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Die Legitimation einer usurpirten Staatsgewalt. Erste Abtheilung. (1)

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Bibliographic data

fullscreen: Die Legitimation einer usurpirten Staatsgewalt. Erste Abtheilung. (1)

Multivolume work

Persistent identifier:
brie_legitimation
Title:
Die Legitimation einer usurpirten Staatsgewalt.
Author:
Brie, Siegfried
Document type:
Multivolume work
Collection:
deutschesreich
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
brie_legitimation_001
Title:
Die Legitimation einer usurpirten Staatsgewalt. Erste Abtheilung.
Author:
Brie, Siegfried
Volume count:
1
Place of publication:
Heidelberg
Publisher:
Adolph Emmerling
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1866
Scope:
75 Seiten
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Subtitle:
Habilitationsschrift.

Introduction

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Introduction

Chapter

Title:
§ 2. Theoretische und praktische Bedeutung derselben.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Die Legitimation einer usurpirten Staatsgewalt.
  • Die Legitimation einer usurpirten Staatsgewalt. Erste Abtheilung. (1)
  • Title page
  • Introduction
  • § 1. Gegenstand der Untersuchung.
  • § 2. Theoretische und praktische Bedeutung derselben.
  • § 3. Plan der Darstellung.
  • Erstes Kapitel. Staatsrechtliche Legitimation.
  • Verzeichnis der citirten Werke.

Full text

— 7 — 
Um zu erkennen, welche Ausdehnung diese gewaltsamen Ver- 
änderungen auch in verhältnißmäßig civilisirten und friedlichen Zu- 
ständen haben, brauchen wir nur einen Blick auf die Geschichte 
Europa's während der letzten 50 Jahre zu werfen. Wenn wir die 
Souverainitätsverhältnisse, wie sie durch die Wiener Congreßakte 
geordnet waren oder von derselben unberührt zu Ende des Jahres 
1815 bestanden, als legitim voraussetzen, so treten uns, falls wir 
auch absehen von rein provisorischen oder niemals in völlige Wirk- 
samkeit getretenen Gestaltungen ½), folgende seitdem vollzogene und 
größtentheils noch fortbestehende Usurpationen einer Staatsgewalt 
entgegen. Drei neue Staaten, die Königreiche Griechenland, Belgien 
und Italien sind auf gewaltsamem Wege entstanden: in Folge da- 
von haben die Pforte, das Königreich der Niederlande und der 
Kirchenstaat einen Theil ihres bisherigen Gebietes eingebüßt, wäh- 
rend das Königreich beider Sicilien, das Großherzogthum Toscana, 
die Herzogthümer Modena und Parma vollkommen aufgehört haben 
zu existiren. In allen drei Staaten ist auch die Berufung des 
Trägers der Staatsgewalt auf eine nach unserer Ansicht ursprüng- 
lich nicht rechtmäßige Weise erfolgt; in Griechenland hat zudem 
später ein gewaltsamer Wechsel der Dynastie stattgefunden. In 
der Schweiz hat sich ein neuer Canton, Baselland, durch gewalt- 
same Losreißung von der Stadt Basel gebidet. Das Königreich 
Polen hat seine selbstständige staatliche Existenz durch einen Macht- 
befehl des Kaisers von Rußland verloren. Die Republik Krakan 
ist widerrechtlicher Weise in das Kaiserthum Oesterreich inkorporirt 
worden. In Frankreich ist zuerst die ältere Bourbonenlinie vertrie- 
ben worden, dann auch die an ihre Stelle getretene Orleans'sche 
Linie; die aus der Revolution von 1848 hervorgegangene Republik 
ist abermals in widerrechtlicher Weise beseitigt und ein Kaiserthum 
unter der Napoleonischen Dynastie gegründet worden. In Portugal 
hat der Usurpator Dom Miguel vier Jahre lang ungestört ge- 
  
derts die Empörung aus Princip der treibende Gedanke, daß sie „Revolution im 
absoluten Sinne" sei, entschieden zurückzuweisen. Die Umwälzungen seit der ersten 
französischen Revolution sind fast alle aus dem Bedürfniß, eine den modernen 
socialen Zuständen und vernünftigen Ueberzeugungen entsprechende Staatseinrich- 
tung zu schaffen, hervorgegangen; wenn dieselben auch vielfach noch nicht zum 
ersehnten Ziele geführt haben, so waren sie doch ihrer Richtung nach nicht allein 
zerstörend, sondern auch aufbauend. 
16) Auch die Veränderungen in den Vasallenstaaten der Pforte lassen wir 
außer Augen.
	        

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