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Deutschland als Kolonialmacht.

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Bibliographic data

fullscreen: Deutschland als Kolonialmacht.

Multivolume work

Persistent identifier:
amtliche_kriegsdepeschen
Title:
Amtliche Kriegsdepeschen Ban d3.
Document type:
Multivolume work
Collection:
deutschesreich
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
amtliche_kriegsdepechen_band_6
Title:
Amtliche Kriegsdepechen Band 6
Volume count:
6
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Nationaler Verlag
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1917
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Mai 1917.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Der französische Truppentransportdampfer ,,Colbert" versenkt.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Deutschland als Kolonialmacht.
  • Title page
  • Rechte; Druck.
  • Widmung.
  • Wegwort.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • Bilderverzeichnis.
  • Rechtliche Grundlagen. Verwaltungs- und Gerichtsorganisation. Von J. Gerstmeyer.
  • Tafel 1. Verwaltung -- Gerichtswesen -- Schutztruppe 1. Gerichtssitzung in Westafrika. / In der Schaurihütte, Ostafrika.
  • Tafel 2. Verwaltung -- Gerichtswesen -- Schutztruppe. 2. Gouvernementsgebäude, Tsingtau. / Bezirksgericht in Windhuk. / Gouverneur- Wohnhaus, Windhuk.
  • Staats- und völkerrechtliche Stellung der Schutzgebiete.
  • Abgrenzung der Schutzgebiete.
  • Die Rechtsstellung der Bevölkerung in den Schutzgebieten.
  • Die koloniale Gesetzgebung.
  • Die koloniale Behördenorganisation.
  • Die Selbstverwaltung in den Schutzgebieten.
  • Die Kolonialbeamten.
  • Überblick über das Verwaltungsrecht.
  • Gerichtsverfassung und Recht der weißen Bevölkerung.
  • Die Gerichtsbarkeit über die Eingeborenen und das Eingeborenenrecht.
  • Die Organisation der Kolonialtruppen und ihre Aufgaben. Von Gouverneur a. D. Leutwein.
  • Tafel 5. Verwaltung -- Gerichtswesen -- Schutztruppe 5. Gebirgsbatterie, Südwestafrika. / Ältere Geschütze, Südwestafrika. / Patrouillenwagen der Schutztruppe, Südwestafrika. / Kriegerverein Windhuk.
  • Tafel 6. Verwaltung -- Gerichtswesen -- Schutztruppe 6. Leutnant in Feldausrüstung (Hererokrieg). / Ostafrikanische Unteroffiziere auf Zebras. / Südwestafrikanisches Kamelreiterkorps. / Ostafrikanischer Askari.
  • Tafel 7. Verwaltung -- Gerichtswesen -- Schutztruppe 7. Vor der Kaserne, Dar-es-Salâm. / Heliographenabteilung, Dar-es-Salâm. / Polizeitruppe am Agu, Togo. / Ostafrikanische Schutztruppe.
  • Tafel 8. Verwaltung -- Gerichtswesen -- Schutztruppe 8. Einsames Grab an der Jaundestraße, Kamerun. / Soldatengräber, Südwestafrika. / Gedenkstein des Kampfes am Waterberg. / Friedhof in Lindi.
  • Deutsch-Ostafrika. Von Hans Zache.
  • Natürliche Verhältnisse.
  • Erwerb und Behauptung.
  • Jetziger Zustand und Aussichten der Kolonie.
  • Deutsch-Südwestafrika. Von Major a. D. Kurd Schwabe.
  • Natürliche Verhältnisse.
  • Erwerb und Behauptung.
  • Die Wirtschaft des Schutzgebiets und ihre Zukunft.
  • Kamerun. Von Langheld, Kaiserlicher Major a. D.
  • Natürliche Verhältnisse.
  • Erwerb und Behauptung.
  • Entwicklung und Entwicklungsmöglichkeit.
  • Togo. Von Hauptmann Smend.
  • Natürliche Verhältnisse.
  • Erwerb und Behauptung.
  • Entwicklung und Entwicklungsaussichten.
  • Die deutschen Kolonien in der Südsee. Von Richard Deeken.
  • Tafel 81. Südsee 1. Kaiser-Wilhelms-Land. Dorf-Szene (Dallmannshafen). / Ahnenhaus. / Dolch aus Kasuarknochen.
  • Tafel 82. Südsee 2. Kaiser-Wilhelms-Land. Jüngling im Festschmuck. / Tanztrommel. / Witwentracht. / Mit Ton verkleideter Schädel. / Eingeborene im Festschmuck.
  • Tafel 83. Südsee 3. Kaiser-Wilhelm-Land. Vom Fischfang heimkehrende Kanus. / Eingeborener im Schmuck. / Signaltrommel. / Nackenstütze beim Schlafen.
  • Tafel 84. Südsee 4. Kaiser-Wilhelm-Land. Eingeborene mit Schmuck aus Ebernhauern. / Eingeborene mit Riesenbanane. / Krieger.
  • Kolonien in der Südsee.
  • Kaiser-Wilhelmsland.
  • Der Bismarckarchipel und die Salomonsinseln.
  • Die Karolinen und Marianen.
  • Die Marshallinseln.
  • Samoa.
  • Kiautschou. Von Hauptmann Friedrich Leutwein
  • Natürliche Verhältnisse.
  • Erwerb und Behauptung.
  • Wirtschaftliche und Verkehrseinrichtungen.
  • Die Marine im Kolonialdienst. Von Konteradmiral z. D. Schlieper.
  • Ostafrika.
  • Südwestafrika.
  • Kamerun.
  • Togo.
  • Südsee.
  • Kiautschou.
  • Das christliche Missionswesen. Von Universitätsprofessor Dr. Schmidlin.
  • Stand und Entwicklung.
  • Schule und Literatur.
  • Sozial-caritatives Wirken.
  • Religiöse Missionsarbeit.
  • Literatur.
  • Die wichtigsten Kolonialprodukte und ihre Bedeutung für Mutterland und Weltmarkt. Von Prof. Dr. Voigt.
  • Nationalwichtige Produkte an deren Lieferung die deutschen Kolonien beteiligt sind. Einfuhr in Deutschland 1911.
  • Tafel 123. Kolonialprodukte 1. Hevea brasiliensis mit Zapfmarken. / Kakaobaum mit Früchten. / Kokospalme mit Früchten.
  • Tafel 124. Kolonialprodukte 2. Dattelpalmen. / Zimmtpflanzung. / Öffnen der Kokosnüsse zur Kopragewinnung. / Gummi-Zapfen. / Kaffee-Blüte.
  • Tafel 125. Kolonialprodukte 3. Baumwollpresse. / Baumwollblüte. / Pressen der Baumwollballen.
  • Tafel 126. Kolonialprodukte 4. Sisalverarbeitung. Schneiden der Blätter. / Waschen der Fasern. / Transport zur Fabrik. / Trocknen. / Faserungsmaschinen. / Sisalprodukte.
  • Koloniales Verkehrswesen. Von Dr. Paul Rohrbach.
  • Tafel 127. Verkehrswesen 1. Lagunenkanal bei Anecho. / Transport von Arbeitsgleis. (Togo-Inlandsbahn.) / Stopf- und Richtkolonne. (Togo-Inlandsbahn.)
  • Tafel 128. Verkehrswesen 2. Ostafrikanisches Bahnbild. / Elfenbeinkarawane am Pangani (1896). / Ostafrikanisches Bahnbild. / Trägerkolonne.
  • Tafel 129. Verkehrswesen 3. Brücke der Schantungeisenbahn. / Umbau der Bahn Karibib-Windhuk: alte Brück, neue Brücke.
  • Tafel 130. Verkehrswesen 4. Kapspurlokomotive, Südwestafrika. / Zug der Otavibahn. / Löhnung von Eingeborenen, Bahnhof Windhuk.
  • Tafel 131. Verkehrswesen 5. Bahnhof Karibib. / Lagerplatz, Bahnhof Windhuk. / Verschiffung von Kopra.
  • Tafel 132. Verkehrswesen 6. Drahtseilbahn auf Nauru. / Unterführung am Auaspaß, Südwestafrika. / Arbeiten am Auaspaß.
  • Anhang. Bearbeitet von der Schriftleitung.
  • Kolonialpolitik und Weltmachtstellung. Von Oberleutnant a. D. Dr. Paul Leutwein.
  • Wesen und Arten der Kolonien.
  • Geschichte der Kolonialpolitik.
  • Kolonialpolitische Ergebnisse.
  • Die Kolonialreiche und ihr Mutterland im Jahre 1913.
  • Der koloniale Wettbewerb der europäischen Großmächte.

Full text

§ — —– — — * * * 
Zaumzeuge, Schuhe, Taschen, Hüte und dergl. Sie sind zum Teil sehr geschmack- 
voll gearbeitet, werden mit Stickerei versehen und bunt gefärbt. 
Eine verhältnismäßig hohe Entwicklung hat die Metallindustrie erreicht. 
Viele Stämme gewinnen das Eisenerz aus Eisenstein auf sehr primitive Art 
und verschmieden es dann. Die Schmiedekunst steht in hoher Blüte, Hacken, 
Spaten, Beile, Messer, Waffen werden angefertigt, und man kann den Gegen- 
ständen eine geschmackvolle Form nicht absprechen. Auch Bronzegegenstände wer- 
den fabriziert. 
Im Nordwestgebiet Kameruns kennen die Eingeborenen merkwürdigerweise 
den Messingguß. Sie stellen Tonsormen her, in die sie das geschmolzene Messing 
ießen. 
8 An Hausgeräten sind nur wenige zu verzeichnen. Man findet aus Ton oder 
Lehm hergestellte Betten, ebenso solche, die aus Baumstämmen geflochten sind, 
ferner massive Steinbänke, auf denen das Korn mit Steinen zu Mehl verrieben 
wird. Von den früher beschriebenen Gegenständen findet man dann in den 
Häusern die Schalen, Töpfe, Krüge, Lampen, Matten, Körbe, Teller usw. 
Wie bei allen Negervölkern ist auch in Kamerun die Musik sehr beliebt. Man 
beobachtet mit einem Klöppel angeschlagene Klanginstrumente, einfache ungerauhte 
Brettchen von verschiedener Länge, Breite und Durchmesser, die verschiedene 
Töne geben. Außer der primitiven Form kommt auch die höhere der Marimba 
vor. Bei dieser sind die Klangbretter nebeneinander befestigt und die Töne wer- 
den durch Kalebassenschalen, die unter den Brettchen befestigt sind, verstärkt. 
An Trommeln kommt die Holztrommel, aus ausgehöhlten Baumstämmen 
hergestellt und mit einem Klöppel angeschlagen, im Waldlande vor, während im 
Graslande die Felltrommel die gebräuchliche ist. Große eiserne Doppelglocken, die 
besonders im Kriege zu Signalen benutzt werden, findet man in mehreren Teilen 
der Kolonie. 
An Blasinstrumenten beobachtet man die Rohrflöte und Flöten aus Tier- 
hörnern. Mächtige Hörner aus Elefantenzähnen gibt es im Waldlande, bei den 
mohammedanischen Stämmen die Algeitarn genannte Trompete. 
Saiteninstrumente sind weit verbreitet. Es kommen einfache Bogen, dann 
die Gitarren, ferner die Harfe und die Sansa vor. 
Bezüglich der Bekleidung sind die Unterschiede bei den Stämmen sehr groß. 
Es gibt Gebiete, in denen die Eingeborenen fast jede Kleidung verschmähen, wäh- 
rend in anderen Gebieten nur die Angehörigen eines Geschlechts unbekleidet 
sind, die des anderen Kleidung tragen. Sehr gering ist die Bekleidung der 
Franen bei vielen Stämmen, die nur aus einer Lederschnur besteht, an der vorn 
und hinten Gras= und Blätterbüschel befestigt sind. In früheren Zeiten wurden 
auch Bastgeflechte zur Bekleidung benntzt. 
Lederbekleidung, und zwar dreizipfelige lederne Tücher und Felle findet man 
bei den Heidenstämmen des Nordens. 
In der Bekleidungsfrage hat von der Küste aus die europäische, vom Norden 
die mohammedanische Kultur eingewirkt. So weit der mohammedanische Einfluß 
reicht, ist auch die mohammedanische Tracht eingeführt, für die Männer Hosen, 
Burnusse und Mützen, für die Frauen große Tücher, die von der Brust bis über 
die Knie herabreichen. Auch viele Heiden sind dem Beispiel der Mohammedaner 
gefolgt, wenigstens was die Männer anbetrifft, während die Frauen ihre alte 
Mode beibehalten haben. Von der Küste aus bringt der europäische Handel die 
Bekleidung mit all ihren Häßlichkeiten mit. Alte, abgelegte Sachen spielen dabei 
eine große Rolle. In vielen Gegenden ist der höchste Wunsch des Negers, Hose, 
Hemd und Schuhe, wenn sie auch noch so sehr drücken, zu besitzen. Dadurch 
bieten die Leute fast stets ein Zerrbild, denn der Neger in schlecht passender 
europäischer Tracht ist kein schöner Anblick. Mit dem Fortschreiten des Handels 
11“
	        

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