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Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

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Bibliographic data

fullscreen: Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

Periodical

Persistent identifier:
cbl
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Other titles:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Periodical volume

Persistent identifier:
cbl_1877
Title:
Central-Blatt für das Deutsche Reich. Fünfter Jahrgang. 1877.
Volume count:
5
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1877
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück No. 35.
Volume count:
35
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
1. Allgemeine Verwaltungs-Sachen.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges.
  • Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

Full text

208. 1611 499 
könnte morgen dem andern begegnen. Der Kurfürst möge daher 
solchen schädlichen Eingang verhüten helfen und bei Mainz Erinnerung 
tun, damit wir beschrieben werden. — Da wir deshalb Gesandte 
an Kurmainz abordnen,! so soll Colli alsbald von dessen Antwort 
informiert werden, damit er sich bei Sachsen darmach richte, 
eventuell das Anbringen unterlasse, falls Mainz seine Meinung 
ändere. 
Dies alles hat Colli wenn möglich zunächst dem Herzog Johann 
Georg und den Räten vorzustellen, um durch deren Vermittlung vom 
Kurfürsten willfährige Resolution zu erlangen; erfolgt solche, so hat 
sich Colli zu guter Korrespondenz mit den sächsischen Gesandten zu 
erbieten. Aber auch bei zweifelhafter oder abschlägiger Antwort hat 
Colli seine Reise nach Prag fortzusetzen, da jemand von uns dort sein 
muss, um zu verhindern, dass Neuburg einen Vorteil erlange oder die 
andern kurfürstlichen Gesandten sich gegen uns einnehmen lassen. 
Die Werbung beim Kaiser soll sein: Dank für die Versicherung 
der kaiserlichen Affektion gelegentlich der letzten Sendung Collis.? 
Derselbe habe uns bei seiner Rückkehr auch berichtet, in welchen Wider- 
wärtigkeiten sich der Kaiser wegen des Einfalls der Passauer befinde. 
In Erinnerung unseres Amtes als Administrator der Kurpfalz hätten 
wir für nötig befunden, Colli nochmals zum Kaiser abzuordnen, 
um zur Wiederbringung friedlichen Wesens miteinzuraten. Ferner 
habe der Kaiser bei der Nachsuchung der Lehen sich dahin erklärt, 
er wolle darüber die Gutachten der Kurfürsten einholen; wir hofften, 
dass dieselben bereits eingelaufen seien. Bitte um Belehnung des 
jungen Kurfürsten. 
Wenn nun dem Kaiser unser Schicken und Erbieten im ersten Punkt 
angenehm ist und Colli von den in Prag anwesenden kurfürstlichen 
Gesandtenp zu den Beratungen zugelassen wird, so wird er, da 
wir ihn hierin nicht instruieren können, zumeist nach seiner Diskretion 
bandeln müssen; er hat aber darauf zu achten, dass zwar die kaiserliche 
Antorität gewahrt, aber dem König von Ungarn und den böhmischen 
und österreichischen Ständen, gegen die wir uns wegen der Passauer 
zu allem guten erboten haben, durch unsere Schickung keine Ursache 
zur Oflension und zu widrigen Gedanken gegeben werde; es ist 
auch zu beachten, dass man nicht nur dem Kaiser die Hand 
biete sondern bei dieser Gelegenheit auch die Abschaffung der 
1609 geklagten Gravamina erlange, überhaupt des Beiches 
Wolstand fördere und das Vertrauen unter den Ständen wieder- 
bringe; darauf ist ja auch die evangelische Union gegründet. 
Wollen die andern Gesandten auf Nebenwegen gehen, so hat 
Colli mit Hilfe des kurbrandenburgischen sich vorzusehen, besonders 
aber sich ‘zu bemühen, dass die verhafteten kaiserlichen Räte nicht 
wieder in ihre Aemter eingesetzt werden; denn sonst würde 
ı Vgl. no. 199. 
? Vgl. no. 137. 
32* 
Mai 25.
	        

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