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Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2. (2)

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Bibliographic data

fullscreen: Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2. (2)

Multivolume work

Persistent identifier:
belehrung_kriegszeit_2
Title:
Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Multivolume work
Collection:
deutschesreich
DDC Group:
Politik
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
belehrung_kriegszeit_2_1916
Title:
Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2.
Volume count:
2
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1916
DDC Group:
Politik
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
III. Die wichtigsten feindlichen Staaten nach ihren wirtschaftlichen Beziehungen und ihrer geschichtlichen Stellung zu Deutschland. Von Dr. Paul Rohrbach in Berlin.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
C. Frankreich.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
II. Das politische Verhältnis zu Deutschland.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
a) Frankreichs Stellung unter Napoleon III. und nach 1870/71.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2.
  • Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2. (2)
  • Title page
  • Blank page
  • Vorwort.
  • Inhalts-Verzeichnis.
  • I. Der Verlauf des Krieges. Von A. v. Janson, General der Infanterie z. D. in Berlin.
  • II. Die geschichtlichen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und seinen Verbündeten. Von Prof. Dr. Otto Hoetzsch in Berlin.
  • III. Die wichtigsten feindlichen Staaten nach ihren wirtschaftlichen Beziehungen und ihrer geschichtlichen Stellung zu Deutschland. Von Dr. Paul Rohrbach in Berlin.
  • A. Rußland.
  • B. England.
  • C. Frankreich.
  • I. Frankreich als Wirtschaftsmacht.
  • II. Das politische Verhältnis zu Deutschland.
  • a) Frankreichs Stellung unter Napoleon III. und nach 1870/71.
  • b) Der Anschluß Frankreichs an Rußland und die Revancheidee.
  • c) Faschoda und Marokko.
  • D. Italien.
  • E. Japan.
  • Literatur-Verzeichnis.
  • IV. Kriegswirtschaft. Von Ministerialdirektor F. Lusensky in Berlin.
  • V. Die Militär-Gesundheitspflege im Kriege. Von Oberstabsarzt Dr. Hochheimer in Berlin-Steglitz.
  • VI. Fürsorge für die Kriegsteilnehmer. Von Landesrat Dr. Horion in Düsseldorf.
  • VII. Fürsorge für die Angehörigen der Kriegsteilnehmer. Von Dr. Arthur Söhner in Karlshorst.
  • VIII. Die Kriegsleistung der Frauen. Von Dr. Gertrud Bäumer in Hamburg.
  • IX. Die soziale Versicherung und der Krieg. Von Direktor im Reichsversicherungsamt Witowski in Berlin.
  • X. Die Genossenschaften und der Krieg. Von A. Crecelius in Berlin.
  • XI. Ostpreußens Verheerung und Wiederaufrichtung. Von Dr. Paul Landau in Berlin.
  • Anhang. Merksätze über Kriegerrenten, Hinterbliebenen-Versorgung und Familienfürsorge.
  • Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Erster Band. Inhaltsverzeichnis.
  • Kriegsliteratur aus Carl Heymanns Verlag Berlin W8. August 1914 -- Ende 1916.

Full text

84 Dr. Paul Rohrbach 
reich und Deutschland ist das Verhältnis umgekehrt: Frankreich bezog von 
uns Waren für 800 Millionen Mark und schickte uns solche für nicht ganz 
600 Millionen. Dabei überwiegen in der Lieferung Frankreichs für uns 
die feinen Fabrikate und Genußmittel, sowie einige zur Veredelung bestimmte 
Rohstoffe, während die Hauptposten unserer Ausfuhr nach Frankreich Kohlen, 
Getreide, Eisenerze, Chemikalien, Felle und Maschinen waren. Da Frank- 
reich imstande ist, sich sowohl mit Lebensmitteln als auch mit den meisten 
erforderlichen Rohstoffen in der Hauptsache selbst zu versorgen — namentlich 
bringt es in normalen Jahren genügend Getreide für seinen eignen Bedarf 
hervor — so ist damit eine große natürliche Festigkeit der französischen 
Volbswirtschaft gegeben. Zwar müssen z. B. Baumwolle und Wolle sowie 
manche Metalle, auch italienische Rohseide, eingeführt werden, aber die 
schweren Massenfabrikate sind so wenig Sache der französischen Industrie, 
daß auch die Einfuhr in den entsprechenden Rohstoffen für Frankreich nicht 
entfernt dieselbe Rolle spielt, wie für England oder Deutschland. Es ist 
überhaupt nicht französische Art, auf industriellem Gebiete viel zu unter- 
nehmen und zu wagen. Frankreich ist ein Land, dessen Ausfuhrproduktion 
überwiegend für reiche Völker oder reiche gesellschaftliche Schichten bestimmt 
ist. Auf diese wird die französische Ware immer eine große Anziehung aus- 
üben. Für Deutschland folgt daraus aber, daß je mehr sich der deutsche Ge- 
schmack selbständig entwickelt und je mehr die deutsche Industrie imstande 
ist, auch besondere Ansprüche zu befriedigen, um so mehr die Notwendigkeit 
französischer Einfuhr zu uns abnelhmen wird, während wir umgekehrt den 
Franzosen dauernd unentbehrlich bleiben werden (s. Artikel IV Ba). 
II. Das politische Verhältnis zu Deutschland. 
Weniger als bei irgendeinem andern Lande sind unsere Beziehungen 
zu Frankreich sowohl jetzt als auch früher durch wirtschaftliche Tatsachen 
oder Gegensätze bestimmt worden — um so mehr dagegen durch den beider- 
seitigen politischen Willen. Die ganze Entwicklung des politischen Verhält- 
nisses zwischen Frankreich und Deutschland seit der Wiedererrichtung des 
Deutschen Reiches verläuft daher auch in wesentlich einfacheren Linien, als 
es zwischen Deutschland und Rußland oder Deutschland und England der 
Fall ist. Das zweite französische Kaiserreich, das Napoleon III. den Fran- 
zosen damit im voraus schmackhaft zu machen versuchte, daß er ihnen 
versicherte, es werde der Friede sein, führte schon wenige Jahre nach 
seiner Errichtung im Verein mit England den Krimkrieg gegen Rußland. 
Es führte danach 1859 den italienischen Krieg gegen Österreich, unternahm 
die verfehlte Expedition nach Mexiko und fand sein Ende, weil es nicht 
imstande war, das unter Preußens Führung geeinte neue Deutschland zu 
besiegen. Warum aber ist Frankreich überhaupt in den 1870 er Krieg mit uns 
hineingeraten? 
a) Das System Napoleons III. strebte einen tatsächlichen Absolutismus 
an, unter Vernachlässigung der moralischen Grundlagen des Staatslebens 
und der bürgerlichen Gesellschaft, aber unter Aufrechterbaltung des demo- 
kratischen Scheins mit Hilfe mehr oder weniger unaufrichtiger parlamen-
	        

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