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Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

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Bibliographic data

fullscreen: Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

Periodical

Persistent identifier:
cbl
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Other titles:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Periodical volume

Persistent identifier:
cbl_1878
Title:
Central-Blatt für das Deutsche Reich. Sechster Jahrgang. 1878.
Volume count:
6
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1878
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück No. 24.
Volume count:
24
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
1. Allgemeine Verwaltungs-Sachen.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges.
  • Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

Full text

183. 1611 445 
zu därfen, um uns einer Meinung zu vergleichen. Die Sachsen 
kamen alsbald zu mir und hörten Hertels Bericht an, worauf wir insgesamt 
antworteten: Wir hätten unter diesen Umständen auch nichts dagegen ; 
„wir sehen und empfinden so viel, wan die stende wollten, dass man 
unsere herrn solte in die acht thuen, so musste es der gute fromme 
kaiser wohl gerne thuen, wo er nicht anders mehrers schimpfs 
gewertig sein wolte;“ 1 wir liessen sonst dahingestellt, ob duıch diese 
Achtserklärung den Böhmen und deren Lande Nutzen geschafft würde. 
Zur Abfassung der Achtserklärung wollten wir nur nochmals erinnern, 
dass man betonen möge, diese sei auf Anhalten des Königs und 
der Stände geschehen, auch solle ein terminus suspensionis angefügt 
werden. — Von vertrauter Seite habe ich dieser Tage gehört, dass 
einige böhmische Herrn einen oder den andern kaiserlichen Rat an- 
geredet hätten: sie sollten ihre Consilia dahin richten, dass der Böhmen 
Vorhaben nicht gehindert werde; sonst müssten sie etwas anderes 
erwarten. 
Mai 14, 
Wir kurfürstliche Gesandte wurden durch Leuchtenberg in 
den geheimen Rat erfordert. Als wir uns im Vorzimmer einstellten, 
teilte uns der Landgraf mit, die Beratung sei wieder eingestellt, wir 
möchten uns aber über die vom Herzog von Braunschweig uns 
mitgeteilten Artikel bedenken und in der nächsten Sitzung darüber 
unsere Meinung sagen; das Gutachten des Herzogs, der unpass 
sei, solle uns zugestellt werden. Als wir darauf wieder auf den Saal 
giengen, redete Wenzel Kinsky mich und Lüttichau aus freien Stücken 
an und erklärte ganz offen: „das er aller dieser sachen ein anfenger 
und urheber seie“,? und erzählte, wie er „disgustiert‘ worden sei. Wir 
hörten es schweigend an und erwiderten nichts, — Bisher hat der 
kurbrandenburgische Gesandte mit uns keine Kommunikation gepflogen, 
so dass den Sachsen und mir die Sache verdächtig vorkommt, 
zumal die Königlichen und die Böhmen sich mehrerer Bestärkung und 
guter Korrespondenz von dorther Öffentlich rühmen. Man sagt auch 
ganz offen, dass die Generalstaaten ihren Gesandten hier hätten.® 
Hannewald und Hegenmüller werden immer noch in Haft behalten; 
letzerer hat aber ein leidlicheres Losament bekommen, Hannewald soll 
begehrt haben, mit den kurfürstlichen Gesandten sprechen zu dürfen; 
damit hat er nur erreicht, dass man nun niemanden zu ihm lässt. 
Wmz., Reichstagsakten, Bd. 103c, no. 126; Or“ 
ı Vgl. Hurter, Geschichte Kaiser Ferdinands II., VI., 8. 499, wegen 
der Verhandlung üher die Achteerklärung vgl. auch Gindel y, Rudolf D. 
und seine Zeit, II., 8. 286. 
? Vgl. Hurter, a. a. O., 8. 450. 
s Gemeint ist natürlich wieder Dordt; über seine vermeintlichen Be- 
ziehungen zu den Generalstaaten vgl. ausser Hurter, a. a. O., 8.500 noch 
die Berichte der sächsischen Gesandten in no. 188, S. 452, Anım. 2. 
* Das obige „Protokoll“ begleitet Brömser mit einem Schreiben vom 
14. Mai, wobei er wieder bemerkt, dass er nicht alles der Feder anvertraue, 
Mai 
8. bis 14.
	        

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