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Reorganisation der inneren Verwaltung Preußens.

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Bibliographic data

fullscreen: Reorganisation der inneren Verwaltung Preußens.

Multivolume work

Persistent identifier:
bismarck_gedanken_1898
Title:
Gedanken und Erinnerungen.
Author:
Kohl, Horst
Place of publication:
Leipzig
Document type:
Multivolume work
Collection:
deutschesreich
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
bismarck_gedanken_1898_001
Title:
Gedanken und Erinnerungen. Erster Band.
Author:
Bismarck, Otto von
Editor:
Kohl, Horst
Volume count:
1
Publisher:
J. G. Cotta'sche Buchhandlung
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1898
Scope:
396 Seiten
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Zehntes Kapitel: Petersburg.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Reorganisation der inneren Verwaltung Preußens.
  • Title page
  • Blank page
  • Inhalt:
  • Blank page
  • Introduction
  • I. Wesen und Grundlagen der Selbstverwaltung.
  • II. Gliederung der Verwaltungsverbände.
  • III. Die Gemeinde.
  • IV. Der Kreis.
  • V. Die Provinz.
  • VI. Durchführung der Reorganisation auf den einzelnen Verwaltungsgebieten.
  • Werbung Verlag Julius Springer in Berlin

Full text

42 Die Gemeinde. 
Vereinbarungen und Vorschriften erscheint unbedenklich. Einer Aus— 
dehnung über das nothwendige Bedürfniß wird schon das Interesse 
einheitlicher Gestaltung in Kreis und Gemeinde entgegentreten. Zudem 
ist im Kreisausschuß ein Organ gegeben, welches die dabei maßgeben— 
den thatsächlichen Verhältnisse in unbefangener sachgemäßer Weise zu 
würdigen vermag. 
Diese Einschränkungen werden sonach der grundsätzlichen Anwen— 
dung des allgemeinen Lastenfußes keinen Eintrag thuen, vielmehr, indem 
sie die Schärfen desselben abschleifen, seine Durchführbarkeit sichern und 
ihn damit erst in seinem wahren Werthe allseitig erkennen lassen. 
Als Consequenz des Besteuerungsfußes erscheint es endlich, daß 
Forensen ebenso wie Korporationen, Handels-, Kommandit= und Actien= 
gesellschaften einer fingirten Einkommensteuer von den in dem betref- 
fenden Kreis= oder Gemeindeverbande belegenen Grundstücken und 
Gewerbeanlagen unterworfen werden. Die persönliche Steuer wird 
damit — wie dies unter Anderem auch bei der Staatseinkommensteuer 
der Ausländer der Fall ist)) — lokalisirt. Den Grundsatz vertritt im 
Allgemeinen auch § 12. des Kreisordnungsentwurfs. Gleichwohl sollen 
juristische Personen (mit Ausnahme der mit Korporationsrechten ver- 
sehenen Actiengesellschaften) nur nach Maßgabe des auf die Grund= und 
Gewerbesteuer entfallenden Betrages herangezogen werden, wonach 
Staat, Provinz, kommunale Verbände, geistliche, Unterrichts-, Armen- 
und Gefangenen--Anstalten und Stiftungen auch bezüglich des nicht un- 
mittelbar zu ihren korporativen Zwecken dienenden Vermögens von 
dieser fingirten Einkommensteuer befreit bleiben würden. Diese Aus- 
nahmestellung ist nicht gerechtfertigt. Eine Korporation, die sich auf den 
wirthschaftlichen Standpunkt des Privatbesitzers stellt, geht damit über 
ihre eigentlichen Zwecke hinaus und begiebt sich insoweit der ihr ledig- 
lich in Rücksicht auf letztere beiwohnenden Vorrechte. Sie nimmt die 
Vortheile der Verbandseinrichtungen wie jedes andere Verbandsmitglied 
gesetzes vom 28. Juli 1851. § 42., wonach bei besonders erheblicher Abnutzung 
der Landstraßen und Gemeindewege, nicht unterhaltungspflichtige Gemeinden oder 
Verwaltungen oder einzelne bestimmte Personen (Inhaber von Gewerbebetrieben, 
Steinbrüchen rc.), zu verhältnißmäßigen durch Vereinbarung ev. im geordneten 
Verwaltungswege festzusetzenden Beiträgen herangezogen werden können. Umgekehrt 
kann das geringere Interesse, welches isolirte Besitzungen, größere Waldkomplexe 2c. 
an gewissen Gemeindeeinrichtungen haben und welches sie vielleicht zu eigenen be- 
züglichen Aufwendungen nöthigen wird, unter Umständen deren beschränkte (ev. auch 
fixirte) Heranziehung zu den betreffenden Gemeindeabgaben vollkommen rechtfertigen. 
*) Ges. v. 1. Mai 1851. (G.-S. S. 193.) 8 18.
	        

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