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Amtliche Kriegsdepeschen Band 3 (3)

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Bibliographic data

fullscreen: Amtliche Kriegsdepeschen Band 3 (3)

Multivolume work

Persistent identifier:
amtliche_kriegsdepeschen
Title:
Amtliche Kriegsdepeschen Ban d3.
Document type:
Multivolume work
Collection:
deutschesreich
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
amtliche_kriegsdepeschen_band_3
Title:
Amtliche Kriegsdepeschen Band 3
Volume count:
3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Nationaler Verlag
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1916
Scope:
397
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Januar 1916.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Die Mordtat der ,,Baralong". - Ankündigung deutscher Vergeltungsmaßregeln.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Amtliche Kriegsdepeschen Ban d3.
  • Amtliche Kriegsdepeschen Band 3 (3)
  • Title page
  • Inhalts-Verzeichnis.
  • August 1915.
  • September 1915.
  • Oktober 1915.
  • November 1915.
  • Dezember 1915.
  • Januar 1916.
  • Gescheiterter russischer Angriff bei Friedrichstadt.
  • Fortdauer der Schlacht in Ostgalizien. - Abgewiesene russische Angriffe.
  • Der englische Ostindiendampfer ,,Persia" versenkt.
  • Der englische Ministerrat beschließt die Wehrpflicht.
  • Neuer Erfolg am Hartmannsweilerkopf.
  • Schwere russische Verluste an der beßarabischen Front.
  • Eine Schlappe der Russen in Persien.
  • Erfolgreicher Feuerüberfall bei La Bassée.
  • Neue russische Durchbruchsversuche an der beßarabischen Front gescheitert.
  • Tausend Deutsche und Untertanen der Verbündeten in Saloniki verhaftet.
  • König Peter in Saloniki.
  • Ein Tag ohne Ereignisse.
  • Erneute Mißerfolge der Russen in Ostgalizien.
  • Vergebliche Entsatzversuche für Kut el Amara.
  • Jaunde von den Engländern besetzt. - Die Schutztruppe kämpft weiter.
  • Artillerie- und Minenkämpfe an der Westfront.
  • Zusammenbruch neuer russischer Angriffe an der Bukowinagrenze.
  • Asquith bringt die Wehrpflichtbill ein.
  • Erfolgreicher feindlicher Luftangriff auf Douai.
  • Günstig fortschreitender Angriff in Montenegro.
  • Ein englisches U-Boot in der Nordsee gesunken.
  • Ein französisches Flugzeug an den Dardanellen abgeschossen.
  • Vertreibung der Russen vom Kirchhof bei Czartorysk.
  • 50000 Mann russische Verluste in Ostgalizien.
  • Heftige Artilleriekämpfe bei Sed-ül-Bahr.
  • Erfolgreicher Vorstoß am Hartmannsweilerkopf.
  • Russisches Trommelfeuer an der beßarabischen Front.
  • Wirksame Tätigkeit der türkischen Artillerie auf Gallipoli.
  • Weißbuch über die ,,Baralong"-Affäre.
  • Deutscher Erfolg am Hirzstein.
  • Höhen von Berane in Montenegro erstürmt.
  • Gallipoli vom Feinde ganz gesäubert.
  • Der amtliche Bericht über die Vertreibung der Feinde von Sed-ül-Bahr. - Eine schwere englische Niederlage im Irak.
  • 10000 Engländer in Kut el Amara eingeschlossen.
  • Neuer Gewaltakt der Alliierten. - Verhaftung von Konsularvertretern auf Mytilene.
  • Untergang des Schlachtschiffes ,,King Edward VII".
  • Erfolgreiche Angriffe gegen die Franzosen bei Massiges.
  • Weitere Fortschritte in Montenegro.
  • Feindliche Vorstöße gegen Massiges abgewiesen.
  • Der Lowtschen von den k. u. k. Truppen erobert. - Einnahme von Berane.
  • Fliegerangriff auf das feindliche Lager bei Saloniki.
  • Türkisch-russisches Seegefecht im Schwarzen Meer.
  • Feuer feindlicher Kriegsschiffe gegen Gallipoli.
  • Französische Truppenlandung auf Korfu.
  • Explosion eines Munitionslagers in Lille.
  • Erfolgreicher Vormarsch in Montenegro. - Fliegerangriff gegen Rimini.
  • Besetzung der Kaiservilla Achilleion auf Korfu durch die Franzosen.
  • Der Transport des serbischen Heeres nach Korfu.
  • Wiederzusammentritt des preußischen Landtages. (Thronrede.)
  • Vier englische Flugzeuge abgeschossen. - Der Pour le Mérite für die Leutnants Boelcke und Immelmann.
  • Sechs Kilometer vor Cetinje.
  • Türkischer Bericht über die Schlacht von Sed-ül-Bahr.
  • Annahme der Wehrpflicht im englischen Unterhause.
  • Zerstörung der griechisch-bulgarischen Bahnverbindung durch die Alliierten.
  • Die Beute der Türken auf Gallipoli.
  • Türkisches Vordringen in Persien.
  • Artillerie- und Minenkämpfe an der Westfront.
  • Einzug der k. u. k. Truppen in Cetinje.
  • Fünf russische Angriffe in Beßarabien erfolgreich abgewiesen. - Die Verfolgung in Montenegro.
  • Die Mordtat der ,,Baralong". - Ankündigung deutscher Vergeltungsmaßregeln.
  • Russischer Angriff bei Czernysz gescheitert.
  • Die Siegesbeute von Cetinje.
  • Zusammenbruch russischer Angriffe im Kaukasus.
  • Abreise des Kaisers nach dem Kriegsschauplatz.
  • Englische Geschosse gegen Lille.
  • Der Erfolg der k. u. k. Truppen bei Oslavia.
  • Die Beute von Gallipoli.
  • Feindliche Geschosse gegen Lens.
  • Montenegro bittet um Frieden.
  • Bedingungslose Waffenstreckung Montenegros.
  • Schwere russische Verluste im Kaukasus.
  • Gesteigerte Feuertätigkeit an der Westfront.
  • Die Neujahrsschlacht in Ostgalizien siegreich beendet. - Fliegerbombardement von Ancona.
  • Die russische Offensive im Kaukasus abgeschlagen.
  • Der Kaiser auf dem Balkan. - Begegnung mit dem Zaren Ferdinand in Nisch.
  • Die ,,Persia" nicht von einem deutschen U-Boot torpediert.
  • Feindlicher Fliegerangriff gegen Metz.
  • Beginn einer neuen Schlacht bei Czernowitz.
  • Vermehrung der englischen Marinemannschaften.
  • Schwere Verluste der Engländer bei Frelinghien.
  • Die neue Heldentat an der beßarabischen Grenze.
  • Trinksprüche König Ferdinands und Kaiser Wilhelms in Nisch.
  • Die Rückkehr des Kaisers nach Deutschland.
  • Der Deutsche Kaiser in Belgrad.
  • Feindliche Kriegsschiffe aus dem Sarosgolf vertrieben.
  • Angeblicher Abbruch der Friedensverhandlungen durch Montenegro.
  • Die serbische Regierung auf Korfu.
  • Beschießung von Dedeagatsch und Porto Lagos.
  • Russische Vorstöße bei Pinsk abgewiesen.
  • Kampfpause an der Bukowinafront.
  • Die Unterseebootserfolge im Dezember.
  • Fahrt der Königin Milena nach Frankreich.
  • Besetzung Sultanabads durch die Russen.
  • Der Abbruch der Friedensverhandlungen Montenegros.
  • Kein österreichisch-ungarisches U-Boot beim Untergang der ,,Persia" beteiligt.
  • Artilleriekämpfe bei Smorgon und Dünaburg.
  • Beginnende Entwaffnung der Montenegriner.
  • Die angeblichen Leistungen der englischen Flotte an der belgischen Küste.
  • Fliegerbomben auf Tenedos.
  • Die Verteidiger von Kamerun. (Gouverneur Ebermaier auf spanischem Gebiet?)
  • Eine feindliche Stellung bei Neuville genommen.
  • Die Adriahäfen Antivari und Dulcigno besetzt.
  • König Nikita auf der Flucht.
  • Nikitas Friedensgesuch eine Hinterlist.
  • Ein deutsches Flugzeug über der englischen Ostküste.
  • Feindliche Fliegerangriffe auf Metz und Bitolja.
  • Dover und Hougham mit Bomben belegt.
  • Einnahme von Skutari und Podgorica.
  • Vormarsch auf Valona und Durazzo.
  • König Peter im Achilleion.
  • Eine neue englische Niederlage am Tigris.
  • Erfolgreicher Vorstoß bei Neuville.
  • Glatter Verlauf der Entwaffnung in Montenegro.
  • König Nikita in Lyon.
  • Eine neue amerikanische Note an England.
  • Die Waffenstreckung in Montenegro.
  • Vergebliche französische Gegenangriffe bei Neuville.
  • Unterzeichnung der montenegrinischen Waffenstreckung. - Erfolgreiche Stürme der k. u. k. Truppen bei Görz.
  • Der König von Italien wieder im Felde.
  • Beginnende Räumung von San Giovanni di Medua.
  • Erstürmung französischer Stellungen bei Vimy-Neuville.
  • Völlige Ruhe in Montenegro.
  • Alessio von den Oesterreichern besetzt.
  • Auch San Giovanni di Medua besetzt.
  • Deutschfeindliche Kundgebungen in Lausanne.
  • Thronrede des Königs von England.
  • Die Bedingungen der montenegrinischen Waffenstreckung.
  • 63 feindliche Flugzeuge seit 1. Oktober erbeutet. (Deutschlands Ueberlegenheit im Luftkampf.)
  • Eroberung einer russischen Stellung bei Toporoutz.
  • Der Fliegerangriff auf Freiburg.
  • Englische Kriegsfahrzeuge bei den Dardanellen vertrieben.
  • Die Verluste der englischen Handelsflotte.
  • Landung von Vierverbandstruppen auf Kara Burun.
  • Besetzung einer Insel bei Castellorizo durch die Franzosen.
  • Eroberung französischer Stellungen bei Neuville und an der Somme.
  • Zwei englische Transportdampfer im Mittelmeer versenkt. - Englischer Mißbrauch der holländischen Flagge.
  • Ein russisches Fliegergeschwader an der Strypafront vertrieben.
  • Türkischer Erfolg an der Kaukasusfront.
  • Erfolgreiche Fliegerkämpfe an den Dardanellen.
  • Der deutsche Erfolg südlich der Somme.
  • Vergebliche russische Angriffe bei Uscieszko.
  • Ein Zeppelin-Angriff auf Paris.
  • Zwei nächtliche Zeppelin-Angriffe gegen Paris.
  • Ruhe an den k. u. k. Fronten.
  • Der zweite ,,Zeppelin" über Paris.
  • Feindliche Landung an der südanatolischen Küste.
  • Französische Gewalttat auf Kreta.
  • Französischer Fliegerangriff auf ein deutsch-bulgarisches Lager.

Full text

   
     
    
   
  
  
  
Die Mordtat der „Baralong“. — Ankündigung deutscher Vergeltungs- 
maßregeln. 
Berlin, 14. Januar. Die deutsche Regierung hat am 12. Januar dem amerikanischen 
Botschafter in Berlin folgende Erwiderung auf die britische Erklärung vom 14. Dezember 1915 
über den Fall „Baralong“ zur Uebermittlung an die britische Regierung übergeben: 
Erwiderung der deutschen Reglerung auf die Erklärungen der britischen Regierung 
zu der deutschen Denkschrift über den „Baralong“-Fall. 
Die britische Regierung hat die deutsche Denkschrift über den „Barolong“-Fall dahin beant- 
wortet, daß sie einerselts die Nichtigkeit der ihr von der deutschen Regierung mitgeteilten Tat- 
sachen in Zweifel zieht, anderseits gegen die deutschen Streitkräfte zu Lande und zu Wasser 
den Vorwurf erhebt, vorsätzlich ungezählte Verbrechen wider das Völkerrecht und die Menschlich- 
keit begangen zu haben, die keine Sühne erfahren hätten und denen gegenüber die angebliche 
tStrafta des Kommandanten und der Mannschaft der „Baralong“ völlig zurücktrete. Für diesen 
Vorwurf hat die britische Regierung keinerlei Beweise beigebracht, sondern sich darauf beschränkt, 
ohne irgendwelche Belege drei im Seekriege vorgekommene Einzelfälle anzuführen, wo deutsche 
Offiziere völkerrechtswidrige Grausamkeiten verübt haben sollen. Dle britische Regierung schlägt 
vor, diese Fälle durch einen aus amerikanlschen Marineoffizieren bestehenden Gerichtshof unter- 
suchen zu lassen, und ist unter dieser Voraussetzung berelt, dem bezeichneten Gerichtshofe auch 
den „Baralong“-Fall zu unterbreiten. 
Die deutsche Regierung legt die schärfste Verwahrung ein gegen die unerhörten und durch 
nichts erwiesenen Anschuldigungen der brltischen Reglerung gegen die deutsche Armee und die 
deuische Marine sowie gegen die Unterstellung, als ob die deutschen Behörden etwaige zu ihrer 
Kenntnis gelangende Straftaten solcher Art unverfolgt lassen. Die deutsche Armee und die 
deutsche Marine beobachten auch im gegenwärtigen Kriege die Grundsätze des Völkerrechts und 
der Menschlichkeit, und die leitenden Stellen halten streng darauf, daß alle dagegen etwa vor- 
kommenden Verstöße genau untersucht und nachdrücklich geahndet werden. Auch die drei von 
der britischen Regierung aufgeführten Fälle sind seinerzelt durch die zuständigen deutschen Be- 
hörden einer eingehenden Untersuchung unterzogen worden. Dabei hat sich zunächst in dem Falle 
der Versenkung des britischen Dampfers „Arabic“ durch ein deutsches Unterseeboot ergeben, daß 
der Kommandant des Unterseeboots nach Lage der Umstände die Ueberzeugung gewinnen mußte, 
der Dampfer sei im Begriff, sein Fahrzeug zu rammen; er glaubte daher in berechtigter Not- 
wehr zu handeln, als er seinerselts zum Angriff auf das Schiff überging. Der weiter angeführte 
Fall des Angriffs eines deutschen Torpedobootszerstörers auf ein britisches Unterseeboot in den 
dänischen Hoheitsgewässern hat sich in der Weise abgespielt, daß es in diesen Gewässern zwischen 
den beiden Krlegsschiffen zum Kampfe gekommen ist und daß sich dabei das Unterseeboot durch 
Geschützffeuer gewehrt hat; daß bei dem deutschen Anriff die dänische Neutralität verletzt worden 
ist, wird von der britischen Regierung um so weniger geltend gemacht werden können, als die 
britischen Seestreitkräfte in einer Reihe von Fällen deutsche Schiffe in neutralen Gewässern 
angegriffen haben. In dem Falle der Vernichtung des britischen Dampfers „Ruel“ endllch 
hat das deutsche Unterseeboot lediglich die von der deutschen Regierung im Februar 1913 
angekündigten Vergeltungsmaßnahmen zur Anwendung gebracht; diese Maßnahmen entsprechen 
dem Völkerrecht, da England bemüht ist, durch die völkerrechtswldrige Lahmlegung des legitimen 
Seehandels der Neutralen mit Deutschland diesem jede Zufuhr abzuschnelden und damit das 
deutsche Volk der Aushungerung preiszugeben, gegenüber völkerrechtswidrigen Handlungen aber 
angemessene Vergeltung geübt werden darf. In allen drel Fällen hatten es die deutschen See- 
streifkräfte nur auf die Zerstörung der feindlichen Schiffe, keineswegs aber auf die Vernichtung 
der sich rettenden wehrlosen Personen abgesehen; die entgegenstehenden Behauptungen der 
britischen Regierung müssen mit aller Entschiedenhelt als unwahr zurückgewiesen werden. 
  
 
  
  
  
 
 
 
 
 
  
 
 
  
 
  
 
  
  
  
  
  
  
  
  
  
    
    
   
  
  
 
  
 
 
 
 
 
  
  
 
 
 
  
 
 
 
 
 
  
  
 
 
 
 
 
 
 
 
  
 
	        

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