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Die Hohenzollern und ihr Werk.

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Bibliographic data

fullscreen: Die Hohenzollern und ihr Werk.

law_collection

Persistent identifier:
armee_verordnungs_blatt
Title:
Armee-Verordnungs-Blatt
Document type:
law_collection
Collection:
preussen
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund

law_collection_volume

Persistent identifier:
armee_verordnungs_blatt_1886
Title:
Armee-Verordnungs-Blatt Zwanzigster Jahrgang
Volume count:
20
Place of publication:
Berlin
Publisher:
E. S. Mittler und Sohn, Königliche Hofbuchhandlung
Document type:
law_collection_volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1886
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Armee-Verordnungs-Blatt Nr. 9.
Volume count:
9
Document type:
law_collection
Structure type:
law_gazette

law

Title:
Nr. 65. Fortfall des Gewichtsausschlags bei den Heu- und Strohankäufen der Magazin-Verwaltungen.
Volume count:
65
Document type:
law_collection
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Die Hohenzollern und ihr Werk.
  • Title page
  • Alle Rechte vorbehalten. Copyright.
  • Vorwort.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • I. Das Haus Hohenzollern.
  • Die Hohenzollern und der preußische Staat.
  • Der Urstamm und die Vorfahren des preußischen Königshauses.
  • Genealogische Ausblicke.
  • Die Burggrafen von Nürnberg.
  • II. Die Mark Brandenburg vor den Hohenzollern.
  • Askanier -- Wittelsbacher -- Luxemburger.
  • Verfassung und Verwaltung.
  • III. Die Wiederherstellung des brandenburgischen Landesstaats durch die Hohenzollern (1412--1499).
  • Die allgemeine Lage im 15. Jahrhundert.
  • Kurfürst Friedrich I. (1415--1440).
  • Kurfürst Friedrich II. (1440--1470).
  • Albrecht Achilles (Kurfürst 1470--1486).
  • Kurfürst Johann (1486--1499).
  • IV. Das Jahrhundert der Reformation (1499--1598).
  • [Allgemeine Bewegungen und Verhältnisse.]
  • Kurfürst Joachim I. (1499--1535) und Kardinal Albrecht.
  • Kurfürst Joachim II. (1535--1571) und Hans von Küstrin (1530--1571).
  • Kurfürst Johann Georg (1571--1598).
  • Hof- und Landesverwaltung im 16. Jahrhundert..
  • V. Die neuen Erwerbungen und der Dreißigjährige Krieg (1598--1648).
  • Allgemeiner Charakter des Zeitalters von 1598---1648. -- Luthertum und Calvinismus.
  • Kurfürst Joachim Friedrich (1598--1608).
  • Kurfürst Johann Sigismund (1608--1619).
  • Kurfürst Georg Wilhelm (1619--1640).
  • Kurfürst Friedrich Wilhelm (bis zum Westfälischen Frieden 1640--1648).
  • VI. Die Begründung des brandenburgisch-preußischen Gesamtstaates (1648--1688).
  • Die Erhebung Brandenburgs zu einer selbständigen Macht (1648--1660).
  • Der Aufbau des Gesamtstaates (1648--1688).
  • Im Kampfe mit Ludwig XIV.
  • Im Bunde mit Ludwig XIV.
  • Seemachtspläne.
  • Die Umkehr der brandenburgischen Politik und der Ausgang des Großen Kurfürsten (1684--1688).
  • VII. Die Erwerbung der Königskrone und der Ausbau des militärischen Großstaats (1688--1740).
  • Staat und Hof des ersten Königs.
  • Im spanischen Erbfolgekriege und im nordischen Kriege.
  • Der Militär- und Beamtenstaat Friedrich Wilhelms I.
  • Die auswärtige Politik von 1720 bis 1740 und der Ausgang Friedrich Wilhelms I.
  • VIII. Die Erhebung Preußens zur Großmacht. 1740--1786.
  • Der Regierungsantritt Friedrichs II. und die beiden ersten schlesischen Kriege.
  • Friedenszeit von 1746--1756.
  • Der siebenjährige Krieg.
  • Retablissement und Wirtschaftspolitik seit 1763.
  • Die Erwerbung Westpreußens und die Handelspolitik.
  • Der bayerische Erbfolgekrieg und der Fürstenbund.
  • Die Carmersche Justizreform. Der „alte Fritz".
  • IX. Umsturz und Wiederaufbau (1786--1840).
  • Charakter des Zeitalters von 1786 bis 1840.
  • Innere Zustände und Regierungstendenzen unter Friedrich Wilhelm II.
  • Politik und Krieg unter Friedrich Wilhelm II.
  • Die Anfänge Friedrich Wilhelms III. und der Zusammenbruch.
  • Die Reformen und die Vorbereitung der Erhebung.
  • Die Befreiungskriege (1813--1815).
  • Abschluß der Reformen und Stillstand (1815--1840).
  • X. Der Verfassungsstaat und die deutsche Frage (1840--1859).
  • Verfassungsexperimente (1840--1847)..
  • Die Revolution (1848--1849).
  • Polenprozeß (1847). -- Sonderbundskrieg und Neufchatel.
  • Die deutsche Frage, die Vertrauensmänner. -- Bewilligung der Konstitution durch Friedrich Wilhelm IV.
  • Der 18. und 19. März 1848.
  • Der Umritt des Königs, die Märzverheißungen. -- Das liberale Ministerium.
  • Die deutsche Nationalversammlung. -- Der Aufstand in Posen.
  • Der Krieg um Schleswig-Holstein, der Waffenstillstand von Malmö, Aufstand in Frankfurt a. M.
  • Die Berliner Nationalversammlung und die Regierung.
  • Der monarchische Umschwung und die Oktroyierung der Verfassung. -- Die Verfassung vom 6. Dezember 1848, liberale Gesetzgebung.
  • Der Kampf um die deutsche Verfassung in Frankfurt a. M.
  • Ablehnung der deutschen Kaiserkrone durch Friedrich Wilhelm IV. -- Revolutionäre Bewegungen.
  • Der preußische Unionsversuch und die Wiederherstellung des Deutschen Bundes.
  • Die inneren Zustände Preußens seit 1850 und der Ausgang Friedrich Wilhelms IV.
  • XI. Die Begründung des Deutschen Reiches (1859--1871).
  • Die neue Ära und die Heeresreform.
  • Die deutsche Frage und die Krisis im Zollverein.
  • Der Verfassungskonflikt und das Ministerium Bismarck.
  • Der Frankfurter Fürstentag und die Herstellung des Einvernehmens mit Österreich.
  • Die polnische und die schleswig-holsteinsche Frage.
  • Der Verfassungskonflikt auf dem Höhepunkt.
  • Der dänische Krieg.
  • Die Konvention von Gastein und der Bruch mit Österreich.
  • Der Krieg von 1866.
  • Die Begründung des Norddeutschen Bundes.
  • Der deutsch-französische Krieg und die Begründung des Reiches.
  • XII. Im neuen Reich (1871--1888).
  • Die auswärtige Politik seit 1871.
  • Die Krisis von 1875.
  • Der Berliner Kongreß. -- Die Entstehung des Dreibundes. -- Der Rückversicherungsvertrag mit Rußland.
  • Kolonialpolitik.
  • Die Krisis von 1887.
  • Der Ausbau der Reichsverfassung. Reichsgesetzgebung bis 1878. -- Gründerzeit und Krach.
  • Preußische Verwaltungsreform, Ausbau der Selbstverwaltung.
  • Entstehung des Kulturkampfes.
  • Der Kulturkampf bis 1878.
  • Der Kampf gegen die Sozialdemokratie.
  • Die Vorbereitung des wirtschaftlichen Umschwunges von 1878.
  • Die Steuer- und Wirtschaftsreform.
  • Sozialistengesetz. -- Abbruch des Kulturkampfes.
  • Bedeutung des Umschwunges seit 1878. -- Die sozialpolitische Gesetzgebung.
  • Innere Kolonisation und Polenpolitik. -- Septennat und Kartell 1887..
  • Die neue Verwaltungsorganisation in Preußen.
  • Kulturbestrebungen.
  • Persönlichkeit Kaiser Wilhelms. -- Seine Größe.
  • Schlußwort.
  • Personenverzeichnis.

Full text

530 Der Verfassungsstaat und die dentsche Frage (1840—1859). 
in Frankfurt, den Grafen Dönhoff, der den Erlaß einer Verfassung als Vor- 
bedingung einer führenden Rolle Preußens in der deutschen Bewegung ansah. 
Am Abend des 17. März fand im Schlosse ein Kronrat statt, an dem auch 
der Prinz von Preußen. teilnahm. Bodelschwingh entwarf ein Patent, das in 
der deutschen Frage wie in der Frage der Verfassung alle von der öffentlichen 
Meinung gewünschten Zugeständnisse enthielt; dieses Patent wurde vom 
König unterzeichnet und ist am Vormittag des 18. März veröffentlicht worden. 
Bodelschwingh selbst trat zurück; mit der Neubildung des Ministeriums wurde 
Graf Arnim-Boytzenburg beauftragt. 
Nur eine von den Forderungen, die in der öffentlichen Meinung laut 
geworden waren und die auch eine Deputation des Berliner Magistrats beim 
König befürwortet hatte, blicb damals noch unerfüllt: der Abzug des Militärs, 
das im Schlosse zusammengezogen war. Davon ging am 18. März der Tumult 
aus, der jetzt keine andere Ursache mehr hatte, als die militärfeindliche Skandal- 
sucht der anfänglich froh bewegten Menge und die Treibereien der revolutionären 
Drahtzieher, die seit Wochen im Hintergrunde gearbeitet hatten und ihre Mühe 
nicht umsonst angewandt haben wollten. Aus den das Schloß umdrängenden 
Volksmassen erscholl plötzlich der Ruf: „Fort mit dem Militär!“, und damit 
kam wie auf Kommando eine drohende und gesährliche Bewegung in die Massen. 
Der General von Prittwitz, Kommandeur des 3. Armeekorps, dem an Stelle 
des zufällig abwesenden Kommandanten von Berlin, des Generals von 
Pfnel, der Oberbefehl übertragen worden war, ließ jetzt Truppen aus dem 
Schlosse vorrücken, um dessen unmittelbare Umgebung frei zu machen. In dem 
Gedränge, das dabei entstand, gingen zwei Schüsse los, ohne übrigens jemand 
zu treffen. Aber das war ein erwünschter Anlaß für die Aufwiegler. Nun 
wurde „Verrat.“ gerufen; wie auf eine Parole stob die Menge auscinander, 
und in allen Straßen, die zum Schlosse führten, wurden alsbald Barrikaden 
gebant, hinter denen bewaffnete Revolutionsmänner erschienen. Die Truppen 
gingen jetzt strahlenförmig vom Schloß aus vor, etwa 14 000 Mann stark, 
unter dem Kommando von Prittwitz. Ein heftiger Straßenkampf entspann 
sich, der von 4 Uhr nachmittags bis über Mitternacht hinaus dauerte. Die 
Truppen blieben Sieger; sie hatten gegen Mitternacht alle Straßen rund um 
das Schloß herum besetzt und abgesperrt. 
Im Schlosse herrschte während dieses Kampfes große Verwirrung. 
Deputationen kamen und gingen, darunter Rektor und Senat der Universität, 
Bischof Neander mit einer Anzahl von Bürgern seiner Gemeinde. Der König 
war im innersten erschüttert und vermochte das seelische Gleichgewicht nicht 
rasch genug wiederzufinden. Er konnte den Gedanken, das Blut seiner Unter- 
tauen vergießen zu müssen, nicht ertragen. Die Bitten seiner Gemahlin, die 
Worte des Hofpredigers Strauß verstärkten seine Neigung zu einem friedlichen 
Entgegenkommen gegen die aufständische Bevölkerung. Der liberale Abgeordnete 
von Vincke, der auch im Schlosse erschien, riet auf das dringendste zur Nach- 
giebigkeit, zum Zurückziehen der Truppen, und Bürgerdeputationen wiederholten 
eben dies Verlangen. Auch von Radowitz aus Wien ist in diesen Stunden 
ein Brief eingelausen mit einem verhängnisvollen Ratschlag, der in derselben 
Richtung wirken mußte. Eine deutsche Politik, wie sie dem König und diesem 
seinem Berater vorschwebte, wäre ja auch mit einer gewaltsamen Unterdrückung
	        

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