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Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2. (2)

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Bibliographic data

fullscreen: Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2. (2)

Multivolume work

Persistent identifier:
belehrung_kriegszeit_2
Title:
Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Multivolume work
Collection:
deutschesreich
DDC Group:
Politik
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
belehrung_kriegszeit_2_1916
Title:
Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2.
Volume count:
2
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1916
DDC Group:
Politik
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
I. Der Verlauf des Krieges. Von A. v. Janson, General der Infanterie z. D. in Berlin.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
B. Die Einleitung des Krieges im Westen.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2.
  • Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2. (2)
  • Title page
  • Blank page
  • Vorwort.
  • Inhalts-Verzeichnis.
  • I. Der Verlauf des Krieges. Von A. v. Janson, General der Infanterie z. D. in Berlin.
  • A. Mobilmachung, Aufmarsch und Kriegsplan.
  • B. Die Einleitung des Krieges im Westen.
  • C. Das Eindringen der Russen in Ostpreußen und die Befreiung der Provinz.
  • D. Die Einleitung des Krieges durch Österreich-Ungarn -- Offensive und Abwehr im Osten.
  • E. Die Wiedereroberung Galiziens und die Eroberung Polens.
  • F. Der westliche Kriegsschauplatz bis zum Sommer 1916.
  • G. Einheitliche Offensive unserer Gegner auf beiden Fronten.
  • H. Die Südfront der Mittelmächte.
  • J. Der türkische Kriegsschauplatz.
  • K. Der Seekrieg und die Schutzgebiete.
  • L. Tabelle zur Erläuterung des Ineinandergreifens der Ereignisse auf den verschiedenen Kriegsschauplätzen.
  • M. Schlußwort.
  • II. Die geschichtlichen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und seinen Verbündeten. Von Prof. Dr. Otto Hoetzsch in Berlin.
  • III. Die wichtigsten feindlichen Staaten nach ihren wirtschaftlichen Beziehungen und ihrer geschichtlichen Stellung zu Deutschland. Von Dr. Paul Rohrbach in Berlin.
  • IV. Kriegswirtschaft. Von Ministerialdirektor F. Lusensky in Berlin.
  • V. Die Militär-Gesundheitspflege im Kriege. Von Oberstabsarzt Dr. Hochheimer in Berlin-Steglitz.
  • VI. Fürsorge für die Kriegsteilnehmer. Von Landesrat Dr. Horion in Düsseldorf.
  • VII. Fürsorge für die Angehörigen der Kriegsteilnehmer. Von Dr. Arthur Söhner in Karlshorst.
  • VIII. Die Kriegsleistung der Frauen. Von Dr. Gertrud Bäumer in Hamburg.
  • IX. Die soziale Versicherung und der Krieg. Von Direktor im Reichsversicherungsamt Witowski in Berlin.
  • X. Die Genossenschaften und der Krieg. Von A. Crecelius in Berlin.
  • XI. Ostpreußens Verheerung und Wiederaufrichtung. Von Dr. Paul Landau in Berlin.
  • Anhang. Merksätze über Kriegerrenten, Hinterbliebenen-Versorgung und Familienfürsorge.
  • Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Erster Band. Inhaltsverzeichnis.
  • Kriegsliteratur aus Carl Heymanns Verlag Berlin W8. August 1914 -- Ende 1916.

Full text

1. Der Verlauf des Krieges                                                                                          7 
die nahe, mit Dünkirchen beginnende Reihe französischer Häfen, unterstützt 
durch das von vielen Kanälen durchschnittene vielfach überschwemmte Ge- 
lände, dem Vordringen der Deutschen entgegen, die sich durch Abgaben zur 
Verteidigung der flandrischen Küste gegen englische Angriffe zur See und 
Landungsversuche schwächen mußten. Bald bildete sich im Uferkanal eine 
Grenze mit den hart umstrittenen Punkten Nieuport, Dixmuyden und 
Ypern. Östlich um Ypern herum wurde der Anschluß an Lille erreicht, das 
seinerzeit von den Franzosen geräumt, von den Deutschen in neuzeitlicher 
Weise verteidigungsfähig gemacht wurde. 
Die in Flandern und Frankreich bis Ende Oktober 1914 geschaffene 
Lage besteht im wesentlichen trotz wiederholter Versuche, eine Entscheidung 
herbeizuführen, noch fort. 
C. Das Eindringen der Russen in Ostpreußen und die 
Befreiung der Provinz. 
Die der schwachen Streitmacht in Ostpreußen (4 Armeekorps, 1 Kaval- 
leriedivision, Landwehr und Landsturm) gestellte Aufgabe war um so schwie- 
riger, als ein zusammenhängendes Grenzbefestigungssvstem fehlte. Die Kette 
der masurischen Seen bildeten keinen völligen Ersatz, obwohl man sich beeilte, 
wenigstens flüchtige Befestigungen herzustellen. Der Schutz der Provinz 
Posen blieb Besatzungstruppen überlassen, in Schlesien befand sich ein Land- 
wehrkorps. Die ersten Angriffe russischer Kavallerie und Grenzwache wurden 
glänzend abgeschlagen, und die vorhandenen Kräfte hätten auch noch geraume 
Zeit zur Verteidigung Ostpreußens ausgereicht, wenn die Russen nicht lange 
Zeit vor der Kriegserklärung heimlich ihre Mobilmachung begonnen hätten 
und infolgedessen früher fertig gewesen wären, als man annehmen durfte. 
Trotzdem wurde der in der zweiten Hälfte des August in weit überlegener 
Stärke gegen Insterburg vorrückenden Njemen- oder Wilna-Armee des Ge- 
nerals v. Rennenkampf anfangs erfolgreicher Widerstand geleistet, der erst 
aufgegeben wurde, als das Eindringen der Narew-Armee von Süden her 
die Lage unhaltbar machte. Der Entschluß zum Rückzuge hinter die stark 
befestigte Linie der Nogat und Weichsel war rein theoretisch-militärisch 
gewiß richtig; im eignen Lande aber kann man nicht ohne schwerste auch 
auf die Kriegführung zurückwirkende Schädigung eine ganze Provinz 
preisgeben, am wenigsten gegenüber einem barbarischen Feinde. Der 
oberste Leiter des Heeres, des Kaisers Majestät, fand den richtigen Ausweg. 
Generaloberst v. Hindenburg (später Generalfeldmarschall) wurde 
der Oberbefehl übertragen, und im Westen wurden trotz der erhöhten An- 
forderungen der dortigen Lage Truppen für den Osten verfügbar gemacht. 
Eine so großartige Truppenverschiebung mit der Eisenbahn während der 
Heeresbewegungen war bisher unerhört, sowohl was die Menge der Truppen 
als die Entfernung betrifft — 1870/71 hatte nur eine einzige deutsche Division 
innerhalb Frankreichs mit der Bahn den Kriegsschauplatz gewechselt. Auch 
dies war ein Beleg für das wunderbare Zusammenarbeiten des General-
	        

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