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Die polizeilichen Verordnungen in der Provinz Schlesien.

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Bibliographic data

fullscreen: Die polizeilichen Verordnungen in der Provinz Schlesien.

Periodical

Persistent identifier:
cbl
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Other titles:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Periodical volume

Persistent identifier:
cbl_1880
Title:
Central-Blatt für das Deutsche Reich. Achter Jahrgang. 1880.
Volume count:
8
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1880
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück No. 3.
Volume count:
3
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
1. Allgemeine Verwaltungs-Sachen.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Full text

2 Einleitung. 
5. Das Recht, allgemeine Polizei-Verordnungen zu erlassen, dieselben wie- 
der aufzuheben und Erklärungen darüber in gesetzlicher Kraft zu ertheilen, ist 
verfassungsmäßig den Verwaltungs-Ministerien insoweit übertragen, als dieselben 
ermächtigt sind, polizeiliche Anordnungen und Strafbestimmungen innerhalb der 
Grenzen der polizeilichen Strafgewalt zu erlassen. 
J. M. R. v. 25. Februar 1845. M. B. d. Innern S. 40. 
Die Bezirks-Regierungen sind befugt, für mehrere Gemeinden ihres 
Verwaltungs-Bezirks oder für den Umfang desselben gültige Polizei-Vorschriften 
zu erlassen und gegen die Nichtbefolgung derselben Geldstrafen bis zum Betrage 
von 30 Mark anzudrohen. 
Ihre diesfälligen Vorschriften können sich auch auf alle Gegenstände beziehen, 
deren polizeiliche Regulirung durch die Verhältnisse der Gemeinden oder des 
Bezirks erfordert wird. Ges. ü. d. Polizei v. 11. März 1850, S. 265. 
7. Zur Gültigkeit einer polizeilichen Vorschrift, welche von der Bezirks- 
regierung erlassen wird, ist Folgendes erforderlich: 
a, der Erlaß muß ausdrücklich auf § 11 des Gesetzes über die Polizei-Ver- 
waltung vom 11. März 1850 Bezug nehmen und als polizeiliche Vor- 
schrift, Polizei-Verordnung oder Polizei-Reglement bezeichnet sein; 
b. die Strafe der Nichtbefolgung oder Uebertretung ist innerhalb des zulässigen 
Betrages von 30 Mark dergestalt festzusetzen, daß entweder eine bestimmte 
Summe oder ein Minimum und Maximum oder auch nur das letztere 
angegeben wird; 
c. die Verkündigung muß durch Aufnahme des ganzen Gesetzes in das Amts- 
blatt bewirkt werden. 
Jede außerdem erfolgende anderweitige Bekanntmachung, zu welcher 
die Behörden sich aus Gründen der Zweckmäßigkeit bewogen finden mögen, 
ist ohne Einfluß auf die gesetzliche Wirkung polizeilicher Vorschriften der 
Bezirks-Regierungen. M. R. v. 6. Juni 1850. Breslauer Reg.-Amtsbl. S. 269. 
8. Der Landrath ist befugt unter Zustimmung des Kreis-Ausschusses 
nach Maaßgabe des Gesetzes über die Polizei-Verwaltung vom 11. März 1850 
für mehrere Amtsbezirke oder für den ganzen Umfang des Kreises gültige Po- 
lizei-Vorschriften zu erlassen und gegen die Nichtbefolgung derselben Geldstrafen 
bis zum Betrage von 30 Mark anzudrohen. « · 
Rch Das der Bezirks-Regierung resp. dem Regierungs-Präsidenten beigelegte 
echt: 
„über die Art der Verkündigung der ortspolizeigesetzlichen Vorschriften, 
sowie über die Formen, von deren Beobachtung die Gültigkeit derselben 
abhängt, die erforderlichen Bestimmungen zu erlassen, sowie ortspoli- 
zeiliche Vorschriften außer Kraft zu setzen“ 
stehet denselben in gleichem Umfange auch fortan bezüglich der kreispolizeilichen 
Vorschriften zu. 8 78 der Kreis-Ordnung. 
9. Diemit der örtlichen Polizei-Verwaltung beauftragten 
Behörden sind befugt, nach Berathung mit dem Gemeinde-Vorstande, ortspolizei- 
liche, für den Umfang der Gemeinde, gültige Vorschriften zu erlassen und gegen 
die Nichtbefolgung derselben Geldstrafen bis zum Betrage von 9 M. oder mit 
Genehmigung der Bezirks-Regierung, bis zu 30 M. anzudrohen. 
*r*rbv Zu den Gegenständen der ortspolizeilichen Vorschriften 
gehören: 
a. der Schutz der Personen und des Eigenthums; - 
b. Ordnung, Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs auf öffentlichen Straßen, 
Wegen und Plätzen, Brücken, Ufern und Gewässern; · 
c.derMarktverkehrunddas«öffentlicheFeilhaltenvonNahrungsmittelnz
	        

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