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Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2. (2)

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Bibliographic data

fullscreen: Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2. (2)

Multivolume work

Persistent identifier:
belehrung_kriegszeit_2
Title:
Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Multivolume work
Collection:
deutschesreich
DDC Group:
Politik
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
belehrung_kriegszeit_2_1916
Title:
Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2.
Volume count:
2
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1916
DDC Group:
Politik
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
III. Die wichtigsten feindlichen Staaten nach ihren wirtschaftlichen Beziehungen und ihrer geschichtlichen Stellung zu Deutschland. Von Dr. Paul Rohrbach in Berlin.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
B. England.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
II. Das politische Verhältnis zu Deutschland.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
c) Der Gegensatz in der Orientpolitik.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
1. Die Orientpolitik Englands.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2.
  • Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2. (2)
  • Title page
  • Blank page
  • Vorwort.
  • Inhalts-Verzeichnis.
  • I. Der Verlauf des Krieges. Von A. v. Janson, General der Infanterie z. D. in Berlin.
  • II. Die geschichtlichen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und seinen Verbündeten. Von Prof. Dr. Otto Hoetzsch in Berlin.
  • III. Die wichtigsten feindlichen Staaten nach ihren wirtschaftlichen Beziehungen und ihrer geschichtlichen Stellung zu Deutschland. Von Dr. Paul Rohrbach in Berlin.
  • A. Rußland.
  • B. England.
  • I. Das wirtschaftliche Verhältnis zu Deutschland.
  • II. Das politische Verhältnis zu Deutschland.
  • a) Handelsrivalität.
  • b) Flottenrivalität.
  • c) Der Gegensatz in der Orientpolitik.
  • 1. Die Orientpolitik Englands.
  • 2. Deutschlands Interesse am Orient.
  • d) Die Einkreisungspolitik.
  • C. Frankreich.
  • D. Italien.
  • E. Japan.
  • Literatur-Verzeichnis.
  • IV. Kriegswirtschaft. Von Ministerialdirektor F. Lusensky in Berlin.
  • V. Die Militär-Gesundheitspflege im Kriege. Von Oberstabsarzt Dr. Hochheimer in Berlin-Steglitz.
  • VI. Fürsorge für die Kriegsteilnehmer. Von Landesrat Dr. Horion in Düsseldorf.
  • VII. Fürsorge für die Angehörigen der Kriegsteilnehmer. Von Dr. Arthur Söhner in Karlshorst.
  • VIII. Die Kriegsleistung der Frauen. Von Dr. Gertrud Bäumer in Hamburg.
  • IX. Die soziale Versicherung und der Krieg. Von Direktor im Reichsversicherungsamt Witowski in Berlin.
  • X. Die Genossenschaften und der Krieg. Von A. Crecelius in Berlin.
  • XI. Ostpreußens Verheerung und Wiederaufrichtung. Von Dr. Paul Landau in Berlin.
  • Anhang. Merksätze über Kriegerrenten, Hinterbliebenen-Versorgung und Familienfürsorge.
  • Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Erster Band. Inhaltsverzeichnis.
  • Kriegsliteratur aus Carl Heymanns Verlag Berlin W8. August 1914 -- Ende 1916.

Full text

78 Dr. Paul Rohrbach 
sich anzueignen. Diese Logik liegt so sehr in der geschichtlichen Erfahrung 
begründet, daß man vom zweiten und dritten Jahrtausend vor Christus bis 
auf die Gegenwart verfolgen kann, wie sich das Spiel wiederholt, daß jede 
starke Macht in Ägypten nach der Beherrschung des syrischen Vorgeländes 
bis gegen den Euphrat hin strebt (Ramses II, Necho, die Ptolemäer, Mehemed 
Ali, das moderne England), und umgekehrt jeder in Vorderasien mächtige 
Staat nach der Eroberung von Ägypten (Assyrer, Perser, Alexander der 
Große, die arabischen Kalifen, Saladin, die osmanischen Sultane). 
Diesem Zug, Ägypten zu decken, folgte auch die englische Politik, indem 
sie seit dem Beginne der Regierung Eduards VII. erkennbar darauf ausgeht, 
die Türkei der Gebiete zwischen dem Persischen Golf und der syrischen Mittel- 
meerküste zu berauben und durch deren Besitzergreifung eine direkte eng- 
lische Verbindung zwischen Ägypten und Indien herzustellen. 
Man hat sich in England einmal, um die Seit des Thronwechsels nach 
dem Tode der Königin Viktoria, zu weit mit Offenherzigkeiten in dieser 
Richtung vorgewagt. Der berühmte Ingenieur Willcocks, seinerzeit Chef 
des ägpptischen Bewässerungswesens unter englischer Herrschaft, hielt in 
der geographischen Gesellschaft in Kairo einen gleich danach veröffentlichten 
Vortrag, in dem er nicht nur davon sprach, die alten Kulturwerke in Babyy- 
lonien mit englischen Mitteln wiederherzustellen, sondern außerdem noch 
das überraschende Programm aufstellte, Babylonien müsse zu seiner Wieder- 
kultivierung mit englischen Untertanen, nämlich ägpptischen und indischen 
Bauern, besiedelt werden. Daß Willcocks nicht nur an die Bewässerung, 
sondern zugleich rechtzeitig auch an die Menschen dachte, die das neubewässerte 
Land bebauen sollten, zeigt uns seine praktische englische Betrachtungsweise 
der Dinge; aber öffentlich davon zu sprechen, war jedenfalls im höchsten Grade 
unvorsichtig, denn die türkische Regierung und wer sich sonst für diese Dinge 
interessierte, mußte natürlich sofort den Schluß ziehen, daß nicht nur Bewässe- 
rung und Besiedelung, sondern auch Besitzergreifung des Stromlandes durch 
England vorgesehen war. Ausgeschlossen war jedenfalls, daß eine Millionen- 
einwanderung englischer Untertanen erfolgen konnte und diese Leute dann 
nachher in Babylonien türkisch wurden. Ein solcher Vorgang kommt für 
englisches Denken nicht in Betracht. 
2. Die Besetzung Ägyptens durch England bildet einen der großen Angel- 
punkte zum politischen Verständnis der Jahre, in denen sich der Weltkrieg 
vorbereitet hat. Sie bildet aber auch einen Hauptschlüssel, um die Entwicklung 
der englisch-deutschen Beziebungen zu begreifen. Auf den ersten Anschein 
wird es nicht unmittelbar einleuchten, wieso das Verhältnis Deutschlands 
und Englands durch Vorgänge und Tatsachen im Osten des Mittelmeer- 
beckens bestimmt werden soll. Gerade darin aber offenbart sich der dem 
größten Teil unserer öffentlichen Meinung damals noch unbewußte Eintritt 
Deutschlands in die Weltpolitik. Wenn Deutschland weltpolitische Inter- 
essen erhielt und durch sie mit seinem Wohl und Wehe mit in die orientali- 
schen Dinge hineingezogen wurde, so darf hier freilich nicht die Folge irgend- 
welcher, absichtlich und zielbewußt in diese Richtung geleiteter Entschlüsse 
der deutschen Politik erblickt werden. Daß es so kam, ist vielmehr eine un-
	        

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