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Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2. (2)

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Bibliographic data

fullscreen: Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2. (2)

Multivolume work

Persistent identifier:
amtliche_kriegsdepeschen
Title:
Amtliche Kriegsdepeschen Ban d3.
Document type:
Multivolume work
Collection:
deutschesreich
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
amtliche_kriegsdepeschen_band_6
Title:
Amtliche Kriegsdepeschen Band 6
Volume count:
6
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Nationaler Verlag
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1917
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
März 1917.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Italienischer Angriff bei Kostanjevica abgeschlagen.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2.
  • Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2. (2)
  • Title page
  • Blank page
  • Vorwort.
  • Inhalts-Verzeichnis.
  • I. Der Verlauf des Krieges. Von A. v. Janson, General der Infanterie z. D. in Berlin.
  • II. Die geschichtlichen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und seinen Verbündeten. Von Prof. Dr. Otto Hoetzsch in Berlin.
  • III. Die wichtigsten feindlichen Staaten nach ihren wirtschaftlichen Beziehungen und ihrer geschichtlichen Stellung zu Deutschland. Von Dr. Paul Rohrbach in Berlin.
  • IV. Kriegswirtschaft. Von Ministerialdirektor F. Lusensky in Berlin.
  • Introduction
  • A. Die Abhängigkeit Deutschlands vom Ausland in Bezug auf Nahrungs- und Genußmittel und auf Rohstoffe.
  • B. Die Einwirkung des Krieges auf den Bezug ausländischer Nahrungs- und Genußmittel und ausländischer Rohstoffe.
  • C. Die Organisation der Beschaffung des Heeresbedarfs.
  • D. Die Vorratspolitik auf dem Gebiete der Volksversorgung.
  • E. Die Preispolitik während des Krieges.
  • a) Die Festsetzung von Höchstpreisen.
  • b) Sonstige Maßregeln.
  • F. Die Verteilungspolitik in der Kriegswirtschaft.
  • G. Die Regelung der Brotgetreide-, Mehl- und Brotversorgung.
  • H. Die Regelung des Verkehrs mit Futtermitteln.
  • J. Schluß.
  • K. Nachwort.
  • V. Die Militär-Gesundheitspflege im Kriege. Von Oberstabsarzt Dr. Hochheimer in Berlin-Steglitz.
  • VI. Fürsorge für die Kriegsteilnehmer. Von Landesrat Dr. Horion in Düsseldorf.
  • VII. Fürsorge für die Angehörigen der Kriegsteilnehmer. Von Dr. Arthur Söhner in Karlshorst.
  • VIII. Die Kriegsleistung der Frauen. Von Dr. Gertrud Bäumer in Hamburg.
  • IX. Die soziale Versicherung und der Krieg. Von Direktor im Reichsversicherungsamt Witowski in Berlin.
  • X. Die Genossenschaften und der Krieg. Von A. Crecelius in Berlin.
  • XI. Ostpreußens Verheerung und Wiederaufrichtung. Von Dr. Paul Landau in Berlin.
  • Anhang. Merksätze über Kriegerrenten, Hinterbliebenen-Versorgung und Familienfürsorge.
  • Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Erster Band. Inhaltsverzeichnis.
  • Kriegsliteratur aus Carl Heymanns Verlag Berlin W8. August 1914 -- Ende 1916.

Full text

132 F. Lusensky 
Gestehungskosten, die den örtlichen Verhältnissen angemessenen Preise zu 
ermitteln, und sollen auch die Bevölkerung über die Preisentwicklung und 
ihre Ursachen fortlaufend aufklären. Diese örtlichen Stellen finden ihre 
Spitze in der für das Reichsgebiet errichteten Reichsprüfungsstelle, die 
sich als beratendes Organ des Reichskanzlers über Zufuhr, Bestand und 
Preise von Gegenständen des notwendigen Lebensbedarfs ständig unter- 
richten und dabei die Arbeiten der örtlichen Preisprüfungsstellen ihren 
Zwecken möglichst dienstbar machen soll. Für die Reichsprüfungsstelle 
wurde ein Beirat gebildet, der sich aus Vertretern des Bundesrats, des 
Reichstags und der wichtigsten Interessentengruppen zusammensetzt und 
seine Arbeiten teils in Gesamtsitzungen, überwiegend aber in den Sitzungen 
seiner vier Ausschüsse (für Vieh, Fleisch, Wurstwaren, Fische; für Milch, 
Butter, Käse, Eier; für Kartoffeln, Gemüse, Obst; und für Kolonialwaren, 
Teigwaren und Hülsenfrüchte) erledigt. Während die Tätigkeit des Beirats 
und seiner Ausschüsse sich im wesentlichen in der Vorbereitung der vom 
Bundesrate für die einzelnen Warengattungen getroffenen Regelung er- 
schöpft hat, wobei diese Organe wirkungsvolle Unterstützung geleistet haben, 
hat der Aufgabenkreis der Reichsprüfungsstelle fortgesetzt zugenommen. Die 
Erschwerung, die seinem Verkehr mit den örtlichen Preisprüfungsstellen aus 
deren sehr großer Zahl erwuchs, hat zunächst in den mittleren Bundesstaaten 
zu einem Zwischengliede, der Landesprüfungsstelle, geführt. Diesem Vorgehen, 
das sich als praktisch erwiesen hat, ist neuerdings Preußen insofern gefolgt, als 
es sich entschlossen hat, auf die Errichtung ähnlicher Zwischeninstanzen, sei 
es für den Umfang der Provinz oder des Regierungsbezirks, hinzuwirken. 
3. Eine besondere Schwierigkeit ist der Preispolitik des Reiches aus dem 
Zuflusse von Waren aus dem Auslande erwachsen. Da bei der Knappheit 
der inländischen Erzeugnisse jede Verstärkung der Vorräte durch Auslands- 
bezüge äußerst erwünscht war, die Festsetzung von Höchstpreisen aber, wenn 
sie auch auf die aus dem Ausland eingebenden Waren erstreckt wurde, den 
Anreiz zur Einfuhr herabmindern mußte, sind bei zahlreichen Höchstpreis- 
festsetzungen Auslandswaren von der Preisbindung freigelassen worden. Die 
hierdurch geschaffene Möglichkeit, vom Auslande hereinkommende Waren 
zu übermäßigen Preisen im Inland anbieten und bei der gesteigerten Nach- 
frage auch absetzen zu können, führte dazu, daß sich auf den Märkten der 
neutralen Staaten ein zügelloser Wettbewerb entwickelte. Neben den bisher 
im Einfuhrgeschäfte tätigen Kaufleuten beteiligten sich an diesem reiche 
Gewinne verheißenden Geschäft zahlreiche Personen, die diesem Verkehr 
früher völlig fernstanden. Hauptsächlich durch deren Wettbewerb wurden 
die Preise in unerhörter Weise getrieben, so daß die fremden Regierungen, 
um die eigne Bevölkerung vor den übermäßigen Preissteigerungen und 
der gänzlichen Entblößung des Marktes zu schützen, oft kein anderes Mittel 
hatten, als die Ausfuhr zu verbieten. Dieses Gebaren hatte auch für den 
Inlandsmarkt unerwünschte Folgen. Bei Waren, für die Höchstpreise noch 
nicht festgesetzt waren, schnellte der Preis des inländischen Erzeugnisses un- 
verzüglich auf den für die Auslandsware erzielten Preis empor, auch wenn 
diese Preissteigerung in den inländischen Produktionsverhältnissen nicht
	        

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