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Fürst Bismarck und der Bundesrat. Dritter Band. Der Bundesrat des Deutschen Reichs (1873-1878). (3)

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Bibliographic data

fullscreen: Fürst Bismarck und der Bundesrat. Dritter Band. Der Bundesrat des Deutschen Reichs (1873-1878). (3)

Periodical

Persistent identifier:
cbl
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Other titles:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Periodical volume

Persistent identifier:
cbl_1885
Title:
Central-Blatt für das Deutsche Reich. Dreizehnter Jahrgang. 1885.
Volume count:
13
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1885
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück No 23.
Volume count:
23
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
3. Polizei-Wesen.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Fürst Bismarck und der Bundesrat.
  • Fürst Bismarck und der Bundesrat. Dritter Band. Der Bundesrat des Deutschen Reichs (1873-1878). (3)
  • Title page
  • Blank page
  • Inhaltsverzeichnis.
  • Vorwort.
  • Die vierte Session des Bundesrats des Deutschen Reichs. (6. Januar 1874 bis 25. Februar 1875.)
  • Die fünfte Session des Bundesrats des Deutschen Reichs. (10. Mai 1875 bis 14. Juni 1876.)
  • Die sechste Session des Bundesrats des Deutschen Reichs. (21. September 1876 bis 25. Juni 1877.)
  • I. Abschnitt. Einleitung.
  • II. Abschnitt. Die Bevollmächtigten zum Bundesrat.
  • 1. Preußen: Ministerialdirektor Marcard.
  • 2. Bayern: Appellationsgerichtsrat Kastner.
  • 3. Königreich Sachsen.
  • 4. Württemberg.
  • 5. Baden.
  • 6. Hessen.
  • 7. Sachsen-Coburg und Gotha: Staatsminister Freiherr v. Seebach.
  • 8. Reuß ä. L.: Regierungsrat v. Geldern-Crispendorf.
  • 9. Lippe (Detmold): Regierungspräsident Eschenburg.
  • III. Abschnitt. Aus der Werkstatt des Bundesrats.
  • Die siebente Session des Bundesrats des Deutschen Reichs. (8. Oktober 1877 bis 6. Juli 1878.)
  • Anhang. Nachträge über einzelne Mitglieder des Bundesrats.
  • Personen-Register.
  • Sach-Register.
  • Berichtigungen

Full text

Sinn. Kastner war im Bundesrat Referent für den nach dem Nobilingschen 
Attentat daselbst eingebrachten zweiten Entwurf eines Gesetzes gegen die gemein- 
gefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie. Der von der preußischen Re- 
gierung noch vor seiner Beratung im Bundesrat veröffentlichte Gesetzentwurf!) 
ließ gegen das Verbot sozialdemokratischer Vereine eine Beschwerde an das 
„Reichsamt für Vereinswesen und Presse“ offen. Ueber die Organisation dieser 
Beschwerde-Instanz war im Entwurfe bestimmt: Das Reichsamt für Vereins- 
wesen und Presse hat seinen Sitz in Berlin und besteht aus neun Mitgliedern, 
welche aus der Zahl der im Reichs= oder im Staatsdienst angestellten Per- 
sonen zu berufen sind. Mindestens fünf Mitglieder müssen etatsmäßig angestellte 
Richter sein. 
Im Jahre 1894 veröffentlichten die „Berliner Neuesten Nachrichten“ einen 
auf diesen Gesetzentwurf bezüglichen Brief Bismarcks an den Chef der Reichs- 
kanzlei, d. d. Kissingen, 15. August 1878, welcher lautet: „Eure Hochwohl- 
geboren bitte ich, Herrn Minister Grafen Eulenburg und Herrn Geheimrat 
Hahn mein Bedauern darüber auszusprechen, daß der Entwurf des Sozialisten- 
gesetzes in der „Provinzial-Korrespondenz“ amtlich publizirt worden ist, bevor er 
im Bundesrat vorgelegt war. Diese Veröffentlichung präjudizirt jeder Amen- 
dirung durch uns und ist für Bayern und andere Dissentirende verletzend. Nach 
meinen Verhandlungen von hier aus mit Bayern muß ich annehmen, daß 
letzteres an seinem Widerspruche gegen das Reichsamt festhält. Württemberg 
und, wie ich höre, auch Sachsen widersprechen dem Reichsamt nicht im Prinzip, 
wohl aber angebrachtermaßen, indem sie die Zuziehung von Richtern perhor- 
resziren. 
Diesem Widerspruche kann ich mich persönlich nur anschließen. Es handelt 
sich nicht um richterliche, sondern um politische Funktionen, und auch das 
preußische Ministerium darf in seinen Vorentscheidungen nicht einem richterlichen 
Kollegium unterstellt und auf diese Weise für alle Zukunft in seiner politischen 
Bewegung gegen den Sozialismus lahm gelegt werden. Die Funktionen des 
Reichsamts können nach meiner Auffassung nur durch den Bundesrat entweder 
direkt oder durch Delegationen an einen jährlich zu wählenden Ausschuß geübt 
werden. Der Bundesrat repräsentirt die Regierungsgewalt der Gesamtsoube- 
ränetät von Deutschland, dabei etwa dem Staatsrate unter anderen Verhält- 
nissen entsprechend. 
Bisher muß ich indessen annehmen, daß Bayern auf diesen für Württem- 
berg, Sachsen und für mich persönlich annehmbaren Ausweg nicht eingehen 
wird. Auch die Klausel in Nr. 3, Artikel 23, daß nur arbeitslose Individuen 
ausgewiesen werden dürfen, ist für den Zweck ungenügend. 
Ferner bedarf das Gesetz meines Erachtens eines Zusatzes in Betreff der 
1) Vgl. die „Prov. Korresp.“ Nr. 33 v. 14. 8. 78.
	        

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