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Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2. (2)

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Bibliographic data

fullscreen: Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2. (2)

Multivolume work

Persistent identifier:
belehrung_kriegszeit_2
Title:
Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Multivolume work
Collection:
deutschesreich
DDC Group:
Politik
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
belehrung_kriegszeit_2_1916
Title:
Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2.
Volume count:
2
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1916
DDC Group:
Politik
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
II. Die geschichtlichen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und seinen Verbündeten. Von Prof. Dr. Otto Hoetzsch in Berlin.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
C. Bulgarien.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
III. Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Bulgarien und Deutschland.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
b) Der deutsch-bulgarische Handel.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2.
  • Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2. (2)
  • Title page
  • Blank page
  • Vorwort.
  • Inhalts-Verzeichnis.
  • I. Der Verlauf des Krieges. Von A. v. Janson, General der Infanterie z. D. in Berlin.
  • II. Die geschichtlichen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und seinen Verbündeten. Von Prof. Dr. Otto Hoetzsch in Berlin.
  • Introduction
  • A. Der Dreibund, seine Entstehung und sein Zusammenbruch.
  • B. Der Bund mit Österreich-Ungarn.
  • C. Bulgarien.
  • I. Die Entwicklung Bulgariens bis zum Berliner Kongreß (1878).
  • II. Die Entwicklung Bulgariens seit dem Berliner Kongreß (1878).
  • III. Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Bulgarien und Deutschland.
  • a) Die geographische Grundlage.
  • b) Der deutsch-bulgarische Handel.
  • c) Aufgaben der Zukunft.
  • D. Die Türkei.
  • Literatur.
  • III. Die wichtigsten feindlichen Staaten nach ihren wirtschaftlichen Beziehungen und ihrer geschichtlichen Stellung zu Deutschland. Von Dr. Paul Rohrbach in Berlin.
  • IV. Kriegswirtschaft. Von Ministerialdirektor F. Lusensky in Berlin.
  • V. Die Militär-Gesundheitspflege im Kriege. Von Oberstabsarzt Dr. Hochheimer in Berlin-Steglitz.
  • VI. Fürsorge für die Kriegsteilnehmer. Von Landesrat Dr. Horion in Düsseldorf.
  • VII. Fürsorge für die Angehörigen der Kriegsteilnehmer. Von Dr. Arthur Söhner in Karlshorst.
  • VIII. Die Kriegsleistung der Frauen. Von Dr. Gertrud Bäumer in Hamburg.
  • IX. Die soziale Versicherung und der Krieg. Von Direktor im Reichsversicherungsamt Witowski in Berlin.
  • X. Die Genossenschaften und der Krieg. Von A. Crecelius in Berlin.
  • XI. Ostpreußens Verheerung und Wiederaufrichtung. Von Dr. Paul Landau in Berlin.
  • Anhang. Merksätze über Kriegerrenten, Hinterbliebenen-Versorgung und Familienfürsorge.
  • Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Erster Band. Inhaltsverzeichnis.
  • Kriegsliteratur aus Carl Heymanns Verlag Berlin W8. August 1914 -- Ende 1916.

Full text

II. Die Beziehungen zwischen Deutschland und seinen Verbündeten                    53 
überschätzen. Auch mit seiner Vergrößerung bleibt Bulgarien für unsere 
weltwirtschaftliche Zukunft ein kleines Land und ein kleiner Wirtschafts- 
markt. Aber ohne diese Überschätzung werden wir den Wert dieser Be- 
ziehungen auch nicht unterschätzen, die sehr entwicklungsfähig sind. Ent- 
wicklungsfähig sowohl in bezug auf Bulgarien selbst, das erst am Anfange 
seiner Entwicklung steht, das uns agrarische Produkte liefern und dafür von 
uns industrielle nehmen kann, das mit Hilfe deutscher Kaufleute, Techniker, 
Industrieller sich in die Höhe arbeiten will, wozu die Kräfte eines nüchternen 
und zuverlässigen Volkes als günstige Voraussetzungen vorhanden sind. 
Entwicklungsfähig weiterhin aber in bezug auf die ganze Frage der Donau. 
Vielen in Deutschland erschienen bisher die Bemühungen, namentlich in Bayern, 
um die Donauschiffahrt, um die Verbindung der Donau mit dem Main und 
dem Rhein geradezu als eine Marotte. Jetzt rückt das in ein anderes Licht. 
Alle Fragen, die den Donaulauf berühren, die beiden Donaukommissionen, 
die Schiffahrtsabgaben, die Bauten am Eisernen Tor, die Tarifsätze, die 
Verbindung der Donau mit der Elbe, der Oder, dem Main, dem Rhein, 
die Frage der Donauhäfen: alles das kommt ja von selbst schon in Fluß, 
weil vieles davon Gegenstand des Völkerrechts war und damit wie dieses 
selbst heute völlig zertrümmert am Boden liegt. Das muß neu aufgebaut 
werden im Sinne engster Beziehungen zwischen Bulgarien und den Zentral- 
mächten, damit so ein größerer, freierer Verkehrszug geschaffen und ge- 
sichert bleibe. Wer daher diese Dinge studiert, muß auch vor allem die Donau- 
frage studieren. 
c) Aufgaben der Zukunft. 
Aber zuletzt: entwicklungsfähig sind alle diese Beziehungen ohne Zweifel 
sehr stark, wenn wir es auch hier ablehnen, in Zahlen zu schwelgen und 
Zukunftsbilder zu malen von dem, was dort gefunden, ausgebaut und er- 
schlossen werden kann. Sie sind es aber nur unter einer durchschlagenden 
Bedingung. Wir haben in Deutschland unsere Beziehungen zur Türkei 
jahrzehntelang ins Auge gefaßt, ohne zu überlegen, daß zwischen uns und 
der Türkei die Balkanstaaten liegen. Diese geographische Naivität muß 
aufhören. Auch hier wie überall dürfen wir politische und politisch-geschicht- 
liche und volkswirtschaftliche Studien nur treiben mit dem Blick auf die Karte. 
Diese lehrt uns aber, daß alle Zukunftsgedanken, die wir an unsere Be- 
ziehungen zu Bulgarien knüpfen, nur einen Sinn haben, wenn zugleich 
auch die anderen Teile des Nordens der Balkanhalbinsel in diesen Konzern 
hereintreten. Wir wissen noch nicht, was aus Serbien, Montenegro und 
aus Albanien wird, aber ihre Zustände dürfen nur so geregelt werden, 
daß diese Länder sich gleichfalls dahin orientieren, wohin sie geographisch 
gehören, nämlich nach der Donau und dem Wirtschaftsreich der Zentral- 
mächte. Und daß die Frage Rumänien so oder so auch dafür von größter 
Bedeutung ist und bleibt, liegt auf der Hand. 
Der Mittelpunkt aber bleibt Bulgarien und unsere Beziehungen zu 
ihm. Wir halten es für übertrieben, was auch für die Beziehung zur 
Türkei gilt, daß man im ersten Übereifer davon spricht, die Sprache unserer
	        

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