akerman  der  Ui#ram:
angegliedert  werden.

Ausland.

NRücklritt  des  düuerreichiichen
Ministerium..
Wien.  23.  Juni.  der  heutige  Mihiurne
heschloß  die  (Gesamtdemission  des  Kahinent:
Die  deutsch  buer  rcichisch
ungarischen  Nerlhamdlungen
.  Wien.  —1.  Juni.  Die  Verhaudlungen  zwischen
  den  Vertretern  de  deutschen  Reiches  n
SGerreich-Ungarns.  uber  die  mit  der  Erweiterung
  des  Bundnisses  in  ufammenhamg  itelben
den  wirtschaftlichen  Fragen  sollen  aut
8.  Juli  in  Salzburg  leginnen.  Es  ist  je—
doch  nicht  ausgeschlossen,  daß  nech  eine  kurz-Verschiebung
  eimtrilt,  da  es  noch  nicht  sicher  in.
ob  bis  zu  diesem  Jeinpunlt  die  Vorbereilungen.
mit  denen  man  zureieit  in  Berlin  und  Wien  beschaftigt
  il,  schon  abgeschlossen  sein  werden.

Solicische  RNanschan.

Der  neue  banerische  Biersteuer--Gesetzentwurf

ist  der  Kammer  der  Abgeordneten  zugegangen.
Er  sieht  wie  in  der  norddeutschen  Brausteuergemeinschaft
  die  Fabrikatitener  vor  und  berechner
den  Gesamtertrag  aus  den  Einnahmen  an  Vierstenern
  und  Uebergangsabgaben  auf  164  033  292
Mark.  Nach  Abzug  der  an  die  Reichskaise  abzuführenden
  Auagleichsabgaben  wird  ein  Reinertrag
  für  die  banerische  Staatskasse  in  Hohe
von  110420  033  Mi.  angenommen.  Die  bis-—
herige  Reineinnahme  im  Durchschnitte  der  Jahre
1912  und  1913  betrug  35  726  506  Mk.,  6.  daß
der  sich  künftig  ergebende  Mehrertrag  auf  7..00

 

 

Millionen  Marl  zu  veranschlagen  is.