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Das Buch von unsern Kolonien.

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Bibliographic data

fullscreen: Das Buch von unsern Kolonien.

Monograph

Persistent identifier:
beta_kolonien_1908
Title:
Das Buch von unsern Kolonien.
Author:
Beta, Ottomar
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Ferdinant Hirt & Sohn
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1908
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Dritter Teil: Asien.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Wirren und Kämpfe in China.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Die Belagerung der Gesandtschaften und die Ermordung des Freiherrn von Ketteler.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Das Buch von unsern Kolonien.
  • Title page
  • Rechtlicher Hinweis.
  • Germans to the front!
  • Dorf bei Bismarckburg Togo, mit einziehender Haussa-Karawane.
  • Vorgeschichte.
  • Erster Teil: Afrika.
  • Allgemeines über die Bevölkerung Afrikas.
  • Lüderitzland und Südwest-Afrika.
  • Togo.
  • Kamerun.
  • Der erste Kampf in Kamerun.
  • Deutsch-Ostafrika.
  • Zweiter Teil: Im Stillen Ozean.
  • Neu-Guinea oder Kaiser-Wilhelmsland.
  • Das Bismarck-Archipel.
  • Die Salomo-Inseln.
  • Die Karolinen.
  • Die Marschall-Inseln.
  • Die Marianen.
  • Die Samoa-Inseln.
  • Dritter Teil: Asien.
  • Allgemeines über Ur-China, seine Sprache und Entwicklung.
  • Die Kiautschou-Bucht.
  • Wirren und Kämpfe in China.
  • Wie es dazu kam.
  • Die Greuel in Peking.
  • Die Belagerung der Gesandtschaften und die Ermordung des Freiherrn von Ketteler.
  • Der Zug Seymours.
  • Tientsin und die Taku-Forts.
  • Die Befreiung.
  • Das Ende des Krieges.
  • Inhaltsübersicht.
  • Imprint
  • Karten: Togo und Kamerun; Deutsch-Südwest-Afrika; Deutsch-Ost-Afrika.
  • Karte: Stiller Ozean.
  • Jugendschriften und Geschenkwerke aus dem Verlage von Ferdinand Hirt & Sohn in Leipzig.

Full text

— 243 — 
von den Flotten vor Taku Entsatz heischen sollten. Sie mußten nachts 
über die Stadtmauer gelassen werden und brauchten Wochen, um sich 
durch die Boxerscharen durchzuschleichen. Die Gräben lagen voller 
Leichen, die letzten Luxushunde, die edelsten Rennpferde wurden geschlachtet, 
um für die armen chinesischen Christen Nahrung zu schaffen. Aber kein 
Entsatz ließ sich blicken. 
Der Zug Seymours. 
Und doch wurde während all der Zeit fieberhaft an der Aufgabe 
des Entsatzes gearbeitet. Sofort nach der ersten Nachricht von der be— 
drohlichen Wendung der Dinge in Peking hatte das internationale 
Geschwader vor Taku eine starke Truppe gelandet, die von den Forts 
unbehelligt blieb. Es waren 915 Engländer, 350 Deutsche, 300 Russen, 
158 Franzosen, 104 Amerikaner, 51 Japaner, 40 Italiener und 25 
Osterreicher, die sich unter den Befehl des englischen Admirals Seymour 
stellten. Wir besitzen aus der Feder des Korvettenkapitäns Schlieper 
von der „Hertha“ eine packende Schilderung des kühnen und bis dahin 
einzigartigen Zuges der zweitausend Mann aller Kulturnationen, der 
fast an den Zug der zehntausend Griechen unter Kenophon gemahnt. 
Die Bahn Taku—Tientsin—Peking schien die Expedition leicht zu 
machen, und in Tientsin, wo eine große Fremdenkolonie besteht, fand ein 
glänzender Empfang statt; aber von dort aus mußte man unter stetem 
Halt vorrücken. Überall waren Schienen aufgerissen, und schwelten die 
Schwellen. Bei Langfang am 14. Juni wurden die Boxerhorden zurück- 
geworfen, wobei Kapitän von Usedom verwundet wurde. Ohne Wagen 
und Pferde und ohne Kavallerie sah sich die Expedition bald am Ende 
ihrer Kräfte. Am 18. kamen die Züge vor der zerstörten Brücke über 
den Peiho bei Yangsun zum Stillstand, konnten weder rück= noch vor- 
wärts. Große Massen kaiserlicher Truppen mit schwerem Geschütz und 
bewaffnet mit den modernsten Gewehren mit rauchlosem Pulver, während 
unsere Matrosen noch das alte Modell 1871/84 führten, rückten von 
Peking her ins Treffen ein. Zwar ließen die Chinesen etwa 500 Tote 
auf der Walstatt; aber auch die Verbündeten waren am Ende ihrer 
Kräfte. Die Eisenbahn mußte aufgegeben werden. Die kostbaren Waggons 
wurden von den Chinesen verbrannt. Zum Glück hatte Oberleutnant 
Röhr vier große Dschunken erobert, auf denen die Boxer Eisenbahn- 
16“
	        

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