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Gegend von Burgweinting das 3te und 4te Corps nebst
dem isten Reserve-Corps; die Vorhut des #ten Corps
unter General Stutterheim bei Obertraubling, mit
Vorwachten bei Untertraubling, Lerchenfeld, und gegen
Kofering und Gebelkofen.
So endete der merkwürdige Schlachttag. Der Sieg
war von den Franzosen mit nicht unbedeutendem Verlust
errungen.) Doch verminderte dieser Tag den Ruhm
*) Weniger hatten im Verhältniß die beiden Baiern-Di-
visionen, mit Ausnahme des 2ten Dragoner= und aten
Chevaurlegers= Regimentes, gelitten, deren wiederholte
Erstürmung jener österreichischen Artillerie nicht ohne
große Opfer geschehen war. Unter den getäödteten Offi-
zieren befand sich der Major Plattner, Oberlieutenant
Lurz, Lieutenant Merk des aten Chevaurlegers-Re-
gimentes, Rittmeister Lugniet, Lieutenant Moll
des 2ten Dragoner-Regimentes. Verwundet wurden der
Major von Rassler, der Rittmeister Schiffmann,
der Oberlieutenant Mölter, genannter Cavalerle-Re-
gimenter. Der Verlust an Gemeinen und Pferden be-
stand beim 2ten Dragoner-Regimente an Todten in 15
Mann und 20 Pferden, an Verwundeten in 43 Mann
und 24 Pferden, an Vermißten in 28 Mann und 23 Pfer-
den; beim äöten Chevaurlegers -Regimente in 3 getödte-
ten 2 verwundeten ÖOffiziers, 27 getödteten 75 verwun-
deten Soldaten.
Die Infanterie des Generallieutenants Deroy zählte
nur 1 getödteten Offizier (Lieutenant von Sundahl),
und 7 verwundete Offiziere, größtentheils des baierischen
14ten Regimentes, welches letztere allein dem feindlichen
Kleingewehr = Feuer ausgesetzt war, und solches erwie-
derte, während die übrigen Abtheilungen nur dem feind-