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Blätter für Rechtsanwendung. XXVI. Band. (26)

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Bibliographic data

fullscreen: Blätter für Rechtsanwendung. XXVI. Band. (26)

Multivolume work

Persistent identifier:
blaetter_rechtsanwendung
Title:
Blätter für Rechtsanwendung.
Author:
Seuffert, Johann Adam
Glück, Christian Carl
Editor:
Hettich, Karl
Document type:
Multivolume work
Collection:
bayern
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
blaetter_rechtsanwendung_26_1861
Title:
Blätter für Rechtsanwendung. XXVI. Band.
Editor:
Seuffert, Johann Adam
Volume count:
26
Place of publication:
Erlangen
Publisher:
J. J. Palm und Ernst Enke.
Document type:
Volume
Collection:
bayern
Publication year:
1861
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Ergänzungsblatt Nr 4. 26. Jahrgang.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Erörterungen und Entscheidungen zu dem Gerichtsverfassungsgesetze vom 1. Juli 1856.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
XLIII. Zu Art. 3 Nr. 15 und Art. 6, 7, 8 : Zuständigkeit, wenn Grundlasten Streitgegenstand sind. Gerichtsablehnende Einreden.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Blätter für Rechtsanwendung.
  • Blätter für Rechtsanwendung. XXVI. Band. (26)
  • Title page
  • Alphabetisches Register zum sechs und zwanzigsten Bande der Blätter für Rechtsanwendung. Neue Folge VI. Band.
  • Systematisches Register.
  • Berichtigungen.
  • Samstag den 12. Januar 1861, 26. Jahrgang. Nr 1.
  • Samstag den 26. Januar 1861, 26. Jahrgang. Nr 2.
  • Samstag den 9. Februar 1861, 26. Jahrgang. Nr 3.
  • Samstag den 23. Februar 1861, 26. Jahrgang. Nr 4.
  • Samstag den 9. März 1861, 26. Jahrgang. Nr 5.
  • Samstag den 23. März 1861, 26. Jahrgang. Nr 6.
  • Samstag den 6. April 1861, 26. Jahrgang. Nr 7.
  • Samstag den 20. April 1861, 26. Jahrgang. Nr 8.
  • Samstag den 4. Mai 1861, 26. Jahrgang. Nr 9.
  • Samstag den 18. Mai 1861, 26. Jahrgang. Nr 10.
  • Samstag den 1. Juni 1861, 26. Jahrgang. Nr 11.
  • Samstag den 15. Juni 1861, 26. Jahrgang. Nr 12.
  • Samstag den 29. Juni 1861, 26. Jahrgang. Nr 13.
  • Samstag den 13. Juli 1861, 26. Jahrgang. Nr 14.
  • Samstag den 27. Juli 1861, 26. Jahrgang. Nr 15.
  • Samstag den 10. August 1861, 26. Jahrgang. Nr 16.
  • Samstag den 24. August 1861, 26. Jahrgang. Nr 17.
  • Samstag den 7 Sept. 1861, 26. Jahrgang. Nr 18.
  • Samstag den 21. Sept. 1861, 26. Jahrgang. Nr 19.
  • Samstag den 5. Okt 1861, 26. Jahrgang. Nr 20.
  • Samstag den 19. Okt. 1861, 26. Jahrgang. Nr 21.
  • Samstag den 2. Nov. 1861, 26. Jahrgang. Nr 22.
  • Samstag den 16. Nov. 1861, 26. Jahrgang. Nr 23.
  • Samstag den 30. Nov. 1861, 26. Jahrgang. Nr 24.
  • Samstag den 14. Dez. 1861, 26. Jahrgang. Nr 25.
  • Samstag den 28. Dez. 1861, 26. Jahrgang. Nr 26.
  • Ergänzungsblatt Nr 1. 26. Jahrgang.
  • Ergänzungsblatt Nr 2. 26. Jahrgang.
  • Ergänzungsblatt Nr 3. 26. Jahrgang.
  • Ergänzungsblatt Nr 4. 26. Jahrgang.
  • Können auch die Folgen der Entlassung von der Instanz durch Rehabilitation getilgt werden?
  • Erörterungen und Entscheidungen zu dem Gerichtsverfassungsgesetze vom 1. Juli 1856.
  • XXXVIII. Zu Art. 3 Nr. 7 : Alle Klagen auf Reichung des Lebensunterhaltes gehören vor den Einzelnrichter.
  • XXXIX. Zu Art. 3 Nr. 14 : Ueber den Begriff von "Klagen, welche den Einspruch gegen die Errichtung eines neuen oder die Aenderung eines bestehenden Werkes betreffen"
  • XL. Zu Art. 3 Nr. 14 : Selbständige Arrestklagen gehören ohne Rücksicht auf den Betrag des Streit- oder Arrestgegenstandes vor den Einzelnrichter, dagegen Arrestgesuche, welche incidenter in einem bereits anhängigen Prozesse angebracht werden, vor den Gerichtsstand der Hauptsache.
  • XLI. Zu Art. 3 Nr. 15 und Art. 9 : Klagen, welche alternativ auf Herausgabe von Gegenständen oder Ersatz ihres Werthes in einem Betrage von mehr als 150 fl. gerichtete sind, gehören auch dann vor das Kollegialgericht, wenn der Beklagte einen geringeren Werth als 150 fl. behauptet. Klagenhäufung.
  • XLII. Zu Art. 3 Nr. 15 : Wenn sich nicht bestimmen lässt, ob der Werth des Streitgegenstandes 150 fl. übersteigt, so ist das Kollegialgericht kompetent
  • XLIII. Zu Art. 3 Nr. 15 und Art. 6, 7, 8 : Zuständigkeit, wenn Grundlasten Streitgegenstand sind. Gerichtsablehnende Einreden.
  • Ergänzungsblatt Nr 5. 26. Jahrgang.

Full text

478 Gerichtsverf.-Ges. Art. 3 Nr. 15. 
Anwendungen vertheidigten Satz hat der oberste Ge- 
richtshof in einem Falle zur Entscheidungsnorm ge- 
nommen, wo der Kläger vom Beklagten demselben 
anvertraute Urkunden (das Einkaufsbuch einer 
Bräuerei und einen Kaufvertrag) vor dem Einzeln- 
richter zurückforderte, der Beklagte aber die Einrede 
des unzuständigen Gerichtes vorbrachte, weil die 
Urkunden als Beweismittel in einem bereits an- 
hängigen 22,000 fl. betreffenden Prozesse dienlich 
seien, daher einen so hohen Werth hätten. 
Die erste Instanz hatte diese Einrede verwor- 
fen, weil die Urkunden keinen höheren Werth als 
150 fl. hätten. Die beiden oberen Instanzen er- 
klärten den Einzelnrichter für unzuständig, erwägend, 
daß Urkunden der hier vorliegenden Art an sich kei- 
nen Gebrauchswerth hätten, das Interesse der Par- 
teien an deren Inhalt aber keinen festen Geldan- 
schlag zulasse 5), daher die ordentliche Gerichtsbar- 
keit des Bezirksgerichtes als Kollegialgericht eintrete. 
77. 
XIIII. 
Zu Art. 3 Nr. 157) und Art. 6, 7, 8. 
Zuständigkeit, wenn Grundlasten Streitgegenstand find. Ge- 
richtsablehnende Einreden. 
Eine Standesherrschaft verklagte einen Grund- 
holden vor dem Bezirksgerichte als Kollegialgericht 
6) Anders verbält es sich offenbar, wo die Urkunde 
lediglich Beweismittel über einen bestimmten Geldbe- 
trag oder über einen Gegenstand von unmittelbar 
bestimmbarem Geldwerthe ist, z. B. eine Anweisung 
auf 10 fl., eine Bescheinigung über den Empfang 
eines Buches, dessen Ladenpreis 3 fl. beträgt, eine 
quittirte Rechnung über Handwerksarbeiten im Be- 
trage von 12 fl. 
1) Die Entscheidung eines Kompetenzkonfliktes durch
	        

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