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180 deutsche Musteraufsätze.

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Bibliographic data

fullscreen: 180 deutsche Musteraufsätze.

Monograph

Persistent identifier:
180_deutsche_musteraufsaetze
Title:
180 deutsche Musteraufsätze.
Editor:
Altendorf
Place of publication:
Apolda
Publisher:
Selbstverlag
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1912
DDC Group:
Sprache
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Subtitle:
aus gestellten Vorprüfungsaufgaben für Militäranwärter und angehende Beamte für den Selbstunterricht.

Chapter

Title:
Erster Teil.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Vollständig ausgearbeitete Musteraufsätze.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
d) Sprichwörter und Sinnsprüche.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
152. Früh übt sich, was ein Meister werden will.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • 180 deutsche Musteraufsätze.
  • Title page
  • Vorwort.
  • Vorwort zur sechsten Auflage.
  • Vorwort zur siebenten Auflage.
  • Beachtenswerte Winke für die Vorbereitung zur Beamtenlaufbahn.
  • Erster Teil.
  • Aufsatzübungen.
  • Vollständig ausgearbeitete Musteraufsätze.
  • a) Militärischen Inhalts.
  • b) Beschreibungen.
  • c) Aufsätze geschichtlichen und geographischen Inhalts.
  • d) Sprichwörter und Sinnsprüche.
  • 144. Jedem gefällt seine Weise wohl, drum ist das Land der Narren voll.
  • 145. Klein ist die Wiege alles Großen.
  • 146. Des Lebens ungemischte Freude ward keinem Irdischen zuteil. (Schiller: ,,Ring des Polykrates.")
  • 147. Aller guten Dinge sind drei.
  • 148. Es ist nicht alles Gold, was glänzt.
  • 149. Geld ist ein guter Diener, aber ein schlimmer Herr.
  • 150. Frisch gewagt ist halb gewonnen.
  • 151. Hochmut kommt vor dem Fall.
  • 152. Früh übt sich, was ein Meister werden will.
  • 153. Heute rot, morgen tot.
  • 154. Durch Schaden wird man klug.
  • 155. Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um.
  • 156. Morgenstunde hat Gold im Munde.
  • 157. Jeder ist seines Glückes Schmied.
  • 158. Aller Anfang ist schwer.
  • 159. Lerne beizeiten, so kannst du's bei den Leuten.
  • 160. Rast' ich, so rost' ich.
  • 161. Es ist leichter, im Unglück den Mut zu bewahren als im Glück bescheiden zu sein.
  • 162. Spare in der Zeit, so hast du in der Not.
  • 163. Arbeit ist des Bürgers Zierde, Segen ist der Mühe Preis.
  • 164. Steter Tropfen höhlt den Stein.
  • 165. Man muß das Eisen Schmieden, solange es warm ist.
  • e) Vergleiche.
  • f) Aufsätze belehrenden Inhalts.
  • Das Anfertigen der Bewerbungspapiere.
  • Zweiter Teil.
  • Die Grammatik.
  • Dritter Teil.
  • Die Orthographie oder die Rechtschreibung.
  • Vierter Teil.
  • Die Zeichensetzung (Interpunktion).
  • Inhaltsverzeichnis.

Full text

Napoleon I. war durch glückliche Siege zu großer Macht u 
hohem Ansehen gekommen. Durch sein Glück geblendet dtun * 
ebenfalls dem Hochmut, dünkte sich als den größten Feldherrn und 
mächtigsten Herrscher, und seine Worte sollten für ganz Europa 
maßge end sein. 
och auch ihn ereilte das Schicksal bald. Auf den Schneefeldern 
von Rußland wurde sein Stolz gebrochen. von den Russen gesder 
seine Armee vernichtet, kam er als Flüchtling nach Frankreich zurück' 
Doch hiermit war sein Los noch nicht entschieden. Als Kaiser ab- 
gesetzt, beschloß er in der Verbannung auf der einsamen Insel 
St. Helena seine so ruhmvoll begonnene Lebensbahn. 
ochmut war sein Untergang und hatte ihn zum Fall gebracht 
Auch in bezug auf Ehre, Ansehen und sittliches Streben erweckt 
Hochmut böse Eigenschaften. . 6 
Der Hochmut findet leicht Neigung, die öffentliche Meinung zu 
verachten, das Handeln anderer gering zu schätzen und durch ver- 
letzende Behandlung anderer, seine Erhabenheit zum Ausdruck zu 
bringen. Auch glaubt der Hochmütige, sich vor Gefahren und Ver- 
suchungen weniger hüten zu müssen und kommt gerade hierdurch 
leichter zum Fall. " 
Aus vorstehenden Beispielen ist zu ersehen, welche großen 
Gefahren Hochmut für den Menschen bildet, und wie leicht man 
ihm anheimfallen kann. 6 
Darum ist es Nüicht, schon bei der Erziehung der Kinder recht 
ie 
vorschtig zu sein, urzel dieser bösen Sshenschast ühzeitig 
e L 
zu beseitigen und an ihre Stelle demütigen, bescheidenen Sinn ein- 
zupflanzen. 
152. Früh übt sich, was ein Meister werden will. 
Gedankengang: 
I. Einleitung: Die deutsche Muttersprache ist reich an lehrreichen 
Sprichwörtern, die uns ermahnend und ratend, oft auch warnend 
zur Seite stehen. Auch das Sprichwort: „Früh übt sich, was 
ein Meister werden will“, will nur unser Bestes. 
II. Ausführung: Es sagt uns, daß wir es nur durch Fleiß und 
Ausdauer zum Meister bringen. 
Darum ist es Pflicht der Eltern, die Kinder von Jugend an 
zum Fleiß und zur Strebsamkeit zu erziehen. Warum? 
Beispiele aus dem Leben (Turner, Schwimmer, Athlet, 
Musiker) und aus der Geschichte (Demosthenes). 
III. Schluß: Wir sehen aus diesen Beispielen, wie nötig es ist, früh 
anzufangen mit den Übungen, um es zum Meister zu bringen; 
denn „ohne Fleiß kein Preis.“ 
Ausführung: 
Die deutsche Muttersprache ist reich an lehrreichen Sprichwörtern, 
die uns ermahnend und ratend, oft auch warnend zur Seite stehen. 
Auch das Sprichwort: „Fh übt sich, was ein Meister werden will“, 
will nur unser Bestes. Es spornt uns vor allem zum Fleiß und zur 
Strebsamkeit an.
	        

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